"Du bist dumm. Du bist fett. Du bist hässlich." Jessica war zwölf Jahre alt, als die Beschimpfungen anfingen. Nur weil Jessica sich schützend vor ein anderes Mädchen gestellt hatte. Jahrelang war sie den Anfeindungen ihrer Mitschüler ausgesetzt. Viele Schüler machten mit, aber durch die Anonymität des Internet blieben einige der Täter unentdeckt. Jessica schämte sich, glaubte die Lügen irgendwann selbst. Erst als Jessica die Schule wechselt, haben die Demütigungen ein Ende.
Hat mich während meines eigenen Cyber-Mobbings stets begleitet. Es hat mir Kraft und Mut geschenkt dagegen vorzugehen und eben nicht die ganze Sache alleine regeln zu wollen oder einfach hinzunehmen. Habe dieses Buch damals aus den Mängelexemplaren gefischt und es keine Minute bereut. In der 6. Klasse habe ich es dann auf Klassenfahrt beendet und habe fast im Bus weinen müssen. Eine starke Veranschaulichung von Mobbing und das man nicht alleine ist. Ich bin sehr dankbar für dieses Buch.
Jessica freut sich auf die fünfte Klasse und auf ihre neue Schule. Zunächst sieht auch alles gut aus, sie findet schnell neue Freunde und wird Mitglied der angesagten Clique. Aber als diese anfangen andere Kinder zu mobben, fühlt Jessica sich nicht mehr wohl. Als sie sich dann noch schützend vor ein Mädchen stellt, wird sie selbst zu Ziel...
du bist fett, du bist hässlich, du stinkst. So geht es tagtäglich.
Ein Buch, welches mich als Leser fassungslos macht. Ich weiß, Kinder können brutal sein, aber so was darf es nicht geben.
Jessica ist selbst betroffen und erzählt in diesem Buch eindrucksvoll und ehrlich von ihrem Mathyrium. Das Buch sollte eigentlich in der Schule gelesen werden, vielleicht merken so noch Täter was sie ihren vermeintlichen Freunden antun. Und betroffene Kinder, das es immer Hilfe gibt und sich etwas anzutun kann keine Lösung sein.
Mich hat es auf jeden Fall sehr betroffen gemacht und bei uns zuhause hat es für Gesprächsstoff gesorgt.
Ein Buch, welches ich weiterempfehlen kann und will.