Alles fing damit an, dass ein paar kalifornische Teenager einen verwegenen Plan ausheckten: Sie wollten nicht die besten Computerhacker des Silicon Valley werden, sondern die besten Geldfälscher, die die Welt je gesehen hat. Also studierte Brain Informatik an der Stanford University. Josh machte eine Ausbildung zum Drucker in Deutschland, und Alex ließ sich in Atlantic City zum Croupier ausbilden und Stan ging zur Polizei. Und dann passiert das Unfassbare: Aus einem größenwahnsinnigen Teenagertraum wird Realität. Der Cash Club ist geboren. Die vier Freunde drucken täuschendechte Dollarblüten in unglaublichen Mengen. So viel Falschgeld bleibt nicht unentdeckt. CIA, FBI und die US-Notenbank eröffnen die Jagd auf die besten Geldfälscher der Welt.
Ich habe das Buch nach ca. zweihundert Seiten abgebrochen. Es hat sich total gezogen und der Schreibstil hat mir leider nicht gefallen. Er war mir zu unemotional und ich mochte das dauernde springen zwischen den Charakteren nicht. Da mich die Geschichte an sich aber trotzdem sehr interessiert habe ich noch das Ende gelesen und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es noch einige spannendere Stellen im Mittelteil gibt, aber dieses Buch hat 571 Seiten und ich werde mich nicht durch weitere 350 Seiten quälen für ein paar spannendere Stellen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es viele Leute gibt denen dieses Buch deutlich besser gefallen wird als mir. Es gibt ja viele, die einen etwas langatmigeren und nüchtereren Schreibstil mögen und wenn dies der Fall ist und einen die Thematik interessiert, würde ich das Buch trotz meiner schlechteren Bewertung empfehlen.
Fazit: Ein wirklich gutes und intelligentes Buch, das eher ein Zufallskauf war. Umso mehr überraschte mich dann der Inhalt: Ich habe tatsächlich viel gelernt durch das Buch, ebenso machte es mich auf beschriebene Themen wie den Buchdruck, das rechtliche System in den USA etc. neugierig. Es hatte zwar stellenweise seine Längen, was ich aber als natürlich empfinde, wenn das Leben vierer Charaktere in einem gewissen Zeitraum beschrieben wird. Die Hauptfiguren selber waren sehr sympathisch gestaltet und so beschrieben, dass man sich in sie einfühlen könnte. Die Raffinesse der Geschichte war genial, rührt aber wohl auch daher, dass diese "auf einer wahren Begebenheit" basiert. Zum Ende hin nimmt die Geschichte an Fahrt auf, der Spannungsbogen "hinkte" zwischendrin aber etwas. Dennoch... Klare Empfehlung, war meine kleine Entdeckung im Februar.
Vier Freunde beschließen schon zu Highschoolzeiten später einmal die besten Geldfälscher aller Zeiten und damit reich zu werden. Ihre Berufswahl treffen die 4 Jungen danach, welche Job ihrem Plan am meisten weiterhelfen kann. Nette Unterhaltung, sehr amerikanisch und teilweise etwas klischeebeladen. (Wo wohnt der arme unterprivilegierte Junge? Richtig, im Trailerpark. Und was macht seine alleinerziehende Mutter? Richtig, sie ist Stripperin.) Zwischendurch gibt es auch ein paar Phasen, in denen die Geschichte nicht so recht voran geht, insgesamt lässt sich das ganze aber gut lesen.