Eine weit gespannte Reise durch die Kontinente und Zeiten, mit einem veritablen Ritter auf einem Pferd, einem ihn begleitenden Schreiber und drei Abenteurern auf der Suche nach dem kostbaren Fell der seltenen Berbiolette. Mit »Paradiese, Übersee« ist Felicitas Hoppe ein hinreißendes Kabinettstück Verkleidet, maskiert und gerüstet treten wir uns selbst gegenüber.
Her work often deals with transitory themes, as in "Picknick der Friseure", in a comical, but nevertheless thrilling way, which make her stories seem to be absurd. She also uses the technique of quotation for her novels, as in "Johanna", where she reconstructs the story of Joan of Arc using official case records.[1] As a relatively young, successful and female writer, she belongs to a group of writers which literary criticism calls the "Fräuleinwunder".
For her work as a writer she received the following awards: in 1994 Alfred-Döblin-Stipendium (a scholarship), in 1996 Aspekte-Literaturpreis and the Ernst-Willner-Preis at the Festival of German-Language Literature in Klagenfurt, in 1997 the Rauriser Literaturpreis, in 2004 the Nicolas Born-Preis des Landes Niedersachsen, the Heimito von Doderer-Literaturpreis and the Spycher: Literaturpreis Leuk, in 2005 the Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau. In 2005 she also held the Poetikdozentur: junge Autoren der Fachhochschule Wiesbaden. In 2007 she received Literaturpreis der Stadt Bremen and the Roswitha-Preis. In 2008 Hoppe held the Bert Brecht Gastprofessur at the University of Augsburg.
In 2012, Felicitas Hoppe was awarded the most prestigious literary prize in German literature, the Georg Büchner Prize.
Wtf. Weiß nicht wirklich was das Buch möchte außer möglichst lyrisch verpackte Sequenzen redundant aneinanderzureihen. Hat mir überhaupt nicht gefallen.
Viele Stellen sind von pragmatischer Melancholie, was einfach selten und darum umso schöner zu lesen ist:
"Es war überhaupt niemand da, und Peitsche stand vorne allein in der Leere, weil ihm niemand zuhören wollte, ein einsamer König in Hemdsärmeln, der ununterbrochen sprechen muss, um zu wissen, dass er noch da ist. Denn wahrscheinlich war es schon damals wie heute, dass er lieber zu sich als zu anderen spricht, als stünde er vor einem großen Spiegel und würde dort fortwährend Vorträge halten: Erst seiner Stirn, dann seinen Ohren, danach seinen Händen, die ich gern häufiger anfassen würde, nur fehlt dazu die Gelegenheit."
10.04.2016 Wenn ich mich belohnen will, lese ich Hoppe. 17.04.2016 Ein Fabulierverwirrspiel der besonderen Art. Fast traumhafte Sequenzen in denen das Realitätsmögliche keine Rolle mehr spielt. So glänzend erzählt, dass ich die Handlung immer wieder aus den Augen verlor. Aber so wichtig ist die in diesem Falle gar nicht. Sehr großartig gut (das meine ich wirklich so) erzählt. Herrlich.