Die Engel sind unter uns. Und sie sind mörderisch. »Ja«, presste sie hervor. Sie spürte die Klinge an ihrem Hals, genau über der pulsierenden Halsschlagader. Ihr Herz raste in ihrer Brust wie ein gefangenes Kaninchen, das Amok läuft.
Wenn die Justiz ihre Augen vor den Grausamkeiten der Mächtigen verschließt, an wem ist es dann, Gerechtigkeit zu üben? Gibt es dann überhaupt Gerechtigkeit?
Kommissar Karl Sauer hat Grund zur Freude: Wenige Tage vor seiner Pensionierung gelingt es ihm, seinen letzten Fall in Rekordzeit zu lösen. Doch im Urlaub kommen Sauer Zweifel, und er rollt den brutalen Mord an einem Leipziger Anwalt nochmals auf. Doch damit geraten Sauer und seine junge Kollegin Selina Gülek ins Visier eines eiskalten Psychokillers …
„Die ersten Plätze in den Bestsellerlisten ist er gewohnt, in den Kategorien Suspense und Psychothriller rangiert er meistens auf Platz 1. Viele Auszeichnungen schmücken seine Vita. Bestseller-Autor L.C. Frey ist […] sehr bekannt für seine Krimis und Horrorthriller.“ – Angela Baur, Tolino Media Blog
L.C. Frey hatte, wie die meisten Autoren, jede Menge Jobs, bevor er zum Schreiben fand. Der diplomierte Ingenieur optimierte Bewegungsabläufe für Roboter und plante Fließbandanlagen, bevor er sich für eine Weile als Berufsmusiker und mit einem Tonstudio durchs Leben schlug. Seine Liebe zur Literatur führte ihn 2011 nach Leipzig, wo er seitdem lebt und an seinen Romanen arbeitet, wenn er nicht gerade Cover für seine und die Bücher anderer Autoren entwirft. Als Selfpublisher erreichte er mehrfach vordere Plätze in den Amazon-Verkaufscharts sowie 2016 den Status „Bild-Bestseller“. Im September 2015 erhielt der Autor den begehrten Kindle Unlimited Allstar, eine Auszeichnung für besonders beliebte und vielgelesene Autoren.
Frey liebt es, seine Leser mit der abgründigen Seite der menschlichen Seele zu konfrontieren, wobei er sich bisweilen auch dabei ein Augenzwinkern nicht verkneifen kann. Unter dem Pseudonym Ina Straubing schrieb er außerdem den Liebesroman Die Liebe ist ein Trampeltier, der im Montlake Romance Verlag von Amazon erschien.
L.C. Frey ist außerdem der Autor zweier interaktiver Spieleabenteuer, die du hier kostenlos spielen kannst. Neben dem Schreiben versucht sich der Autor gelegentlich als Musiker und spielt Gitarre in der Leipziger Stoner Rock Band The Stones of Arkham. L.C. Frey lebt mit seiner Lebensgefährtin in Leipzig.
'Die Schuld der Engel' ist mir nicht unbedingt durch den Klappentext ins Auge gestochen, sondern vielmehr durch den Handlungsort. Ich finde es immer extrem spannend, wenn ich den Handlungsort selbst kenne und in den Büchern vertraute Umgebungen wiederfinde.
Mit seinen 570 Seiten ist das Buch nicht unbedingt schnell durchgelesen. Vor allem das erste Drittel hat sich ein wenig gezogen, bis es dann durch neue Indizien doch spannender wurde und sogar richtig an Fahrt aufnahm.
L.C. Frey war mir bisher unbekannt, sodass ich angenehm überrascht war vom flüssigen und leichten Schreibstil. Der Fall selbst war ziemlich verstrickt und auch im Gesamten nicht unbedingt mein Geschmack, aber durchaus interessant zu lesen.
Ich werde die Reihe definitiv weiterverfolgen, da mir die Figuren auch recht sympathisch sind. Und vielleicht gefällt mir der nächste Fall ja noch ein wenig besser.
Ein schwarzes Cover zeigt oben in rot die Schrift "Die Engel sind unter uns. Und sie sind mörderisch". Darunter lesen wir in weißen Lettern "DIE SCHULD DER ENGEL" - sie sind blutverschmiert. Links von ihnen sieht man eine Zange. Der Name des Autors L.C. Frey ist ebenfalls in weiß zu lesen.
Im Prolog wird ein Junge von einem anderen bösartig in einen Schacht gestoßen und allein gelassen.
Dann geht es weiter, Kommissar Sauer, wenige Tage vor seiner Pensionierung, begleitet seine Frau zu einer Vernissage. Plötzlich durchbricht eine Wand und ein schwergefolterter Mann fällt in den Raum und verstirbt. Sauer muss diesen Fall übernehmen, weil er vor Ort ist.
Man ermittelt in unterschiedliche Richtungen und denkt bald, den richtigen Schuldigen zu haben. Die Fallakte wird geschlossen. Sauer fährt mit seiner Frau nach Ägypten, doch er kommt dort nicht zur Ruhe, etwas an dem Fall ist nicht stimmig. Und jetzt kommt der Kriminalroman, ich möchte ihn wegen der verspäteten starken Spannung nicht Thriller nennen, richtig in Fahrt.
Nichts ist, wie man denkt. Alles ist viel schlimmer! Es lohnt sich, diesen Roman durchzulesen. Man muss nur die Längen überbrücken.
L.C. Frey alias Alex Pohl hat einen stimmigen Roman geschrieben. Es wird weiteres von Kommissar Sauer zu lesen geben.
Auf einer Ausstellung wird eine Leiche entdeckt. Der zufällig anwesende und nur wenige Tage vor der Pensionierung stehende Kommissar Karl Sauer soll den Fall übernehmen. Schnell wird der Täter ausfindig gemacht und gemeinsam mit seiner neuen Kollegin Selina macht sich Sauer auf den Weg zum Täter. Doch sie kommen zu spät. Der hat Selbstmord begangen und der Fall wird abgeschlossen. Doch nach seiner Pensionierung kommen Karl Zweifel. Er fängt an ein wenig herumzuschnüffeln und bringt dabei nicht nur sich in große Gefahr.
Bis auf ein Buch habe ich bisher alles von L.C. Frey gelesen und war von jedem Buch begeistert. Kein Wunder, sind doch alle seine Romane im Horror-Genre angesiedelt. Doch hier hat der Autor seinen ersten Thriller präsentiert und versteht es wie kein Zweiter, die menschlichen Abgründe ans Licht zu zerren. Und was da zu Tage kommt, ist schlimmer als so mancher Horrorroman. Wer braucht schon erfundene Monster, wenn doch der Mensch das schlimmste Monster überhaupt ist. Und gerade weil alles so realistisch ist, machte mich die Geschichte sehr betroffen.
Mit Karl Sauer und Selina Gülek ist dem Autor ein sehr sympathisches Ermitterduo gelungen. Keine schwer gestörten Existenzen, sondern ganz normale Leute wie du und ich. Wer meine letzten Thrillerbewertungen gelesen hat, weiß ja, wie sehr mich diese gestörten Ermittler langweilen und nerven. Man muss Karl und Selina einfach mögen und auch einen großen Teil der anderen Protagonisten.
Die Handlung des Thrillers ist intelligent und sehr gut ausgearbeitet. Ich dachte zwar nach einiger Zeit auf der richtigen Spur zu sein, wurde aber doch immer wieder überrascht. Solche Thriller liebe ich einfach. Der Schreibstil von Herrn Frey hat mich schon immer fasziniert. Sehr bildhaft und eindringlich lässt er seine Leser die Geschichte miterleben.
Ich vergebe für diesen tollen Thriller 5 von 5 Punkten und eine absolute Leseempfehlung an alle Thrillerfans. Bei Amazon wird das Buch für Leser ab 18 Jahren empfohlen. Ich denke, daran sollte man sich auch halten. Es gibt doch einige Szenen die empfindlichen Lesern auf den Magen schlagen könnten. Und auch die Thematik ist nicht ohne. Ich werde jedenfalls noch eine Weile an dem Buch zu knabbern haben. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht auf viele weitere Thriller des Autors freue.
Einerseits finde ich den Thriller sehr gut geschrieben, flüssig, es hat keine Handlungsfehler drin, logisch aufgebaut. Andererseits zieht er sich ein bisschen über die 570 Seiten hin, obwohl ich nicht sagen kann, was man hätte auslassen sollen. Die Story ist gut, Komissar Sauer ist ein Held und hat eine treu ergebene Ehefrau. Selina finde ich ein bisschen farblos. Die Chemie zwischen ihnen finde ich schräg, einmal Vater-Tochter und dann doch wieder als stehen sie aufeinander. Das hätte ich gerne klar beschrieben bekommen. Insgesamt mag ich wenn es einen Twist hat, mir war leider ziemlich schnell klar, wer der Täter sein könnte. Ich lese sicher wieder mal einen Thriller von Alex Pohl, insgesamt hat es mich gut unterhalten und aufgezeigt, wir grausam Menschen sein können. Follow me on Insta: deblioteca
Würde ich jetzt schreiben: "Ein Top-Thriller!", dann wäre damit eigentlich alles gesagt. Wäre. Ist es aber nicht. Denn die Geschichte beinhaltet so viel mehr als nur einen Thriller.
Karl Sauer ist verhältnismäßig unsympathisch für eine Hauptfigur. Zumindest zu Beginn, da kann man ihn noch nicht so recht einordnen. Immer einen blöden Spruch auf den Lippen, wirkt er manchmal etwas überheblich. Diese Frotzeleien ziehen sich durch das ganze Buch - auf seinen Vorgesetzten hat er es ganz besonders abgesehen :)
Oxana kann einem wirklich leid tun. Ganz die brave Ehefrau, freut sie sich natürlich endlich ihren Karl für sich zu haben. Wenn es nur so einfach wäre ...
Man merkt dem Buch an, L. C. Frey hat sich wirklich Gedanken um über die verschiedenen Charaktere gemacht. Wie im wahren Leben auch, könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Und seien wir mal ehrlich: genau dann ist es doch am interessantesten. Wenn die unterschiedlichsten Charaktere aufeinander prallen, gibt's Zündstoff ohne Ende ...
Ich hatte das Vergnügen und durfte das Buch bereits während der Entstehungsphase, der Zeugung wenn man so will :) - als Testleserin lesen. Dabei hab ich den Thriller natürlich besonders unter die Lupe genommen. Sowohl was die Figuren als auch die eigentliche Handlung angeht.
Hier spielen mehrere Handlungen parallel, die gegen Ende in einem gemeinsamen Knoten enden. Der Thriller spielt größtenteils in Leipzig und der Titel "Die Schuld der Engel" verspricht schon sehr viel. An sich klingt der Titel nach einem Widerspruch, denn können Engel schuldig sein? Ja, können sie.
Der schräge Karl macht es einem leicht, ihn relativ schnell ins Herz zu schließen und man fegt mit ihm zusammen gerade so über die Seiten. Natürlich nicht ohne den ein oder anderen Lacher an den richtigen Stellen. Diese sorgen zusammen mit der sich von Anfang an aufbauenden Spannung für etwas Entspannung zwischen den Seiten. Und der Humor ist wirklich genau richtig dosiert. Nicht zu viel und nicht zu wenig - genau richtig.
Fazit: eine spannende und grausame Reise durch eine Geschichte, in der Engel töten und Menschen zu Monstern werden. L. C. Frey zeigt sich hier wieder mal von einer ganz anderen Seite - scheinbar hat er nur Schokoladenseiten :)