Die Inhaltsangabe zu »The Cage« ist ein bisschen irreführend, denn die Autorin erzählt nicht nur die Geschichte von Ben und Lazar, sondern auch die der für mich teils viel interessantesten Nebencharaktere wie u.a. Bran, Max und vor allem von Miss Dre.
Und das wurde für mich beim Lesen auch ein bisschen zum Problem, denn gerade im letzten Drittel geraten Ben und Lazar zeitweise völlig in den Hintergrund, was schade ist, weil die Nebencharaktere einer nach dem anderen ihre Geschichte erzählen, was nicht schlecht ist, im Gegenteil, aber ich wünschte mir, sie hätten allesamt mehr Seiten und damit mehr Platz bekommen, denn so liest es sich, als wären in einem Buch eigentlich vier Kurzgeschichten und die Hauptgeschichte von Ben und Lazar erzählt.
Gut gemacht ist sie trotzdem, vor allem die BDSM-Anteile, aber das habe ich auch nicht anders erwartet, und gerade die für mich neueren Spielarten hat Catt Ford gut erklärt und in Szene gesetzt. Von härteren Rollenspielen gleich zu Beginn des Buches, über eine Master-Slave-Beziehung, bis hin zu Bran, der … Nein, das verrate ich nicht, lest einfach selbst. Es lohnt sich.
Ich vergebe zufriedene vier Sterne, denn wann bekommt man schon mal 5 Happy Ends zum Preis von einem?