Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?
Nach ihrem zweiten Abenteuer mit dem Zeitreise-Dorf Hollyhill ist Emily schweren Herzens nach München zurückgekehrt und versucht, wieder ein ganz normales Leben zu führen. Doch selbst ihre fürsorgliche Großmutter kann ihre Sehnsucht nach Matt nicht lindern. Am liebsten würde Emily ihrer besten Freundin Fee ihr Herz ausschütten – nur ist die wie vom Erdboden verschluckt. Aus Neugier und Sorge um Emily ist sie kurzerhand in den Flieger gestiegen, um sich Hollyhill selbst anzusehen - und noch während der charmante Cullum ihr den Kopf verdreht, reist das Dorf in der Zwanzigerjahre, wo Fee sich pudelwohl fühlt. Doch nach fast einem Jahrhundert des Zeitreisens ziehen über Hollyhill buchstäblich dunkle Wolken auf und merkwürdige Ereignisse häufen sich. Hat Matts plötzliches Verschwinden etwas damit zu tun? Einmal mehr ist Emilys Hilfe gefordert, um Hollyhill und seine Bewohner zu retten.
Meine Meinung
Nachdem mir der zweite Band dieser Trilogie noch viel besser gefallen hatte als der Auftakt, habe ich auf ein ebenso packendes Finale gehofft. Den Einstieg fand ich dann auch noch interessant und vielversprechend, obwohl ich ein bisschen Schwierigkeiten hatte, wieder in die Geschichte rein zu finden und mich an alle Figuren zu erinnern. Das war aber wirklich nur in den ersten Kapiteln ein Problem, danach habe ich einfach darauf gewartet, dass endlich etwas halbwegs Aufregendes passiert … und gewartet und gewartet.
Leider ist „Für immer Hollyhill“ für mich bis zum Ende langweilig geblieben. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin für den letzten Band einfach irgendwas zusammengeschustert hat, so konfus und planlos wie die Story wirkt. Es gibt nur eine Handvoll Szenen, die man wirklich als „spannend“ bezeichnen kann und selbst das große Finale ist mehr ein Understatement. Die Liebesgeschichte von Fee und Cullum ist ganz süß, ich hätte aber gern gelesen, wie die beiden sich kennengelernt haben, anstatt einfach vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden.
Dass die Geschichte mich so gar nicht überzeugen konnte, ist besonders schade, weil Alexandra Pilz einen wunderbaren Schreibstil hat. Wie schon in den ersten beiden Bänden sind die Dialoge herrlich geschrieben und haben mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Außerdem konnte ich mir Hollyhill mit seinen urigen kleinen Cottages, dem Pub und den Wiesen und Wäldern rundherum wieder gut vorstellen. Nur ist das Dorfleben eben, wie gesagt, ein bisschen zu verschlafen. Der Klappentext hatte meine Vorfreude nochmal gesteigert, weil ich Geschichten liebe, die in den 1920er Jahren spielen. Allerdings hätte man aus dem Setting noch deutlich mehr machen können, vom Glamour der „Roaring Twenties“ war für mich nur wenig zu spüren. Letztendlich sind die Klamotten und Autos anders, viel mehr aber auch nicht. Dabei macht ja gerade dieses Eintauchen in vergangene Epochen eigentlich den Reiz von Zeitreise-Romanen aus.
Protagonistin Emily habe ich schon lange ins Herz geschlossen, aber in diesem dritten Band scheint sie auch nicht ganz sie selbst zu sein. Ihr große Liebe Matt ist die Hälfte des Romans über spurlos verschwunden und in seiner Abwesenheit ist Emily nur noch ein Schatten ihrer selbst. Mit ihrer Bodenständigkeit und Uneitelkeit ist sie weiterhin eine sympathische Hauptfigur, aber ihre Gedanken kreisen wirklich ständig um Matt. Ich habe mir beim Lesen oft die eigensinnige, beherzt handelnde Emily der ersten beiden Bände zurückgewünscht.
Fazit
Leider konnte mich dieser Abschlussband nicht wirklich überzeugen, obwohl er an sich wunderbar geschrieben ist. Die Story ist ziemlich mau und das Potenzial des Settings wurde leider größtenteils verschenkt. Schade!
Ich kann gar nicht glauben, dass die Reihe schon zu Ende ist :( Ich werde Hollyhill und die Bewohner wirklich ein bisschen vermissen. Der letzte Teil hat mir auch wieder sehr gut gefallen aber ist leider keine 5 Sterne wert. Ich habe nach den ganzen Andeutungen im Verlauf des Buches ein viel größeres und spannenderes Finale erwartet und fand es am Ende einfach fast schon langweilig und enttäuschend. Daher nur 4 Sterne vor mir aber definitiv eine Empfehlung an alle, diese Buchreihe zu lesen! :)
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Einige Dinge haben mich allerdings unbefriedigt zurückgelassen. War aber eine nette Reihe. Band 2 war definitiv mein Favorit 💙
Dieses Buch zu bewerten ist gar nicht so leicht. Ich habe das Gefühl, dass ich in letzter Zeit ständig Bücher lese, die am Ende so um die 3 Sterne erhalten. Das liegt daran, dass das alles Bücher sind, bei denen ich mir denke: Ja, da war viel Gutes drin, aber das, das und das hat mir nicht gefallen. Bei Hollyhill 3 war das genauso.
Wieder nach Hollyhill zurückzukehren war toll. Das Dorf ist ein wundervoller Ort mit ganz tollen Charakteren. Gerade Emily als Protagonistin mag ich unheimlich gern. So war es in den beiden Vorgängern und so war es eben auch hier. Sie ist klug, schlagfertig und hat keine Angst davor, ihre Meinung zu sagen. Fee wird in dieser Geschichte zu einer Art zweiten Protagonistin, vielleicht um die fehlende Liebesgeschichte von Matt und Emily etwas durch die von Fee und Cullum auszugleichen. Auch Fee mochte ich sehr gerne, der Liebesgeschichtenersatz hat mir allerdings nicht ganz so gut gefallen, auch wenn ich Cullum und auch die beiden als Paar unheimlich gern mochte. Tatsache bleibt jedoch, dass Matt die Hälfte des Buches weg ist. Das hat mit dem Plot der Geschichte zu tun. Und damit sind wir auch schon bei dem großen Das hat mir nicht gefallen-Punkt.
Das Dorf Hollyhill reist durch die Zeit, um Aufträge zu erledigen. So war das zumindest in den ersten beiden Büchern, aber in dieser Geschichte ist dem meiner Meinung nach nicht so. Mir zumindest war am Ende nicht klar, welcher Auftrag es nun gewesen ist, den die Dorfbewohner erfüllen mussten. Normalerweise retten sie Menschenleben! Normalerweise tun sie Gutes! Hier - zumindest kam es mir so vor - waren sie da, um zwei jungen Mädchen zu helfen, über ihren Schatten zu springen. Keineswegs ist das unwichtig, aber eine Zeitreise rechtfertigen? Eher nicht. Was Matt angeht, war sein Ausflug für mich nicht nur störend, weil der Emily-Matt-Konflikt eigentlich der große Konflikt ist, den die ersten beiden Bücher noch offen gelassen hatten, und der so nach hinten verschoben wurde, sondern er hat auch ein paar logische Rückfragen offen gelassen: Warum hat Josh so locker reagiert, obwohl er verdammt nochmal das Recht gehabt hätte, mit Matt mitzukommen? Warum hat Matt nicht einmal einen Zettel hinterlassen? Ich weiß, dass Matt diese Frage beantwortet, aber für mich war das keine logische Erklärung, die das ausreichend begründet hätte. Das Rätsel der Maschine hätte man meiner Meinung nach auch viel früher lösen müssen. Warum Hollyhill nicht mehr richtig funktioniert hat, das habe ich auch nicht ganz verstanden. Hollyhill muss ja bewusst in diese Zeit gesprungen, obwohl das Dorf WUSSTE, dass es damit sich und seine Bewohner in große Gefahr bringen würde? Mhh... Und wofür?
Fees Entscheidung zum Ende hin konnte ich persönlich auch nicht ganz nachvollziehen. An manchen Stellen wurde sie als dumm und leichtsinnig bezeichnet, an anderen als mutig. Ich sage: Das eine schließt das andere nicht aus. Man sollte aber Dinge nicht unbedingt tun, nur weil sie Mut brauchen. Aber darüber kann ich auch noch ziemlich gut hinwegsehen.
Das größte Problem des Plots war in meinen Augen, dass sich die Geschichte bis vor dem Ende ziemlich gezogen hat. Dadurch, dass Matt nicht da war und auch Emily erst einmal wieder ankommen musste... Die vielen Rätsel... und warum Quayle immer wieder aufgetaucht ist, das ist mir bis zuletzt auch nicht plausibel geworden. Für richtige Spannung hat es leider auch nicht gesorgt. Die kam, wie bereits gesagt, erst gegen Ende auf. Dann hatte das Buch wieder die Art von spannender Erzählweise, die uns die ersten beiden Bücher auch geboten haben.
Insgesamt war Für immer Hollyhill kein schlechtes Buch, auch wenn ich jetzt viel Negatives dazu zu sagen hatte. Es hatte noch immer tolle Charaktere und lebte auch noch von der wundervollen Grundidee, aber ich persönlich hätte es besser gefunden, wenn man die Diskussion zum Ende von Band 3 einfach mit in den zweiten gepackt hätte. Ich habe nicht das Gefühl, als hätte ich dann etwas verpasst.
Kurz nachdem Emily Hollyhill verlassen und zu ihrer Großmutter nach Deutschland zurückkehrt, zieht es die junge Abenteurerin wieder in das kleine englische Dörfchen. Der Grund dafür ist ihre beste Freundin Fee, die beschlossen hat Emily in Hollyhill zu besuchen. Doch leider hat sie ihre Freundin verpasst und wurde mit den Dorfbewohnern in die 20er-Jahre geschickt. In dieser Zeit scheint sich Fee aber sehr wohl zu fühlen und so muss auch Emily wieder durch die Zeit reisen um ihre Freundin von dem Gedanken, in den 20-er Jahren zu bleiben, auszureden. Dabei trifft sie nicht nur auf Matt, die Liebe ihres Lebens sondern einige Ereignisse die das Dörfchen erschüttern.
Ich habe mich riesig gefreut, dass endlich ein neuer Band der Hollyhill-Reihe herauskommt. Leider schließt die Trilogie mit diesem Buch auch schon ab. Dennoch habe ich das Lesen sehr genossen und habe mich gefreut, ein letztes Mal meine liebgewonnen Charaktere durch ein spannendes Abenteuer quer durch die Zeiten zu folgen. Dabei bin ich eigentlich kein großer Fan von Zeitreisebüchern. Trotzdem konnte mich die Hollyhill-Reihe sehr überzeugen und mitreißen!
Besonders gefreut habe ich mich schon auf die Charaktere, wie etwa die mutige Protagonistin Emily. Sie ist ein liebes, herzengutes Mädchen das im Laufe der Reihe über sich hinauswachsen musst und die ich mir sehr gut als beste Freundin vorstellen könnte. Ich fand es auch so bewunderswert, das Emily keine Sekunde gezögert hat, als sie hörte dass ihre Freundin Fee ihre Hilfe braucht! Fee ist auch so eine Person, die man einfach sofort ins Herz schließen muss. Wobei sie mir aber eher für ihre Dickköpfigkeit und ihrem starken Willen in Erinnerung bleiben wird. Auch die restlichen Dorfbewohner sind jeder für sich einzigartig, unverwechselbar und absolut liebeswürdig. Abschied zu nehmen, fiel mir alles andere als leicht.
Obwohl ich selten zu Zeitreisebücher greife, hat mir die Reihe sofort zugesagt und ich fand die Idee, dass ein ganzes Dorf durch die Zeit reist um ein großes Rätsel zu lösen, unglaublich toll! Umgesetzt wurde diese fabelhafte Idee von Alexandra Pilz, einer Autorin der das Schreiben wirklich im Blut liegt. Man merkt als Leser einfach, dass sie selbst große Freude beim Erfinden dieser Geschichte hatte, da man sich zwischen Seiten unglaublich wohlfühlt. Besonders der finale Band war voller Spannung, überraschender Wendungen und Emotionen. Ein wundervolles Leseerlebnis!
FAZIT: Der letzte Teil der Hollyhill-Reihe ist zuckersüß, spannend und mitreißend! Eine Reihe die man wirklich mit ganzem Herzen liest und die niemand in seinem Bücherregal missen sollte.
Meine Meinung: Die ersten beiden dieser Trilogie haben mir richtig gut gefallen, beides 5 Sterne Bücher. Deswegen habe ich mich riesig auf den Abschluss gefreut und war super gespannt darauf. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Es gibt zwar wenig Rückblicke, aber dennoch war ich sofort wieder in Hollyhill. Das ich Teil 2 gelesen habe, war aber auch noch nicht so lange her. Der Schreibstil hat mir wieder sehr gut gefallen. Alexandra Pilz kann einfach schreiben. Ein letztes Mal nimmt sie den Leser mit nach Hollyhill und auf eine Reise durch die Zeit. Die Charaktere haben mir ebenfalls alle richtig gut gefallen. Insbesondere Emily. Sie war super authentisch und eine Protagonistin mit Fehlern und Macken. Dieses Mal hat sie es alles andere als leicht, meistert die Situationen aber wirklich gut und sehr authentisch. Insgesamt haben mir die Charaktere sehr gut gefallen, es gab keinen den ich überhaupt nicht mochte. Wobei mir eine Person weniger sympatisch war. Die Liebesgeschichte ist in diesem Teil nicht so präsent, wie in den anderen beiden. Aber gefehlt hat sie auch hier nicht, sodass man auch wieder etwas für das Herz hatte. Die ersten beiden Teile der Trilogie, habe ich so weg gelesen. Leider war dies hier nicht der Fall. Mich konnte die Geschichte nicht so packen. Gerade zu Beginn fehlte mir die Spannung. Im Laufe der Geschichte wurde die aber wieder mehr. Das Ende des Buches und somit auch der Trilogie hat mir gut gefallen. Ich hätte mir ein bisschen mehr Informationen gewünscht, aber insgesamt ist es ein rundes Ende.
Fazit: "Für immer Hollyhill" ist für mich leider etwas schwächer als die ersten beiden Teile. Da das Buch mich nicht so fesseln konnte. Dennoch ist es ein guter Abschluss, der sich auf jeden Fall lohnt.
Insgesamt hat mir die Holly Hill Reihe unglaublich gut gefallen. Der Schreibstil ist super angenehm, weshalb man quasi nur so durch die Geschichte fliegt. Aber obwohl mir die Trilogie gut gefallen hat, konnte mich der dritte Teil doch nicht so überzeugen, wie seine beiden Vorgänger. Zwar bin ich auch hier schnell durchgekommen und hatte auch hier wieder viel Spaß beim Lesen. Mir sind die Charaktere ans Herz gewachsen und dieses kleine süße Dörfchen Hollyhill gleich mit, aber das Ende war mir einfach zu sehr Friede Freude Eierkuchen. Das war einfach zu glatt und da hat es dann für mich persönlich ein bisschen an was gefehlt. Trotzdem ist die gesamte Reihe absolut lesenswert.
"Zurück nach Hollyhill" und "Verliebt in Hollyhill" waren für mich so richtige Wohlfühlbücher mit dem gewissen Etwas. Kein Wunder also, dass ich mich darauf freute, nach Hollyhill zurückzugehen - ein letztes Mal zumindest, denn "Für immer Hollyhill" ist der Abschluss dieser Trilogie.
Emily ist es alles andere als leicht gefallen, Hollyhill und seine lieb gewonnenen Einwohner - allen voran ihre Grossmutter und ihre grosse Liebe Matt - zurückzulassen und nach Hause nach München zu fahren. Sie möchte ein ganz normales Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee führen. Doch genau diese kann sie nach ihrer Rückkehr nicht erreichen. Erst durch den Besuch von Joe und Silly erfährt Emily, dass Fee ihr nachgereist ist und Hollyhill gefunden hat. Kaum da, ist der Ort gemeinsam mit ihr in die Zwanzigerjahre gesprungen. So macht sich Emily erneut auf ins Dartmoor, denn sie muss ihrer Freundin helfen.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass Fee in diesem letzten Band mehr Platz bekommen hat. Auf der Suche nach Emily hat sie wirklich Hollyhill entdeckt und fühlt sich sehr wohl. Daran ist natürlich nicht nur der Ort selber, sondern vor allem auch ein gewisser junger Mann Schuld, was Emily gar nicht gut findet. Fee blüht regelrecht auf und bringt frischen Wind nach Hollyhill. Sie nimmt zwar alles ein bisschen zu sehr auf die leichte Schulter, doch das ist wohl mit der rosa Brille der Verliebtheit zu entschuldigen.
Nachdem die Bewohner Hollyhills in den vorangegangenen Bänden die 80er Jahre und 1811 mit den romantischen Regency-Kleidern und den eleganten Hochsteckfrisuren durcheinandergewirbelt hatten, geht es dieses Mal also in die goldenen Zwanziger. Ich muss jedoch sagen, dass Alexandra Pilz dieses Mal die Atmosphäre der Zeit nicht so gut eingefangen hat wie die letzten beiden Male.
Sie konzentriert sich mehr auf das Chaos, das im kleinen Örtchen herrscht, denn zu Emilys Entsetzen ist Matt verschwunden. Zudem stimmt etwas mit dem Zeitreisen nicht und die Bewohner sehen Gespenster. So ist auch "Für immer Hollyhill" sehr spannend und unterhaltsam zu lesen. Doch leider bleibt das Finale meiner Meinung nach hinter seinen Vorgängern zurück. Es wird zu viel um den heissen Brei herumgeredet, nicht alles wird zufriedenstellend aufgelöst und ich hätte mir am Ende noch einen richtigen Aha-Moment gewünscht.
Auch wenn dieses Mal das gewisse Etwas gefehlt hat, habe ich auch diesen dritten Teil gerne gelesen und blicke auf eine schöne Trilogie zurück.
Fazit: "Für immer Hollyhill" ist der Abschluss der Trilogie rund um Emily, Matt und dem zeitreisenden Dorf. Auch wenn mich das Finale nicht ganz so begeistern konnte wie die ersten beiden Bände, erlebte ich einmal mehr unterhaltsame Lesestunden in Hollyhill. Alexandra Pilz hat eine Trilogie zum Wohlfühlen geschaffen.
Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?
Meine Gedanken zum Buch
Lange, lange, lange habe ich auf den dritten und letzten Teil der Hollyhill-Reihe gewartet, weil ich es kaum erwarten konnte, was Emily und das Zeitreisedorf dieses Mal erwartet. Der wie gewohnt charmante, witzige und flüssige Schreibstil von Alexandra Pilz hat mir auch hier wieder viel Freude bereitet, leider konnte mich aber die Story dieses Mal nicht durchweg überzeugen. Es war immer ein Auf und Ab – ich wollte schon wissen was passiert, aber so ganz dabei war ich eben nicht und manchmal fühlte ich mich auch etwas frustriert. Ihr werdet dieses Hin-un Hergerissen-Sein wahrscheinlich auch in der Rezi bemerken... Das Buch beginnt kurz nach dem Ende des zweiten Bands; zur Erinnerung: Emily hat Hollyhill UND MATT! verlassen und sich dazu entschieden bei ihrer Großmutter in München zu bleiben und dort ein normales Leben zu leben. Seit ihrer Rückkehr jedoch wird sie von schrecklichen Alpträumen geplagt, zudem hinterfragt sie auch immer wieder, ob sie wohl die richtige Entscheidung getroffen hat. Leider kann sie darüber auch nicht mit ihrer besten Freundin sprechen, da diese scheinbar verschwunden ist. (Anm: Fae taucht am Ende des zweiten Bands ja in Hollyhill auf!). Als dann auch noch ganz unvermittelt Joe und Silly auf der Türmatte stehen, scheint ihr Chaos perfekt. Sie erfährt von den beiden, dass Fae in Hollyhill ist – und zwar in den 1920-ern! Kurzerhand entschließt sich Emily nach Hollyhill zurückzukehren und Fae zurückzuholen... Bis hierhin war das für mich alles ein ziemlich guter Start, der mich sofort hat mitfiebern lassen. Allerdings kam die Enttäuschung recht schnell. Wie bereits am Ende von Teil 2 „angekündigt“, war es klar, dass es in diesem Teil wahrscheinlich auch um Fae gehen wird. Allerdings hatte ich nicht erwartet, dass sie so in den Vordergrund rückt! Auch Fae war eine witzige und liebenswürdige Figur für mich, aber ich habe mich etwas verloren gefühlt zwischen ihr und Emily und allem Hin und Her. Das lag sicherlich daran, dass man bei Fae’s Geschichte relativ schnell reingeworfen und vor vollendete Tatsachen gestellt wurde und die Entwicklung nicht so recht mitbekommen hat und weil der Anfang des Buches eher auf eine Emily-&-Matt-Geschichte hoffen ließ - die mir in diesem Teil übrigens wirklich gefehlt hat (ich hatte mich SO darauf gefreut!!!) und als sie endlich kam, war sie irgendwie zu plump! Es war aber nicht nur die Abwesenheit von Emily-&-Matt, die mich gestört hat, generell hätte ich mir mehr Miteinander der anderen Figuren (Joe, Silly, Josh, Adam, Eve etc.) gewünscht. Für mich war es hier einfach zu weit an der Oberfläche gekratzt. Hingegen gab es mir auf der anderen Seite zu viel Fae und Geschnulz. Auch hat mich ihre Geschichte nicht fesseln können, sondern war eher so ein „Achja, hm,...ok...“. Vielleicht wäre es besser gewesen einen ganzen Band mehr oder minder Fae in Hollyhill allein zu widmen um ihre Geschichte und Entwicklung besser an den Leser zu bringen, oder eben Fae mehr in den Hintergrund zu rücken. Schade, da hätte ich mir ein bisschen mehr (oder weniger) gewünscht, vor allem, da es der letzte Band ist. Wie ich oben schon erwähnt habe, hat mich auch der Plot nicht besonders überzeugt. Es war interessant und merkwürdig was mit dem Dorf passiert, dass es verrückt spielt und eigenartige Sachen geschehen, und klar wollte ich wissen was da los ist, aber insgesamt hat mir dann doch irgendwie Handlung gefehlt, da sie von den ganzen Emotionen der Mädels (Fae & Emily) überschattet wurde und am Ende auch immer noch Sachen offen gelassen haben. Der Schauplatz bleibt in diesem Buch fast ausschließlich in Hollyhill, was einerseits sehr schön ist, andererseits fehlte mir so aber auch etwas vom Flair der 20er, den ich immer nur bekommen habe, wenn es um das Holyhome ging. Die Sichtweisen in diesem Buch wechseln zwischen Emily und Fae und es gibt sogar 1 Kapitel aus Matts Sicht, was meines Erachtens aber entweder viel zu spät kam oder aber einfach hätte wegbleiben können, da es mir das letzte bisschen Spannung (und Vorfreude) weggenommen hat!
Achtung Spoiler: Und am allerschlimmsten fand ich das Ende! Klar ist es toll, dass Emily in Hollyhill bleibt und es ist auch kein Problem, dass sie zwar trotz des ganzen Traras im gesamten Buch „Bleiben oder nicht bleiben?“ am Ende ihre Entscheidung überdacht und geändert hat, aber Hallo? Wollte sie nicht auch ihre Oma aus München haben? Sie erzählt die ganze Zeit, dass sie sie nicht allein lassen will usw. Und am Ende bleibt sie in Hollyhill und es wird in KEINEM SATZ mehr an die andere Großmutter gedacht???!!! Das hat mich wirklich geärgert! Da hätte ich mir (nicht von Emily sondern von der Autorin) wirklich noch ein – zwei Zeilen erhofft. Ein Lösungsvorschlag, eine Idee, ein Gedanke – IRGENDWAS! Und wenn es einfach nur heißt „Wir finden schon eine Lösung!“. Auch die Tatsache, dass Fae in den 20ern bleiben will um sich dort, naja, irgendwie selbst zu finden, fand ich etwas arg gewöhnungsbedürftig. Kann sie das nicht auch in der Gegenwart tun, wenn ihre Eltern doch eh so wenig von ihr mitbekommen? Klar locken die 20ies, aber ähm...hallo?! Diese Entwicklung hat mich leider auch nicht so ganz zufrieden stellen können...
Cover
Das Cover ist ähnlich gehalten wie seine beiden Vorgänger. Der rosarote Ton des Umschlags sieht wirklich toll aus und die kleine Dame am Rand zeigt mit ihrem Fransenkleid, der Stola und dem Chapeau bereits in welche Ära es dieses Mal geht. Auch die kleinen Details rechts finde ich treffend. Worum es dabei geht müsst ihr aber selbst lesen. =)
All in all
Ein letzter Teil, der mich sehr mit gemischten Gefühlen zurück lässt. Einerseits würde ich mir noch einen Teil wünschen, um nochmal ein ähnliches Flair wie in den ersten beiden Bänden zu bekommen, andererseits war in diesem Teil dann doch so wenig Handlung, dass es ok ist, dass es vorbei ist.
Zitate: „≫ Um ehrlich zu sein ≪, fuhr Silly fort, ≫ du siehst auch nicht besonders gut aus, wenn ich das so sagen darf. So blass und zerbrechlich irgendwie. ≪ ≫ Nichts was ein bisschen Concealer nicht n den Griff bekommen könnte ≪ mischte sich Joe ein, ≫ und etwas Rouge natürlich. ≪ ≫ Da ist noch jemand wach≪, sagte Silly. ≫ Und ob. Und dieser Jemand hat gespannt darauf gewartet, dass dieses Mädchengespräch noch an Fahrt aufnimmt… ≪ …konnte sich dann aber doch nicht zurückhalten ≪, beendete Silly den Satz.“
Es ist nun schon knapp 2 Jahre her, dass ich den zweiten Band dieser Trilogie gelesen habe und anders als bei Amani, hatte ich enorme Startschwierigkeiten. Eigentlich ist "Startschwierigkeiten" das falsche Wort, denn um ehrlich zu sein, hatte ich die "Schwierigkeiten" nicht nur am Anfang. Es schien fast so, als hätte ich die Verbindung zu den Charaktere über die Jahre hinweg verloren. Das magische Dorf und seine Bewohner konnten mich nicht mehr berühren. Erschwerend hinzu kommt, dass dieses Buch kaum Handlung aufzuweisen hat. Mehr als die Hälfte der Geschichte besteht aus Spekulationen darüber, was gerade vor sich geht. Auch das Ende konnte bei mir persönlich nur wenig Spannung erzeugen. Die Liebesgeschichte, oder besser gesagt die Liebesgeschichten, standen für meinen Geschmack zu sehr im Vordergrund, was aus meinem Mund schon wirklich eine Seltenheit ist. Aber wenn auf jeder einzelnen Seite MINDESTENS einmal die Worte Matt oder Cullum auftauchen, dann ist das auch einer geborenen Romantikerin zu viel des Guten. Wäre ich von Vornherein auf einen Liebesroman eingestellt gewesen, hätte mich das keineswegs gestört. So allerdings... Nun ja. Nichtsdestotrotz bleibt die Idee hinter der Geschichte super. Alexandra Pilz schafft es immer wieder die Atmosphäre des Zeitalters rüberzubringen und den Leser auf eine magische Zeitreise zu geleiten. Auch wenn mich dieser letzte Band vielleicht ein wenig enttäuscht zurückgelassen hat, kann ich die Reihe trotzdem nur empfehlen.
Für immer Hollyhill (Alexandra Pilz) Heyne fliegt Verlag 16,99€ (Hardcover) 384 Seiten erschienen 29.02.2016
Klappentext: Emily hat ihr Herz seit Langem verloren: an Matt, den tollsten Jungen aller Zeiten. Und an Hollyhill, das Dorf im englischen Dartmoor, das durch die Jahrhunderte reist - diesmal in die wilden 20er-Jahre. Für Emily steht fest: Sie muss mit. Doch dann ziehen dunkle Wolken über Hollyhill auf, und Matt begeht einen gefährlichen Fehler. Emily ahnt, dass das Schicksal ihrer Liebe und des ganzen Dorfes nun allein in ihren Händen liegt. ------------------------------------------------------------------ Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?
Reihe?: Jap das hier ist der dritte Teil einer Trilogie. Der erste Band heißt „Zurück nach Hollyhill“ und der zweite „Verliebt in Hollyhill“
Erste Eindruck/ Cover: Erst einmal eine riesige Entschuldigung an den Heyne fliegt Verlag, die so nett waren mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung zu stellen, aber ich hatte bis jetzt einfach keine Zeit das Buch zu lesen, da mich eine fiese Leseflaute gepackt hatte und ich so viel mit der Schule um die Ohren hatte. Ich wollte dieses Buch nicht in Eile lesen, da es dem Buch, der Autorin und auch dem Verlag gegenüber nicht fair gewesen wäre.
So ihr Süßen, wenn ihr meinen Blog schon fast seit Beginn kennt, müsstet ihr meine Geschichte mit dieser Reihe eigentlich schon kennen, denn „Zurück nach Hollyhill“ war das erste Buch das ich für meinen Blog rezensiert habe. Lustig ist auch, dass der dritte Teil, jetzt der einzige ist den ich selbst besitze.
Zum Cover: Dieses ist wie auch schon die beiden Vorgängerbücher in einer sehr auffälligen Farbe gehalten. Außerdem lässt sich auch hier, die Zeit in die gereist wird, vom Cover ableiten. Wie gesagt ich bin sehr gespannt wie mir der dritte Teil gefällt.
Nach den ersten Seiten: Ich hab das Buch jetzt zur Hälfte durch und ich muss sagen ich bin ein bisschen enttäuscht, aber vielleicht waren meine Erwartungen einfach zu hoch. Ich fand die anderen beiden Bücher wesentlich spannender, aber vielleicht kommt hier die spannende Stelle noch.
Es gibt da die ein oder andere interessante Entwicklung, auf die ich sehr gespannt bin. Aber wir werden sehen, die 20er finde ich ein sehr interessantes Jahrzehnt und ich bin ganz gespannt was der Grund für die Anwesenheit bestimmter Personen ist und was jetzt mit Matt los ist.
Meine Meinung: Dieses Buch war wieder sehr nett zu lesen. Irgendwie bin ich ein bisschen traurig, dass diese Reihe nun vorbei ist, wobei die Autorin, ja durchblicken lässt, das es vielleicht irgendwann weiter geht. Emily ist zurück und die Abenteuer gehen weiter, auch fand ich die zwanziger ein ganz tolles Jahrzehnt. Fee war mir wieder so sympathisch, ich mag sie einfach.
Insgesamt fand ich das Buch ganz gut auf einem Level mit den beiden anderen Teilen, die schlechtere Bewertung liegt , glaube ich einfach daran, dass meine Ansprüche über diese zwei Jahre einfach höher geworden sind.
Aber ich war ein bisschen enttäuscht, dass einige Dinge mir nicht genau genug aufgeklärt wurden. Hollys Geschichte hätte mich so sehr interessiert und Matt ist mir immer noch ein bisschen fremd. Aber nun geht meine Geschichte mit dieser Reihe vorbei, ein bisschen traurig bin ich schon, da meine Blogreise hier mit Matt und Emily begonnen hat.
Ich wünsche den beiden noch alles Gute. #Theyarereal
Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?
Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten und wollt mich hiermit bedanken.
So unendlich lange habe ich auf dieses Finale hingefiebert. Mir haben die ersten beiden Teile richtig gut damals gefallen. Natürlich hatte ich so meine Erwartungen aber alle wurden nicht ganz erfüllt.
Emily ist wieder in München. Dort will sie ihr normales Leben leben aber ständig denkt sie an Matt und die anderen. Sie vermisst das Dorf aber sie kann dieses Leben nicht leben. Durch gewisse Umstände landet sie natürlich wieder im Dorf. Dort ist aber alles anders. Viele Dinge gehen nicht mehr, es passieren Dinge, die sonst nie passieren und dann ist auch noch Matt verschwunden. Kann Emily dem Dorf helfen? Das müsst ihr auf jeden Fall selbst lesen.
Emily ist sehr oft traurig, verwirrt aber auch nicht gerade glücklich. Es gehen so viele merkwürdige Dinge vor sich, die sie einfach nicht versteht aber vor allem vermisst sie Matt. Er ist weg und sie weiß nicht wieso. Sie will ihn finden und vor allem will sie dem Dorf helfen. Dies ist nicht so einfach und bringt sie immer mehr zum Verzweifeln. Wird sie es am Ende schafffen? Lest selbst!
Auf dieses Buch haben wir alle wirklich lange warten müssen. Endlich ist es da und ich musste es sofort lesen. Ich muss sagen ich bin wirklich gut in das Buch reingekommen. Viele Dinge in dem Buch waren wirklich sehr intressant und wir erfahren so viele Sachen über das Dorf. Die Geschichte an sich ist auch spannend aber dennoch hatte mir ein bisschen mehr erwartet. Mir haben einfach ein paar Dinge gefehlt (ich kann die jetzt nicht sagen, da ich ansonsten spoilern würde). Trotzdem ist es ein schöner Abschluss und ich bin mit dem Ende total zufrieden.
Fazit:
Endlich habe ich dieses Finale gelesen. Es war spannend und vor allem haben wir so viele Dinge über das Dorf erfahren. Dennoch hätte man die ganze Sache noch etwas mehr ausgestalten können. Mit dem Ende bin ich sehr zufrieden und es ist schade, dass die Reise mit Emily, Matt und den anderen jetzt zu Ende ist.
Inhalt Emily hat Hollyhill verlassen und kehrt schweren Herzens nach Hause zu ihrer Großmutter zurück. Verzweifelt versucht sie ihre Freundin Fee anzurufen, die wie vom Erdboden verschwunden zu sein scheint, denn Fee hat sich in den Flieger gesetzt und Hollyhill aufgesucht. Kurzentschlossen reist auch Emily zurück und findet Hollyhill ohne ihren geliebten Matt wieder. Kann sie den charmanten Hitzkopf vor einer riskanten Dummheit bewahren? Wird das Dorf die mysteriösen Veränderungen überstehen? Was wird aus Emily, Fee und all den anderen liebreizenden Dorfbewohnern, wenn Hollyhill etwas zustößt?
Wie hat's mir gefallen Obwohl ich die Reihe sehr mag und den Inhalt der Vorgängerteile noch grob im Kopf hatte, fiel mir der Einstieg in die Handlung sehr schwer. Wieso war Emily nochmal abgereist? Wie endete eigentlich Band 1? Mir fehlte eindeutig eine kurze und prägnante Zusammenfassung um mich an alle wichtigen Details erinnern zu können. Doch nach und nach fand ich mich wieder zurecht und konnte mich an einem wunderbaren Lesevergnügen erfreuen.
Emily reist ins Jahr 1927 und trifft dort alle Bewohner von Holylhill an - bis auf Matt, den jungen Mann, den sie am schmerzlichsten vermisste. Wo ist er nur hin? Scheut er ein wiedersehen? Während Emily an Liebeskummer und Sehnsucht leidet, vergnügt sich Fee mit dem unnahbaren Cullum. Ob das gut geht? Finden Matt und Emily wieder zusammen oder stehen die ständigen Abschiede für immer zwischen den Beiden? Das erfahrt ihr leider nur im Buch :). Emotional wird es auf jeden Fall!
Der unterhaltende und jugendliche Schreibstil gefiel mir wieder sehr gut, denn die verhäufte wörtliche rede lässt das Jugendbuch lebendig werden. Zudem schafft die Autorin eine wunderbare Atmosphäre, sodass man das Moor förmlich riechen kann. Auch die abenteuerlichen Szenen sind wieder aufregend und nicht zu langatmig beschrieben.
Alles in allem ist "Für immer Hollyhill" ein gelungener Abschluss und gibt dem Leser die Möglichkeit sich Stück für Stück von dem lebhaften Zeitreisedorf zu verabschieden. Mir gefällt es immer gut, wenn ein bisschen offen gelassen wird und man als Leser seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Mein Herz und ich sind absolut zufrieden. Ein Muss für alle Zeitreiseromanliebhaber.
Cover/Buchgestaltung Ich liebe die Cover, denn sie sind individuell und passen doch gut zusammen. Die Farbe ist schön stichig.
Gut zu wissen
1. Zurück nach Hollyhill 2. Verliebt in Hollyhill 3. Für immer Hollyhill
Für Fans von * Zeitenzauber von Eva Völler * Zeitsplitter von Cristin Terrill
Fazit Rasant und emotional geht es auch im Abschluss der Zeitreisetrilogie her: Emilys und Matts Geschichte konnten mich wieder einmal begeistern. Vor allem das befriedigende Ende stieß bei mir auf viel Freude.
Erster Satz: >>"Wie meinen Sie das, sie sind noch nicht zurückgekehrt? Vergangene Woche sagten Sie mir doch...aber so eine Geschäftsreise kann sicher nicht ewig...ein paar freie Tage drangehängt? Das ist..." Emily ließ die Hand sinken, die sie in ihren Haaren vergraben hatte, setzte sich auf die Kante ihres Betts und schloss die Augen.<<
Meine Rezension: Noch einmal nach Hollyhill bitte! Gefühlt eine Ewigkeit - ca 2 Jahre - musste man auf den Abschlussband der Trilogie warten. Und dann war es so weit, ich hielt das Buch in den Händen. Zunächst hatte ich Bedenken, ob so eine lange Pause schlecht für den Wiedereinstieg ist, doch schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, nein, du wirst in der Geschichte versinken. Es wurden die wichtigsten Ereignisse aus den Vorgängerbänden kurz und knapp wiederholend in die Geschichte eingebunden, sodass man sich sofort wieder heimisch fühlt.
Wie nicht anders zu erwarten, reisen wir wieder einmal nach Hollyhill, in ein Hollyhill in den 20er Jahren, 1927 um genau zu sein. Doch keiner der Bewohner weiß, wieso sie in dieses Jahr gereist sind, denn die Zeitmaschine spuckt nur Kaudawelsch aus. Mag es daran liegen, dass Emilys beste Freundin Fee mitgereist ist? Oder liegt es daran, dass Matt verschwunden ist? Kann es sein, dass das Dorf wegen den fünf Fremden in der Zeit gereist ist? All das gilt es herauszufinden...und dann tauchen die Schatten der Vergangenheit auf...
Emily als Protagonistin hat mir wieder einmal sehr zugesagt, sie ist authentisch und sympathisch. Sie sorgt sich um ihre Freunde und versucht dem Dorf weiterzuhelfen. Was mir auch gut gefallen hat, ist, dass Fee als Emilys beste Freundin eine größere Rolle zugesprochen wurde. Sie integriert sich perfekt in die Dorfgemeinschaft. Aber dass sie für Cullum schwärmt, sorgt für die ein oder andere Meinungsverschiedenheit zwischen den Freundinnen. Dass Matt sich größtenteils nicht im Dorf aufhält, muss in der Geschichte so sein, aber ohne ihn ist das Dorf einfach nicht dasselbe.
Geschrieben ist das Buch wieder sehr locker und leicht, sodass man einen schnellen Leserhythmus hat. Der Schreibstil ist sehr bildlich und ausschweifend, da kann man sich die Umgebung super vorstellen. Auch wenn der Titel schon auf den Ausgang der Geschichte hinweisen mag, ist das für die Geschichte nichts Negatives, man möchte dennoch wissen, was Emily und Co. im frühen 20. Jahrhundert alles erleben.
Fazit: Der Abschlussband der Hollyhill-Trilogie konnte mich in ganzen Zügen überzeugen, jetzt bin ich traurig, dass ich von Emily, Matt und der Hollyhill Gemeinde Abschied nehmen muss, da sie einfach eine bezaubernde Truppe sind.
Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist sie schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Aber wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht …? Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während sich Fee in den umwerfend charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanzigerjahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert große Gefahr: Matt ist dabei, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?
"Für immer Hollyhill" ist der dritte und abschließende Teil der "Hollyhill"-Trilogie von Alexandra Pilz.
Kaum Zeit ist vergangen, seit Emily aus Hollyhill zurückgekehrt ist. Dementsprechend leicht fällt es dem Leser wieder in die Geschichte hineinzufinden und ein neues und auch leider abschließendes Abenteuer mit Emily und den Bewohnern Hollyhills zu erleben. Somit beginnt man den Roman mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Die Handlungsstränge, die die Autorin in ihrem Finale verwebt, passen hervorragend, um dieser Trilogie einen würdigen Abschluss zu verleihen. Viel Kreativität und Feingefühl, sorgen für die richtige Stimmung und eine tolle Spannung. Diese sind wunderbar miteinander kombiniert, sodass der Leser keineswegs enttäuscht wird.
Viele mysteriöse Ereignisse sorgen für die nötige Spannung. Auch etliche Geheimnisse schaffen packende Unterhaltung, die den Charakter dieser Trilogie wunderbar zu transportieren wissen. Als Leser kann man sich hervorragend fesseln lassen und ein letztes Mal in diese Trilogie eintauchen.
Die Atmosphäre verwebt den Charme der 20er Jahre mit dem Hollyhills. Es entsteht eine ganz eigene Welt, die man eigentlich gar nicht mehr verlassen möchte, da man sich in diesem Ort einfach nur wohlfühlt.
Alexandra Pilz hat es geschafft, ihre Trilogie rund abzuschließen und den Leser zufriedengestellt zurückzulassen. Allerdings entsteht auch ein wenig Wehmut, aber wer weiß? Vielleicht gibt es ja irgendwann ein Wiedersehen in Hollyhill, denn Potential für genug Geschichten bietet Hollyhill ja allemal.
Fazit: Gelungener Abschluss der Trilogie, um das zeitreisende Dorf mitsamt seiner Bewohner. Spannende und feinfühlige Geschichte mit viel Charme und Ausdruck. Schade, dass es nun vorbei ist.
"Für immer Hollyhill" ist der atemberaubende dritte Teil der Hollyhill-Trilogie.
Emily hat eine Entscheidung getroffen und ist nach Hause zurückgekehrt. Sie will zurück in ihr normales Leben, zu ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Doch als Emily in München ankommt, fehlt jede Spur von Fee. Emily macht sich große Sorgen, und als sie Besuch aus Hollyhill bekommt, erfährt sie, dass Fee dort ist. Doch Emily sorgt sich nicht nur wegen der Zeitreisen um ihre beste Freundin, denn diese scheint großen Gefallen an Cullum gefunden zu haben. Sie muss sofort zu Fee und zurück in das zauberhafte Dorf. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Matt ist dabei, einen riesengroßen Fehler zu begehen, der nicht nur ihn, sondern ganz Hollyhill in Gefahr bringt. Kann Emily die Heimat ihrer Mutter und den Jungen, den sie liebt, retten?
Das Cover ist durch seine auffallende Farbe sehr markant und ein Hingucker. Im unteren rechten Teil ist der alte Baum auf dem Hügel des Dorfes zu sehen. Die geschwungene Schrift und die Zeichnungen haben etwas Magisches und runden das Cover perfekt ab.
Emily bemüht sich, um wieder in ihr altes Leben zu finden. Das fällt ihr alles andere als leicht und sie kann außerdem Matt nicht vergessen. Als sie nach Hollyhill zurückkehrt, scheint das alles von ihr abzufallen, doch nur für einen Moment. Emily fühlt sich sehr verlassen und ist besorgt. Außerdem wirkt sie ein wenig überfordert, da niemand weiß, was mit dem Dorf los ist.
Matt ist innerlich zerrissen. Der Abschied von Emily hat ihn kaputtgemacht und zermürbt. Er handelt nicht, wie er selbst, spricht mit niemandem mehr und ist völlig neben der Spur. Als er sich auf eine gefährliche Suche begibt, handelt er, ohne nachzudenken und sehr impulsiv.
Fee erlebt das Abenteuer ihres Lebens. Sie ist völlig aus dem Häuschen, kann kaum glauben was in Hollyhill passiert und ist hin und weg. Sie fühlt sich wohl und angekommen, als würde sie genau in die 20er Jahre gehören. Fee ist absolut in ihrem Element. Außerdem ist sie wirklich eine tolle Freundin und immer für Emily da, selbst wenn die beiden mal nicht einer Meinung sind.
Cullum zeigt sich diesmal von einer ganz anderen Seite. Ich hätte niemals gedacht, dass ich das schreibe, aber ich glaube, ich fange an, ihn zu mögen. Er ist sehr charmant und je mehr er von seinem Inneren offenbart, umso sympathischer wird er.
Ein grandioser, wundervoller Abschluss der Trilogie. Ich trage das einzigartige Dorf Hollyhill und deren Bewohner in meinem Herzen und habe jeden Moment mit ihnen genossen.
MEINUNG Der letzte Band der Trilogie setzt relativ bald nach dem leicht schockierenden Endes des 2. Bandes ein. Ich war beinahe sofort wieder in der Geschichte und bei den Charakteren.
Im Gegensatz zu den ersten Bänden, fand ich, dass die Stimmung etwas ernster ist. Das fand ich aber wirklich gut, denn es passt zu den Umständen: Das Dorf benimmt sich sehr merkwürdig, es gibt zum ersten Mal überhaupt Unwetter, die Maschine geht nicht und es tauchen längst vergessene Geister wieder auf. Auch Matt ist nicht im Dorf, da die Trennung von Emily noch zu frisch ist.
Und einmal da hatte ich einen richtigen Grusel/Horrormoment: Emily geht in den Keller zu Harry, und Harry ruft ihr von unten zu, zu welcher Tür sie gehen soll. Emily fühlt sich schon die ganze Zeit beobachtet, und wird auf der Treppe plötzlich festgehalten. Halb runtergefallen kommt sie mit frischen Striemen an den Armen unten an. Sie geht in den Raum, noch ganz aufgelöst, doch da steht nur Cullum. Und es stellt sich heraus, dass Harry überhaupt nicht im Haus war ...
Oh mein Gott, das war für mich creepy!! Bei solchen Stellen in Horrorfilmen werde ich auch immer schwach :D Dies hat nochmal die ernstere Stimmung unterstrichen.
Lesen lässt es sich wieder super flüssig! Nur wenige Tage habe ich gebraucht. Wie schon gewohnt wird aus der 3. Person erzählt, abwechselnd von den Protagonisten wozu nun auch Fee und Cullum gehören.
Dass es neben Emily & Matt nun noch zwei weitere Hauptpersonen gibt, hat mir unglaublich gut gefallen. So hat man die Geschehnisse noch intensiver aufgenommen. Alle Charaktere bleiben eigen, mehr oder weniger sympathisch, und besonders. Man erfährt auch ein wenig mehr über die Vorgeschichten einiger Bewohner.
Das Ende ist so toll *.* Hat mir wirklich sehr gefallen, ich habe dieses Buch, bzw. diese Reihe, mit einem Lächeln abgeschlossen. Die Danksagung der Autorin schließt eine Fortsetzung aber auch nicht aus, einer Fortsetzung wäre ich nicht abgeneigt ;)
FAZIT Ein wunderbarer Abschluss der Zeitreise Trilogie. Neue Hauptcharaktere, mehr Vorgeschichte und etwas ernstere Stimmung machen diesen Band zu einem grandiosen vorerst letzten Band!
Ich muss sagen, ich gebe diesem Buch 4,8☆. Ich weiß indirekt gibt es das nicht aber anders geht es in diesem Fall nicht. Ich liebte,liebe und werde dieses Buch noch weiterhin lieben. Ich will nicht sagen das dieses Buch nicht perfekt ist, denn es IST perfekt! Aber irgendwie... Keine Ahnung... Also, am Anfang habe ich mir gedacht: ,, Heilige Seeanemone, wie soll ich nur jemals mit Fee klarkommen? " Es stimmt, am Anfang habe ich Fee null verstanden. Aber es hat sich wirklich gebessert, wir wurden zwar keine Bff's aber ich hatte das Mädchen mit den blonden Kringellocken und der dunklen Hornbrille echt lieb gewonnen. Zu Emily&Matt: Die beiden sind echt unglaublich süß zusammen und ich denke das Maily (Habe ich mir gerade ausgedacht, süß oder?) echt perfekt zueinander passen und ich bin unglaublich froh das ich die beiden kennen lernen dürfte! Abschließend kann ich sagen das diese Reihe sich sehr gesteigert hat von Band zu Band. Das waren die ersten Bücher die ich von Alexandra Pilz gelesen habe und ich habe vor noch weitere Bücher von ihr hier zu rezensieren, da mir ihr Schreibstil sehr sympathisch ist! Falls ihr von dieser Reihe noch nichts gehört habt dann schaut es euch das unbedingt an. Absolut empfehlenswert ;)
Ich liebe liebe liebe die ganze Hollyhill-Reihe und ich habe sie weder zum ersten noch zum letzten Mal gelesen. Allerdings ist das dritte Buch doch das schwächste der Reihe. Als ich mit diesem Band angefangen habe, hab ich mich gewundert, dass ich mich aus dem ersten Lesedurchgang an nichts mehr erinnern konnte und recht schnell wurde mir klar warum. Für mich lebt die Hollyhill-Reihe von den beiden Protagonisten Emily und Matt. Im dritten Band taucht Matt erst nach 2/3 des Buches auf und Fee als zweite Erzählerin ist leider nicht so arg überzeugend. Außerdem nervt Emily am Ende mit ihrer seltsamen (Un)Entschlossenheit aus Hollyhill wegzugehen doch etwas.
Der Titel sagt schon viel verraten was mir vorher bewusst war und auch die Story diesmal war eher irgendwie aus dem Ärmel gezogen aber es hat mich trotzdem mitgezogen und das Ende hat mir geholfen eine eigene Entscheidung zu treffen und mir gezeigt das man zu allererst an sich selbst denken sollte! Deswegen 4 Sterne ist aber auf jeden Fall ein muss wenn man die anderen beiden Bücher schon gelesen hatte !
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Vielleicht sogar eher nur 2,5 Sterne. Ich mochte die Reihe sehr, aber dieser Teil (und auch noch der letzte ) zog sich wie Kaugummi und war teilweise einfach...langweilig. Sehr Schade. Werde Hollyhill trotzdem vermissen :(