Nachdem die junge Kriegerin Halana gemeinsam mit ihren Gefährten dem machthungrigen Herzog Cosa eine empfindliche Schlappe beigebracht hat ("Halana und der Turm des Schwarzen Herzogs") , erwartet sie nun ein noch gefährlicheres Abenteuer. Um ihre eigene Welt und die der Zauberer vor dem Untergang zu retten, muss sie sich auf die Suche nach dem Bruder des Schlafenden Gottes machen. Auf dieser Suche gelangt sie mit Magier Prim und ihren Begleitern in wahrhaft fantastische Welten und begegnet höchst erstaunlichen Kreaturen. Vieles erweist sich als ganz anders, als es scheint, mancher ist nicht der, für den er sich hält - und wer das Buch liest, wird vermutlich bei seinem nächsten Omelette auf die Pilze verzichten ... Aber wird Halana und Prim die Rettung ihrer Heimat gelingen? Kann der übermächtige Gegner bezwungen werden? Der Entscheidungskampf um Berlundel beginnt...
Am Ende von Band 1 war ich gehooked genug, um wissen zu wollen, wie es weitergeht. Ich hatte keine allzu großen Erwartungen, um ehrlich zu sein, aber ich hatte zumindest irgendwelche Erwartungen.
Nun, ein Buch muss sich stets gegen andere messen. Auch wenn man stets versucht, das jeweils Gelesene separat von anderen Büchern zu betrachten, gelingt es nicht immer. Alle Probleme aus Band 1, die ich da schon genannt habe, sind in Band 2 noch da. Die fragwürdige Zeichnung der Stämme, das Unwohlsein mit der Beschreibung der Sipp. Getoppt wird das Ganze hier durch ein Ende, das mich stark an den unseligen Epilog bei "Harry Potter" erinnert - Das Ganze hätte man vielleicht durch spannende Schreibe noch irgendwie retten können, aber das Buch wurde von Prozent zu Prozent immer langweiliger. Der Autor hat extrem coole Weltenbauideen - aber wenn er die dann auch noch in eine interessante Story packen könnte, wäre das echt fein.