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Manchmal rot

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Wer wäre man, wenn man nicht zu wissen glaubte, wer man ist?

Alles läuft gut: Er steht vor dem ganz großen Deal. Vorher muss er leider den Seniorchef seiner Kanzlei ausbooten, ein üppiges Schwarzgeldkonto in der Schweiz auflösen und endlich akzeptieren, dass seine Freundin ihn verlassen hat. Seine Putzfrau lernt er nur kennen, weil sie in seiner Wohnung von der Leiter fällt. Als sie im Krankenhaus erwacht, kann sie sich weder an ihren Namen erinnern, noch ihn schreiben. Während sie ungläubig der Frau, die sie einmal gewesen sein soll, nachforscht, erfindet sie sich neu. Dabei entwickelt Angelina ein Selbstbewusstsein, das Christian zunehmend fasziniert und ihn selbst immer unsicherer werden lässt.

©2015 Eva Baronsky / Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin (P)2015 RADIOROPA Hörbuch, Division of TechniSat

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First published January 1, 2015

13 people want to read

About the author

Eva Baronsky

8 books14 followers

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Community Reviews

5 stars
3 (7%)
4 stars
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12 (28%)
1 star
4 (9%)
Displaying 1 - 9 of 9 reviews
1,375 reviews6 followers
May 6, 2021
Da ist wohl ein wenig die Fantasie mit durchgegangen. Wenn jemand aufgrund eines Sturzes das Gedächtnis verloren hat und nun plötzlich lesen [vorher wohl nicht] und auch noch Klavier spielen kann und ein korrupter Anwalt, der zigMillionen versteckt hat, sich in sie verliebt - mein Gott, was für ein Märchen. Soll einem der Anwalt jetzt leid tun, weil diese Putzfrau sich jetzt verdünnisiert hat?
Profile Image for Isabel.
505 reviews12 followers
November 12, 2018
Die Protagonisten brauchen fast die Hälfte des Buches, um aufeinander zu treffen. Sehr langweilig & nerviger Stil. Ende ist natürlich offen...
263 reviews
October 24, 2018
Ich habe es als Hörbuch gehört und fand es super! Ein ungewöhnliches Buch was auch ein bisschen im Gedächtnis bleibt!
Profile Image for Nanni Epp.
225 reviews8 followers
May 8, 2015
Angelina ist Putzfrau und "funktioniert" ganz gut. Sie erledigt ihren Job ordentlich, kümmert sich brav um ihre Mutter, kocht für ihren Freund, der sie immer wieder versetzt, und gibt ihm auch noch ihr hart verdientes Geld, das er dann im Casino verspielt. Das ist nicht das Leben, das Angelina sich gewünscht hat, aber was soll sie schon machen. Sie kommt ja eh nicht daraus, hat ja in der Schule nicht einmal richtig lesen und schreiben gelernt.

Christian ist Anwalt. Verdient mehr Geld als er ausgeben kann. Ist ein wichtiger Mann in der Kanzlei, weil es ihm immer wieder gelingt die richtig großen Fische an Land zu ziehen. Seine Freundin hingegen ist ihm davon geschwommen. Nun sitzt er da, einsam, mit einem Haufen Schwarzgeld, an das er irgendwie unglücklich geraten ist und dass er nun loswerden muss, um nicht im Gefängnis zu landen.

Da kommt es ihm ganz recht, dass seine - unangemeldete - Putzfrau bei einem Sturz von der Leiter ihr Gedächtnis verloren hat. Eigentlich wollte er nur hilfsbereit sein - musste er ja, denn er hätte sie kaum blutend in seiner Wohnung liegen lassen können -, aber dann erkennt er in ihr eine Möglichkeit sich selbst zu retten.

Rettung ist ein Schlagwort dieses Romans, der von Eva Baronsky in feinen Fäden verwoben wurde. Sowohl Christian als auch Angelina sind auf dem Weg sich in eine Richtung zu entwickeln, in der sie beide nur Schaden nehmen können. Angelina, die sich unter Wert verkauft und nach dem Unfall plötzlich ganz prächtig lesen und schreiben kann, die Klavier spielt, als sei sie mit Musik zur Welt gekommen und könne Töne fühlen, und Christian, der von Macht und Gier besessen in eine unglückliche und einsame Zukunft schippert und durch Angelinas "Echtheit", der Neugier eines Menschen, der die Dinge zum ersten Mal sieht und versucht sie bis ins kleinste Detail zu verstehen, zurück geholt wird in die Realität. Der nun seine Augen öffnet.

Besonders ergreifende Momente des Romans sind solche, in denen Angelina die Welt, die ihr so unbekannt geworden ist, erkundet. Melodiös und anrührend beschreibt die Friedrich-Hölderlin Preisträgerin Angelinas Schritte ins (neue) Leben.

Als modernes Märchen wird der Roman beschrieben. Eine Meinung, die ich teile. Märchen, weil es trotz offenen Endes doch einen eher "happy ending" Verlauf gibt und weil der Leser unbewusst ins Fahrwasser der Hoffnung und Gutgläubigkeit gerät, modern nicht nur wegen Christians Handykonsum, sondern vor allem deswegen weil die Rettung eben nicht nur vom Prinzen ausgeht. Mehr und mehr entwickelt sich die scheue Prinzessin zur wahren Heldin des Romans. Schön, strahlend, aber vor allem mit viel Stärke, spielt sie sich ins Herz der Leser und macht "Manchmal Rot" zu einem Roman, an den man gerne zurück denkt.
Profile Image for Caro  Sommernachtsgeflüster.
81 reviews
March 15, 2015
„Ich habe gerade angefangen, jemand zu sein“

Ein Satz, der soviel Hoffnung aber sehr viel Traurigkeit in sich trägt.

Diese Aussage ziert den Klappentext von Eva Baronskys Werk“ Manchmal rot“, welches ich im Rahmen einer Leserunde ergattert habe.

Vielen Dank an Lovelybooks und an den Aufbau Verlag, für das Buch!

Schon gleich entführt uns die Autorin in die Welt einer Putzfrau, die ohne die Hilfe von anderen nicht klar kommt und sehr ängstlich durch die Welt streift. Nie kommt sie in Kontakt mit den Chefs ihrer Putzstellen. Der Name bleibt dem Leser zunächst unbekannt. Sie hat teilweise eine etwas verstörende Sichtweise auf die Welt und machte es mir als Leser nicht einfach einen Bezug zu ihr aufzubauen.

Im krassen Gegenteil steht ihr Christian von Söchting gegenüber. Ein Anwalt für Wirtschaft aus Frankfurt, der erst vor kurzem von seiner Lebensgefährtin verlassen wurde, sich aber sonst in seiner Arbeit verliert. Sein Fachgebiet und die Sprache, die die Autorin in seiner Gegenwart angewandt hat, langweilte mich genauso sehr, wie der Mensch, der dahinter steckt. Er zerfiel in seiner Selbsttrauer und gleichzeitig in seiner Selbstverliebtheit, die es mir nicht möglich machte, Herrn von Söchting sympathisch zu finden.
Mit dem Schreibstil konnte ich mich erst nach knapp 100 Seiten anfreunden. Er sprang von der Einfachheit der Putzfrau, zum Fachjargon des Anwalts. Es wurde Fachausdrücken umher geworfen, dich mich, beim besten Willen nicht interessierten, und für mich in der Geschichte keine Rolle spielten.

Während des Lesens hatte ich nicht das Gefühl vorwärts zu kommen und begnügte mich damit, Seiten zu überspringen. Die Erkenntnis, dass ich dabei nicht viel verpasste, erklärt sich wohl von selbt.
Es gab viel Geplänkel, eine dahinplätschernde Handlung und zwei unsympathische Charaktere, die mir die Freude am Lesen nahmen. Ich bedaure es sehr, denn ich habe mir mehr von dem Buch versprochen. Doch leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Auch das Ende stellte mich nicht zufrieden und lies mich mit vielen offenen Fragen zurück.


„Manchmal rot“ konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, unsympathische Charaktere und langweilige Handlung nahmen mir den Lesespaß.

Daher gibt es von mir nur 2 Sterne!
365 reviews
January 13, 2022
Überhaupt nicht was ich erwartet hatte. Keine typische Love-Story mit einem Happy End.

Sie putzt für ihn - einen sehr erfolgreichen Anwalt, der noch seiner Ex nachtrauert - und hat dabei einen Unfall, bei dem sie einen Stromschlag abkriegt und daraufhin an Amnesie leidet. Sie braucht dann eine Unterkunft, um ihrem schmierigen Freund zu entkommen und er möchte dem drohenden Ärger wegen Schwarzarbeit entgehen. So zieht sie kurzerhand bei ihm ein. Nach und nach nähern sich die beiden an. Die ganze Zeit versucht sie rauszufinden, wer sie überhaupt ist, denn sie hat Amnesie und weiß so gut wie nichts. Nach und nach entdeckt sie völlig neue Talente: sie kann plötzlich lesen und ist ein Klavier-Genie.
Er möchte einen riesigen Deal in der Firma abschließen und damit auf der Karriereleiter nach oben klettern. Zur selben Zeit soll er jedoch auch das Familien-Vermögen, welches illegal auf einem Schweizer Konto gebunkert wurde, über die Grenze schmuggeln.

Die Darstellung von Synästhasie hatte ich bisher in noch keinem Buch und hat der weiblichen Protagonistin einen ganz eigenen Touch verliehen. Es war wunderbar. Man hat auch diesen Kontrast zwischen der einfachen Frau, mit wenig Erfahrung, die sich selbst finden muss und dem erfolgreichen Anwalt, der von A nach B hetzt und nie wirklich abschaltet. Am Ende haben sich beide einander etwas angenähert, was jedoch dazu geführt hat, dass er langsamer treten will, um mit ihr zusammen zu sein und sie sich endlich gefunden hat, aber auch entschieden hat, dass er nicht zu ihrem Leben gehört.
Die Stimmung im Buch war sehr gut konstruiert. Habe nur das Happy End vermisst, wobei ich auch verstehe, dass es nicht das richtige Ende dafür gewesesn wäre
Profile Image for LittleMissBookworm.
757 reviews7 followers
February 20, 2015
Mit "Manchmal Rot" hat Eva Baronsky einen Roman geschrieben, der definitiv anders ist.

Christian und Angelina stammen aus verschiedenen Welten. Er ist ein erfolgsverwöhnter Anwalt, sie eine illegale Putzfrau und aus diesem Grunde würden sie normalerweise nicht miteinander verkehren. Eine Verkettung von Ereignissen wirft ihr Leben, wie sie es gewohnt sind, jedoch völlig aus der Bahn.

Die Handlung dieses Romans ist gut, kommt aber nur langsam in die Gänge. Die Erzählperspektive finde ich etwas befremdlich, da diese oft - auch mitten im Satz - zwischen erster, zweiter und dritter Person wechselt.
Auch wenn es sich so anhört, dieses Buch ist kein Liebesroman. Vielmehr geht es um die Frage, wer bin ich wirklich?
Profile Image for A.
543 reviews24 followers
May 31, 2015
Ein tolles Buch! Ich konnte nicht aufhören zu lesen, so sehr zog es mich in seinen Bann. Die Schreibweise ist für manch einen vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber ich liebe es. Die Story ist einfach toll. Das Ende - maaaaan - ja.
Profile Image for Sebastian.
277 reviews2 followers
April 22, 2017
Interessante Idee, deshalb auch gekauft. Tolle Kombination mit Diskussion der Wahrnehmung und des Klavierspiels. Aber sehr merkwürdiger Schluss...
Displaying 1 - 9 of 9 reviews

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