Ausgerechnet Kunuk! Devon ist wenig erbaut, von dem Commander der Navy Seals aus seiner Gefangenschaft befreit zu werden, dafür waren die beiden Hitzköpfe schon zu oft aneinandergeraten. Doch Siku Kunuk und einige Gedächtnislücken sind nicht seine einzigen Probleme – Devon kann seine Wolfsgestalt nicht annehmen. Jetzt muss sich Devon bei ihrer Flucht vor den Verfolgern und bei dem Versuch, seine Erinnerungen wieder zu erlangen, nicht nur Sikus Führung anvertrauen, sondern sich auch der merkwürdigen Gefühle erwehren, die der Bär plötzlich in ihm auslöst …
Mit dem vierten Teil der Gestaltwandler-Serie @bruns_LCC “Devon@bruns_LCC: Wolfsblut” hat Bianca Nils einen mehr als gelungenen Abschluss der Serie geschrieben. Des öfteren kommt es ja vor, dass Buchserien einem zum Ende hin das Gefühl geben, dass der/die AutorIn froh ist, das Ganze nun hinter sich gebracht zu haben. Dies ist bei Bianca Nias nicht der Fall. Sie hat es fertig gebracht, dass man auf der einen Seite froh ist, das alle Beteiligten ihr Happy End bekommen, man es aber dennoch traurig findet, dass das Ganze jetzt zu Ende sein soll.
Siku Kunuk, ein Bärwandler schmeißt, um Devon zu retten, seinen Dienst bei den Navy-Seals hin, da er sich die Schuld an der Entführung Devons gibt. Siku ist mürrisch, introvertiert & stur und konnte in der Vergangenheit mit Devon’s lockerer Art nicht viel anfangen. Als er in Sibirien dann die Spur der Entführer findet und Devon schließlich befreien kann, zeigt sich auf dem langen und anstrengenden Rückweg, dass der grantelnde Bär durchaus ein Herz hat. Es ist einfach schön zu lesen, wie die beiden zueinander finden und wie bemüht Siku ist, dass aus dem geschwächten, gefolterten und – bedingt durch die Entführung – genetisch angeschlagenen Wolfswandler wieder der alte Devon werden kann und wie sie sich Schritt für Schritt näher kommen. Zudem zeigt sich auch, dass sie sich auf ihre echten Freunde in jeder Lebenslage verlassen können. Hier schließt sich der Kreis aus allen vier Büchern und man erfährt, wer der Bruns LCC schaden wollte. Dies hat mich überrascht, da es ja scheinbar tatsächlich den bösen Intriganten gab, der die Weltherrschaft wollte. Aber nein… es ist banal und erschreckend, was verletzte Eitelkeit in Verbindung mit viel Geld und den nötigen Kontakten anrichten kann bzw. könnte. Viele Kleinigkeiten und Nebenereignisse machen die Geschichte rund und zeigen wieder einmal die liebenswerten Charaktere dieser so freundschaftlich verbundenen Wandlergemeinschaft.
Da Bianca Nias ja eine neue Serie rund um die bereits vorgenannten Navy-Seals plant, wird man vielleicht/hoffentlich den ein oder anderen “Bekannten” aus der “Bruns Clique” wieder treffen.
Stellvertretend – auch – für die anderen bereits erschienen Geschichten aus der Gestaltwandler-Serie (die ich alle genossen habe) bekommt dieser abschließende Band 5*
Da hat Devon ja den absolut passenden Partner bekommen 🥰❤️
Der Weg den Devon hier gehen muss, ist kein leichter. Entführt und als Versuchskaninchen benutzt. Ich war so schockiert, als ich gelesen habe was ihm widerfahren ist. Hier habe ich mit ihm gebangt und gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Zum Glück ist er nicht allein ❤️
Nicht nur Devon hat hier sein Gegenstück gefunden, sondern auch Chip 😁 Der ist mir übrigens irre sympathisch 🥰
Hach, ich mag es total, dass die Autorin sich in dieser Reihe nicht nur auf das „Hauptpärchen“ versteifet, sondern alte und neue ebenfalls eine Rolle spielen.
Zudem war ich von der Wendung der Hauptgeschichte wirklich überrascht, dass hat mir super gefallen.
Das Buch ist spannend, mit Drama und Überraschungen. Bianca Nias spart aber auch nicht an humorvollen, süßen und heißen Elementen. Eine klasse Mischung, die mich wieder einmal begeistert hat. So ist die Geschichte zu keiner Zeit langweilig oder flach. Die Charaktere übrigens genauso wenig 😁
Den Schreibstil der Autorin möchte ich auch noch erwähnen. Dieser liest sich absolut flüssig und leicht. Ich bin nie ins stocken geraten oder wurde aus der Handlung gerissen. Perfekt ❤️
Ich vergebe verdiente fünf Sterne und empfehle dieses Buch mit voller Überzeugung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Auch der letzte Teil der Bruns-Reihe hat mich sofort gefesselt. Ich habe Siku und Devon auf ihrer Flucht begleitet und bei der sich immer weiter zuspitzenden Situation in Deutschland mitgefiebert. Es gelingt mühelos, alle (dem Brunsrudel zuzuordnenden) Protagonisten ins Herz zu schließen. Jeder ist greifbar und man möchte sofort mehr über die einzelnen Personen wissen. Eines meiner Highlights war übrigens, dass sich in diesem Buch nicht nur ein Paar findet. Der Show-down ist sehr spannend. Am Ende ist die Hintergrundgeschichte abgeschlossen. Alles ist „rund“ und trotzdem ist klar, dass ich auf jeden Fall die Navy Seals - Wild Forces Reihe lesen werde. Ich bin nicht bereit, von diesen Wandlern Abschied zu nehmen.
Ich habe die „Devon@Bruns_LLC: Wolfsblut“ mit großem Vergnügen gelesen, mich sehr gut unterhalten gefühlt und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Hier kann ich gar nicht so viel sagen, sonst gäbe es einen mega Spoiler. Ihr könnt euch auf jeden fall auf die unglaublichsten Wendungen gefasst machen. Auch in diesem Teil ist viel los. Es gibt einige ruhige, liebevolle und leidenschaftliche Szenen die mich sehr bewegt haben. Alle Protagonisten werden wieder gefordert und tragen zu dieser tollen Geschichte bei. Es ist spannend und gefährlich und auch einfach nur wunderbar. Die Autorin hat wieder die perfekte Mischung für mich getroffen. Ich liebe sie alle, die stolzen und liebevollen Löwen, Wölfe, Bären, Panther, Polarfüchse…
Nach dem gescheiterten Einsatz ist Siku Kunuk auf Rettungsmission um Devon zu befreien, der den Attentätern in die Hände gefallen ist. Zwar findet Siku den verletzten Wolf, doch wieder geht nicht alles glatt und er wird von seinen Kumpels getrennt. Also muss er sich alleine mit Devon durch das unwirtliche Russland schlagen. Devon hat die Gefangenschaft nicht gut verkraftet. Ihm fehlen die Erinnerung, er ist körperlich sehr mitgenommen und ausserdem kann er sich nicht wandeln. Zudem kämpft er immer wieder gegen Siku an, fügt sich am Ende jedoch seiner Führung.
Siku, der ein Bärenwandler ist, ist schon in der Vergangenheit immer wieder auf Devon getroffen. Doch Freunde sind sie keine. Dazu sind sie zu gegensätzlich. Während Devon spontan ist, agiert Siku sehr kontrolliert und überlegend. Planend und pragmatisch. Doch genau diese Eigenschaften sind es, die schliesslichzum Erfolg führen und Devon am Ende in Sicherheit bringen.
Doch in Deutschland stellt sich schnell heraus, dass jemand an Devons Genetik herumgepfuscht hat und es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Ausserdem ist Devon instabil und sucht instinktiv Schutz bei Siku.
Die Autorin hat sich wirklich von Buch zu Buch gesteigert. Die Geschichte von Siku und Devon ist sehr stimmig und sie hebt sich von den Vorgängerteilen ab. Wohl auch, weil sie das Setting nach Russland und Alaska verlegt hat. Es gibt viel Zweisamtkeit und das ermöglicht den Protagonisten auch sich zu entwickeln bzw. sich ihrer Gefühle für einander wirklich bewusst zu werden, ohne dass ständig wohlmeinende Freunde ihren Sermon dazu geben.
Siku ist ein richtig typischer Bär. Brummig, wortkarg, methodisch und doch sehr beschützend. Devon hingegen ist verspielt, launisch und auch unberechenbar. Erst scheint es kaum denkbar, dass die beiden kompartibel sind. Doch Bianca Nias hat ihren Helden viel Platz und Zeit gegeben. Mir gefiel die Entwicklung von Devon und Siku sehr gut, wobei mir vor allem Siku sehr ans Herz gewachsen ist. Devon hingegen ist trotz seines Traumas im Grunde ein Kämpfer geblieben und hat mir sehr imponiert.
Mit dieser Geschichte heisst es nun leider Abschied nehmen. Die Serie ist wirklich toll gelungen und hat sich mit jedem Buch noch ein Stückchen weiter in Richtung Keeper entwickelt. Die Auflösung des großen Plots war sehr überraschend und simpel, ohne jedoch banal zu wirken oder beim Leser einen schalen Beigeschmack zu hinterlassen. Wirklich clever gelöst und auch der Epilog ging dann noch zu Herzen. Volle Leseempfehlung!!