“Eigentlich wollte ich Piratin werden. Doch es kam anders, und ich wurde Frauenärztin. Was Piratinnen und Ärztinnen gemeinsam haben? Ein großes Messer und jede Menge Mut …“ Wie ist das eigentlich, wenn man sein Berufsleben zwischen Frauenbeinen verbringt? Messerscharf, mutig und mit unwiderstehlichem Witz erzählt die Gynäkologin Katharina Rappmund haarsträubende, lustige und anrührende Geschichten aus dem Kreißsaal, dem Paralleluniversum OP, der nächtlichen Notaufnahme, ihrer Frauenarztpraxis und diversen Krankenhaus-Besenkammern. Da werden Frauenärztinnen ungewollt schwanger – von ihren verheirateten Arztkollegen. Männer bitten um Valium, um mit ihren ruhiggestellten Frauen endlich wieder Sex zu haben. Und mancher Spezialist brüstet sich: »Ich hab noch jeder ein Kind gemacht!« Es wird gesaugt, geschnitten, geliebt und geboren. Mitten aus dem Leben, dramatisch, komisch, herrlich absurd!
In dem Buch geht es (entgegen des Titels) nicht um's Kinderkriegen sondern vorrangig um die Erfahrungen die eine junge Ärztin im Laufe ihres Werdegangs macht. Als witzig empfinde ich das Buch ebenso wenig, langwierig trifft es eher. Ich musste mich bisher ganz schön durch kämpfen und ich denke nicht, dass ich es zu Ende lesen werde.