Der Tod der Großmutter lässt Friederike in ihren Heimatort zurückkehren. Dort hat sich wenig verä ein Elternhaus ohne Worte, emotionale Kälte, Familienmitglieder, die ihren Schmerz mit Rationalität betäuben. Der Tod hat in diesem Haus keinen Platz.Während der Vorbereitungen zum Begräbnis sucht Friederike mit ihrer Jugendliebe Tobias im Haus der Großmutter nach Erinnerungen und Geborgenheit. Unter nutzlos gewordenen Dingen findet sie ein altes Protokollheft, das neben Tortenrezepten auch den Hinweis auf ein anderes Leben enthält, eines, von dem niemand weiß.Marianne Jungmaier hat die Sprache zu ihrem Werkzeug gemacht. Mit ihren Worten lässt sie ganze Welten entstehen, die eine unglaubliche Sogwirkung haben. Ein beeindruckendes Romandebüt über das österreichische Rezept, sich die Vergangenheit und deren Schmerz mit Torten und Tascherln vom Leib zu halten.
Born in Linz (Austria) in 1985, educated in television, film, journalism, as a creative writing teacher and in elocution. Made a film: 'Grundverhältnisse' . Graduate from Leonding Literature Academy 2009/2010. Cultural Theory Studies. Works as a freelance writer since 2011.
Berührend, zärtlich, klar... Und ein Anreiz, sich nicht von dem Oberflächlichen, Augenscheinlichen blenden zu lassen, sondern der Liebe Möglichkeit zuzubilligen.
Es ist ein recht dünnes Buch und dass ich einen Monat dran gelesen habe, sagt schon alles...Ich fand es relativ langweilig und deprimierend, da bei der Hauptfigur einfach nichts gut läuft, wie es scheint und die Familie ziemlich ätzend ist.