Dieses Buch erzählt die unglaubliche, aber wahre Geschichte des Sinto-Jungen Mano. Er überlebt mehrere nationalsozialistische Konzentrationslager und den Todesmarsch von Sachsenhausen. Nach dem Krieg retten befreite Französinnen den Elfjährigen und nehmen ihn mit nach Frankreich. Doch bevor sie die Grenze überqueren, schärfen sie ihm ein, seinen Namen und seine Herkunft nicht zu verraten. Er verschweigt fortan seine Identität, auch als er auf Menschen trifft, die ihm helfen wollen und ihn wie einen eigenen Sohn lieben. Dass seine Eltern noch leben, weiß er nicht. Verzweifelt suchen sie nach ihm, aber wie soll man jemanden finden, dessen genauen Namen niemand kennt?
Es ist ein tolles Buch, wenn es eine Geschichte während den 2. Weltkrieg erzählen möchte. Es war interessant, wie Mano sich in Frankreich durch machen musste und was er in den KZ-lager machen musste.
This entire review has been hidden because of spoilers.
1) Deutsche Rezension Selbst jetzt, lange nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, frage ich mich: Was hätte diese französische Familie wohl getan wenn sie gewusst hätten wofür das "Z" in der Nummer auf Manos Arm stand.
Denn außer seiner Familie wusste in diesem Buch niemand, dass er ein Sinto ist und auch diese Familie, sowie die vorherigen ehemaligen KZ-Insassen dachten er wäre ein "deutsches" Kind und Franzosen hatten Sinti noch bis 1946 in den Lagern gelassen. Dieses Buch war eine tiefer Einblick darin welchen Einfluss das KZ auf diesen Jungen hatte und was seine Familie tun musste um ihn wiederzufinden (zuerst sich als deutsche Juden und später als ungarische Zigeuner auszugeben [zum Glück ist keinem der Familienname aufgefallen]). Es gab von der Leseerfahrung aber auch einige Punkte: Man braucht eine Weile um zu merken, dass die Textpassagen die plötzlich auftauchen Manos Gedanken sind. Das Ende kam recht schnell daher und man könnte argumentieren, dass das Buch einfach plötzlich aufhört.
PS. Laut dem hier waren es nicht das KZ welches Mano dazu brachte Deutsche zu hassen, sondern diese französische Familie.
2) English Review Even now, long after reading this book, I wonder: What would this French family have done if they had known what the "Z" in the number on Mano's arm stood for.
Because, apart from his family, nobody knew that he was a Sinto and this family, as well as the former former KZ inmates thought he was a "German" child and Frenchmen had left Sinti in the camps until 1946. This book was a deeper insight into the impact the concentration camp had on this boy and what his family had to do to find him again (to be first presented as German Jews and later as Hungarian gypsies [luckily, no one noticed the family name]). There were also some points regarding the reading experience: It takes a while to realize that the text passages that suddenly appear are Mano's thoughts. The end came quite quickly and you could argue that the book just stops suddenly.
PS. According to this, it was not the concentration camp that tought Mano to hate Germans, this French family did.