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Lasse

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Die verstörende Geschichte einer jungen Frau, die immer mehr den Zugang zur Realität verliert und sich in eine Welt hineinbegibt, in der eine ganz eigene Logik gilt. Als Nina Mutter wird und spürt, dass sie nicht nur Liebe für ihr Kind empfindet, ist sie verunsichert. Sie sucht Anschluss in Mütter-Cafés und Babykursen, aber fühlt sich isoliert. Überall sind Frauen, die selbstverständlich und mühelos liebevoll mit ihren Kindern umgehen. Die stets genau wissen, was richtig ist und was nicht. Für die jeder Zweifel schon ein Tabubruch ist. Nach und nach bricht Nina den Kontakt zu ihren Mitmenschen ab, unfähig, eine Verbindung zu anderen herzustellen. Als sich für sie alles nur noch auf ihren wenige Monate alten Sohn konzentriert, nimmt eine fatale Entwicklung ihren Lauf. In atemlosen Sätzen, die auf beklemmende Weise die Kraft der Einbildung erlebbar machen, wird aus der Perspektive einer Frau erzählt, deren Ängste durch ein Umfeld verstärkt werden, das bei bestimmten Themen keine Ambivalenz erträgt.

208 pages, Hardcover

First published August 7, 2015

54 people want to read

About the author

Verena Friederike Hasel

9 books2 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for Sternenstaubsucherin.
704 reviews2 followers
September 5, 2015
Was für ein Buch!
Sehr verstörende Geschichte. Fesselnd bis zum Schluß, welcher mich fassungslos zurück lies.
Das Muttersein mal aus einer anderen Sicht, absolut authentisch.
Ganz nah am Geschehen, tief in den Figuren drin.
Über solche Bücher muss man reden, diskutieren und vorallem muss man sie teilen und weiter empfehlen!
Profile Image for Nele.
38 reviews
July 7, 2025
das hat mich nicht losgelassen und fertiggemacht
Profile Image for Lorena.
130 reviews17 followers
January 14, 2026
„Lasse“ ist ein ziemlich unbekanntes Buch ~ und hat sich für mich zu einem wahren Schatz entpuppt! Es behandelt schwere Themen und ist stellenweise sehr verstörend. Ich war oft ratlos, sehr irritiert, und manchmal angeekelt.

Im Zentrum steht Nina, eine Frau, die emotional von sich selbst abgeschnitten ist. Sie braucht männliche Anerkennung, Begehren, das Kind, ihre Schwangerschaft – alles, um überhaupt noch etwas zu fühlen. Sie handelt meist genau so, wie sie eigentlich meiner Meinung nach lieber nicht sollte.

Mutterschaft wird hier nicht idealisiert ~ sie verstärkt eher, was vorher schon da war. Innere Leere, Ambivalenz und Überforderung.

Da ist nichts mit „sobald das Kind da ist, gibt es einem automatisch so viel Liebe & Tiefe - und dann ist die Welt wieder heil“.

Obwohl es wirklich Stellen gab, die mich etwas geschockt haben, fand ich die Protagonistin dann doch wesentlich sympathischer mit ihren ganzen Unsicherheiten und Eigenheiten als frisch-gewordene Mutter, im Gegensatz zu all den „perfekten Müttern“ aus den Babycafés und Kursen mit denen sie sich so abgibt und mitzuhalten versucht. Aber ganz wichtig: sie überschreitet gleichzeitig auch wirklich Grenzen, und ist sehr zerstörerisch. Ich wünsche keinem Baby diese Mutter, und gleichzeitig weiss ich, dass es diese Mütter gibt, und da sollten wir nicht wegsehen! Sie nicht alleine lassen!

Ich finde, „Lasse“ hat ähnliche Vibes wie „Gym“ von Verena Kessler. Diese Selbstentfremdung wird unglaublich gut dargestellt!

‼️Falls jemand das Buch gerne lesen mag, schreibt mich an, ich versende das gerne kostenlos per Post an euch. Das ist sinnvoller, als wenn es bei mir daheim rumliegt und verstaubt! :)‼️

Abschließende Worte:
Der Roman lässt mich total ratlos und ambivalent zurück. Ich habe teilweise Verständnis für Nina, aber auch Mitgefühl für das Kind. Ich fühle Unbehagen, weil keine Lösung angeboten wird, und das Buch sehr traurig endet. Das ist sehr schmerzhaft 💔
Profile Image for Britt.
70 reviews7 followers
April 7, 2017
If you're interested in reading this book DO NOT GOOGLE THE NAME OF THE AUTHOR! I did and immediately regretted it. Among the first few search results were multiple articles that gave away the ending of the book right in their headlines...

This book raises a lot of important questions: How is a woman supposed to stay sane while taking care of a newborn with absolutely no support from friends or family? How is a person who has never experienced true love from friends or family supposed to give love to their own child? How does gentrification affect the lives of those whose homes are being taken away from them? And why do we act like it's not ok for a mother to be exhausted? Why do we signal her that not being perfect would be a sign of defeat?

Somehow the author manages to include all of these questions in this one story, without it being too much. The story still feels realistic, which is kind of terrifying.

This is a disturbing book, but it's also a very good one. I'm sure I'll recommend or give it to friends in the future.
Profile Image for Rezensöhnchen.
10 reviews3 followers
August 26, 2016
»Je mehr ich erzähle, desto stärker wird meine Sehnsucht nach diesem Leben, das sich jetzt, wo es vorbei ist und ich nur noch davon rede, so gut anhört, wie es sich niemals angefühlt hat.« So zieht Nina Resümee, nachdem ihr Leben sich in eine Richtung verändert hat, in die sie nie wollte. Ein Leben ohne Freunde, ohne Partner, ohne Glück, aber dafür mit einem Kind. Von den Schattenseiten des Mutterseins und einer abgründigen Gedankenwelt erzählt Verena Friederike Hasel in ihrem Romandebüt "Lasse"...

Weiterlesen: http://rezensoehnchen.com/rezensionen...
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