Anton Stövers Ehe ist zerbrochen, seine Affären sind vorbei, als Wissenschaftler ist er in der Sackgasse. Er will in Rom über Antonio Gramsci, die prägende Gestalt des italienischen Kommunismus, forschen. Dort begegnet er einer jungen Frau, in die er sich obsessiv verliebt. Währenddessen beschäftigt er sich weiter mit der Vergangenheit: Der gebrechliche, fieberkranke Gramsci erholt sich in einem sowjetischen Sanatorium. Er soll Italien vor der Machtübernahme durch Mussolini bewahren, doch stattdessen verliebt er sich in eine russische Genossin. Nora Bossong erzählt mit feinem Sinn für das Absurde vom Konflikt zwischen den großen Gefühlen für einen Menschen und dem Kampf für eine große Sache.
Bossong studied literature at the German Institute for Literature, as well as cultural studies, philosophy and comparative literature at the Humboldt University of Berlin, the University of Potsdam, and the Sapienza University of Rome. She was a 2001 Fellow of the first Wolfenbüttel literature laboratory.
Bossong's poetry and prose have been published in individual newspapers, anthologies and literary journals. In 2006, she published her debut novel. In 2022, she published a non-fiction book about her generation, Die Geschmeidigen: Meine Generation und der neue Ernst des Lebens (The Smooth Ones: My generation and life's new seriousness).
An advocate for democracy, peace and human rights, Bossong was also a member of the presidium of the PEN Centre Germany for two years.