Once again more accessible designed time travel from original models to the hypothetical future
Please note that I put the original German text at the end of this review. Just if you might be interested.
Hawking can confidently be described as one of the founding fathers of a modern and reader-friendly approach to writing non-fiction books, whose comprehensible and accessible presentation is at least as important as scientific correctness. At a time when elitist and for lay people, entirely tricky works for the profiling of academic high-flyers had boomed, he began with the development of today unparalleled seeking works.
The present volume is the shortened form of the "Short History of Time." Despite the maxim of the focus on better comprehension, this was much more complex and provided with sometimes difficult to understand illustrations. And so far the attempt of a balancing act between the satisfaction of the needs of interested specialists and already familiar with the subjects readers.
Besides, less and with a greater focus on intelligibility than in the predecessor, drawings and sketches were selected. With this narrow band, the pendulum is finally turning in the direction of accessibility and will indeed often be cited by aspiring scientists as one of the triggering explosives for their career choices. No less than a quick sweep of the entire evolutionary history of cosmology is presented precisely. From the flat disk to quantum gravity, the main features and theoretical explanatory models are explained vividly.
Starting with the ideas of the universe and the emergence of our worldview, which seems from the present point of view, very occult. Such as the three turtles as bearers of the earth and similar oddities, the round of points of view on the nature of scientific theories include, in explanation of relativity theory, the curved space, quantum gravity, big bang, black holes, expanding the universe, wormholes and finally lead to time travel.
The complexity increases with the advancement of reading time and discoveries and theories. Despite the illustrative virtuoso skills Hawkins, towards the end due to the lack of additional explanations to improve clarity, the severity of the reading increases again. Which does not come as a surprise with theories that are mainly based on hypotheses and are utterly irreconcilable with our idea of three dimensions in which we live?
Why the author, despite his extraordinary scholarly reputation, repeatedly infers references to a reference to God, is puzzling due to the otherwise reliable knowledge transfer. Especially a prominent cult figure like Hawking should understand the importance of maintaining scientific integrity by rigidly separating philosophical and theological themes. Does this just give him an excuse for critique in an otherwise flawless work that is not necessary?
Towards the end of the work, the author's enthusiasm for a not yet discovered, possible, all-encompassing theory of the universe becomes noticeable, whose philosophical cornerstones are explained. Even if the idea of bringing all humanity to a higher level after overcoming this hurdle is proof of the noble ideals, but unfortunately also unrealistic dreams of a genius living in an ivory tower.
Nochmals zugänglicher gestaltete Zeitreise von Urmodellen bis in die hypothetische Zukunft
Hawking kann getrost als einer der Gründerväter einer modernen und leserfreundlichen Herangehensweise beim Schreiben von Sachbüchern bezeichnet werden, dem die verständliche und zugängliche Darstellung mindestens genau so wichtig ist wie die wissenschaftliche Korrektheit.
Zu einer Zeit, in der elitäre und für Laien absolut unverständliche Werke zur Profilierung von akademischen Höhenfliegern Hochkonjunktur hatten, begann er mit der Erarbeitung bis heute ihresgleichen suchender Werke.
Der vorliegende Band ist die nochmals verkürzte Form der „Kurzen Geschichte der Zeit“. Diese war trotz der Maxime des Fokus auf bessere Verständlichkeit wesentlich komplexer und mit mitunter schwer verständlichen Illustrationen versehen. Und insofern der Versuch eines Spagats zwischen der Befriedigung der Bedürfnisse von interessierten Fachunkundigen und bereits mit den Themen vertrauten Lesern. Es wurden zudem weniger und unter größerer Einbeziehung des Fokus auf Verständlichkeit ausgewählte Zeichnungen und Skizzen als im Vorgänger ausgewählt.
Mit diesem schmalen Band schlägt das Pendel endgültig in Richtung der Zugänglichkeit aus und wird bestimmt noch häufig von angehenden Wissenschaftlern als einer der auslösenden Zündstoffe für ihre Berufswahl genannt werden.
Nicht weniger als ein Schnelldurchlauf der gesamten Entwicklungsgeschichte der Kosmologie wird präzise dargestellt. Von der flachen Scheibe bis zur Quantengravitation werden die wesentlichen Eckpunkte und theoretischen Erklärungsmodelle anschaulich erläutert. Beginnend mit den Vorstellungen vom Universum und der Entstehung unseres Weltbilds, die vom heutigen Gesichtspunkt aus überaus okkult wirkt. Wie etwa die 3 Schildkröten als Träger der Erde und ähnliche Skurrilitäten, zieht sich der Reigen der Anschauungspunkte über das Wesen wissenschaftlicher Theorien, um in Erklärung von Relativitätstheorie, dem gekrümmten Raum, Quantengravitation, Urknall, schwarzen Löchern, expandierendem Universum, Wurmlöchern und schließlich Zeitreisen zu münden.
Die Komplexität steigt mit dem Voranschreiten der Lesezeit und den Entdeckungen und Theorien an. Wobei trotz der virtuosen Veranschaulichungskompetenz Hawkins gegen Ende hin aufgrund des Mangels an zusätzlichen Erklärungen zur besseren Verständlichkeit der Schweregrad der Lektüre nochmals ansteigt. Was bei größtenteils auf Hypothesen fußenden und mit unserer Vorstellung von 3 Dimensionen, in denen wir immerhin leben, absolut nicht in Einklang zu bringenden und instinktiv als unmöglich erachteten Theorien, die aufgrund ihrer scheinbaren Unvereinbarkeit mit den subjektiv gefühlt richtigen Naturgesetzen Ungläubigkeit schüren, auch nicht verwunderlich ist.
Warum der Autor, seinem außerordentlichen wissenschaftlichen Ruf zum Trotz, immer wieder Anspielungen auf einen Gottesbezug einfließen lässt, ist aufgrund der ansonsten wohl fundierten Wissensvermittlung rätselhaft. Gerade einer prominenten Kultfigur wie Hawking sollte die Bedeutung der Wahrung von wissenschaftlicher Seriosität durch rigide Trennung von philosophischen und theologischen Themen klar sein. Liefert er doch gerade dadurch in einem ansonsten einwandfreien Werk einen Vorwand zur Kritik, der wirklich nicht notwendig wäre.
Gegen Ende des Werks wird die Begeisterung des Autors für eine noch nicht gefundene, mögliche allfassende Theorie des Universums merklich, deren philosophische Eckpunkte erklärt werden. Auch wenn die Vorstellung, nach Überwindung dieser Hürde die gesamte Menschheit dadurch auf eine höhere Ebene zu bringen, ein Beleg sowohl für die noblen Ideale, aber leider auch gleichzeitig unrealistischen Träume eines im Elfenbeinturm lebenden Genies ist.