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Happy Weekend – Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum.

Katja und Marcel sind bester Laune, als sie an diesem Freitag mit dem Auto aufbrechen. Eine kleine Auszeit über das verlängerte Wochenende, einfach mal ausspannen. Doch beim kurzen Halt an einer Raststätte wird ihnen das Gepäck aus dem Kofferraum gestohlen. Zum Glück hat Katja einen kleinen GPS-Tracker in den Koffer gelegt, über den sie ihn orten kann. Und tatsächlich, auf der Karte in der App sehen sie ihn als blauen Punkt, wie er sich eben der Autobahnauffahrt nähert. Ohne groß nachzudenken, folgen sie dem Wagen, in dem sie ihr Gepäck vermuten. Doch dann ist es zu spät – sie sitzen in der Falle. Denn jemand hat sie absichtlich an diesen Ort gelockt. Und ihr schlimmster Albtraum beginnt genau jetzt ... 

368 pages, Paperback

Published August 26, 2026

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About the author

Arno Strobel

56 books318 followers

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Community Reviews

5 stars
40 (14%)
4 stars
49 (17%)
3 stars
90 (32%)
2 stars
65 (23%)
1 star
37 (13%)
Displaying 1 - 30 of 54 reviews
Profile Image for Laura Theisen.
540 reviews89 followers
August 26, 2026
Katja und Marcel wollen ein entspanntes Wochenende zu zweit verbringen, doch schon auf dem Weg dorthin läuft einiges anders als geplant. Als ihr Gepäck an einer Raststätte gestohlen wird, versuchen die beiden mithilfe eines GPS Trackers herauszufinden, wo sich ihr Koffer befindet. Die Spur führt sie schließlich an einen merkwürdigen Ort und aus dem geplanten Kurztrip wird schnell ein Albtraum…

Arno Strobel und ich, das ist mittlerweile so eine Sache, denn ich weiß ich vorher eigentlich nie so genau, was mich erwartet. Seine Bücher sind für mich seit Jahren ein ziemliches Hopp-oder-Top-Spiel. Entweder ich bin begeistert oder ich frage mich irgendwann, wie dieses Buch eigentlich durch die Qualitätskontrolle gekommen ist. Manchmal gibt es noch ein bisschen was dazwischen, aber ehrlich gesagt nicht viel. Und trotzdem greife ich immer wieder zu seinen neuen Büchern, warum?! Die Grundideen klingen einfach jedes Mal spannend, die Cover machen neugierig und vor allem schafft Strobel es immer wieder, sich einem aktuellen, brisanten Thema zu widmen. Diese Kombi lässt mich immer wieder zu seinen Büchern greifen, aber dieses Mal bin ich wirklich mehr als enttäuscht.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Marcels Perspektive erzählt. Zu Beginn ist auch Katja stärker im Mittelpunkt, dazu kommen immer wieder optisch abgesetzte Kapitel aus der Perspektive des sogenannten Mechanikers. Schon diese eingeschobenen Passagen haben für mich überhaupt nicht funktioniert. Sie wirkten wie Fremdkörper und fügten sich nicht sinnvoll in den Rest der Geschichte ein. Wie reingeklebte Kapitel, so nach dem Motto: Ach, da muss doch noch ein bisschen Gewalt rein.

Überhaupt hatte ich beim Lesen zunehmend das Gefühl, dass hier vieles einfach nach einem Baukastensystem zusammengesetzt wurde. Eine merkwürdige Szene hier, ein seltsames Gespräch dort, zwischendurch noch eine möglichst brutale Szene, weil wir schließlich einen Psychothriller lesen. Das alles hatte für mich keinen erkennbaren Zusammenhang. Die Brutalität wirkte teilweise völlig abgelöst von der eigentlichen Geschichte und eher wie zusätzlich eingebaut, damit es auf seine benötigte Heftigkeit kommt.

Am schlimmsten waren für mich allerdings die Figuren und ihre Gespräche. Wer redet bitte im wahren Leben so miteinander? Gerade am Anfang hat mich dieses ständige Andeuten und Verschweigen wahnsinnig gemacht. Eine Figur weiß etwas, deutet es an, will es dann aber doch nicht mit der Sprache rausrücken. Sie fragt nach, bekommt wieder keine vernünftige Antwort und bleibt trotzdem erstaunlich ruhig. Das war keine Spannungskurve für mich, sondern einfach nur frustrierend.

Auch später reagieren die Figuren auf die Ereignisse für mein Empfinden völlig unangemessen. Mal wird auf etwas, das eigentlich eine massive Reaktion erfordern würde, erstaunlich gelassen reagiert, dann wieder auf Kleinigkeiten völlig überzogen. Das hat alles so unglaubwürdig und steif gemacht. Und dann ist da noch die Handlung selbst. Ich habe wirklich versucht, mich darauf einzulassen, aber je weiter die Geschichte voranschritt, desto abstruser wurde sie für mich.

Und mir tut das tatsächlich leid, denn ich kann nur vermuten, wie viel Arbeit hinter so einem Buch steckt. Genau das macht „Happy Weekend“ für mich aber auch so enttäuschend. Ich habe Strobel nicht gelesen, weil ich ihn grundsätzlich nicht mag und mal einen Rant loslassen wollte. Im Gegenteil! Ich habe sonst immer wieder zu seinen Büchern gegriffen, gerade weil er mich mit seinen Ideen regelmäßig neugierig macht.

Aber mit „Happy Weekend“ ist dieses Vertrauen für mich erst einmal weg. Wenn ich bei einem Autor schon mehrere Bücher gelesen habe, die mir richtig gut gefallen haben, entsteht irgendwann dieses Gefühl, dass man beim nächsten Buch einfach blind zugreifen kann. Bei Strobel hatte ich diesen Vertrauensvorschuss trotz einiger Ausreißer bisher immer noch. Nach diesem Buch ist das erstmal vorbei.

Einen Pluspunkt gibt es allerdings. „Happy Weekend“ lässt sich sehr leicht und schnell lesen. Der Schreibstil ist unkompliziert und der Lesefluss stimmt. Man kommt schnell durch die Seiten. Das reicht am Ende natürlich nicht aus, denn eine gute Lesbarkeit kann eine Geschichte, die mich inhaltlich und mit den Figuren so überhaupt nicht überzeugt, nicht retten.

Und deshalb ist „Happy Weekend“ für mich nicht einfach nur ein weiterer Ausreißer, den ich nicht mochte. Es ist das Buch, das es geschafft hat, dass ich erstmal keine Lust mehr auf die nächste Story des Autors habe. Und das hat bisher noch kein Strobel geschafft.
Profile Image for Liz Weasleyhead.
948 reviews92 followers
Read
September 15, 2026
DNF
Ich fand es ganz schlimm ☹️
Die Prämisse klingt ja wieder sehr vielversprechend und unterhaltsam, doch wie es auch schon mit den letzten Geschichten von Arno Strobel war, ist das Ergebnis für mich komplett enttäuschend 😕
Der Erzählstil wirkt so holprig und die Dialoge total unnatürlich und gestelzt 😞 beide Charaktere haben sich richtig merkwürdig verhalten, irgendwie "seelenlos" 😫
Die Handlung wirkte auch seltsam zusammen geschustert und total konstruiert 🙁
Ich habe in anderen Rezis schon von der unnötigen und viel zu übertriebenen Gewalt gehört, so dass es mir einfach komplett vergangen ist ☹️
Schade, ich mochte seine Geschichten früher sehr gerne 😢
Buch bleibt ohne Bewertung
Profile Image for Miko  Miauzi.
215 reviews
August 28, 2026
Die Geschichte fing wirklich spannend an, wurde für mich aber mit jeder Seite unlogischer. Irgendwann war ich weniger gefesselt als fassungslos: krank brutal, absurde Folter und eine Grausamkeit, die auf mich weder spannend noch notwendig wirkte, sondern einfach nur bizarr und geradezu psychotisch. Ehrlich: Wie kommt man auf so etwas?

Dabei hatte ich mich wirklich auf Strobels neues Buch gefreut. Umso enttäuschender, dass aus einem vielversprechenden Anfang für mich zunehmend eine Ansammlung immer extremerer und unglaubwürdiger Szenen wurde. Brutalität allein macht für mich noch keinen guten Thriller.

Zwei Sterne für den spannenden Einstieg und die grundsätzlich interessante Idee – mehr ist für mich diesmal leider nicht drin.
11 reviews
August 31, 2026
Ich habe mich bis zum Schluss gefragt, ob noch eine Wendung kommt, die man nicht schon vorhersieht. Die Antwort lautet: Nein. Das Buch ist unglaubwürdig und langweilig, abgesehen von ein paar sporadischen, brutalen Folterszenen. Die Handlung ist einfach nur wirr und die Charakter haben keinerlei Tiefgang. Ist das wirklich von Arno Strobel? Irgendwas passt hier nicht zusammen.
Profile Image for Natalie.
5 reviews
September 21, 2026
2,5 ⭐️
Leider musste ich einige Passagen des Buches skippen, da mir die beschriebene Gewalt zu brutal war. Das Buch ist bestimmt schon mein 10. Buch von Arno, aber diesmal war mir der Gewaltteil zu intensiv, so dass ich einige Male drüber hinweg sehen musste. Die Charaktere gehen (nach meinem Geschmack) auch zu gut mit der Gewalt um. Nur Bens Verhalten hätte ich noch nachvollziehen können.
Weiterhin finde ich die Storyline diesmal im Verhältnis zur Brutalität schwach.
Profile Image for DajaMeep.
119 reviews1 follower
September 3, 2026
Für mich hat das Buch kaum was mit seinem Titel oder dem Klappentext zu tun… beides beschreibt lediglich die Einleitung zu dem Hauptteil des Buches, welcher an sich auch fast losgelöst von der Handlung stehen kann.

Generell fand ich die Handlung eher flach, und das Ende vorhersehbar. Gerade das allererste Kapitel hat mir doch schon zugesetzt weil das für mich Teil eines Psychothrillers ist, aber der Rest kam dem ersten Kapitel nicht in dieser Grausamkeit nach. Ansonsten lässt sich die Handlung des Buches auch wirklich in einem Satz zusammenfassen. Natürlich geht es bei so einem Psychothriller nicht primär darum, eine komplexe Handlung mit tiefgründigen Charakteren aufzustellen, sondern eher das Gruseln und die psychische Bedrohung und die sogenannten Mind Fucks. Aber auch das kam bei mir irgendwie nicht zustande (das erste Kapitel ausgenommen, bzw auch die tatsächlichen Szenen mit Der Maschine). Aber so ein bisschen mehr Tiefgründigkeit und Zusammenhang hätte ich mir schon gewünscht, statt dass alles immer auf Zufall und Aneinanderkettung von Ereignissen basierte.

An sich ist der Hauptcharakter für mich auch nicht sehr… sympathisch, da er sich sehr darin verliert, wie sehr er sich selbst leid tut - würde mir in seiner Situation mit Sicherheit auch so gehen, aber es so als Leserin dargestellt zu bekommen entspricht nicht meinen Lese-Erwartungen. Er denkt eben auch, er könnte die Welt retten.

Auch der “Hauptbösewicht” war für mich eher lächerlich. Er scheint besessen von der Rächung des Todes seines Bruders; spricht fast schon wie aus echter romantischer Liebe davon, wie sehr er den Tod seines Bruders vergolten haben will. Ein echter Clan-Boss eben, der es als seine persönlichen Angelegenheit genommen hat, sich jahrelang einen Plan auszuhecken und dann umzusetzen. Wirkte für mich wie die Teenies, die von BoyBands besessen sind. Spoiler: Plottwist: er hat seinen Bruder selbst getötet. Das hat bei mir nochmal einen bei der Lächerlichkeit obendrauf gesetzt, dass sein ganzes Geschwafel noch nicht mal echt gewesen sein soll.

Ich habe auch gehört, dass andere Leute das Buch wieder total toll fanden, und gerade Die Maschine bei ihnen für diese psychische Herausforderung gesorgt haben. Für mich trifft das eben nicht zu. Ich habe das Buch gerne gelesen, und fand es auch nicht u!spannend; ich würde es aber nicht nochmal (neu) lesen wollen oder auch überhaupt weiter empfehlen. Es hat für mich kein Alleinstellungsmerkmal, und ist auch so meiner Meinung nach nicht der empfehlenswerteste Psychothriller.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Lisa.
21 reviews
September 15, 2026
Die Handlung zieht sich an vielen Stellen ziemlich in die Länge. Abgesehen von ein paar wenigen, fast schon willkürlich eingestreuten Folterszenen passiert rein spannungstechnisch nicht allzu viel.

​Auch die Charaktere bleiben durch die Bank weg blass und besitzen kaum Tiefgang, sodass ich nicht wirklich mitfiebert oder mitgelitten habe. Ich mag Arno Strobel eigentlich echt gerne, aber dieses Buch ist für mich keine Leseempfehlung. Daher nur 2 Sterne.
Profile Image for Maggi.
2 reviews
September 13, 2026
Für einen Strobel fand ich das etwas schwach … das Ende hatte nur einen einzigen richtigen Plottwist…. Hat mich insgesamt nicht so richtig überzeugt.
Profile Image for Alex Pfeifer .
11 reviews
September 25, 2026
Ein heftiger Strobel. Hat mich leider nicht 100% überzeugt, obwohl wie immer gut zu lesen.
Profile Image for Azyria Sun.
725 reviews3 followers
September 5, 2026
Happy Bloody Weekend

Worum geht’s?
Katja und Marcel sind auf dem Weg in ein gemeinsames Wochenende. Einfach mal raus, entspannen und den Alltagsstress hinter sich lassen. Doch an einer Raststätte wird ihr Koffer gestohlen. Zum Glück hat Katja darin einen GPS-Tracker versteckt. Sie folgen dem Signal – und direkt hinein in einen Albtraum.

Meine Meinung:
Ich habe schon einige Thriller von Arno Strobel gelesen, aber „Happy Weekend – Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum“ ist mit Abstand sein härtestes Buch. Kennt ihr den Teil von Saw, in dem eine Frau die Aufgaben stellt? Ungefähr so habe ich mich hier gefühlt. Der Schreibstil hat mich sofort ins Buch gezogen – und dann gab es eigentlich kein Entkommen mehr.

Wir begleiten überwiegend Marcel, einen ehemaligen Polizisten, der nach einem Undercover-Einsatz ganz von vorne anfangen musste. Neues Leben, neue Identität, keine Verbindung mehr zu seiner Vergangenheit. Dazwischen lesen wir immer wieder Kapitel aus Sicht des Mechanikers. Etwas irritiert hat mich dabei, dass diese in der Gegenwart geschrieben sind, während Marcels Kapitel in der Vergangenheitsform erzählt werden. Ich habe deshalb lange mit einem zeitlichen Kniff gerechnet – der allerdings ausblieb.

Das Setting dagegen war genau meins. Eine alte Psychiatrie, ein Ort aus Marcels Vergangenheit und dazu eine ordentliche Portion Locked-Room-Atmosphäre. Als Exit-Room-Fan hatte mich Strobel damit endgültig. Denn kaum dort angekommen, werden wir von Seite zu Seite tiefer ins Dunkle gezogen. Und dieses Dunkle hat es in sich. Es wird blutig, brutal und teilweise wirklich grausam. Strobel spart diesmal an kaum einem Detail und macht sehr deutlich: Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Es geht um Rache, Deepfakes, menschliche Abgründe und immer wieder um Familie und die Frage, wem man eigentlich noch vertrauen kann. Besonders die Szenen mit der Maschine haben sich bei mir eingebrannt. Die vielen Toten. Die Unschuldigen.

Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten. Für mich geht das Buch stellenweise schon deutlich in Richtung Horror. Es ist beklemmend, geht unter die Haut und liefert ordentlich Albtraummaterial. Gleichzeitig ist es ein unglaublich guter Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Jetzt bin ich wirklich gespannt, ob Arno Strobel diesen härteren Weg weitergeht oder es im nächsten Thriller wieder etwas „ruhiger“ angehen lässt. Und das Ende? Damit hat er mich tatsächlich noch einmal erwischt.

Fazit:
Mit „Happy Weekend – Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum“ zeigt Arno Strobel seine bisher wohl härteste Seite. Brutal, blutig und stellenweise schon Horror – dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Die düstere Atmosphäre, das geniale Setting und die perfiden „Spiele“ haben mich von Anfang bis Ende gefesselt. Ein Thriller, der tief unter die Haut geht, ordentlich Albtraummaterial liefert und mich mit seinem Ende noch einmal richtig überraschen konnte.

5 blutige Sterne von mir.
Profile Image for Jaqueline.
18 reviews1 follower
October 5, 2026
Ohjeeeeee, was war das denn?!? Ich glaube, ich habe soeben das erste Buch gelesen, was ganz stark mit KI bearbeitet/geschrieben wurde.

Der Plot ist sehr schwach, nicht kausal zusammenhängend (um nicht zu sagen "hanebüchen") und die Charaktere sind allesamt austauschbar. Es wurde auch (viel mehr als sonst bei Strobel) mit soooo vielen Adverbien gearbeitet.
Was mich noch mehr schockiert hat, war jedoch der viel zu offensichtliche Einsatz von KI. Wenn man sich ein bisschen auskennt, weiß man, was ne typische KI-Tonalität ist. Und die war nicht zu übersehen:

Auf fast jeder Seite finden sich u. a. folgende typische KI-Schreibweisen:
- die „nicht ... sondern ...“-Konstruktionen
- Aufzählungen, insbesondere Dreiklänge
- Ellipsen

Ich habe nicht gezählt, wie oft diese Stilmittel vorkommen, möchte aber trotzdem einige Beispiele nennen, die, so verdichtet, wie sie vorkommen, so ins Auge springen, dass sie vermutlich nicht nur einer Texterin wie mir auffallen:

- S. 97: „Türen fielen nicht einfach zu. Nicht hier, nicht zufällig.“ und „Grau. Still. Harmlos.“ und „Nicht nur Staub oder Moder, sondern etwas Klinisches (...)“
- S. 107: „Marcel weiß in diesem Moment, dass es vorbei ist. Nicht vielleicht, sondern todsicher“ und „Ein Mann, der Verräter nicht einfach bestraft, sondern auslöscht.“ und „Marcel erinnerte sich nicht daran, sich bewusst entschieden zu haben. Aber er erinnerte sich (...)“ und „Sein Blick hatte sich verändert, nicht vor Angst, sondern vor Überraschung und Erkenntnis“ und „Er hatte keinen Schrei ausgestoßen. Marcel hatte nur das Geräusch gehört (...)“ und „Marcel hatte nicht nachgesehen. Er hatte gewusst (...)“
- S. 162: „Zum ersten Mal fragte er sich nicht mehr nur, ob die Bilder gefälscht waren, sondern auch, warum sie sich so leicht in ihm festsetzten.“ und „Sein Blick war hart, aber nicht mehr feindselig.“ und „Und dass der gefährlichste Gedanke nicht war, dass man ihm etwas anhängte, sondern der, dass er selbst nicht mehr sicher sein konnte (...)“
- S. 213: „(...) Nicht, weil du unschuldig bist. Sondern weil es interessanter ist, dir dabei (...)“ und „Zum ersten Mal fragte Marcel sich nicht mehr, wie er herauskommen konnte. Sondern, ob er es verdiente, hier zu sein.“

und viele mehr. Natürlich sind diese Stilmittel gute Stilmittel – aber eben nur, wenn sie im richtigen Maße eingesetzt werden. Ich fühle mich ehrlich gesagt echr „hintergangen“ – und so, als würde man uns als Leser/innen zutrauen, dass wir einen von einem Menschen geschriebenen Text nicht von einem KI-Text unterscheiden können.

Und ganz wichtig: Das ist kein KI-Bashing. Das ist ein Bashing gegen den nicht-bewussten Einsatz derselben (das war übrigens ein KI-Stilmittel ;)). Ich finde es sehr schade, dass ich, jetzt auch im Belletristik-Bereich, diese typischen KI-Schreibweisen entdecken muss, da ich dachte, wir sind davor noch länger gefeit und wissen, was einen guten Text von einem generischen unterscheidet. Dass es bei einem Autor wie Strobel vorkommt, schockiert mich noch mehr.
Profile Image for Magnolia .
714 reviews3 followers
August 26, 2026
Rasanter Thriller, der anfangs schwächelt, bald aber zur Hochform aufläuft

„Happy Weekend“ klingt so harmlos, so nach einer kleinen, feinen Auszeit. Katja und Marcel freuen sich auf ihr Wochenende. An einer Raststätte holen sie sich Kaffee und ne Kleinigkeit zu essen, die Weiterfahrt entwickelt jedoch zu einem nie geahnten Albtraum.

Nur kurz haben sie das Auto verlassen und dann – ist der Kofferraum offen, der Koffer weg, was nicht mal das Schlimmste wäre, denn Marcel will Katja mit etwas ganz Besonderem überraschen, das er sorgsam im Koffer versteckt hat. Soll die Polizei verständigt werden? Es ist schon spät, sie werden nicht viel tun können, also entschließen sie sich, weiterzufahren, zumal ein GPS-Tracker im Koffer liegt. Sie aktivieren die App, folgen dem blauen Punkt, ihre Odyssee beginnt…

Der Prolog verspricht nichts Gutes, mehr noch – es passiert Schreckliches! Wie jedoch dies mit Marcel und Katja zu tun hat, kann ich mir zwar ansatzweise denken, mag es aber dennoch noch nicht glauben. Zwischen ihrer Irrfahrt auf der Suche nach dem blauen Punkt hat der Mechaniker, wie er sich nennt, seine kursiven Auftritte. Diese Passagen sind grausam und dennoch fesseln sie mich ungemein.

Ganz anders unsere beiden Kofferlosen. Ziemlich bald ist da nämlich eine Kleinigkeit, die im Koffer liegt, die für mich total unlogisch ist, die sich durch diese Fahrt ins Ungewisse zieht. Da ist dem Autor wohl ein krasser Logikfehler passiert, denn ich hatte sofort die Vermutung, wer denn hinter diesem Kofferklau und den Folgen danach stecken könnte. Überhaupt finde ich den Anfang – mal abgesehen von den kursiv dargestellten Sequenzen – sehr durchschaubar. Wie kann man sich so unbedarft verhalten, obwohl man weiß oder es zumindest der Umstände wegen ahnt, dass man es mit gefährlichen Gestalten zu tun haben wird. Näher möchte ich darauf nicht eingehen, aber wer dieses Weekend mit den Protagonisten durchlebt, wird wissen oder zumindest ahnen, was bzw. wen ich meine.

Nun gut, es wird besser. Und das auf ganzer Linie. Die Story zieht dermaßen an, da bleibt zum Luft holen kaum Zeit, die Grausamkeiten nehmen zu. Zudem kommt Marcels Vergangenheit zum Vorschein, lediglich Katja scheint ganz und gar integer zu sein. Jetzt hat er mich, der Strobel. Und zwar voll und ganz. Selbst meinen Anfangsverdacht, der gelegentlich aufblitzt, schiebe ich beiseite. Sowohl der Mechaniker als auch die Jagd auf die Weekender und alles, was dann wie eine Kettenreaktion geschieht, ohne jegliches Erbarmen, rauben mir den Atem. Es ist der Hass, der in diesem fürchterlich grauenhaften Stück Regie führt. Bis zum bitteren Ende.

Und – mein anfängliches Gespür hat mich nicht getäuscht. Wäre dieser holprige, sehr durchschaubare Anfang nicht gewesen, wären es glatte fünf Sterne gewesen, so aber muss ich einen davon abziehen. Bleiben immer noch gute vier Sterne für diesen anfangs schwächelnden, bald aber rasanten Thriller.
25 reviews
September 22, 2026
Katja und Marcel sind ein Pärchen und planen ein verlängertes Wochenende, zu dem sie gut gelaunt an einem Freitag losfahren.
Bei einer kleinen Pause an einer Raststätte wird ihnen ein Koffer gestohlen. Katja hat Spaß an den neuartigen kleinen Helferlein und hat einen GPS-Tracker in dem Koffer versteckt. Und es funktioniert, über die entsprechende App kann sie den Koffer orten und dem blauen Punkt, der den Standort anzeigt, folgen. So verfolgen sie das Fahrzeug, in dem sie den Koffer vermuten. Leider geraten sie dann genau in die Falle, die ihnen jemand gestellt hat und der Albtraum beginnt …

Gleich vorweg eine kleine Warnung: Es gibt in der Geschichte einige sehr brutale Szenen, die auch ziemlich heftig beschrieben werden. Das ist nicht der überwiegende Teil, aber wer so etwas nicht verträgt, sollte das Buch vielleicht besser nicht lesen.

Ich persönlich kann einem Psychothriller von Arno Strobel nicht widerstehen und war aufgrund des Klappentextes sehr gespannt, wie sich die Sache entwickeln würde und warum man die beiden in die Falle gelockt hat.
Da ist man noch ganz am Anfang aber es entwickelt sich schon, wie immer, ein Sog, der mich gleich an die Handlung gefesselt hat.
Überwiegend erleben wir Marcel. Es stellt sich heraus, dass er ein ehemaliger Polizist ist und nach einem Undercover-Einsatz eine neue Identität bekam und ein völlig neues Leben anfangen musste. Details zu den damaligen Ereignissen gibt es nach und nach im Verlauf.

Der Prolog zu Anfang und weitere Kapitel zwischendurch, in Kursivschrift dargestellt, sind aus Sicht „des Mechanikers“ geschrieben, der berichtet, wie er eine monströse Maschine gebaut hat und wie damit Opfer regelrecht gefoltert und dann getötet werden sollen.

Wie sich im Verlauf herausstellt, ist der Schauplatz, an dem man Marcel gelockt hat eine altes Krankenhaus bzw. eine psychiatrische Einrichtung, die möglicherweise in Marcels Vergangenheit eine Rolle gespielt haben könnte. Da gibt es natürlich viele Räume und Gänge, an denen merkwürdige Dinge geschehen. Es wird brutal und grausam, sowohl körperlich als auch psychisch. Das hat auch auf der psychischen Ebene teilweise ganz schön an meinen Nerven gezerrt.
Die ganze Atmosphäre in diesem alten, verlassenen Gebäude ist durchgehend düster, beklemmend und bedrohlich.
Die Sache steigert sich immer mehr und häppchenweise erfährt man dann, worum es hier eigentlich geht und wer da etwas von Marcel will. Es gibt auch immer wieder Twists und Überraschungen, die man so nicht vorher sehen kann.
Dadurch konnte ich kaum aufhören zu lesen, weil ich natürlich irgendwann nur noch wissen wollte, wie dieses Drama ausgeht.

Dieser Psychothriller von Arno Strobel, der bekanntlich gerne bis an gewisse Grenzen geht, war für mich erneut ein Pageturner, der mich mit seinen perfiden Psychospielchen schnell gepackt und sehr gefesselt hat. Trotz gewisser Brutalität und Grausamkeit hatte ich sehr spannende Lesestunden und war vom Ausgang überrascht!


Fazit: ⭐⭐⭐⭐⭐
Profile Image for Natalie.
203 reviews2 followers
August 26, 2026
„Happy Weekend – Die perfekte Auszeit. Euer schlimmster Albtraum.“ klang für mich nach einem Thriller, der aus einer eigentlich harmlosen Auszeit einen richtig beklemmenden Albtraum macht. Katja und Marcel wollen ein verlängertes Wochenende genießen, doch nachdem ihr Gepäck an einer Raststätte gestohlen wird und sie den Koffer mithilfe eines GPS-Trackers verfolgen, geraten sie in eine Falle, aus der es plötzlich kein einfaches Entkommen mehr gibt.

Der Einstieg hat mir gut gefallen, weil die Geschichte relativ schnell Fahrt aufnimmt und ich direkt wissen wollte, was hinter dem Diebstahl und der vermeintlichen Spur steckt. Besonders die Vorstellung, dass man glaubt, einer Lösung näherzukommen, während man in Wirklichkeit genau dorthin geführt wird, wo jemand einen haben möchte, fand ich spannend.

Allerdings hat mich die Geschichte im weiteren Verlauf nicht durchgehend überzeugen können. Gerade die Brutalität ist teilweise sehr heftig und für meinen Geschmack auch unnötig ausführlich. Dadurch wurde bei mir irgendwann weniger Spannung als vielmehr ein Gefühl von Beklemmung ausgelöst. An einigen Stellen hatte ich außerdem das Gefühl, dass sich bestimmte Situationen etwas wiederholen und dadurch an Wirkung verlieren.

Auch die Handlung konnte mich nicht immer vollständig überraschen. Einige Entwicklungen waren für mich recht früh absehbar, weshalb die großen Wendungen nicht immer den gewünschten Überraschungseffekt hatten. Trotzdem schafft Arno Strobel es, eine unangenehme Atmosphäre aufzubauen und mich immer wieder neugierig darauf zu machen, wie die Situation weiter eskaliert.

Als Hörbuch hat mir „Happy Weekend“ vor allem wegen Sascha Rotermund gefallen. Seine Stimme passt für mich sehr gut zu einem Psychothriller und er schafft es, die unterschiedlichen Situationen und die zunehmende Anspannung glaubwürdig zu transportieren. Gerade bei einem Hörbuch mit teilweise sehr drastischen Szenen macht seine ruhige und gleichzeitig spannungsgeladene Art des Vortrags einen Unterschied.

Insgesamt war „Happy Weekend“ für mich ein solider, aber nicht überragender Psychothriller. Die Ausgangssituation fand ich stark und der Einstieg konnte mich fesseln, im weiteren Verlauf waren mir die Brutalität und manche Wiederholungen allerdings etwas zu viel. Sascha Rotermund hat das Hörbuch für mich definitiv aufgewertet.
60 reviews
September 12, 2026
Ich habe diesen Psychothriller als Hörbuch gehört und war zunächst sehr gespannt auf die Geschichte. Die Ausgangssituation mit dem verlängerten Wochenende, dem Diebstahl des Gepäcks, dem GPS Tracker im Koffer und der spontanen Verfolgungsjagd hat mich direkt abgeholt. Die Idee, dass jemand die Figuren gezielt in eine Falle lockt und aus der erhofften Auszeit ein Albtraum wird, hat für mich viel Potenzial.

Zu Beginn funktioniert das für mich auch gut. Die Atmosphäre ist düster und bedrückend, die Bedrohung wirkt greifbar und ich hatte das Gefühl, dass hier ein intensives Katz und Maus Spiel aufgebaut wird. Die Vergangenheit des Protagonisten als ehemaliger Polizist mit dunklen Schatten verleiht der Geschichte zusätzlich Tiefe.

Mit der Zeit hat sich die Spannung für mich allerdings deutlich abgenutzt. Viele Szenen fühlten sich an, als würden sie einem ähnlichen Muster folgen. Entscheidungen, bei denen aus meiner Sicht früh klar war, worauf sie hinauslaufen, und Wendungen, die eher vorhersehbar wirkten, haben mir einen großen Teil des Nervenkitzels genommen. Statt überraschender Entwicklungen hatte ich oft das Gefühl, Variationen derselben Situation zu hören.

Der Thriller ist stellenweise sehr hart und spart nicht mit brutalen Momenten. Das ist für mich im Rahmen dieses Genres grundsätzlich in Ordnung und kein Kritikpunkt an sich, denn wer zu einem Psychothriller greift, rechnet in der Regel nicht mit Kuschelkurs. Für mich liegt das eigentliche Problem eher darin, dass hinter den vielen harten Szenen zu wenig Plot und echte Entwicklung steckt. Die Gewalt steht häufig im Vordergrund, ohne dass sie von einer wirklich raffinierten Handlung oder einer spürbaren Steigerung der Spannung getragen wird.

Die Figuren bleiben für mein Empfinden insgesamt hinter den Möglichkeiten zurück. Der Protagonist ist grundsätzlich nachvollziehbar gezeichnet, doch viele andere Beteiligte wirken eher funktional und dienen vor allem dazu, die Bedrohung zu steigern. Emotional wirklich berührt hat mich die Geschichte dadurch kaum. Gerade im mittleren Teil habe ich oft gedacht, dass ich das Hörbuch einfach nur noch beenden möchte, statt unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Erst zum Schluss kommt für mich noch einmal etwas mehr Spannung auf, was den zähen Weg dorthin aber nicht vollständig ausgleichen konnte.
Profile Image for Fruggielicious.
879 reviews10 followers
August 26, 2026
Happy Weekend von Arno Strobel / Rezension

„Er ist der Mechaniker des Schmerzes.“

„Sie rannten nicht, um sie zu retten. Sie rannten, um sie sterben zu sehen.“

Ich habe alle Bücher von Arno Strobel gelesen 🤣 und mittlerweile ist es Tradition, den neuesten „Strobel“ am Erscheinungstag zu konsumieren. Da ich nicht so viel ruhige Zeit hatte, habe ich zum Hörbuch gegriffen!

Kurz zum Inhalt:

Katja und Marcel freuen sich auf eine schöne Auszeit am See. Vor allem Marcel hat romantische Pläne… Leider werden sie an der Raststätte ausgeraubt und begehen den folgenschweren Fehler, den Räubern zu folgen….

Persönliche Einordnung innerhalb des Strobel Universums:

Die letzten Strobels „Trip“, „Welcome Home“, „Ungelöst“ waren allesamt ziemlich soft und sind nicht bei allen gut angekommen. Auch ich fand die Bücher nicht so toll. Mit „Happy Weekend“ versucht der Autor, wieder an die alten Banger „Offline“ und „Sharing“ anzuknüpfen. Warum erwähne ich ausgerechnet die beiden Titel? Weil das seine zwei brutalsten Bücher sind, die an Grausamkeit kaum zu überbieten sind. „Happy Weekend“ ist ebenfalls brutal und grausam! Ihr seht, wohin die Reise geht.

Mein Höreindruck:

Der Sprecher Sascha Rotermund macht einen extrem guten Job. Wäre der Sprecher nicht so gut gewesen, bin ich nicht sicher, wie das hier ausgegangen wäre. Er hat mich regelrecht durch die Story getragen!

Cover und Klappentext versprechen irgendwie eine absolut andere Geschichte, als die, die wir schlussendlich bekommen. Inhaltlich verrate ich Euch ansonsten gar nichts.

Es war durchaus spannend, aber für mich einfach viel zu grausam. Ich habe mit solchen Inhalten nicht gerechnet und ich stehe da auch nicht drauf. Insgesamt bewerte ich das Buch aber ganz gut, weil wir definitiv aus der „Trip / Home / Ungelöst - Flaute“ rausgekommen sind🙈😅.

Meine Strobel Empfehlungen / Favoriten bleiben unverändert:
- Im Kopf des Mörders Reihe
- Mörderfinder Reihe
- Fakt oder Fake
- Stalker

Macht Euch ansonsten ein eigenes Bild!

7/10 🥀🥀🥀🥀🥀🥀🥀
2 reviews
August 30, 2026
„Happy Weekend - Die perfekte Auszeit“ ist mein erstes Buch von Arno Strobel und sicherlich nicht mein letztes.

Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört. Dem Erzähler ist es gelungen die Stimmung und Atmosphäre der Story perfekt wiederzugeben und mich als Leserin in die Welt rundum Katja und Marcel zu begleiten.

Der Autor hat einen flüssigen, angenehmen uns mitreißenden Schreibstil. Er versteht es ausgezeichnet eine düstere Atmosphäre aufzubauen und diese während der kompletten Geschichte aufrecht zu erhalten. Die Settingbeschreibung ist der Hammer: Ein abgelegener Ort, düster, kein Handyempfang und absolut kein Entkommen…


Mit Marcel hat Arno Strobel einen interessanten Charakter zum Leben erweckt, der zusammen mit einigen anderen Charakteren durch die Hölle geht. Nach und nach lernt man ihn und seine Vergangenheit besser kennen, was mir richtig gut gefallen hat. Denn nicht selten habe ich mich gefragt, was eigentlich hinter seiner Geschichte steckt, warum auch seine „Freunde“ mit ihm im selben Boot sitzen und vom sogenannten Mechaniker auf eine brutale Art und Weise zur Verantwortung gezogen werden.
Der Mechaniker nimmt eine besondere Rolle im Geschehen ein. Seine Gedanken, sein Dasein ziehen sich wie ein roter blutiger Faden durch das komplette Geschehen. Zum Schluss hin hat der Mechaniker mich mehr als überrascht.

Die Geschichte ist gut durchdacht, nimmt einen schnell mit und lässt nicht so schnell los. Immer wieder kommen neue Informationen dazu, die man verzweifelt versucht zu verarbeiten und richtig zu sortieren… Dabei hatte ich nicht nur einmal das Gefühl den Überblick zu verlieren und meine eigenen Vermutungen wieder überdenken zu müssen. Perfekt - perfekt für einen Psycho-Thriller.

Fazit
Ein spannender, düsterer Thriller, der mich überzeugen konnte. Wichtig: Happy Weekend ist stellenweise sehr brutal und man sollte daher die Hinweise zum Buch VOR dem Lesen unbedingt beachtet. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
1,475 reviews5 followers
September 1, 2026
Ich habe kenne einige Bücher des Autors und die meisten konnten mich gut unterhalten oder sogar begeistern, bei manchen war ich aber auch mal enttäuscht. Deshalb war ich sehr gespannt wie mir das neueste Werk gefallen würde und ich muss sagen das ich wirklich von der ersten bis zur letzten Minute des Hörbuchs sehr gut unterhalten wurde und die Spannung immer auf einem Maximum war!

Der Schreibstil ist wie so oft bei Armo Strobel schnörkellos, packend und mitreißend. In kurzen und knappen Sätzen versteht er es zu fesseln und einen nicht mehr loszulassen bis man die Geschichte ganz kennt. Auch diesmal war die Spannung wirklich "zum Nägel kauen".

Man muss aber auch sagen, dass es wohl mit, wenn nicht sogar das brutalste Werk von Arno Strobel ist! Es geht hier um Folter der grausamsten Art und Weise und vieles wird sehr detailgenau beschrieben. So detailgenau, dass mir sogar einige Male wirklich übel geworden ist und dachte "okay, das reicht jetzt aber wirklich", und ich habe schon etliche auch grausame Thriller gelesen. Ich empfehle das Hörbuch deshalb auch wirklich nur Hörern, die soetwas aushalten und am besten schon andere "härtere" Thriller gelesen oder gehört haben! Als Einsteigerwerk in das Genre ist es absolut nichts!

Ansonsten ist die Geschichte aber nicht nur grausam, sondern hochspannend und vorallem die Lokation fand ich zusätzlich sehr gruselig und atmosphärisch! Es gab immer wieder überraschende Twists mit denen ich nicht gerechnet habe und das ist es, was die Spannung jedes Mal wieder bis zum Schluss hochhält und was ich bei Stobel sehr mag! Es muss für mich nicht immer grausam sein, aber die Spannung und die Twists waren hier eben auch absolut gegeben, sodass ich dem Hörbuch 4,5 von 5 Sternen gebe.

Der Sprecher war wirklich harausragend und hat zusätzlich so unglaublich viel Spannung rübergebracht, das war einfach supercool! Ich kann deshalb gerade das Hörbuch sehr weiterempfehlen!
Profile Image for Elizzy.
525 reviews26 followers
September 14, 2026
Meine Meinung zu Happy Weekend – Die perfekte Auszeit
Ein Wochenende, das definitiv anders läuft als geplant … und bei dem ich mich zwischendurch gefragt habe, was zum Teufel hier eigentlich gerade passiert.

Happy Weekend ist für mich ein typischer Arno-Strobel-Thriller – spannend, unangenehm und teilweise seeeeehr brutal. Und mit brutal meine ich wirklich brutal. Einige Szenen waren definitiv nichts für schwache Nerven und an manchen Stellen musste ich beim Lesen kurz schlucken.

Gleichzeitig fand ich genau diese kompromisslose Art irgendwie passend zur Geschichte. Strobel schafft es, eine Atmosphäre aufzubauen, in der man ständig das Gefühl hat, dass etwas nicht stimmt und jederzeit die nächste Eskalation kommen könnte.

Allerdings war die Geschichte für mich zwischendurch auch etwas wirr. Es gibt viele Entwicklungen und immer wieder neue Informationen, sodass ich nicht immer das Gefühl hatte, den Überblick zu behalten. Teilweise musste ich kurz überlegen, wie das alles miteinander zusammenhängt und wohin die Geschichte eigentlich führen soll.

Trotzdem hat mich genau diese Ungewissheit auch dazu gebracht, weiterzulesen. Ich wollte schliesslich wissen, was hinter allem steckt und wie sich die einzelnen Puzzleteile am Ende zusammenfügen.

Und das Ende hat es für mich dann wieder rausgerissen.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und sehr gut wegzulesen. Die kurzen Kapitel und die vielen offenen Fragen sorgen dafür, dass man schnell noch ein Kapitel dranhängt. Gerade bei einem Thriller ist das natürlich gefährlich, wenn man eigentlich längst schlafen sollte…

Würde ich das Buch Empfehlen?
Ja! Insgesamt also ein Thriller, der mich gut unterhalten hat, auch wenn ich zwischendurch etwas verloren war. Sehr brutal, stellenweise ziemlich wirr, aber mit einem guten Ende.

Bewertung
Plot ♥♥♥♥ (4/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥♥ (4/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)
Profile Image for itumini.
33 reviews
September 12, 2026
Es tut mir echt weh, aber das war wirklich ein kompletter Reinfall…
Zwei Sterne für den immerhin gewohnt spannenden Schreibstil. Das Lesen als solches hat wirklich Spaß gemacht! Aber irgendwie gab es gar keine richtige Handlung, nur eine Abfolge an Verwirrung und brutaler Folterung.



Ab hier Spoiler:
Ich fand die Größe des Krankenhauses super unrealistisch. Ja, es gibt große und ja, die können verwirrend sein. Aber das Gebäude wird so behandelt, als wäre es so groß wie ein ganzes Klinikgelände.
Was das alles mit einem ruhigen Wochenende zu tun haben soll, erschließt sich mir auch nicht. Sowohl beim Klappentext, als auch beim Untertitel, habe ich gedacht es wird in den Urlaub gefahren und dort passiert irgendwas. Aber es ging halt null um irgendein Wochenende oder eine schöne Auszeit. Total merkwürdig gewählter Titel. Happy Hospital hätte besser gepasst.
Und zum Schluss das, was mich am meisten gestört hat: es war alles so krass vorhersehbar. Ich wusste ab Kapitel 1, dass Katja mit drin hängt. Keine Ahnung warum. Vielleicht weil sie sich durchgehend merkwürdig verhalten hat? Auch war mir klar, dass alle Beteiligten sterben werden. Als wenn so ein Clan seine Gefangenen einfach mal einen Haufen seiner Mitglieder sehen lässt. Wär ja dumm die wieder laufen zu lassen. Und dass das Foto manipuliert ist, war viel zu offensichtlich. Grade weil immer wieder betont wurde, wie technisch versiert der Clan ist.
Ich hab bis zum Epilog gehofft, dass endlich ein Plottwist kommt. So ein bisschen die Fitzel-Art, auf der letzten Seite nochmal einen raushauen. Aber da kam einfach nichts.
Vielleicht liegts aber auch nicht am Buch und ich hab einfach zu viele Strobels gelesen. Keine Ahnung… bin auf jeden Fall enttäuscht.
Profile Image for joli.
193 reviews2 followers
September 25, 2026
This was my first Arno Strobel book, so I really had no idea what to expect. I ended up enjoying it a lot more than I expected.

The book is definitely brutal. Some scenes were honestly a little too much for me, especially because of how detailed they were. There were moments where I felt like I did not need quite that much detail. At the same time, those parts can easily be skimmed, so it did not take away from my overall enjoyment of the story.

What I really loved was the story itself. I had read quite a few reviews before finishing the book, and many people mentioned that the plot twists were predictable. I really did not feel that way. I could maybe see the very last big reveal coming, but there was another major revelation shortly before that which I absolutely did not expect. I was genuinely surprised by how the story developed, and that made the whole thing even more enjoyable for me.

I also understand the criticism about the dialogue. The conversations can feel quite flat, cold and distant at times, and we do not get to know the characters incredibly deeply. But personally, that did not bother me too much. This is not a character driven story where the emotional relationships are supposed to be the main focus. The characters felt somewhat distant, but that worked well enough for the kind of story this was.

Most importantly, I was hooked from beginning to end. I even took the book with me to work so I could read during my breaks because I wanted to keep going. The last 100 pages were especially difficult to put down, and I basically flew through them.

I honestly do not understand why this book received so many negative reviews. I had a really good time reading it!
Profile Image for Ellen Köhler.
90 reviews
September 28, 2026
Ein Wochenendausflug im Schatten der Vergangenheit

Arno Strobel nimmt seine Leser mit auf eine kleine Auszeit. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitellänge ist gut gewählt und man kann der Zeitscheine sehr gut folgen. Die Charaktere wirken authentisch, sodass man die Emotionen gut nachempfinden kann. Die Stimme des Hörbuchsprechers ist sehr angenehm und die Aussprache deutlich. Das Cover passt gut zur Geschichte und lässt schon erahnen, dass der Ausflug anders verlaufen wird als geplant.

Hauptprotagonist ist Marcel. Er möchte zusammen mit Katja eine kleine Auszeit genießen und ihr einen Heiratsantrag machen. Doch als sie auf einer Raststätte halt machen, wird ihnen das Gepäck aus dem Kofferraum gestohlen. Katja hatte zum Glück einen GPS-Tracker im Koffer, sodass sie die Verfolgung aufnehmen können. Doch alles scheint alle Falle gewesen zu sein, denn auf einmal wird Marcel mit seiner Vergangenheit konfrontiert und Katja bekommt ein ganz neues Bild von ihm. Er muss Kontakte aus der Vergangenheit aufleben lassen und ahnt nicht, dass er damit sich und seine Kontakte in Lebensgefahr bringt. Welche Geschehnisse aus der Vergangenheit waren so schlimm, dass er nun dafür büßen soll? Und kann er sich selbst noch genau an die Geschehnisse erinnern oder zeigen die Bilder, was wirklich passiert ist? Hat jemand einen Grund, Bilder zu manipulieren, um Marcel nach dem Leben zu trachten? Wird der Ausflug ein Happy End haben oder werden Menschen sterben, die eigentlich unschuldig sind?

Ein fesselnder und spannender Thriller, der aber auch zeigt, welche Nachteile die ganzen digitalen Fortschritte mit sich bringen können. Wem kann man vertrauen, wenn man selbst so viele Geheimnisse hat?
266 reviews2 followers
September 28, 2026
Ich habe mich auf das neue Buch von Arno Strobel gefreut, gerade da ich in letzter Zeit das Gefühl hatte, dass die Bücher wieder mehr in die Richtung der älteren Strobel-Bücher gehen. Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen, perfekte Voraussetzungen also. Leider hat mich das Buch unfassbar enttäuscht und ich war wirklich kurz davor es abzubrechen. Es gibt bestimmt einige Strobel-Fans, die das Buch gut finden, aber meins war es leider wirklich nicht.

Das Positive zuerst: Neben dem schönen Cover hat das Buch auch den typischen Strobel-Schreibstil. Kurze Kapitel, einfache Sprache; das Buch lässt sich rein sprachlich also schnell und angenehm lesen. Leider war es das für mich mit den positiven Aspekten.

Der gesamte Plot des Buchs war für mich extrem vorhersehbar und so offensichtlich, dass weder Spannung aufkam noch ich Verständnis für den Protagonisten und seine Handlungen hatte. Der Hellste ist er jedenfalls nicht. Mit menschlichen Reaktionen hat er es auch nicht so, denn traumatische Ereignisse steckt er einfach so weg. Das war leider extrem unrealistisch. Die Auflösung am Ende war leider auch absolut nicht überraschend. Das konnte man sich denken, sobald das Bild zum ersten Mal erwähnt wurde, also relativ früh im Buch. Für mich kam dann noch dazu, dass ich zwar oft härte Thriller lese, aber (Achtung, kleiner Spoiler) die Folterszenen für mich zu eklig waren.

Alles in allem war das Buch für mich leider wirklich sehr enttäuschend. Ich hoffe sehr, dass ich mit dem Buch, das Anfang 2027 erscheint, wieder mehr Glück habe.
133 reviews
August 26, 2026
Stark abgeliefert

Ich lese Strobel jetzt seit Jahren. Und bin seit Jahren meistens immer noch begeistert von seinen Büchern, aber nur noch selten überrascht. Es schleichen sich eben doch Muster ein, die einen Plot vorhersehbar machen. Tatsächlich hat es Strobel hier mal wieder geschafft mich zu überrumpeln mit der schieren Skrupellosigkeiten seiner Figuren. Da waren ein paar schöne Wendungen dabei, was das Buch sehr spannend macht.

Das Setting hatte für mich was von einer Mischung aus Escape Game und Schnitzeljagd- nur eben in tödlich. Und während Marcel versucht, die Menschen zu retten, die ihm nahestehen, wird Stück für Stück seine Vergangenheit enthüllt. Fand ich wirklich stark geplottet. Interessant fand ich auch, wie ich Marcel mit jeder Enthüllung etwas weniger mochte, ihn für einen schlechteren, egoistischeren Menschen hielt, obwohl er gleichzeitig darum kämpfte, andere zu retten- bereit sich selbst zu opfern. War selten einer Figur gegenüber so zwiegespalten eingestellt.

Arno Strobel ist ja mit Gewalt nicht zimperlich und die Beschreibungen der Maschine und ihrer Funktionsweise fand ich schon nicht ohne. Generell wird hier mit Todesfällen nicht gegeizt, das geht echt Schlag auf Schlag und sorgt für eine anhaltende spannende und beklemmende Atmosphäre, die die Ausweglosigkeit der Situation packend untermalt.

Ich hatte relativ früh einen Verdacht zum Täter, aber Strobel hat mich hier geschickt an der Nase herumgeführt. Fands wieder richtig gut
Profile Image for NalasBuchBlog.
444 reviews2 followers
September 12, 2026
Ich habe dieses Buch unglaublich gerne gelesen und mich von der ersten bis zur letzten Seite packen lassen. Denn die Geschichte ist sehr fesselnd geschrieben und sobald man glaubt, einmal aufatmen zu können, kommt der nächste Thrill-Moment.
Es gibt ein paar Szenen, die mir unter die Haut gegangen sind und die mich mit den Charakteren haben mitfühlen lassen. Doch auch den Mechaniker fand ich sehr faszinierend (was das wohl über mich aussagt??).

Die negativen Kritikpunkte, die man in anderen Rezensionen liest, kann ich ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen. Oft wird sich über die drei Identitäten, die Brutalität oder angeblich oberflächliche Charaktere beschwert – für mich hat hier aber einfach alles gestimmt.
Die Entwicklung und die Erklärung, wie es zu den verschiedenen Identitäten kam, war für mich absolut logisch und nachvollziehbar. Auch die Auflösung, wer hinter dem „Mechaniker“ steckt, und die Ausarbeitung der wichtigsten Figuren fand ich rundum gelungen. Natürlich kann bei einem Buch nicht jede einzelne Nebenfigur im Fokus stehen oder bis ins kleinste Detail beleuchtet werden.

Mir persönlich war lediglich das Ende ein wenig zu kurz geraten. Nach dem ganzen Nervenkitzel hätte ich mir bei der finalen Auflösung und den Konsequenzen einfach etwas mehr Zeit und Tiefe gewünscht.

Insgesamt aber ein wirklich starker Thriller, den ich absolut weiterempfehlen kann!
Profile Image for MirjS.
187 reviews1 follower
September 13, 2026
Nicht schlecht, habe jedoch mehr erwartet

Happy Weekend von Arno Strobel sollte für mich tatsächlich das erste Buch des Autors sein. In dem Thriller schickt er ein Pärchen in ein verlängertes Wochenende, klaut ihnen bereits auf der Fahrt das Gepäck und verwickelt sie, mittels eines im Koffer befindlichen GPS-Trackers, zunächst in eine interessante Verfolgungsjagd, die schlussendlich in einem düsteren und eiskalten Alptraum endet.

Zunächst sei erwähnt, dass ich mich für die Hörbuchversion entschieden habe, welche im Argon Verlag erschienen ist. Trotz der wirklich fesselnden Sprecherleistung von Sascha Rotermund, fiel es mir schon zu Beginn recht schwer in die Story hineinzufinden und auch zwischendurch hatte ich immer wieder Problemchen damit „Dranzubleiben“. Vielleicht hat mir eine kleine Vorgeschichte gefehlt oder einfach auch ein wenig mehr Abwechslung oder mehr Nähe zu den Protagonisten, jedenfalls wollte mich die recht ungeheuerliche Story nicht so wirklich einfangen. Obwohl mir Arno Strobels sehr direkter und spannender Schreibstil eigentlich echt gut gefallen hat und ich auch die oft kritisierte Brutalität jetzt nicht zu ausufernd für einen Thriller fand. Letztendlich halt einfach Geschmacksache.

Fazit: Eiskalt und brutal - ganz wie es die Beschreibung verspricht! Absolut Spannend und auch durchaus unterhaltsam, trotzdem konnte mich die Story leider nicht ganz so abholen und überzeugen, wie von mir erhofft.
Profile Image for niggeldi.
466 reviews1 follower
September 28, 2026
Leider nur naja

Marcel möchte Katja einen schönen Ausflug mit Überraschungsziel bescheren, doch bei der eingelegten Pause wird ihnen ein Koffer geklaut. Glücklicherweise kann Katja diesen mithilfe eines GPS-Trackers verfolgen. Kurzerhand folgen sie dem Signal, das sie zu einem verlassenen Ort führt ...

Das Cover gefällt mir gar nicht. Der obere Teil mit der Handschrift auf der nassen Scheibe und die bedrohliche Silhouette hätte man lieber als einzige Elemente belassen. Das Waschbecken mit dem Wasserhahn passt überhaupt nicht zur Geschichte und stört einfach nur. Um es an den Handlungsort anzupassen, müsste es dreckig und kaputt sein.

Der Einstieg fällt leicht und man ist direkt im Kopf des Bösewichts. Die Neugier ist geweckt und man liest gespannt weiter. Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer, denn das Geplänkel zwischen Marcel und Katja ist ganz komisch. Unnatürlich gestelzt und gleichzeitig holprig mit Wiederholungen, so unterhält sich doch niemand. Das ist nicht das einzige Anstrengende in diesem Buch, denn manche Handlungen sind ziemlich unglaubwürdig. Wieso sollte ich den Koffer direkt am Fundort untersuchen, wenn ich mir sicher bin, dass hier was nicht stimmen kann und ich mich möglicherweise in Gefahr befinde? Gut finde ich die Schilderungen des "Mechanikers" und die brutalen Folterungen passt zu Strobel. Die Spielchen und Videobotschaften erinnern ein bisschen an Saw, können den Thriller aber selbst gemeinsam mit den Twists am Ende leider nicht retten.

So ist das mit neueren Strobel-Thrillern: Während mir die ganz alten eigentlich immer gut gefallen haben, ist das bei den aktuellen ein regelrechtes Top-oder-Flop-Glücksspiel. 2 Sterne
4 reviews
October 1, 2026
Was war das bitte?

Dieses Buch besteht gefühlt hauptsächlich aus Adjektiven und Nomen. Dazu kommen Saw-Elemente, denen ich kaum folgen konnte, weil sie für mich überhaupt nicht richtig in die Handlung passen. Es wirkt teilweise, als hätte man Szenen aus einem anderen Buch genommen und hier einfach eingesetzt.

Marcel, der erst nichts sagen will und dann doch ganz viel sagt ohne etwas zu sagen, obwohl er irgendwann selbst nicht mehr weiß, was eigentlich stimmt. Hier sollte man als Leser wohl schön an ihm zweifeln: Ist er vielleicht doch der Böse? Leider fand ich das eher schlecht gemacht als spannend.

Und was bitte ist mit dem Mechaniker? Ich habe selten einen so kognitiv eingeschränkten Psychopathen erlebt. Ich konnte diesen Typen beim besten Willen nicht ernst nehmen.

Und dann Katja. Erst verschwindet sie völlig locker und lässig, ohne richtige Antworten zu bekommen oder überhaupt in Panik zu geraten. Und dann …

Achtung, Spoiler!

… dachte ich endlich: Jetzt kommt der Plot-Twist – Katja ist die Täterin! Was das Ruder wirklich rumgerissen hätte. Und dann wird mir auch das wieder genommen. Es wurde lediglich ihre Stimme benutzt. Dann wieder doch… nervig! Stimmen werden scheinbar oft genutzt in diesem Buch um die Charaktere zu verwirren. Es wird aber alles wieder ganz schnell aufgeklärt.

Tja. Laaaaaangweilig.
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