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Alles auf Anfang?

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Ein Neuanfang in der Großstadt, die erste Liebe und der Mut, sich selbst zu finden.

Nach der Scheidung ihrer Eltern zieht die 17-jährige Lucy mit ihrer Mutter und den beiden jüngeren Geschwistern nach Berlin. Schafft sie es in der Großstadt endlich, ganz sie selbst zu sein? Der Start an der neuen Schule ist schwieriger als gedacht und weder Lucys Schüchternheit noch die Familienprobleme lösen sich so einfach in Luft auf. Einzig das Schreiben bietet ihr Zuflucht in Charaktere, die schlagfertiger als sie selbst sind. Aber dann findet sie in dem aufgeweckten Nick einen Freund, der sie aus ihren fiktiven Welten holt. Und da wäre noch die Kunststudentin, die ihr Herz höher schlagen lässt … Nur ist es für sie auch mehr als Freundschaft? Und was kann Lucy dagegen unternehmen, dass ihre Familie zerbricht?

Wichtige Themen, authentische Charaktere und eine Prise Humor – berührend und mitreißend. Eine Inspiration, mehr ich selbst zu sein – Testleserin Lucy (tastaturgeklimper)

394 pages, Kindle Edition

Published September 3, 2026

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Nadine Nakos

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60 reviews
October 11, 2026
💬: Neue Stadt, neue Schule, neues Leben. Klingt nach einem Neuanfang voller Möglichkeiten, oder? Blöd nur, wenn die Probleme einfach mit umziehen.

Ich glaube, was mich am meisten berührt hat, war dieses Gefühl, gleichzeitig überall und nirgends richtig dazuzugehören. Berlin ist gross, laut und voller Möglichkeiten und trotzdem fühlt sich Lucy manchmal unglaublich allein. Nadine Nakos hat dieses Grossstadtgefühl so greifbar eingefangen, dass ich mich beim Lesen stellenweise selbst ein wenig verloren gefühlt habe.

Aber Lucys grösste Herausforderung ist gar nicht die neue Stadt. Es ist das Gefühl, immer die Starke sein zu müssen, für alle da zu sein und dabei die eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen. Am liebsten hätte ich ihr manchmal gesagt, dass sie nicht die ganze Welt auf ihren Schultern tragen muss.

Umso schöner fand ich die Menschen, die etwas Licht in Lucys Alltag zu bringen. Nick ist wirklich ein Freund, wie man sich ihn nur wünschen kann. Und dann wäre da noch eine ziemlich coole Kunststudentin, die Lucys Herz höherschlagen lässt. Besonders wichtig fand ich, dass neben der queeren Liebesgeschichte auch Lucys Ängste und Unsicherheiten Raum bekommen. Denn sich selbst zu akzeptieren ist das eine – den Mut zu finden, anderen zu zeigen, wer man ist, noch einmal etwas ganz anderes.

Ein weiteres Highlight war für mich Lucys Liebe zum Schreiben. Ihre Geschichten sind ihr Rückzugsort, wenn die Realität zu viel wird. Umso mehr hat es mich getroffen, als ihre Selbstzweifel ihr zeitweise genau das nehmen.

🏙️ Fazit:
«Alles auf Anfang?» zeigt, dass ein Neuanfang nicht bedeutet, alles hinter sich lassen zu können. Manchmal geht es vielmehr darum, seinen eigenen Platz zu finden und zu erkennen, dass man nicht immer für alle stark sein muss.
Eindeutig ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ für eine Geschichte über Familie, Freundschaft, queerness und den Mut, endlich die eigene Geschichte zu schreiben.
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