Von einer Katastrophe in die nächste - drei Hamburger Singelfrauen tappen in diverse Liebesfallen und geraten auch noch in ein fast kriminelles Abenteuer. Dabei sind die drei im Grunde ganz normal: Karen zieht die Kerle beim Kaffee durch den Kakao. Lisa lebt ihre Lust mit Lasagne und Lebkuchen aus, weil sie zu selten auf die Laken kommt. Marthe versinkt manchmal in Melancholie, denn Manfred ist ein Macker und Martin schwul. Bei ihren Begegnungen mit dem einen oder anderen Mann erheben die postfeministischen Heldinnen dieses quirligen Romans das Chaos zum gefälligen Prinzip. Immer auf der Suche nach einem Fettnapf. Und immer fündig ..
Zwar stehen die drei Frauen im Mittelpunkt und handeln selbstbestimmt, allerdings hätte ich hier eine radikalere feministische Haltung erwartet, auch wenn das Buch postfeministisch ist. Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht, aber heutzutage glaube ich ist es wichtiger eine deutlichere feministische Haltung zu zeigen, da das sonst mit diesem Buch nicht richtig rüberkommt und die Frauen eher als unklug gesehen werden anstatt als selbstbestimmt und emanzipiert. Der Schreibstil hat mich leider auch nicht überzeugt und die Geschichte, die die drei erleben, war mir leider zu langweilig.