***Das Problem am Sommersemester ist der Sommer. Und das Semester.*** »Letztens hab ich mich wahnsinnig erwachsen gefühlt. Und dann hab ich Princess Sparkle, mein rosa Plüsch-Einhorn im Bett gesehen und weg war das Gefühl wieder. Ich habe mal gelesen, die Adoleszenz würde sich immer weiter nach hinten hinausschieben und wenn ich nur mich als Beispiel nehme, glaube ich, dass das stimmt. In meinem Alter waren meine Eltern schon sechs Jahre verheiratet, meine Oma hatte mit 26 drei Kinder. Ich fühle mich schon eingeengt, wenn ich mich für den Uni-Schwimmkurs fürs ganze Semester anmelden muss.« Tabea Mußgnug berichtet aus ihrem Leben als ganz normale Ein Leitfaden für alle, die wissen, wie es sich anfühlt, gefragt zu "Und was macht man dann damit?" ***Für alle, die denken, sie bräuchten einen Plan***
Es mag zwar eigentlich sinnlos sein, über "sich selbst" oder "seine Generation" zu lesen, weil man das theoretisch ja alles aus erster Hand weiß, aber ich fand es riiiichtig gut, super zu lesen, habe in Erinnerungen geschwelgt und viele "Ach ja!!!"-Momente gehabt. Man fühlt sich irgendwie verstanden und so vieles in dem Buch stimmt einfach.
uff, mittlerweile denke ich, ich bin für bücher, die lustig sein sollen, einfach nicht gemacht.
die sind mir meist zu angestrengt, kindisch-nervig & anbiedernd. manchmal musste ich grinsen, daher eben doch zwei sterne, aber ja ... ich mag eher bücher, die einfach nur bücher sind und nebenher lustig, ohne dass sie alle mühen auf ihr lustigsein setzen müssen. das trifft natürlich nicht nur auf dieses buch hier zu, sondern auf viele aus der "humor" kategorie, aber hier ist es mir mal wieder bewusst geworden.
Ein sehr schönes kleines Büchlein, das gerade mich, der auch in Heidelberg und auch eine Geisteswissenschaft studiert hat sehr angesprochen hat. Da sind die Klischees, die gnadenlos durch den Kakao gezogen werden (zu einer Verbindungsparty habe ich es "leider" nie geschafft - dafür kenne ich genügend Leute, die angeblich die 3 Monate vorm Examen jeden Tag zehn Stunden in der Bib waren... warum sie trotzdem nicht gut abgeschnitten haben frage ich mich heute noch). Außerdem die Sorgen und Ängste vorm richtigen Erwachsenwerden nach der Uni, was mir auch jetzt, nach der Uni, immer noch Sorgen bereitet... Ein Café wollte ich auch mal aufmachen, nur hieß es nicht Herzblut und auch mit Klamotten kann ich nichts anfangen und über den fröhlichen Fächerwechsel will ich gar nicht erst rede (BWL, englisch und Politik, Englisch und Biologie, Bio Bachelor, wieder Englisch und Bio...)
Ein bisschen hat man das Gefühl nochmal zu studieren wenn man dieses Buch liest, zumindest, wenn man einer der Studenten ist, die nicht alles so bierernst nehmen wie die Juristen ;)
Statt aufzuzeigen, wie man es besser machen könnte, werden nicht mal eigene Fehler erkannt. Alle Anekdoten, Fehlschläge und Jammereien zeigen auf die Tatsache hin: Ein Plan wäre nicht schlecht gewesen.
Ein schönes, kurzweiliges Leseerlebnis passend zum Start des Sommersemesters - etwas leichtes für zwischen den mehr oder weniger anspruchsvollen Unitexten, bei dem ich sogar an einigen Stellen schmunzeln konnte und musste.
Ein sehr komischer Einblick in den Kopf von Studenten, die nicht richtig wissen, wo sie in der Welt eigentlich hingehören. Vieles klingt unheimlich vertraut, aber durch die unterhaltsame Schreibweise und den plakativen Humor der Autorin konnte ich über das sonst so unheilvolle Thema an vielen Stellen sogar hämisch gackern. Dafür vielen Dank, Tabea Mußgnug :)
Sehr witzig und ein bisschen traurig. Ich hoffe, für die Autorin sind Absagen von Drogeriemärkten mittlerweile nur noch eine dunkle Erinnerung. Wer an der Uni länger bummelt, als er eigentlich möchte, wird sich hier an der ein oder anderen Stelle wiederfinden.
Fertig gelesen und geliebt! Ein lustiges Buch, perfekt für die Fahrten zur und von der Uni ;). Lustige Anekdoten, in denen sich nicht nur Studenten in Deutschland, sondern auch in Österreich wieder erkennen. Kurzum: Der ganz normale Uni-Wahnsinn!