Ein teuflischer König. Ein Reich voller Schatten. Vier Jugendliche - ein Schicksal. Band 2 der modernen High-Fantasy-Reihe mit Mysteryelementen. Für alle, die von "Game of Thrones" nicht genug bekommen können! Ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt von Silas Matthes, Natalie Matt und Bestsellerautor Bernhard Hennen (Elfen-Serie). Mehr zum Inhalt: Estelle will nur eins: weg! Weg von Favilla, weg von den Visionen, die sie heimsuchen. Sie traut schon lange niemandem mehr. Und selbst Sam, ihre Vertraute, hat ein dunkles Geheimnis.
Der zweite Band der Kings & Fools Reihe wird aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, dass mich am Anfang etwas verwirrt hat. Mir hat es dennoch ganz gut gefallen. Ich freue mich schon auf die nächsten Band der Reihe.
Der zweite Band knüpft nach den Ereignissen des ersten Bandes an und dieses Mal steht Estelle im Mittelpunkt. Ihre Blickweise ist etwa anderes und zu ihr kann ich leider nicht ganz so einen guten Draht aufbauen, wie zu Lucas. Die Story ist auch nicht ganz so spannend, wie im Teil 1 wo mich das Unbekannte erwartete. Ich bin gespannt, wer mich im dritten Band erwartet.
Bewertung:
Dies ist der zweite Band der Reihe, die Rezension zu Band 1 findet ihr Hier.
Der zweite Band knüpft an an den ersten Teil an. Und erzählt die Story aus der Sicht von Estelle weiter. So lerne ich Estelle jetzt näher kennen und auch Lucas aus ihrer Sicht.
Estelle ist mir von Anfang an nicht so sympathisch wie Lucas. Ich weiß nicht direkt woran das liegt. Sie wirkt immer so gehetzt und verwirrt. Vielleicht nehme ich da auch etwas Meinung aus den ersten Teil mit. Trotzdem macht das dem Buch nicht so viel aus, finde ich. Estelle wirkt aber auch verschlossen, selbst mir als Leser gegenüber. Auch weiß sie vieles selber nicht, was mich auch verwirrt und anregt weiter zu lesen, damit ich erfahre, was ist hier los. Das war auch ganz spannend, diese ganzen Geheimnisse, wo man nicht weiß, wen man jetzt trauen kann.
Lucas lerne ich hier auch aus der Sicht von Estelle kennen, da wirkt er nicht so sympathisch. Hätte ich Estelle zuerst kennengelernt, würde ich Lucas wohl nicht mögen. Da ich aber weiß, wie er denkt durch den ersten Band, kann ich ihn nachvollziehen.
Die Story an sich ist genau das was der Klappentext schließen lässt. Im letzten Band war ich ja relativ überrascht von den Handlungen, hier nicht so. Das hat mir etwas gefehlt.
Estelle lebt eigentlich eher zurückgezogen in Favilla. Als sie sich jedoch mit Sam eine Zelle teilen muss, werden bei fast so etwas wie Freundinnen. Und beide wissen, dass mehr hinter Favilla und vor allem dem Zirkel steckt. Als Estelle merkwürdige Träume hat, kommen ihr gehörige Zweifel und sie hat nur noch ein Ziel: Flucht.
War der erste Teil noch aus Lucas Sicht geschrieben, tauchen wir nun in Estelles Gedankenwelt ein und lernen ihre Geschichte kennen. Und diese ist nicht weniger interessant. Die Autoren schüren die Geheimnisse dermaßen, dass man keine Chance hat, das Buch aus der Hand zu legen.
Es geht fast nahtlos am ersten Teil weiter, eben nur, dass nun Estelle die Erzählerin ist und man alles aus ihrer Sicht erfährt. Insoweit enthält die Rezension Spoiler für den ersten Teil.
Alle Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, es gibt auch hier die Unterteilung „sympathisch“ und „unsympathisch“. Zu den unsympathischen gehört auf alle Fälle Aron. Sein Verhalten ist nicht vorhersehbar und er macht anderen das Leben schwer.
Nach und nach erfährt man mehr über Estelle, Favilla und auch die anderen. Für ein besseres Verständnis des Aufbaus von Favilla ist am Ende des Buches eine Karte abgedruckt, so dass man sich in den Gängen und Räumen des Internats orientieren kann.
Die mysteriöse Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht, hat dazu geführt, dass ich den zweiten Teil fast noch besser fand, als seinen Vorgänger, vielleicht auch, weil ich mich jetzt schon etwas auskannte und wusste, was auf mich zukommt.
Jonathan, der Anführer des Zirkels, ist eine Person, er ich ebenfalls nicht traue. Er verbirgt etwas vor den Zirkelmitgliedern, etwas Wichtiges. Doch aus irgendeinem Grund hält er diese Informationen zurück.
Der Plot hat mich einfach überzeugt. Er ist (für mich) neu, faszinierend und birgt großes Potenzial. Die Mysteryelemente geben nochmal den richtigen Kick. Ich bin wirklich begeistert.
Am Ende des Buches erwartet einem wieder eine kleine Leseprobe, die Aussicht auf den dritten Teil zeigt. Diesmal wird aus Sicht Noels erzählt, der sich zusammen mit Lucas eine Zelle teilt. Außerdem gibt es ein Interview mit Bernhard Hennen, der als Pate für die Autoren fungierte und mit Tipps und Tricks und vor allem Rat den beiden zur Seite stand. Silas Matthes und Natalie Matt kommen auch nochmal kurz zu Wort.
Der leicht zu lesende Schreibstil trägt auch noch einiges zum Lesevergnügen bei. Und das Ende ist quälend, den man wird wieder völlig im Dunkeln gelassen und möchte nur noch eins: BAND DREI!
Ich kann nach Band 2 schon sagen, dass diese Serie nun zu meinen Favoriten gehört und ich sie auf alle Fälle weiterverfolgen werden.
Fazit: Noch besser, noch geheimnisvoller, noch spannender.
Der zweite Band hat meiner Meinung nach gelungen angefangen, auch wenn in Favilla an sich nicht viel passiert ist. In diesem Band hat man Estelle etwas näher kennengelernt, erfahren, dass sie unter Visionen leidet und versucht herauszufinden was es damit auf sich hat. Über allem steht ihre Sehnsucht nach ihrem Freund, den sie schmerzlich vermisst und so plant sie ein Unterfangen, dass noch so einiges an Problemen mit sich bringen wird. Lucas empfand ich in diesem Band als äußerst unnangenehm. Konnte ich mich noch im ersten Band ganz gut in ihn hineinversetzen wirkte er hier auf mich noch unsympathischer als Aron. Ich weiß nicht ob das gewollt ist, dass man ihn von außen so wahrnimmt in Bezug auf Estelle als Protagonistin, aber mir gefiel das nicht wirklich. Lucas wirkte auf mich wie eine fremde Figur. Aron sorgt in diesem Band ebenfalls für einige Überraschungen und ich war hin- und hergerissen. Schon im ersten Band wirkte er nicht richtig unsympathisch auf mich, jedenfalls war er für mich kein Hasscharakter, auch wenn er einige fiese Dinge getan hat. Umso mehr wollte ich wissen was er zu verbergen hatte. Die Handlung verlief eher langsam in gemächlichen Bahnen. In der zweiten Hälfte des Buches ging dann alles Schlag auf Schlag und leider hat das auch einige Sympathiepunkte bei Estelle sinken lassen. Ich konnte nicht nachvollziehen wieso sie sich auf einmal so verhalten hat. Die ganze Zeit denkt man, sie wird alles tun um zu Leo zu gelangen und im Verlauf der Handlung erschien es mir, als sei es ihr plötzlich doch egal. Ich konnte damit irgendwie nichts anfangen. Als hätte Estelle ihr Ziel mit einem Fingerschnipsen aus den Augen verloren. Da war ich doch enttäuscht von Band 2. Ich hatte mir davon etwas mehr erhofft. Das Ende bietet einen interessanten Cliffhanger, der gleich mehrere Fragen aufwirft, die hoffentlich in den Folgebänden beantwortet werden und man durchaus dem dritten Band entgegenfiebert.
Meine Erwartungen sind leider ein wenig enttäuscht worden. Das Buch begann gut und die Ideen gefielen mir auch sehr, aber im Gesamteindruck gefiel mir dieser Band leider doch weniger als der Vorgänger.
Favilla ist zurück und auch der zweite Band überzeugt wieder durch liebevolle Charaktere - diesmal vor allem mit der Protagonistin Estelle, die schon allein wegen ihrer Träume (Visionen?) etwas ganz Besonderes ist. Aber auch die Außenperspektive auf Lucas ist faszinierend, sein unbändiger Ehrgeiz wird noch einmal deutlicher und auch wie es mit ihm un dnatürlich generell mit dem Zirkel in diesem Band weitergeht, ist superspannend! Wilde Kämpfe auf Waldlichtungen, so genial detailliert dargestellt, dass man sofort mittendrin ist, und dazu Estelle`s Kampf mit sich und ihren Loyalitäten - dieser Band hat es auch psychisch richtig in sich. Klasse!
Der zweite Band handelt von Estelle, die wie Lucas im Zirkle ist. Estelle ist schon länger im Zirkel und sieht mache Sachen kritischer, gerade das was ihr Schulleiter Jonathan sagt. Doch sie darf sich nichts anmerken lassen, denn Estelle hat nur ein Ziel vor Augen, bei ihrer ersten Außen Mission ab zu hauen. Jeder Charakter scheint etwas zu verbergen und hat andere Beweggründe, dies merkt man sehr deutlich im zweiten Band. Die Stimmung bleibt weiter etwas bedrückend. Passend dazu hat Estelle merkwürdige Träume die stark an ihren Nerven zerren. Die Geschichte hat einen unglaublichen Sog, dem man nicht entkommen kann. Auch hier endet die Geschichte wieder mit einem Cliffhänger.
Der zweite Teil hat mir viel besser gefallen! Estells Perspektive fand ich weitaus interessanter als Lucas'. Der nächste Band ist heute schon bei mir eingezogen!