Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass der Krieg noch nicht vorbei ist. Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder.
Ich wurde 1993 in Dresden geboren und habe im März meinen Bachelor in Germanistik absolviert. Seitdem arbeite ich als selbständige Lektorin bei "Lektorat Rohlmann & Engelsn". Seit frühester Kindheit nerve ich schon alle mit meinen Texten. Von ewigen "Und dann ... Und dann ... und dann..."-Reihungen habe ich mich aber glücklicherweise gelöst. Ich erzähle gern Geschichten und versuche den Leser auf eine Reise mitzunehmen, von der ich meist auch nicht weiß, wo sie hinführt. Somit sind beide Seiten am Ende überrascht und hoffentlich auch begeistert. Im Moment tobe ich mich im Bereich Fantasy aus und versuche die Weltherrschaft an sich zu rei... ähhh... und fühle mich dort am wohlsten.
Der Beginn war holprig und alles wollte nicht so recht zusammen passen. Doch mit der Zeit lernte ich die Charaktere, jeden einzelnen auf seine Art, zu schätzen und das hat mir dann doch sehr gefallen, weswegen ich die Reihe gern weiter verfolge.
Das Cover gefällt mir unheimlich gut, ich mag die Farben/Muster sehr, und in natura ist es noch schöner. Mein altbekannter Mangel ist wieder: Der Buchrücken ist mir zu schlicht. Einfache, schwarze Schrift reicht nicht!
Meinung Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Welt in der wir uns befinden, scheint Epochen zurückgeworfen zu sein, nach dem Krieg zwischen den Dämonen und Engeln. Die Menschen müssen alles wiederaufbauen, Strom und fließend Wasser oder gar Internet gibt es nicht mehr.
All das erleben wir in Venedig und aus der 3. Perspektive von Leliel, einem Engel aus der Flammenlegion. Bei den Engeln gibt es 3 Legionen, die wie eine Hierachie aufgebaut sind: Diamantlegion Flammenlegiom Stahllegion Dies führt manchmal zu Spannungen zwischen den Engeln, vor allem merkt man dies bei Natiel, Freund von Leliel und Engel der Stahllegion, der sich oftmals unterdrückt und benachteiligt fühlt.
Natiel, immer einen netten Spruch auf den Lippen, ist eigentlich ein witziger Zeitgenosse. Er ist praktisch das Gegenstück zum sonst eher mürrischen Protagonisten Leliel.
Leliel ist wie gesagt eher mürrisch, was auch auf seinen bisherigen Erfahrungen im Krieg beruht. Seine leicht angenervte Art hat mir gut gefallen, und in Krisenmomenten merkt man auch, dass ihm einige Personen wichtig sind, was er sonst eigentlich gar nicht zeigt, bzw. sich nicht eingestehen will.
Ti ist ein richtig sympathisches, aufgedrehtes Mädchen, nur fand ich es etwas schade, dass sie eher wenige Auftritte in der Geschichte hat.
Im Gegensatz zu ihrem Freund Mattia. Beide sind Menschen und kennen sich schon länger, doch gleichzeitig sind sie ganz unterschiedlich. Da wo Ti vertrauensvoll zu den Unbekannten war, herrschte bei Mattia großes Misstrauen. Dennoch habe ich Mattia im Laufe der Geschichte mögen gelernt.
Die Geschichte nimmt früh an Fahrt auf, als die bereits im Klappentext erwähnte Entführung losgeht. Alles in allem geht es in dem Buch darum, dass immer jemand gesucht ist. Zu Anfang diese Person, dann diese. Da hätte ich mir, einfach um ein bisschen Schwung in die Handlung zu bringen, mehr Abwechslung gewünscht.
Zwischendurch gab es immer mal wieder interessante Szenen in Hinblick auf die Dämonen, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Stil ist flüssig zu lesen und nicht zu eingehend beschreibend, dennoch hat mich die jugendliche Sprache, z. B. bei Bro und Buddy etwas gestört, da es für mich persönlich nicht ins Setting passt. Dennoch nahmen diese Ausdrücke nicht Überhand, sodass ich damit leben kann.
Fazit: Ein schöner Auftakt, der in eine dystopische Zukunft voller biblischer Fantasy entführt. Auch wenn es ein paar Kritikpunkte gibt, hat mich die Geschichte gut unterhalten und die Fortsetzung werde ich auf jeden Fall lesen.
Inhalt: Der Krieg zwischen Engeln und Dämonen hat die Welt brennen lassen. Vorerst herrscht Waffenstillstand und beide Armeen haben sich zurückgezogen, doch sie wissen, dass die letzte Schlacht noch nicht geschlagen ist. Als einer der Engel, der die Menschen in Venedig vor den Übergriffen der Dämonen schützt, beobachtet Leliel täglich, wie sie sich ohne Strom und fließend Wasser in den ausgetrockneten Kanälen der Stadt durchschlagen – bis plötzlich in schwarze Roben gekleidete Gestalten auftauchen und die wenigen Überlebenden entführen. Leliel macht sich an die Verfolgung und findet sich bald in einem Gewirr aus Lügen und Intrigen eines jahrhundertelangen Zwists wieder.
Zum Buch: Interessanter Cover, das neugierig auf den Inhalt macht. Farblich ist es zwar sehr schlicht gehalten, aber ich finde es ist trotzdem sehr stimmig und auffallend. Man bekommt einen sehr guten Eindruck zum Schreibstil der Autorin. Man merkt das sie sich Mühe mit dem Buch gegeben hat indem sie die Hierarchie der Engel in verschiedene Arten des Engels aufgeteilt hat.
Protagonisten: Die Hauptprotagonisten waren für mich wirklich schwer einzuschätzen, da sie so komplexe Persönlichkeiten haben. Leliel ist zu Beginn ein mürrischer, skeptischer Engel, der Menschen in ht mag und sich oberflächlich gesehen für etwas besseres hält. Während des Buchs bemerkt man wie er sich immer mehr verändert und man erlebt seine kämpferische, verantwortungsvolle Seite.
Natiel täuscht den Leser ziemlich gut. Man erlebt ihn als lustigen, aufgeweckten , lockeren Engel der sich makellos anpassen kann wenn er mit Menschen zu tun hat. Doch manchmal gibt es Situationen wo man als Leser sich über seine Reaktionen wundert und dann grübelt man über seine Beweggründe nach. Die man natürlich nicht in dem Ausmaß ahnen konnte wie es letztendlich kommt.
Meine Meinung: Ein wirklich angenehm zu lesendes Buch, das die Welt der Menschen und Engel etwas anders darstellt. Meine Neugierde hat das ganze Buch lang angehalten und das Ende war ein Cliffhanger vom Feinsten. Eine solch überraschende Wendung habe ich nicht geahnt und ich war mehr als perplex. Gerne würde ich irgendwann die Fortsetzung lesen, da doch einige Fragen offen blieben.