Ein intimer Einblick in das Leben der ärmeren Leute des 18. Jh.s. Bräker, der sich das Lesen und Schreiben selbst beigebracht hat, schreibt quasi seine Autobiographie, die seine Kinderjahre im Elternhaus beschreibt, die ersten Arbeiten, den unfreiwilligen Kriegsdienst, von dem er als Deserteur zurückkehrt und dann versucht sein eigenes Geschäft aufzubauen. Dabei Beschreibungen der ersten Liebe, des Familienlebens zu Hause und dann mit seiner eigenen Frau.
Das Leben des Autors ist geprägt von Aufs und Abs und man geht als Leser jedes von diesen mit - auch wenn Bräker selbst sich in seinem Optimismus nicht beeinträchtigen lässt - da das Buch in einer sehr schönen Sprache, nah am mündlichen Erzählstil geschrieben ist.