Reiseblogger Sebastian Canaves gibt in seinem Buch wichtige Tipps und Ratschläge für alle, die eine Reise fernab der bekannten Pfade erleben Wie plant man einen abenteuerlichen Individualurlaub? Wie funktioniert Work & Travel? Was kostet eine Weltreise, und wie spart man am besten dafür? Was gehört in den Rucksack, was ist verzichtbar? Welche Länder lohnen überhaupt noch? Mit Humor und zahlreichen persönlichen Erlebnissen gibt der Autor Einblick in seinen Erfahrungsschatz als (Welt-)Reisender und verrät in mehr als 100 Tipps, wie man seinen Reisetraum leben kann.
Off the Path verspricht nicht nur "Eine Reiseanleitung zum Glücklich sein", sondern auch "Anders reisen, mehr erleben" - meiner Meinung nach konnte das Buch dies nicht ganz einhalten. Für wen ist also das Buch geeignet? In meinen Augen ist das Buch vor allem für diejenigen interessant, die bisher nur auf Pauschalreisen waren und dies gerne ändern möchten. Von der Reiseplanung bis zu den gängigen Tipps kostengünstiger Unterkünfte ist alles dabei. Leser von Reiseblogs werden hier jedoch nicht viel neues lernen. Der Autor hat eben das Reisen auch nicht neu erfunden, dessen sollte man sich vor dem Lesen bewusst sein. Ich denke, dass es eine nette Übersicht und einen guten Einstieg in das Thema bietet. Die Aufmachung war leider gar nicht mein Geschmack - dieses kräftige Orange hat mich eher abgeschreckt und auch das Cover-Bild gefällt mir nicht so gut, die Aufmachung des Covers hingegen ist sehr gut gelungen.
This book is pretty much the perfect travel bible. It has excellent tips on pretty much everything (where to go, what to watch out for, dangers, what to pack, what backpack, hostel/hotel/tent/cruise ship or sleeping in the wild, how to combine work & travel...) and it even has some pretty cool infos even the most passionate travelers maybe never heard of (platforms for housesitting, couchsurfing, etc.). Everything with a personal touch, personal experiences and very enjoyably written.
I will surely look up a lot of things in this book from time to time.
Ausführlich und detailliert schildert uns Reiseprofi Sebastian Canaves, was es alles zu beachten gibt, wenn man sich auf große Reise begibt. Von der perfekt auf einen abgestimmten Reiseart zum Gepäck bis zu Möglichkeiten, unterwegs Geld zu verdienen. Es scheint, es wurde an alle Details gedacht, um sich intensiv mit dem Gedanken auseinander zu setzen, ob eine längere Art des Reisens etwas für einen persönlich ist. Persönlich erzählt er dabei aus seinem reichen Erfahrungsschatz und teilt Lieblingsort und ganz besondere Fleckchen auf der Erde.
Fernab der Standardreisen erlebt man mehr, kernt andere Kulturen besser kennen und findet ein Stück weit zu sich selbst. Genau das möchte der Autor anscheinend auch dem Leser näher bringen. Und ja, der Funke springt beim Lesen sofort über. Neben mehr als interessanten Informationen nimmt man vor allem eine große Portion Fernweh mit. Und egal, ob man nun gleich aufbrechen kann oder möchte, Pläne für die Zukunft schmieden oder sich immerhin gedanklich in ferne Welten träumt. Das Buch ist auf jeden Fall für ein Sachbuch super unterhaltsam.
Sachlich geschrieben, aber mit viel Witz und Charme und persönlicher Not lässt uns Autor und Reiseblogger an seinem reichen Reise-Erfahrungsschatz teilhaben. Er hat ein wunderbares Buch geschrieben für Globetrotter und jene, die es werden wollen.
Wer schon länger von einer Rucksacktour träumt oder konkret eine plant, der sollte sich dieses kleine Buch näher anschauen. Der Preis von knapp 13 Euro mag im ersten Moment wie Wucher und abschreckend erscheinen, wobei ich aber echt sagen muss, dass dieser Reiseratgeber wirklich jeden Cent wert ist. Das Cover und die allgemeine Aufmachung sind perfekt gelungen (okay, vielleicht ist das Orange doch ein bisschen dominant) und verstärken die Freude am Lesen nur noch. Der Schreibstil ist super flüssig und lässt sich schnell und einfach lesen. Das Buch ist auch toll gegliedert, sodass man einfach durch die Seiten fliegt und dabei das große Einmaleins des Reisens mit Rucksack erlernt. Außerdem gibt es hie und da kleine Gastbeiträge, die das Buch abrunden. Obwohl ich manche Kapitel wie das Geldverdienen auf und vor der Reise u übersprungen habe, fühle ich mich, als würde ich jetzt (fast) alles über's Backpacking wissen. Was jetzt noch fehlt ist meine eigene Reise, wozu mich "Off The Path" zu 100 Prozent animiert und motiviert hat.