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Дом темных загадок

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Шестнадцатилетняя Эмма была уверена, что ее мать погибла в автокатастрофе. Однако вскоре она получает таинственную посылку со странным альбомом, в котором только одна фотография - и несколько слов: "Хочешь узнать, кто убийцы твоей матери?" На бумаге, в которую был завернут альбом, Эмма замечает адрес. Отправившись по нему, девушка попадает в мрачный полузаброшенный дом, в котором сами стены, кажется, пропитаны тайнами… И вскоре в нем начинают происходить пугающие события. Но отважная девушка намерена найти убийцу и раскрыть все темные загадки старого замка…

288 pages, Hardcover

First published May 26, 2014

8 people are currently reading
264 people want to read

About the author

Beatrix Gurian

14 books6 followers

Ratings & Reviews

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Community Reviews

5 stars
119 (21%)
4 stars
206 (37%)
3 stars
157 (28%)
2 stars
56 (10%)
1 star
18 (3%)
Displaying 1 - 30 of 57 reviews
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,108 reviews637 followers
November 7, 2022
Emmas Mutter hatte einen tödlichen Autounfall. Emma ist wie erstarrt und gefangen in ihrer Trauer, doch dann bekommt sie anonym ein altes Fotoalbum und eine Nachricht zugeschickt. Dort heißt es, ihre Mutter sei ermordet worden. Das reißt Emma aus ihrer Lethargie und sie beginnt nachzuforschen. So gelangt sie auf ein altes Jagdschloss in Bayern...
*
Mein Leseeindruck:
Als erstes fällt die wunderschöne Aufmachung des Buches ins Auge. Es ist optisch ein richtiges Schmuckstück. Die Seiten sind aus festem, dickem Papier, und in regelmäßigen Abständen sind Bilder abgedruckt.
Auch inhaltlich kann das Buch überzeugen. Die Geschichte ist sehr spannend, sehr mysteriös und geheimnisvoll. Besonders gut hat mir die düstere Atmosphäre auf dem alten Jagdschloss gefallen. Ich konnte alles fast bildlich vor mir sehen.
Der Schreibstil ist einem Jugendbuch sehr angemessen: einfach und unkompliziert. So lässt es sich sehr leicht und schnell lesen. Aber auch, wenn es eigentlich ein Jugendbuch ist, so haben sicherlich auch erwachsene Leser Freude an diesem Buch. Mich konnte es auf jeden Fall in seinen Bann ziehen und überzeugen!
Profile Image for Toniarw.
264 reviews7 followers
March 12, 2019
* 3.5

Wirklich ein interessantes Buch. Den Einstieg fand ich sehr wirr, aber zum Ende hin hat sich alles aufgeklärt. Die Bilder waren teilweise echt gruselig, vor allem an Anfang wenn man noch nicht weiß wohin die Geschichte geht. Bin echt positiv überrascht :)
Profile Image for Jenny.
316 reviews6 followers
February 4, 2018
Emmas Mutter kommt bei einem rätselhaften Autounfall ums Leben.
So ist zumindest die offizielle Version, denn ihre Leiche wurde nicht gefunden.
6 Wochen nach diesem Unfall erhält Emma eine Nachricht, in der sie aufgefordert wird die Mörder ihrer Mutter zu finden.
Dazu soll sie Teil eines Jugendcamps werden.
Doch dieses Jugendcamp ist alles andere als normal.
Ständig passieren komische Dinge, es tauchen Fotografien und Gegenstände auf, die Emma auf die richtige Spur führen sollen, sie aber letztlich, genau wie die anderen Teilnehmer mehr und mehr verängstigen.

Die Aufmachung/Gestaltung des Buches hat mir gut gefallen.
Außerdem gibt es mehrere Erzählstränge.
Zum einen die Gegenwart und zum anderen die Vergangenheit, beginnend mit dem Tod von Emmas Mutter, 6 Wochen zuvor.
Zusätzlich gibt es Rückblenden, die aus dem Leben von Emmas Mutter erzählen, als diese selbst noch Kind/junge Erwachsene war.
Diese Rückblenden habe ich allerdings relativ schnell angefangen zu überspringen bzw. nur quer zu lesen, da die Geschichte für mich flüssiger gewesen ist ohne diese Einschübe.

Das Buch vermittelt insgesamt eine düstere Stimmung und passt somit gut in die dunkle Jahreszeit.
Ich habe es allerdings nicht so gruselig empfunden, wie ich es im Vorfeld von einigen gehört habe.

Dadurch das ich einen Erzählstrang quasi komplett gestrichen habe, fand ich das Erzähltempo angenehm, Hätte ich die ausgelassenen Kapitel tatsächlich gelesen, hätte ich sicherlich einige Längen erkannt.
Insgesamt lesenswert, aber kein Must-Read.
Profile Image for Dana.
281 reviews25 followers
August 25, 2019
Ich weiß nicht, ob es an mir lag, aber ich habe mich zu Beginn der Geschichte ein wenig überfordert gefühlt. Der Leser wird nach einem düsteren Prolog direkt in das Geschehen geworfen, zu dem Beginn des Camps, die Rückblicke werden dann immer mal wieder in die Handlung eingestreut. Rückblicke, und auch Episoden aus der Zeit von Emmas Mutter, sodass der Leser eher Ahnungen hat als die Protagonistin. Doch erst am Ende werden die Stränge zusammengeführt und gelungen aufgelöst.
Aber erst mal zurück zum Anfang: Von Beginn an fühlt Emma sich verfolgt, hat dunkle Ahnungen, sieht Gespenster. Diese Atmosphäre wird gegen Mitte eindringlich und düster, ich hätte es aber besser gefunden, wenn sie erst aufgebaut worden wäre, so war sie auf einmal von Anfang an da, ohne sich zu entwickeln. So dauerte es ein wenig, bis ich in das Geschehen hineinfand.
Später war die Handlung durchaus sehr spannend, gerade gegen Ende hin.

Emma und ich werden vermutlich keine besten Freundinnen, auch wenn sie mir nicht direkt unsympathisch war. Sie denkt nach, analysiert, hinterfragt das Verhalten von jedem und verdächtigt jeden, unabhängig von ihren Gefühlen, was ich als sehr positiv empfand. Nachdenkende Protagonistinnen sind immer zu begrüßen. Allerdings sprudelt in unbedachten Momenten dann doch Wissen aus ihr heraus, obwohl sie das gerade doch noch verbergen wollte.
Sie handelt zumindest entschlossen, aber auch hier kam am Anfang bei mir nicht ganz an, wieso sie sofort, vom ersten Moment an, alle verdächtigt - und besonders das Camp an sich - und überall Verschwörungen sieht. Anlässe dafür ergeben sich erst im weiteren Verlauf, auch hier hätte man das vielleicht etwas langsamer angehen können.

Ansonsten erfährt der Leser kaum etwas darüber, wie Emma vor dem Tod ihrer Mutter war, außer dass sie nicht an deren Vergangenheit interessiert, trotzig und aufbrausend war. Nicht gerade Sympathie erweckend, Ecken und Kanten sind also da. Davon abgesehen blieb Emma für mich aber blass, wenn auch lange nicht so blass wie einige andere Charaktere.
Ich hatte gar nicht mit einer Liebesgeschichte gerechnet, aber natürlich musste das obligatorische Aufkeimen von Gefühlen auftauchen, auch wenn es letztendlich deutlich im Hintergrund stand und glücklicherweise immer wieder hinterfragt wurde.
Aber gerade die anderen Jugendlichen und Betreuer in dem Camp waren für mich nicht wirklich greifbar, kaum mehr als auftauchende Schemen, die ihre Rolle spielten.
Lediglich ein Charakter weiß am Ende mit Vielschichtigkeit wirklich zu punkten, hier verschwimmt dann auch die strikte Gut-Böse-Grenze. Allerdings muss ich zugeben, dass ich wie Emma lange nicht wusste, wem ich vertrauen kann und somit gut rüber kam, wie sehr sie auf sich allein gestellt ist und allen misstrauen muss.

Die Thematik des streng religiösen Kinderheims mit den grausamen Methoden ist dagegen sehr ... interessant, gerade da es solche Fälle leider tatsächlich gegeben hat. Diese Brutalität wird eindrucksvoll vermittelt.
Spannung entsteht auch dadurch, dass nicht alles erklärbar wirkt und bis zum Schluss bleiben ein, zwei Aspekte nicht hundertprozentig aufgeklärt, was die düstere Atmosphäre aufrecht erhält.

Fazit: /b>
Profile Image for Wortmagie.
529 reviews80 followers
March 17, 2020


Der Jugendthriller „Stigmata: Nichts bleibt verborgen“ ist ein Projekt der deutschen Autorin Beatrix Gurian, das sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Erol Gurian realisierte. In dem Roman spielen alte Fotos eine entscheidende Rolle. Bevor das Buch erschien, entwickelte sich in einem Gespräch zwischen der Schriftstellerin und ihrer Agentin die Idee, diese Fotos tatsächlich abzubilden. Glücklicherweise ist ihr Mann hauptberuflich Fotograf und war sofort bereit, seinen kreativen Beitrag zu leisten. Die Motive ergaben sich aus der Geschichte, an einigen Stellen passte Beatrix Gurian diese jedoch den Ergebnissen ihres Shootings an. Auf diese Weise entstand ein einzigartiges Gesamtwerk, in dem die Fotos von Erol Gurian mehr als Illustrationen sind.

Emmas letzte Worte an ihre Mutter waren hässlich. Leider kann sie sie nicht zurücknehmen, denn ihre Mutter verunglückte bei einem Autounfall. Seit zwei Wochen verbarrikadiert sich Emma in ihrer Wohnung, zerfressen von Schuld und Kummer. Das penetrante Klingeln an der Tür ignoriert sie. Als das Läuten endlich aufhört, liegt auf ihrer Schwelle ein Päckchen. Es enthält ein altmodisches Fotoalbum, aus dem alle Fotos entfernt wurden. Bis auf eines. Auf der letzten Seite klebt eine Fotografie, die ihre Mutter als Kleinkind zeigt. Darunter steht in Druckbuchstaben „Wenn du wissen willst, wer die Mörder deiner Mutter sind, meldest du dich an“. Ein beigelegtes Prospekt führt Emma zu einem elitären Jugendcamp in einem alten Schloss. Was hat das mit dem Tod ihrer Mutter zu tun? Wieso behauptet der unbekannte Absender, sie sei ermordet worden? Fest entschlossen, dem Rätsel auf den Grund zu gehen, meldet sich Emma für das Camp an und erreicht wenige Wochen später das mysteriöse Schloss. Doch die Geheimnisse ihrer Mutter sind tief vergraben und schon bald gerät Emma selbst in tödliche Gefahr…

„Stigmata: Nichts bleibt verborgen“ weist erstaunlich viele Parallelen zu einem Slasher-Horrorfilm auf. Diese Erkenntnis überrascht mich selbst, denn anfangs war es lediglich die Ausgangssituation des Romans, die mich an dieses Filmgenre erinnerte: vier Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren werden unter einem Vorwand in ein baufälliges, einsam gelegenes Jagdschloss gelockt und müssen ihre Handys an drei Betreuer_innen abgeben. Ich hätte ja schon da schnurstracks kehrt gemacht, weil ich sofort roch, dass irgendwas faul ist, aber natürlich hat unsere Protagonistin und Ich-Erzählerin Emma legitime Gründe, zu bleiben. Schließlich will sie herausfinden, wer ihre Mutter ermordete und warum. Je länger ich über das Buch nachdachte, desto deutlicher entpuppte sich der weitere Verlauf ebenfalls als Slasher-Reminiszenz. Die Teenager werden zunehmend Opfer seltsamer Ereignisse, die darauf schließen lassen, dass jemand ihnen Böses will. Emma betreibt unterdessen Nachforschungen, schnüffelt herum und entdeckt geschickt platzierte Hinweise, die ihr klarmachen, dass sie absolut nichts über die Vergangenheit ihrer Mutter weiß. Dennoch entzieht sich ihr des Rätsels Lösung, bis der Täter entscheidet, die Situation eskalieren zu lassen und es zum Showdown kommt. Diese Handlungsstruktur findet man in verschiedenen Abwandlungen sehr häufig in Slasherfilmen. Das entscheidende Element darin ist die fehlende Kontrolle der Opfer. Beatrix Gurian gaukelt ihren Figuren, vor allem Emma, in „Stigmata“ die Illusion von Kontrolle vor, bis diese Illusion durch den großen Auftritt des Täters zerplatzt und sie ihm plötzlich hilflos gegenüberstehen. Emma glaubt, sie käme der Antwort, was wirklich mit ihrer Mutter geschehen ist, durch ihre eigenen Bemühungen näher, in Wahrheit folgt sie jedoch nur den Brotkrumen, die der Antagonist absichtlich hinterlässt. Für mich erklärt diese Analyse, wieso mir Emmas Spurensuche von Beginn an merkwürdig ziellos erschien und ich ihre Prioritäten nicht nachvollziehen konnte, obwohl ich den Thriller durchaus spannend fand und die involvierten Fotos die schaurige Atmosphäre des Settings vorteilhaft unterstützen. Gurian konnte Emma nicht erlauben, eigenständig Fortschritte zu machen, weil sie ihr dadurch mehr Kontrolle zugestanden hätte, als sie angesichts des nahenden Showdowns haben durfte. Zusätzlich bringt sie Leser_innen von „Stigmata“ in eine Position, in der sie Emma überlegen sind, indem sie eine zweite Zeitlinie eröffnet, die die Kindheit und Jugend ihrer Mutter thematisiert und eine Einordnung der Fotografien ermöglicht. Ich fand diese Entscheidung unglücklich, weil ich lieber mit Emma zusammen gerätselt hätte, statt ihr in einigen Punkten voraus zu sein. Meine Unwissenheit hätte der offenbarenden Konfrontation mit dem Täter mehr Gewicht verliehen, die auf mich so wie sie ist etwas lahm wirkte. Ähnlich wie in einem Slasherfilm streifte Beatrix Gurian die sich anbietende Systemkritik lediglich und richtete das Finale von „Stigmata“ beinahe völlig auf ihren Bösewicht aus, dessen Handlungsweise mich nicht so recht überzeugen wollte. Da wäre mehr drin gewesen.

Ich mag Slasher-Horror. Ich mochte auch „Stigmata: Nichts bleibt verborgen“. Die spezifische Handlungsstruktur, die die Filme ebenso auszeichnet wie das Buch, enthält jedoch einige Fallstricke, die, bleiben sie unbeachtet, dazu führen, dass diese Form der Unterhaltung niemals die vorderen Plätze meiner Favoritenliste füllen wird. „Stigmata“ ist ein kurzweiliger, angemessen dramatischer Jugendthriller, dessen Geschichte mir insgesamt weniger imponierte als die Kulisse und die Eindrücke, die ich durch die integrierten Fotos gewann. Beatrix Gurian gelang es, mir eine unterhaltsame Lektüre zu schenken, aber meiner Meinung nach blieb sie hinter dem tatsächlichen Potential ihrer Geschichte zurück, weil sie sich zu sehr auf Einzelschicksale konzentrierte, statt die Frage nach der hintergründigen Verantwortlichkeit aufzuwerfen. Nichts bleibt verborgen – vergolten wird hingegen längst nicht alles.
Profile Image for Aleshanee.
1,720 reviews125 followers
September 10, 2014
4,5 Sterne

Zum Inhalt

Emma ist auf dem Weg in ein Jugendcamp. Es liegt in den Bergen und es ist nicht leicht für sie, es zu finden. Die Dämmerung bricht schon herein, als sie das alte Jagdschloss entdeckt und mit ihm die Betreuer und die anderen Jugendlichen, die an der Qualifizierung teilnehmen wollen. Denn dieses Camp stellt eine Art Test dar und nur die besten Teilnehmer werden es nach Australien schaffen, in das internationale Camp.

Emma kommt alles recht merkwürdig vor, das baufällige Schloss, die düstere Atmosphäre und die undurchschaubaren Betreuer - doch sie ist nur mit einem Ziel hierher gekommen: die Mörder ihrer Mutter zu finden.

Meine Meinung

Das Cover ist wirklich ein Hingucker! Als ich das gesehen hab, war ich schon neugierig und auch das Innenleben ist sehr schön aufgepeppt. Die Kapitelüberschriften sind mit den gleichen Ranken wie auf dem Cover umrahmt und es gibt auch einige Fotos, alles in einem matten Grün gehalten und sie fangen sehr gekonnt die schaurige Stimmung ein, die sich von Anfang bis Ende durch das Buch zieht.

Ich hab mich bei der Inhaltsangabe extra zurückgehalten, damit ihr noch völlig offen an das Buch heran gehen könnt. Die Autorin erzählt aus der Ich-Perspektive Emmas Geschichte, die mit dem Tod ihrer Mutter vor sechs Wochen beginnt und springt dabei zwischen diesem Ereignis und der Gegenwart hin und her. Auch gibt es noch andere Rückblicke, die aus dem Leben von Emmas Mutter erzählen. Toll fand ich auch, dass Szenen aus der Gegenwart im Präsens geschrieben sind, alles was zuvor passiert ist, in der Vergangenheitsform. Ein sehr intensiver, stimmungsvoller Schreibstil, der mich von Anfang an gefesselt hat.

Emma fühlt sich verantwortlich für den Tod ihrer Mutter. Nach einem heftigen Streit ist diese mit dem Auto in den Tod gerast und Emma muss sich völlig allein auf der Welt dieser Situation stellen. Sie entwickelt eine innere Stärke aus dem Drang heraus, mit den Nachforschungen ihre Schuld gegenüber ihrer Mutter zu begleichen. Sie will nicht aufgeben, bevor sie nicht herausgefunden hat, was es mit der Vergangenheit ihrer Mutter auf sich hat. Der Hinweis auf die angeblichen Mörder bringt sie in eine düstere Kulisse, das Jagdschloss, in dem sie die anderen Teilnehmer des Camps kennenlernt - und die drei Betreuer, die für die Auswahl zuständig sind. Emma hat keine Ahnung, warum sie hierher geschickt wurde und vermutet den Mörder unter einem der anderen. Von Beginn an ist ihr klar, dass sie niemandem trauen kann und dass jeder von ihnen ein Geheimnis hat. Um diesem auf die Spur zu kommen braucht sie all ihren Mut, denn die Psychospielchen nehmen recht schnell ein perfides Ausmaß an, dem sie nicht entkommen kann.

Die Autorin spielt hier sehr schön mit beklemmenden Elementen: die Abgeschiedenheit, dunkle, feuchte Keller, die Zweifel über die eigene Vorstellungskraft und die vielen kleinen Anspielungen, was für dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit nach Emma greifen. Obwohl sich Beatrix Gurian nicht groß mit den Gefühlen aufhält, indem sie auf die Ängste und das Grauen der Figuren direkt anspielt, stellt sich recht schnell von ganz allein ein latentes Gefühl des Gruselns ein. Stück für Stück geben die Rückblicke Details aus der Vergangenheit preis, die die schreckliche Wahrheit offenbaren. Misstrauen und Angst beherrschen die Geschichte und auch mich hat die unheimliche Stimmung gefangen genommen.

Ich hab mich schon lange nicht mehr bei einem Buch gegruselt und habs auch ein bisschen rausgefordert, weil ich es extra abends allein im Dunkeln gelesen hab ... irgendwann war aber auch ich soweit und musste tatsächlich das Licht anmachen :D Die Psychospielchen zehren an den Nerven und so musste ich das Buch in einem Rutsch durchlesen, weil ich ohne zu wissen, wie es ausgeht, nicht schlafen hätte können! *g*

Das Ende hat die Geschichte gut abgerundet und ich war mir bis zum Schluss nicht ganz sicher, wer wirklich hinter dem Ganzen steckt.

Fazit

Ein sehr gelungen inszeniertes Szenario mit einem düsteren Schauplatz, undurchsichtigen Charakteren und einer Protagonistin, die vor nichts zurückschreckt, um an die Wahrheit zu kommen.

© Aleshanee
Weltenwanderer
Profile Image for NiWa.
521 reviews9 followers
November 1, 2019
NICHTS BLEIBT VERBORGEN

Nach dem Tod ihrer Mutter bekommt Emma mysteriöse Post zugeschickt: Ein altes Foto von einem Kind und den Auftrag, nach den Mördern ihrer Mam zu suchen. Die Botschaft führt das Mädchen in ein Jugendcamp, wo nichts verborgen bleiben wird.

„Stigmata. Nichts bleibt verborgen“ ist ein Jugendthriller, der mit dem Mysteriösem spielt, Gruselelemente einstreut und durch Psychospielchen Spannung erzeugt.

Gleich zu Beginn wird man mit der trauernden Emma konfrontiert, die diese mysteriöse Botschaft erhält. Emma verkraftet den Tod ihrer Mutter nicht, sie ist von Trauer gebeutelt und erkennt, dass sie kaum etwas vom Leben ihrer Mam weiß. Sie beschließt, dieser rätselhaften Aufforderung nachzukommen.

Dazu kommt sie in ein Jugendcamp in einem alten Schloss. Dieses Gemäuer scheint Teil der Vergangenheit ihrer Mutter zu sein. Doch für Emma erschließt sich der Zusammenhang nicht. Überall begegnen ihr mysteriöse Schwarzweiß-Fotografien, die merkwürdigerweise mit ihrer Mutter verbunden sind. Gerade erst angekommen, wird es gruselig, als ein mysteriöses Ereignis das Nächste jagt.

Neben Emmas Aufenthalt in dem Jugendcamp gibt es Rückblenden in die 1960er-Jahre als das alte Schloss ein katholisches Waisenhaus war. Als Leser wird man Zeuge von Misshandlung, falscher Empörung und Missbrauch von Schutzbefohlenen. Meiner Meinung nach hat Beatrix Gurian diese dunklen Aspekte exzellent in Szene gesetzt. Sie zeigt, wie Schutzbefohlenen oftmals physische und psychische Gewalt widerfährt, wie sie gedemütigt, erniedrigt und gequält werden, nur um an ihnen Macht zu demonstrieren.

Emmas Aufenthalt im Camp war nicht ganz nach meinem Geschmack. Das Setting um das alte verfallene Schloss lädt durchaus zum Gruseln ein, trotzdem hat mich die Gänsehaut nicht gepackt. Die Autorin bemüht sich eindeutig, Schauderstimmung aufzubauen, aber es hat - zumindest bei mir - nicht geklappt. Ich habe die Gruselszenen als plump, vorhersehbar und teilweise kindlich empfunden. Hierzu muss ich anmerken, dass ich nicht zur jugendlichen Zielgruppe gehöre, und diese Passagen von einer jüngeren Leserschaft bestimmt eindringlicher aufgenommen werden.

Zudem haben mich die Figuren wenig überzeugt. Ich habe sie allesamt als blasse Platzhalter wahrgenommen. Es hat mir an Tiefe, plausibler Motivation und authentischem Verhalten gefehlt. Sie wirken allesamt aufgesetzt, was aber durchaus dem Charakter des besagten Jugendcamps entspricht. Dennoch konnte ich mich nicht einfühlen, was bei mir den Lesespaß bremst.

Die Handlung inklusive der Auflösung ist gut umgesetzt, wobei nicht alle Aspekte überzeugend waren. Wahrscheinlich jammere ich auf zu hohem Niveau, weil ich mit der Lektüre im Gesamten schon zufrieden war. Trotzdem wurde mir zu viel eingefädelt, zu viel konstruiert, und die Motivation hinter dem Geschehen hinterlässt einen pampigen Nachgeschmack.

Alles in allem habe ich zwar gern mit Emma das alte verfallene Schloss erforscht und bin gespannt dem Geheimnis um den Tod ihrer Mutter auf den Grund gegangen, konnte mich aber nicht so recht einfühlen, was eben die Gruselstimmung hemmt.

„Stigmata. Nichts bleibt verborgen“ ist meiner Meinung nach für junge Thriller-Leser geeignet, die gern in vergangenen Zeiten forschen, ein bisschen Mystery-Ambiente vertragen und sich auf einen konstruierten Ausgang einlassen wollen.
Profile Image for oliwciareading.
118 reviews11 followers
January 30, 2022
O matko
To było tak dziwne
Niepokojace
Inne
Że jezu kocham
TU BYŁO TYLE NIESPODZIEWANYCH ZWROTÓW AKCJI
Rzuciłam tą książką kilka razy
Jestem dopiero co po przeczytaniu i nie mogę się otrząsnąć po niej ,nie myślę racjonalnie
Profile Image for Natkatutki.
209 reviews
June 12, 2023
3.2 Dobra książka. Lekko dawała scary mood czasami ale nie bałam się aż tak bardzo co mnie zawiodło bo ja się boję wszystkiego. Szybko i przyjemnie się czyta fajna na deszczowe wieczory (albo ogólnie ciemne )
Profile Image for Raffi.
21 reviews
June 11, 2019
Spannend vom Anfang bis zum Ende!
Profile Image for bubsztynks.
97 reviews
August 19, 2023
it is so bad i want to give you a zero
but that's not possible, so I give you
a one.
Profile Image for Agata.
77 reviews1 follower
March 4, 2025
Była to dobra książka wciągająca, czułam niepokój jak ją czytałam, czasem było mrocznie. Nie podobały mi się nawiązania do Maryi zdjęcia były czasem przerażajace i bałam się na nie spojrzeć. Za klimat tej książki który czułam podczas czytania i zaskakujące zakończenie polecam.
Profile Image for Leesbookshelf.
53 reviews13 followers
August 13, 2023
Re-read
Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter wird Emma zu einem Camp auf ein altes Jagdschloss eingeladen, mit der Aufforderung dort die Mörder ihrer Mutter zu finden. Doch in dem Elite Camp geschehen immer wieder fragwürdige Dinge und es scheint, als habe man es auf die Jugendlichen abgesehen. Nach und nach stößt sie auf alte Fotografien, die ihr mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter erzählen. Wird sie die Wahrheit ans Licht bringen?

Meine Meinung:
Vor zwei Jahren habe ich dieses Buch zum ersten Mal gelesen und es wurde eines meiner Jahreshighlights. Auch diesmal habe ich das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen!
Die Geschichte ist stimmig aufgebaut und bis zum Ende erfährt man nicht, was tatsächlich geschehen ist. Das Buch ist sehr spannend und es gibt viele Stellen, an welchen einem ein weiteres Mal vor Augen geführt wird, wie grausam Menschen sein können. Das ganze wird durch düstere Fotografien unterstützt.
Es passieren immer wieder seltsame Dinge und man weiß nicht, was hier gerade gespielt wird und wem man trauen kann.
Immer wieder liest man auch Kapitel aus der Sicht von Emmas Mutter als Jugendliche, was der Hauptgeschichte wichtige Hinweise liefert.

Fazit:
Ein sehr gelungener, überaus spannender Jugendthriller!
Profile Image for Marie.
94 reviews1 follower
July 4, 2016
Ein super spannendes Buch ! Mich hat es immer abgeschreckt zu lesen weil ich dachte es sei zu gruselig. Aber so gruselig war es gar nicht. Es war einfach mal was komplett anderes und es hatte eine sehr düstere Stimmung ... Die Bilder waren das einzige was manchmal ein bisschen gruselig war .. Es war auf jedenfall richtig richtig spannend und mal ein sehr interessantes Thema! eine absolute LESEEMPFEHLUNG! 5 Sterne !
Profile Image for Sajgonkawarzywna.
202 reviews
February 7, 2025
Ta książka rozpierdoliła mi banię. Ludzie czytajcie to!!!! Na każdym kroku macie plot twist, które rozwalą wam głowę. Książka pełna napięcia i sekretów🫶

⭐6/5
Profile Image for Leselurch.
231 reviews23 followers
December 28, 2014
*Worum geht's?*
Emmas Mutter kommt bei einem Autounfall ums Leben. Für Emma bricht eine Welt zusammen, denn sie konnte sich weder von ihrer Mutter verabschieden noch hat sie eine Familie, die sich nun um sie kümmern könnte. Erst als sie wenige Tage später einen mysteriösen Brief erhält, dem ein schauriges Foto und die Einladung zu einem Jugendcamp beiliegen, beginnt Emma wieder zu leben. Denn der Brief enthält eine Nachricht, der sie um jeden Preis nachkommen muss: „Wenn du wissen willst, wer die Mörder deiner Mutter sind, dann meldest du dich an. Am besten heute noch.“

*Meine Meinung:*
„Stigmata – Nichts bleibt verborgen“ ist ein neuer Mystery-Thriller der Autorin Beatrix Gurian aus dem Hause Arena, der sich vor allem an junge Thriller-Fans ab etwa 14 Jahren richtet. Obwohl der Roman mit einem sehr mysteriösen Prolog beginnt, der die eigene Neugierde weckt, fiel mir der Einstieg in „Stigmata“ alles andere als leicht. Zu Beginn überschlagen sich die seltsamen Ereignisse und man weiß gar nicht recht, wie man die Geschehnisse um Emma und den Tod ihrer Mutter nun einordnen soll. Rätselhafte Briefe, schaurige Fotos und eine Einladung zu einem mehr als unheimlichen Jugendcamp, in welchem Emma die Mörder ihrer Mutter finden soll, werfen eine Menge Fragen auf, die man zunächst einmal für sich selbst ordnen muss.

Hat man sich in der Geschichte erst einmal zurechtgefunden, möchte man sie gar nicht mehr beiseitelegen. Man klebt förmlich an den Seiten von „Stigmata“, möchte man doch um jeden Preis erfahren, wie es mit Emma weitergeht. Was für ein Spiel wird in dem seltsamen Jugendcamp wirklich gespielt? Wer sagt die Wahrheit und wer genießt es, die Nerven der anderen zu terrorisieren? Beatrix Gurian hat die verschiedenen Puzzle-Teile, die zur Auflösung der Geschichte gekonnt versteckt, sodass sich die Spannung bis zum Schluss stetig steigert. Trotz aller Hinweise war „Stigmata“ niemals vorhersehbar, denn die Autorin hat immer dann eine überraschende Wendung in die Handlung gebracht, wenn man sich für einen kurzen Moment sicher war, die Wahrheit zu kennen.

Protagonistin Emma war mir ab dem ersten Moment sympathisch. Sie ist ein mutiges Mädchen mit einem starken Herzen, das in bedrückenden Momenten durchaus auch ein wenig schwächelt und damit Authentizität beweist. Alle anderen Charaktere in „Stigmata“ bleiben dagegen eher distanziert – was jedoch nicht daran liegt, dass man sie nicht mag! Vielmehr erlaubt man sich selbst nicht, sie sympathisch zu finden. Schon früh zeigt sich, dass Emma und die anderen Jugendlichen nicht willkürlich zueinander gefunden und auch die Erwachsenen Geheimnisse zu verbergen haben. Wem kann Emma trauen? Kaum glaubt man einen Charakter durchschaut zu haben, wirft er oder sie neue Fragen auf, die einen stutzig werden lassen. Jeder von ihnen übt zweifelsohne eine ganz eigene Faszination auf einen als Leser aus, die einen erheblichen Teil zur Spannung des Romans beiträgt.

Die Geschichte von „Stigmata“ wird durch drei Ebenen erzählt. Auf textlicher Ebene lässt die Autorin die Geschehnisse vor allem von Protagonistin Emma persönlich erzählen. Hin und wieder lässt Beatrix Gurian allerdings auch Kapitel einfließen, in denen ein außenstehender Erzähler von längst vergangenen Ereignissen eines jungen Mädchens berichtet, das in einer Art christlichem Heim aufwächst und dort so manche grauenhafte Tat über sich ergehen lassen muss. Wie und auf welche Weise die beiden Handlungsstränge miteinander verknüpft sind, offenbart sich nur dem Leser nur zaghaft, dafür aber mit einer beeindruckenden Intensität.

Die dritte Ebene bringt eine ganz besondere Stimmung in „Stigmata“. Neben dem reinen Text finden sich zwischen den Buchdeckeln insgesamt vierzehn schaurige Fotografien, die Erol Gurian, der Ehemann der Autorin, geschossen hat. Die Fotos allein sorgen bereits für eine gruselige Atmosphäre, doch kombiniert mit der Geschichte sorgen sie für wahren Nervenkitzel. Beatrix Gurian webt die einzelnen Schauer-Fotografien geschickt und bedeutungsvoll in ihre Handlung ein, sodass eine mysteriöse und einzigartige Stimmung entsteht, die die Leser faszinieren und in ihren Bann ziehen kann.

Dass Religion in einem Roman, der sich „Stigmata“ nennt, ein wichtiges und entscheidendes Thema ist, wird wohl niemanden überraschen. Dass sie sich trotz ihrer Bedeutung für die Geschichte niemals in den Vordergrund drängt oder zu einem schwierigen Dreh- und Angelpunkt wird, überraschte mich umso mehr. Obwohl Beatrix Gurian durchaus kritisch mit dem Thema umgeht und so manche schockierende Tatsache aus christlichen Heimen anspricht, liest man zwischen den Zeilen niemals einen erhobenen Zeigefinger heraus. Die Autorin betrachtet Religion skeptisch und vorsichtig, zeigt sowohl positive als auch negative Seite auf, erlaubt sich jedoch niemals ein Urteil. Diese ausgeglichene Balance hat mir ausgesprochen gut gefallen.

*Cover:*
Eine schaurige Fotografie, umrahmt von zauberhaften Verzierungen: Das Cover von „Stigmata“ sieht einfach klasse aus und fällt einem sofort auf! Besonders gut gefällt mir das dunkle, düstere Grün des Covers. Eigentlich ist Grün doch die Farbe der Hoffnung, aber dieses hier schreit geradezu nach grausigen Geheimnissen, die um jeden Preis gelüftet werden wollen.

*Fazit:*
„Stigmata – Nichts bleibt verborgen“ von Beatrix Gurian ist ein spannungsgeladener Jugendthriller, der seine Leser nach kurzen Startschwierigkeiten voll und ganz in seinen Bann ziehen kann. Emmas Suche nach der Wahrheit – nach den Mördern ihrer Mutter – ist eine gut durchdachte und komplexe Geschichte voller Nervenkitzel und Gänsehaut-Atmosphäre. Neben den zwielichtigen Charakteren und den grausamen Wahrheiten, die zwischen den Buchdeckeln verborgen liegen, sorgen vor allem die schaurigen Grusel-Fotos für ein ganz besonderes Leseerlebnis! „Stigmata“ geht unter die Haut und ist sicher nichts für schwache Nerven, die kein Blut lesen können. Für „Stigmata – Nichts bleibt verborgen“ vergebe ich sehr gute 4 Lurche.
Profile Image for Victoria Sitkiewicz.
325 reviews17 followers
December 14, 2020
2-
co to było...
Prze pierwsze 50-100 stron nic nie było dla mnie zrozumiałe, jednak po dalszym czytaniu zaczęłam się wkręcać. Ciężko było mi polubić główną bohaterkę, nic mi się nie łączyło, nie rozumiałam w jaki sposób te wszystkie fakty mają się połączyć - kto zostanie mordercą.
Niesamowicie dziwne sytuacje działy się głównej bohaterce, jedynie akcja dziejąca się za czasów matki była przewidywalna.
Kiedy doszło do rozwiązania sytuacji, nie mogłam uwierzyć w to, w jaki sposób autorka zdecydowała się nam wyjaśnić morderstwa, religijno-obsesyjne zachowania, wyzwania którymi obarczono 4 dzieciaków.
Nie ma to po prostu sensu.
Przynajmniej książka ma ładną okładkę i będzie nieźle prezentować się na półce.
Profile Image for Nadjab.
2,217 reviews
April 3, 2025
Klappentext
Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …

Meine Meinung
Das Buch erzählt aus der Sicht der jungen Emma, die kurz vor ihrer Volljährigkeit ihre Mutter verliert. Ihren Vater kennt sie nicht und andere Verwandte besitzt sie auch nicht. Ein Freund ihrer Mutter übernimmt noch die Vormundschaft, während sie auf ihren Spuren wandelt und immer mehr über sie erfährt. Das führt sie in ein abgelegenes Schloss in den Bergen, wo sie in einem Jugendcamp neue Bekanntschaften macht und mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter erfährt, gepaart mit einer guten Portion Horror und Mystery. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen, während man Emma und ihren Erkenntnissen folgt und sie teilweise selbst zum Spielball der Ereignisse wird. Die Atmosphäre macht die Geschichte besonders und mitreißend. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.

Bewertung
Eine gelungene, mysteriöse Geschichte mit einer spannenden Hintergrundgeschichte und einer mutigen Protatonisten, welche mir wirklich richtig gut unterhalten konnte, daher gibt es verdiente 5 von 5 Würmchen
Profile Image for Sarah Be W1ld Moon Ch1ld.
61 reviews
June 14, 2014

Kurz nach dem Tod ihrer Mutter erhält Emma von einem unbekannten Absender eine alte Schwarz-Weiß-Fotografie, die ein Kleinkind zeigt. Dem Foto beigefügt ist die rätselhafte Aufforderung, die Mörder ihrer Mutter zu suchen. Angeblich soll Emma die Täter in einem Jugendcamp finden, das in einem abgelegenen Schloss in den Bergen stattfindet. Dort stößt sie immer wieder auf unheimliche Fotografien aus der Vergangenheit des Schlosses. Und auch in der Gegenwart häufen sich die mysteriösen Zwischenfälle …



Was für ein Buch! Was für eine Geschichte! Selten hat mich ein Thriller so begeistert die Seiten umblättern lassen wie "Stigmata".

An dieser Stelle muss ich etwas erwähnen was ich sonst nicht gerne in meinen Rezensionen sage: Die Aufmachung ist einfach genial! Vom Cover, bis zur Innengestaltung und den unheimlich wirkenden Foto, hier stimmt alles. Macht euch selbst einen Gefallen und kauft lieber das Buch anstatt des eBooks.

Einige mögen das Buch vielleicht mit Ransom Riggs "Kinder der besonderen Insel" aufgrund der Fotos und Aufmachung vergleichen. Auch mein Gedanke bei "Stigmata" verlief in diese Richtung, aber nach Beenden des Buches kann ich sagen, dass man hier wirklich keine Vergleiche ziehen kann. Ransom Riggs geht viel mehr in die gruselige, Gänsehaut Atmosphäre wobei "Stigmata" eher auf undurchschaubare Geschichte geht mit einem Touch Unheimlichkeit.

"Stigmata" ist in mehrere Teile gegliedert. Zu allererst ist hier der mysteriöse Tod von Emmas Mutter die Einleitung, es wird dazwischen immer wieder aus Rückblenden erzählt wie Emma den Tag des Unfalls und die Ereignisse danach wahrgenommen hat. Stück für Stück muss Emma erkennen, dass sie eigentlich kaum etwas aus dem Leben ihrer Mutter weiß, sie hat nicht die geringste Ahnung wie ihre Mutter die Kindheit und Jugend verbracht hat. Das ganze wirkt trotz des markanten und ehrlich direkten Schreibstils sehr emotional.

Hin und wieder bekommen wir auch Einblicke in das frühere Leben von Emmas Mutter, als sie noch ein Teenager war und in einen christlichen Heim aufwuchs. Sie beschreibt ihr hartes Leben und erzählt von ihren unerschütterlichen Glauben an die Jungfrau Maria. Nach und nach erkennt der Leser worum es hier wirklich geht und die Geschichte wird immer komplexer.

Dann haben wir natürlich die Gegenwart, in der Emma von ihrer Reise ins Jugendcamp erzählt, ihren Aufgaben und von den Jugendlichen die auch an dieser Maßnahme teilnehmen. Phillip, Tom und Sophie erscheinen auf den ersten Blick wie ganz normale Teenager, doch sie alle verbindet etwas dass sie selbst noch nicht wissen. Sie alle befinden sich zusammen mit dem Team, bestehend aus der distanziert wirkenden Nicole, einen jungen, verwegenen Assistenten Sebastian und dem Leiter Professor Becker, in einem abgelegenen Schloss. Als die Aufgaben immer persönlicher und drastischer werden, wird den Jugendlichen allmählich klar, dass hier irgendetwas nicht stimmt.

Das Hauptaugenmerk liegt natürlich ganz klar bei Emma und der Geschichte ihrer Mutter. Emma empfand ich als durchaus sympathisch, auch wenn es anfangs so scheint als würde sie sich selbst aufgeben, kämpft sie sich ins Leben zurück. Die Nebencharaktere blieben da schon eher ein wenig schwammig, was mich in diesen besonderen Fall aber weniger gestört hat. Dadurch das die Handlungsstränge so intensiv verknüpft wurden, hatte man nicht das Bedürfnis noch mehr von den Nebenfiguren erfahren zu wollen. Dieses Rätsel wurde mitunter dann sowieso am Ende aufgeklärt.

Als Emma auf der Suche nach den Mördern ihrer Mutter immer wieder kleine Hinweise im Camp findet, will sie das Rätsel um jeden Preis lösen. Denn bis her wusste nicht mal die Polizei die genauen Umstände wie ihre Mutter ums Leben kam. Emma werden immer wieder schockierende Fotos zugesteckt und Briefe, die keinen Sinn zu ergeben scheinen. Langsam sickert die Wahrheit durch und Emma fehlen nur mehr wenige Puzzleteilchen um das genaue Bild zu erkennen.

"Stigmata" erzählt die Geschichte von einer Frau die fürchterliches erlebt hat, an einem Ort an dem man eigentlich so etwas niemals erwarten würde. Das Thema wurde in den letzten Jahren erst richtig publik gemacht und es könnte sich daher auch um reine Tatsachen drehen, Dinge die wirklich so hätten geschehen können und vielleicht auch passiert sind. Lange Zeit haben die Opfer geschwiegen, aus Angst, aus Scham oder aus Gründen die man selbst gar nicht nachvollziehen kann. Beatrix Gurian hat dieses Thema aufgegriffen und in einen fesselnden All Age Roman verwandelt. Durch die vielen verschiedenen Erzählsichten werden hier von allen Seiten emotional die Hintergründe beleuchtet. Durch Emma kommt der jugendliche Aspekt ins Spiel und dadurch wird die Geschichte immer fesselnder. Man weiß selbst lange Zeit nicht worum es eigentlich geht, man ahnt es zwar aber die Autorin spielt mit den Lesern und führt sie oft hinters Licht. Ich habe jedenfalls bis zum Schluss nicht geahnt wer wirklich hinter alldem stand.

"Stigmata" würde ich allen empfehlen die gerne mal einen etwas anderen Thriller lesen möchten. Unheimlich wirkende Bilder ziehen einen in den Bann und die schockierende Geschichte drumherum ist so spannend ausgebaut, dass das Buch zu einem richtigen Pageturner wird. Ein Buch das in jedes Regal sollte, nicht nur wegen der wertigen Aufmachung. Von mir gibt es 4/5 Rawr's.







Sarah Rawrpunx
rawrpunx.blogspot.co.at
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31 reviews3 followers
July 7, 2017
This is a sloppy book only good for 13-year-olds wanting to scare themselves around campfire. Much running around, little sense. I expected the writer to be some 19-year-old blogger and was surprised to see a mature woman. The ending - surprisingly for such a crappy read! - does make sense, but the dull, stupid language and the flat characters who the reader cannot relate to flush it down the drain.
Profile Image for Eva Sparkle.
57 reviews12 followers
November 15, 2015
https://youtu.be/QQdnDumjcPM
http://book-please.blogspot.com/2015/...

Stigmata tajemniczo, ale i zarazem znajomo brzmiąca nazwa. Pierwsze co przychodzi związane z nią na myśl, są to rany, które tworzą się w wyniku szczególnego związku z Bogiem. Z drugiej strony jednak może być to naznaczenie jakiejś osoby, aby społeczeństwo mogło ją wytykać. Dlatego też, gdy usłyszałam o tej książce stwierdziłam, że może to być świetna lektura, ponieważ zdawało mi się, że będzie to mroczna utrzymana w klimacie horroru powieść. Koniec końców jednak nie jestem nią do końca usatysfakcjonowana. Dlaczego? Zapraszam do dalszej części recenzji.

Siedemnastoletnia Emma od zawsze była wychowywana tylko przez mamę, Agnes. Utrata jej sprawiła, że nastolatka pogrążyła się w rozpaczy i ciężko jej się pogodzić z tą nagłą śmiercią, tym bardziej że ciała Agnes nadal nie odnaleziono. Do Emmy dochodzi jeszcze jedna informacja, całkiem możliwe, że wypadek w którym zginęła jej matka, mógł nie być tylko wypadkiem, a zaplanowanym czynem.

Po przeczytaniu Serca ze szkła, myślałam że mnie trochę czasu, aż zabiorę się za kolejną książkę z literatury niemieckiej i byłam bardzo zdziwiona, gdy przeczytałam że Beatrix Gurian, a właściwie Mannel jest niemiecką autorką. Pisarka zajmuje się nie tylko literaturą młodzieżową, ale również pisze książki dla dzieci oraz dorosłych. Jednak najciekawszą i chyba najbardziej przerażającą informacją na temat tej autorki było to, że pisała nowelki dla BRAVO. Dlatego zaczęłam podchodzić bardzo ostrożnie książki Stigmata.

Historia zaczęła się naprawdę rewelacyjnie. Po prologu spodziewałam się, że może to być książka w klimacie Egzorcysty, że będą opętania, straszne rzeczy, przez które będę miała dreszcze itd., więc z przyjemnością zabrałam się do czytania dalszych rozdziałów. I zaczęło się naprawdę dobrze, bo była był smutek, była tajemnica i chęć poznania prawdy przez narratorkę, którą jest Emma. Nasza główna bohaterka, aby dowiedzieć się co się stało z jej matką musiała wyjechać na obóz Transnational Youth Foundation. I tutaj już przychodzi nam na myśl podobieństwo do filmu z Geoffreyem Rushem i Framke Janssen Dom na przeklętym wzgórzu czy inny film z bardzo podobną do niego fabułą. Filmie jak i w książce grupa wybranych osób jedzie do zamku, który jest z dala od cywilizacji i są oni odcięci od rzeczy materialnych oraz dzieją się w tym miejscu bardzo, bardzo dziwne rzeczy. Jedyna różnica polega na tym, że w tej grupie są tylko i wyłącznie nastolatki z problemami i na ten obóz jadą w celu terapii.

Wszystko co było związane z zamkiem było fajne. Opisy miejsca jak i zdarzeń mogły przyprawić o dreszcze, wyobraźnia działała na pełnych obrotach, a do tego też były pomocne fotografie, które znajdują się w książce. Na początku ogromnie podobało mi się odkrywanie tajemnic i rozwiązywanie zagadek, które bohaterowie napotykali na drodze, ale po ponad połowie lektury powoli zaczynałam się nudzić. Już nie było takiego dreszczu emocji i Emma zaczęła mnie denerwować. Dlatego zaczęłam wyczekiwać innych rozdziałów.

Stigmata składa się z dwóch rodzajów narracji. Pierwszoosobowa tak jak wcześniej wspomniałam jest prowadzona przez Emmę. W czasie jej narracji mamy dostęp do wydarzeń, które są aktualne, czyli to co się dzieje na obozie oraz podczas jej narracji możemy się przenieść trzy tygodnie wcześniej, czyli wydarzenia związane po wypadku. Drugim rodzajem narracji jest trzecioosobowa i według mnie najciekawsza, bo dzięki niej dowiadujemy się o przeszłości Agnes. I właśnie te rozdziały to perełka tej książki. Chociaż szczerze mówiąc inaczej je sobie wyobrażałam na początku, to jednak mnie nie zawiodły i były emocjonujące. To co przeżyła Agnes jako dziecko, jako nastolatka była masakryczne i aż nie chce się wierzyć, że osoby na takich stanowiskach mogą się tak zachowywać wobec innych.

Zakończenie powieści bardzo mi się spodobało. Rozwiązanie zagadki wydało mi się trochę naciągane, ale ogólnie cieszyłam się, że dotarłam do końca książki. Jednak podobało mi się, że wszystko zostało wytłumaczone czemu tak a nie inaczej itd. oraz lubię jak książki mają zamknięte zakończenie.

To co urzekło mnie najbardziej w tej książce jest jej wygląd. Wydawnictwo naprawdę przyłożyło się do tego. Te srebrne napisy i ornamenty są przepiękne, jedyny ich minus jest taki, że przy czytaniu należy zaopatrzyć się w okładkę, ponieważ później może się okazać, że nagle nie macie żadnych napisów i ozdób. Do tego okładka chyba była nieco inspirowana Marą Dyer. Tajemnica, ponieważ pod światłem widać, że nie jest ona czarna, a ciemnia zieleń. W środku książka też jest piękna, ponieważ ma ona zielone napisy oraz momentami są zielone kartki. Poza tym mamy również fotografie o których już wspominałam, a są one zrobione przez Erola Guriana, który jest mężem autorki.

Reasumując książka jest ok. Nie jest to historia na miarę nowelki BRAVO, więc spokojnie możecie ją czytać i się nie denerwować, że dostaniecie chłam. Nie, ta historia jest zdecydowanie na wyższym poziomie. Do końca ta lektura mnie nie zachwyciła, ale cieszę się, że jednak znalazłam coś w niej co mi się spodobało. Jednak jak najbardziej polecam ją, bo wiem, że znajdą się osoby, które zachwycą się nią. Polecam ją osobom, które lubią mroczniejsze klimaty, zagadki, duchy przeszłości itp. Osoby o słabszych nerwach mogą się nawet nieźle wystraszyć.
Profile Image for Mimi.
30 reviews
October 21, 2017
I quite enjoyed the book, though some elements of the story were kind of predictable at some point. The story itself was thrilling and a lot happened, which makes the book enjoyable anyway.
However, the book contained some spelling mistakes as well as grammatical errors, which is actually no big deal, but bothers me, personally.
Profile Image for Abendstern.
1,163 reviews30 followers
October 3, 2017
Das Buch war nicht schlecht, der Aufbau war interessant mit den Kapiteln aus der Vergangenheit und den gruseligen Bildern. Was ich nicht so ganz nachvollziehen konnte ist was das alles sollte, wieso der Bösewicht das gemacht hat, vor allem so wie er es gemacht hat? Die Fotos und so. Egal es war halbwegs spannend und auch etwas gruselig, also genau richtig für den Oktober.
Profile Image for Stefanie Hasse hisandherbooks.de.
726 reviews217 followers
July 27, 2014
Zitat:
„Ich war nur noch ein atmender Haufen von Haut und Knochen, und das war auch gut so.“
(S.17)

„Das Leben ist ein Sterben. Es sind die vielen kleinen Tode, die dem Leben einen Sinn geben.“
(S.46)

„Ich höre ein merkwürdig rasselndes Geräusch, irgendetwas zwischen einem Wimmern und Röcheln, und in dem Moment, als ich registriere, dass es von mir kommt, wird mir schwarz vor Augen.“
(S.76)

Inhalt:
Nach dem Unfalltod ihrer Mutter gibt sich Emma die Schuld. Wie undankbar sie doch gewesen war. Emma zieht sich total von der Welt zurück und resigniert. Doch dann bekommt sie dieses Fotoalbum zugeschickt. Dem Album ist eine Nachricht beigelegt. Um die Mörder ihrer Mutter zu entdecken, soll sie sich zu einem Camp der Transnational Youth Foundation anmelden. In Emma wächst die Hoffnung. Ist ihre Mutter womöglich gar nicht tot?

Im Camp trifft sie auf drei weitere Jugendliche. Und jeder scheint ein Geheimnis in sich zu tragen. Doch auch bei den Betreuern kann man sich nicht sicher sein. Plötzlich geschehen seltsame Dinge. Emma befindet sich in großer Gefahr.

Meinung:
In letzter Zeit habe ich einige sehr positive Meinungen über „Stigmata“ gelesen. So langsam wurde ich wirklich neugierig auf die Geschichte. Und irgendwie hatte das Buch dann tatsächlich zu mir gefunden. Es war also so eine Art Vorhersehung. Natürlich habe ich mich auch sofort in die Seiten gestürzt.

Gleich zu Beginn traf ich auf eine ziemlich traumatisierte Emma. Erst kürzlich ist ihre Mutter bei einem Unfall gestorben. Und kurz vorher hatte sich Emma noch mit ihrer Mutter gestritten. Seit dem Unfall hat sich Emma zurückgezogen. Sie lässt niemanden an sich ran, kommt nicht aus der Wohnung heraus. Zu groß sind ihre Selbstvorwürfe und Selbstzweifel. Emma ist total am Boden.

Von der ersten Seite an fühlte ich mich in dieser Geschichte wirklich gut aufgehoben. Ich fand hier bereits am Beginn einen guten Mix an Erfolgszutaten für einen guten Plot. Ich erlebte eine bedauernswerte Protagonistin, die nicht mehr weiter weiß, kurz darauf plötzlich doch noch Hoffnung schöpfen kann. Und schon ging es mit Tempo in dieses eigenartige Camp. Gleich nach dem Ankommen konnte man spüren, dass hier wahrscheinlich etwas nicht stimmt. Und dieses Etwas musste gewaltig groß sein. Insofern fühlte ich zwischen den Zeilen immer einen gewissen Nervenkitzel, der mich nicht mehr von den Seiten ließ.

Emma ist definitiv eine Protagonistin, an deren Seite ich mich wohlfühlte und ihre Erlebnisse genießen konnte. Sie zeigt Mut, kann Zusammenhänge begreifen und hält an ihren gradlinigen Entscheidungen fest, ohne sich beirren zu lassen. Emma geht ihren Weg, konsequent und kompromisslos. Sie ist ein Charakter, wie man ihn einfach lieben muss. Ihre teilweise wider aller menschlichen Instinkte wirkenden Handlungen konnte ich letztendlich akzeptieren, weil sie die Geschichte immer wieder voranbrachten.

Beatrix Gurian vermittelt ihre Geschichte in unterschiedlichen Handlungssträngen. Auf der einen Seite haben wir hier die Hauptgeschichte, die mir in Ich-Perspektive in Gegenwartsform von Emma präsentiert wurde. Flankiert wird das Ganze von zwei weiteren Sichtweisen, die mir einerseits die unmittelbare Zeit vor dem Camp-Aufenthalt, andererseits eine Zeit, die in großem Zusammenhang mit den jetzigen Geschehnissen steht und bereits Jahrzehnte zurückliegt, näherbrachten. Doch alles läuft zielgerichtet aufeinander zu. Alles ergibt einen Sinn. Das letztendliche Ergebnis ließ mich die teilweise konstruiert wirkenden Handlungsstränge nahezu ausblenden.

Mit den Charakteren hat die Autorin einen guten Mix geschafft. Hier fand ich sämtliche Persönlichkeiten wieder, die mir auch tagtäglich begegnen und entsprechende Gefühle auslösen. Die Gefühle insgesamt spielen in dieser Geschichte ihre eigene Melodie. Ich war hin- und hergerissen, traute und misstraute so manchem Charakter, um am Ende doch die Wahrheit erkennen zu können. Beatrix Gurian tat ihr Übriges dazu, indem sie mich das ein oder andere Mal auf falsche Fährten lockte.

Über den Seiten waberte konstant eine ganz besondere, einschüchternde und beklemmende Atmosphäre, die mir nur selten eine Unterbrechung gestattete. Jeder Fortschritt in der Geschichte vergrößerte meine Neugier; meine Sucht vergrößerte sich proportional zu den gelesenen Seiten. Untermauert wurde das Ganze noch von geschickt inszenierten eingebauten Fotos, die den Reiz des Gelesenen steigerten.

Beatrix Gurian bringt ihre Geschichte mit vielen Kehrtwendungen nach einem dramatischen Finale beruhigt zu einem erkenntnisreichen Ende, nach dem ich das Buch nun lesebefriedigt schließen kann.

Urteil:
„Stigmata“ bescherte mir einige Stunden mit erhöhtem Herzschlag aufgrund der unvorhersehbaren und spannenden Handlungen. Traue niemandem und doch jedem, bleib deiner selbst treu und lass dich niemals beirren. Diese Erkenntnis nehme ich aus „Stigmata“ für mich mit und vergebe für dieses schöne Leseerlebnis sehr gute 4 Bücher.

Für alle, die Gänsehauterlebnisse lieben, geschickt eingebaute Ablenkungsmanöver verkraften und Handlungen der Protagonisten immer unterstützen können.


©hisandherbooks.de
Profile Image for eril.
23 reviews
March 17, 2021
Bardzo dobrze napisana książka, polecam każdemu kto lubi mroczne klimaty.
Displaying 1 - 30 of 57 reviews

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