"Manchmal muss man sich erst verlieren, um sich selbst zu finden."
Nach der Geburt ihres Sohns Paul gerät Fees Leben völlig aus den Fugen: In den meisten Kleidern sieht sie aus wie eine zu fest gestopfte Weißwurst, der Job als Moderedakteurin wächst ihr zunehmend über den Kopf und ihr Freund scheint sie mit ihrer verhassten Kollegin zu betrügen. Als sie auf der Arbeit einen folgenschweren Fehler begeht und von ihrem Chef in Zwangsurlaub geschickt wird, beschließt sie, ihr Leben zu ändern. Fee trennt sich von Sam und macht sich mit ihrer Mutter und dem elf Monate alten Paul auf ins winterliche Irland. Fernab vom Stress und der Hektik der Großstadt versucht Fee, zu sich selbst finden. — Und sie möchte David wiedersehen, einen Straßenmusiker, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte, und den sie seitdem einfach nicht vergessen kann.
Leseprobe: Bis vor einiger Zeit war ich ein richtiger Glückspilz. Als Redakteurin eines Boulevardmagazins jettete ich um die Welt, mein Freund Sam sollte bald die Apothekenkette seines Vaters übernehmen und ich hatte jede Menge Designerklamotten in Größe 36 im Schrank. Doch dann fiel Sam aus heiterem Himmel ein, dass er sein weiteres Leben unmöglich damit verbringen konnte, Potenzmittel und Klosterfrau Melissengeist zu verkaufen, ich wurde schwanger und von diesem Moment an ging einiges schief. In den meisten Kleidern sah ich aus wie eine zu fest gestopfte Weißwurst, mein Job wuchs mir zunehmend über den Kopf und Sams Macken hatte ich leichter ertragen können, als er noch nach Geld und Macht und Klosterfrau Melissengeist gerochen und wir nicht nur an Sonn- und Feiertagen miteinander geschlafen hatten. Die einzig positive Veränderung in meinem Leben war mein Sohn Paul. Ach ja! Und die Tatsache, dass mich die meisten Frauen lieber mochten, seitdem ich Mutter war und einen BMI von über 20 hatte.
MEINE MEINUNG Obwohl "Zeit für Eisblumen" schon in die Richtung Chick-Lit zu gehen scheint, schlägt Katrin Koppold hier im zweiten Teil der Sternschnuppe-Reihe auch sehr ernste Töne an. Die Reihe handelt von den vier Schwestern Helga, Fee, Mia und Lilly und in diesem Teil widmet sie sich Felicitas - oder auch Fee genannt. Bevor es nach Irland geht, wird man als Leser zuerst in Fees momentanes Leben eingeführt und ihren Problemen, die sie seit der Geburt ihres Sohnes Paul sowohl mit Kind selber, mit Freund Sam als auch im Job hat.
Fee ist eine Persönlichkeit, die mir anfangs sehr unsympathisch war und ich habe sehr lange gebraucht, um überhaupt mit ihr warm zu werden. Dennoch wird sie von der Autorin sehr menschlich dargestellt, mit besonders vielen Ecken und Kanten. Fee ist eine ehrgeizige Frau, die aber immer wieder über ihre eigenen Ansprüche stolpert - sowohl an sich selber, als auch an ihre Umwelt. Ihr Job als Moderedakteurin und ihr Hang zum Luxus lassen sie zunächst oberflächlich erscheinen. Auch wirkt sie im ersten Moment sehr ich-bezogen. In Irland wendet sich das Blatt aber und Fee macht hier eine erstaunliche und interessante Charakterentwicklung durch. Man begleitet Fee und ihre Mutter Milla auf einer emotionalen Reise durch Irland und sieht zu, wie Fee zwischen Vergangenheitsträumen und der Gegenwart als junge Mutter zu sich selbst findet. Fee muss sich hier mit ihrer Vergangenheit auseindersetzen, die Fehler, die sie begangen hat durchleuchten und analysieren und in der Gegenwart umdenken. Zum Schluss muss ich sagen, mochte ich Fee dann doch ein bisschen.
Trotz der ernsten Thematik wie Fees auftretende Depressionen nach der Geburt ihres Sohnes oder auch gelegentlichen Panikattacken, schwingt im Roman eine gewisse Leichtigkeit mit. Der Hauptteil der Geschichte spielt in Irland, was die Autorin regnerisch und kalt beschrieben hat und mit der Katrin Koppold eine gut dargestellte Atmosphäre geschaffen hat. Zwischendrin bietet sie kleine Rückblicke in Fees Vergangenheit, die die ernsthaften Themen gut durchleuchten und für den Leser trotzdem ein paar Überraschungen parat halten.
FAZIT Mit "Zeit für Eisblumen" ist Katrin Koppold ein interessanter Roman gelungen, der durch ernste Themen besticht, aber auch an Leichtigkeit nicht zu unterschätzen ist. Mit Fee wird man sicherlich einige Probleme bekommen, denn lange erscheint sie einfach nur unsympathisch. Hier ist Geduld gefragt, denn ihre Charakterentwicklung ist es wert, das Buch zu Ende zu lesen.
„Wenn ich gewusst hätte, wie wenig Spaß es macht, erwachsen zu sein, hätte ich mit 16 niemals meinen Schülerausweis gefälscht und mich zwei Jahre älter gemacht“ Pos. 867
Ein kleiner Einblick ...
Die Geschichte beginnt in München auf der Hochzeit von Lilly und Torsten. Lilly ist eine von vier Schwestern und die erste die unter die Haube kommt. In der ersten Geschichte ging es um die Schwester Helga die nun bereits glücklich ist mit ihrem Nils. Sie erwarten ein Baby und alle sind schon ganz gespannt auf dieses kleine Wesen.
In dieser Geschichte geht es jedoch um Fee. Fee ist leider nicht so glücklich wie sie sein könnte. Sie hat Sam, ihren Freund, sie hat einen 11 Monate alten Sohn Paul und auch einen Job um den sie viele beneiden. Doch Fee ist nicht glücklich, etwas fehlt ihr in ihrem Leben. Sie findet, dass irgendwie alles an ihr hängen bleibt. Sie geht täglich von früh bis spät zu Arbeit, kümmert sich um Paul und den Haushalt. Sam ist meist schon nachmittags zu Hause, lässt alles stehen und liegen und nimmt sich Zeit für seinen Sport und seine Freunde. Fee weiß nicht mehr wo ihr der Kopf steht und hat sich irgendwo in ihrem Chaos verloren.
In allen Ratgebern, die ich gelesen hatte, stand, dass das Lachen ihres Babys Eltern für sämtliche Anstrengungen entschädigen würde. In meiner Schwangerschaft hatte ich diese Passagen stets mit einem Lächeln quittiert. Doch seit Pauls Geburt wusste ich es besser. Die Autoren dieser Bücher wurden für solche Äußerungen staatlich subventioniert, um den Kindermangel der Deutschen in den Griff zu bekommen. Pos. 328
In ihrer Arbeit ist sie sonst so aufgegangen, sie arbeitet beim Fernsehen und hat eine Kolumne *Fees Welt* die wöchentlich ausgestrahlt wird. Doch seit sie nach der Babypause zurück ist passiert ihr ein Fehler nach dem anderen. Sie vergisst Termine zu buchen, ist nicht bei der Sache und modisch ist sie nicht mehr auf dem neusten Stand. Dies nutzt natürlich Monika, Fees intrigante Kollegin aus und brüskiert Fee wo sie kann. Fee versteht die Welt nicht mehr und plagt sich mit Selbstzweifeln, Angstgefühlen und Panikattacken. Nachdem Fee dann auch noch beurlaubt wird und sich mit Sam überwirft, beschließt sie, sich nicht unterkriegen zulassen. Sie trennt sich von Sam und überredet ihre Mutter Milla mit ihr und Paul zusammen nach Irland zu reisen. Den wahren Grund für ihre Reise verschweigt sie Milla jedoch. Fee möchte David Gallagher aufsuchen. Ihn lernte sie zufällig während eines Castings in der Münchner Innenstadt kennen. Sie machte Aufnahmen für ihre Kolumne und ging mit David später noch aus. Ein Seitensprung der bis heute an ihr nagt.
Nur wenige Wochen vor Weihnachten geht die Reise also nach Irland und schon bei der Ankunft rollen die ersten Steine in den Weg der drei Reisenden. Sie bekommen keinen Mietwagen. Denn Fee hat ihren Führerschein zu Hause vergessen und die Vermietung weigert sich die bereits geleistete Zahlung wieder herauszugeben. Milla beschließt kurzerhand ein Reisetagebuch zu führen. Sie notiert sich akribisch alles in ihr lilafarbenes Notizbuch und führt auf, was sie sparen. Seien es Busfahrten, Eintrittspreise oder Kosten für die Unterbringungen. Am Ende will sie dann sehen, wie sie die Mietwagenpleite wieder in die Kasse bekommen. Eine turbulente aber auch schöne Reise liegt vor Fee, ihrem Sohn und Milla. Fee kommt nach und nach etwas zur Ruhe und sie genießt die Stille von Irland. Sie nimmt sich Zeit um nachzudenken, denn einige Fragen quälen sie. Kann sie David überhaupt finden und was erhofft sie sich von einem Treffen mit ihm? Würde sie sich dann noch einmal mit ihm einlassen oder gibt es noch eine Chance für sie und Sam? Auch schreckliche Schuldgefühle Plagen Fee. Nicht nur wegen dem Seitensprung mit David, auch eine andere wichtige Frage quält sie.
Meine Gedanken zum Buch ...
Mein erster Gedanke beim lesen dieses Buches war, dies ist kein Roadtrip wie das erste Band der Sternschnuppenreihe. Nein, in diesem Buch geht es um viel mehr als nur Liebe, Sehnsucht und Herzschmerz. Die Geschichte von Fee ist tiefgründig und hat mich sehr berührt. Wochenbettdepressionen, Ängste und Panikattacken sind ernste Themen und nach wie vor sehr aktuell. Die Autorin Katrin Koppold geht sehr direkt aber auch einfühlsam mit diesen Themen um. Sie zeigt auf das es ein Licht am Horizont gibt, dass man sich selbst nicht verlieren darf und es sich lohnt zu kämpfen.
„Mein Leben ist zu Ende!“ dachte ich dumpf. „Ich bin dick, alleinerziehend und bald arbeitslos. Meine Eltern streiten sich nur noch, meine Schwestern haben ihr eigenes Leben, mein Kind ist bald groß und dann habe ich niemanden mehr. Ich sitze zu Hause auf dem Sofa, lese Rosamunde-Pilcher-Romane und bastele Blumen aus Draht und Perlonstrümpfen.“ Pos. 1385
Zauberhaft finde ich den Bezug zu Janoschs *Oh, wie schön ist Panama*, die Geschichte, wie der kleine Tiger und der kleine Bär nach Panama reisen. Die Freunde sind lange unterwegs und sie nehmen viele Strapazen auf sich um am Ende doch nur wieder zu Hause anzukommen. Fee liest ihrem Paul aus dem Buch vor, findet die Reise der Freunde anfangs sinnlos und braucht lange um diese Geschichte zu verstehen.
Das Cover ist wie beim ersten Band schlicht und auf seine Weise einzigartig. Zeit für Eisblumen ist ein sehr tiefgründiger Titel und wird der Geschichte wunderbar gerecht. Die Geschichte ist in der Tagebuch- oder besser gesagt in der Erzählform geschrieben. Fee erzählt ihr Leben, mit kleinen Rückblenden und Dialogen mit den anderen Protagonisten. Wie auch im ersten Band ist man sofort wie in einen Bann gezogen und kann das Buch nur schwer aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig und es hat Spaß gemacht Fee für einige Stunden zu begleiten. Die Charaktere und Schauplätze sind sehr gut beschrieben. Fees Familie und Freunde, der Lärm auf den Straßen Münchens, die irischen Wiesen, die Brandung an den Küsten Irlands, selbst die Atmosphären in den Pubs und Herbergen waren sehr greifbar und luden ein die Fantasie treiben zu lassen. Aber nicht nur emotional, sondern auch die eine oder andere Stelle zum Schmunzeln findet Ihr in dieser Geschichte. Millas taffe Art brachte mich sogar einige Male direkt zum Lachen.
Kurz & gut – mein persönliches Fazit ...
Ein wundervolles, realitätsnahes, tiefgründiges und emotionales Buch. Nicht nur von der Familie der Sternschnuppenreihe bin ich begeistert. Auch die tollen Orte an die es die Protagonisten zieht sind wunderbar beschrieben. Ich habe jetzt riesige Lust auf eine Reise zu den Cliffs of Moher bekommen. Sowieso möchte ich einmal gerne nach Irland reisen. Ja okay, in den Genuss von einem kühlen Guinness bin ich ja schon gekommen, aber so richtiges Irland-Feeling kam dadurch noch nicht auf. Nun hoffe ich aber, dass Katrin Koppold bald die nächste Geschichte zu Papier bringt, denn ich bin schon sehr gespannt wie es mit dieser knuffigen Familie weitergeht. Dass es schon bald weitergeht, wurde ja schon bestätigt und die nächsten beiden Titel wurden auch schon verraten. Im dritten Band *Sehnsucht nach Zimtsternen* dürfen wir Lilly begleiten und im vierten Band *Kirschblüten im Winter* spielt Mia die Hauptrolle. Damit sind dann die Geschichten der vier Schwestern erzählt. Mal schauen, vielleicht geht es ja dann mit den Eltern und Freunden oder auch mit den Männern der Schwestern weiter. Wir dürfen gespannt sein.
Eines muss ich noch loswerden. Ich war am Anfang ehrlich gesagt etwas skeptisch ob mir die Geschichte gefallen würde. Denn sie ist so anders als die von Helga im ersten Band. Doch eine ähnliche Geschichte wäre sicher langweilig geworden und so ist es eine Runde Geschichte mit Kanten. Kanten der Realität.
Also, haltet öfter mal inne und schaut auf das wesentliche. Vor allem aber, verliert Euch nicht.
Zarte Gebilde. Zusammengesetzt aus Tausenden winziger Kristalle. Keiner glich dem anderen. Jeder perfekt in seiner Form. Warum war mir das vorher nie aufgefallen? Pos. 3457
„Manchmal muss man sich erst verlieren, um sich selbst zu finden.“ Zitat aus der Inhaltangabe
Vor dem Lesen war ich etwas skeptisch, ob "Zeit für Eisblumen" mir gefallen würde. Ich mochte Fee im ersten Band ganz gerne, doch sie kam mir recht ichbezogen vor und schien Ansichten zu haben, mit denen ich nicht viel anfangen kann, wodurch ich es schwer fand, mich in sie hineinzuversetzen. Dazu kommt noch, dass ich nicht gerne Bücher lese, in denen Familien auseinanderbrechen, was hier ja in der Inhaltsangabe angedeutet wurde. Da ich den ersten Band gut fand, wollte ich aber auch die Fortsetzung lesen - und sie hat mir letztlich sogar besser gefallen als "Aussicht auf Sternschnuppen".
Obwohl ich Fees Denken und Fühlen nicht immer verstehen konnte und sie ein paar Charaktereigenschaften hat, die sie nicht gerade sympathisch machen, war es sehr leicht, Mitgefühl für sie zu haben. Zu Beginn des Buches sieht man schon, dass alles in ihrem Leben schief geht - sie hat gesundheitliche Probleme, was sich auf ihre Arbeit, ihr Privatleben und ihre Beziehung zu ihrem Sohn auswirkt, und sie kommt mit all den Veränderungen nicht besonders gut zurecht. Ich konnte nachvollziehen, dass das alles zu viel auf einmal war und die Autorin hat schonungslos und zugleich einfühlsam beschrieben, wie überfordert die Protagonistin sich gefühlt hat, welche Auswirkungen all das auf ihren Gemütszustand hatte und wie schwierig die ganze Lage für sie und auch ihre Mitmenschen war. Alle Beteiligten haben unter den Umständen gelitten und sich nicht immer korrekt verhalten, sodass nur konsequent war, dass die Situation sich zunächst noch verschlimmert hat.
Die Reise nach Irland war schön beschrieben, aber besonders gut fand ich, dass sie Fee dazu verholfen hat, einige wichtige Dinge zu erkennen, sodass sie am Ende ihr Glück finden konnte. Es war zwar vorhersehbar, worauf die Geschichte hinauslaufen würde, doch das hat mich nicht gestört, da ich auf eine solche Entwicklung gehofft hatte und sie realistisch dargestellt wurde. Die Botschaft, die hinter all dem steckt, hat mir sehr gefallen.
Ein so leichtes Buch mit einem doch so ernsten Thema. Die Kulisse in Irland ist ein Traum.. die Charaktere sind durch weg realistisch und sehr sympathisch. Ich bin nur so durch das Buch geflogen
Wenn plötzlich jeder Atemzug Kraft kostet, anstatt sie dir zu geben ...
Fee Baum hatte all das, was ihr lieb und teuer schien: einen Freund, für den sie beglückwünscht und um den sie beneidet wurde; einen Karriere, die reibungslos lief; eine makellose Erscheinung, die ihr die Blicke ihrer Mitmenschen zuhauf einbrachte. Doch mit dem Tag, an dem Paul, ihr kleiner Sohn, in ihr Leben trat, waren all jene heißgeliebten Annehmlichkeiten Geschichte und Fee wurde gefordert wie noch nie in ihrem Leben. Eine Tatsache, die sie schnell überforderte. Ein Einschnitt, der sie aus der gewohnten Balance brachte und an einen emotionalen Abgrund drängte. Eine Situation, in der eine Unpässlichkeit im Nu zu einem Eklat und der Wunsch nach Konformität zu etwas Unerreichbaren wurde. Fee wurde klar, dass es nur einen Ausweg gab: Sie musste zu einer Reise aufbrechen, die sie viel zu lang vor sich hergeschoben hatte. Eine Reise, bei der sie alles auf eine Karte setzen würde. Eine Reise, die ihr den Zauber Irlands nahe bringen sollte. Doch würde Felicitas zu ihren Wurzeln zurückfinden und endlich wieder — wie es die Bedeutung ihres Namens zum Ausdruck bringt — glücklich sein können?
Nach einem Debüt, dass durch Humor und Schmissigkeit glänzte, überzeugt Katrin Koppold mit "Zeit für Eisblumen" durch Gedankentiefe und Selbstreflektion. Die Autorin stellt damit Wandlungsfähigkeit und Kontrastreichtum unter Beweis, womit sie abermals entzückt.
Mit Fee Baum rückt Katrin Koppold eine Hauptfigur ins Rampenlicht, die es gewohnt war und die es genoss, sich in eben jenem zu sonnen. Nach der Geburt ihres Sohnes ist von diesem Glanz jedoch wenig übrig und Lethargie, Selbstzweifel und Gefühlschaos übermannen die einst strahlende Frau. Damit gestaltet die Autorin ein Schicksal aus, das in unserer Gesellschaft leider keinen Seltenheitswert hat. Katrin Koppold fasst sich ein Herz und macht das Thema Depression zum tragenden Fundament ihres Romans. Mit Einfühlungsvermögen und (schmerzlicher) Ehrlichkeit zeichnet sie den Pfad ihrer Protagonistin, an dessen Wegesrand die kleinen, aber umso wichtigeren Hoffnungsschimmer aufglimmen, vor. Dabei gelingt es ihr, den Leser an die Hand zu nehmen und direkt in die ausgeleuchtete Gefühlsachterbahn Fees, die den steinigen Weg vieler Betroffener symbolisiert, zu katapultieren.
Mir hat dabei besonders gefallen, dass trotz all der Melancholie und lähmenden Beklemmung, welche die Erzählung prägen, auch das Quäntchen Galgenhumor stets zwischen den Seiten hindurchschimmerte. Auf diese Weise gelang der Autorin, die zwei Seiten einer Medaille, die auf den ersten Blick noch so aussichtslos trist und ungewollt ist, aufzuführen. Der Spagat als Seelentröster zwischen Angst zum Eingeständnis und Vertrauen in die eigene Stärke, die sich gerade erst durch das Akzeptieren von Makeln auszeichnet, ist zweifelsohne gelungen.
Darüber hinaus spielt Katrin Koppold auch in diesem Buch ihren Trumpf, mit aufrichtigen Worten auf den (sensiblen, gegebenenfalls gar wunden) Punkt zu kommen, vollkommen aus. Geschickt werden kleine Bilder vor dem geistigen Auge der Leser gemalt, deren Wirkung umso größer ist.
Außerdem lädt dieser Roman erneut dazu ein, auf Reisen zu gehen. Dieses Mal entflammt zwischen den Zeilen ein Feuer für das bildschöne und zugleich raue Irland. Traumhaft und elfengleich kommt es einerseits daher, als kompromissloser Augenöffner gibt es sich andererseits. Ein Kontrast, der den Reiz schlicht und ergreifend ausmacht.
Insgesamt ein Buch, das durch seine deutliche Sprache und seine klaren Bilder zu einem Sprachrohr über das Bücherregal hinaus wird. Eine Geschichte, die uns auffordert, mehr Aufmerksamkeit unseren Mitmenschen gegenüber walten zu lassen. Ein Roman, der appelliert, ein Stück weit das Allgegenwärtige nicht als selbstverständlich, das Selbstverständliche auch als vergänglich und das Vergängliche als wegweisend anzusehen.
Nach Abitur und Studium ist Katrin Koppold viel gereist, hat die Welt erkundet, als Fitnesstrainerin, Journalistin, Mode- und Kosmetikdarstellerin und in einem Restaurant gearbeitet, bevor sie den Mann ihrer Träume kennen gelernt hat und sesshaft geworden ist. Heute lebt sie mit ihrer Familie in der Nähe von München.
Zum Inhalt: Klapptext:
Manchmal muss man ganz schön weit reisen, um nach Hause zu finden.
Nach der Geburt ihres Sohnes gerät das Leben der Moderedakteurin Fee völlig aus den Fugen. Der Job stresst, die Designerkleider zwicken, und Fees Freund Sam scheint sie mit ihrer verhassten Kollegin zu betrügen.
Als sie von ihrem Chef in Zwangsurlaub geschickt wird, ist das Maß voll. Mit Mutter Milla und Sohn Paul im Schlepptau macht sich Fee auf ins winterliche Irland.
Dort hofft sie auf den Straßenmusiker David zu treffen, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte.
Ist er der fehlende Funke in Fees Leben?
Meine Meinung:
Fee müßte eigentlich glücklich und zufrieden sein. Sie hat ein großartiges Kind, einen Partner (Sam) der sie liebt und einen tollen Job. Trotzdem ist sie unzufrieden und ihr kommen immer öfter Zweifel. Gleichzeitig verschafft sich ein gewisser David in ihren Gedanken immer mehr Platz. Eines Tages sieht sie keinen anderen Ausweg mehr, schnappt sich ihr Kind und ihre Mutter (was einer Geduldsprobe gleichkommt) und reist mit beiden nach Irland um David zu suchen und ihr Gefühlsleben in Ordnung zu bringen. Nach und nach muß sie aber erkennen, daß Verdrängen und Davonlaufen nicht immer zum gewünschten Ergebnis führt.
Fee hat mich verzaubert, ich habe mit ihr gelitten und gelacht. Sie ist so chaotisch und ihre Gefühlswelt ist das reinste Durcheinander. Sie hat eine tolle Familie, auch wenn sie manchmal nervt, aber sie sind alle immer für Fee da. Dieses Buch ist lustig, frech und einfach wunderbar. Besonders gelungen fand ich auch die Mutter die in Irland total aufblüht, sich pudelwohl fühlt, Spaß hat und ihr Leben einfach nur genießt. Der Schreibstil ist fesselnd und hat mich von der ersten Seite an gepackt. Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und sehr authentisch und es hat sehr viel Spaß gemacht mit ihnen auf die Reise zu gehen.
Cover:
Mir gefallen die Farben von diesem Cover sehr gut. Sie passen so toll zur Geschichte.
Fazit:
Das Buch spielt in Irland und hat mich wieder von Orten träumen lassen die ich vor 17 Jahren selbst erleben durfte. Die Orte und Sehenswürdigkeiten in Irland waren auf den Punkt getroffen, denn genauso habe ich sie damals auch erlebt, Wahnsinn. Danke Katrin für diese wundervolle Reise.
Klappentext bei Amazon: Manchmal muss man ganz schön weit reisen, um nach Hause zu finden.
Nach der Geburt ihres Sohnes gerät das Leben der Moderedakteurin Fee völlig aus den Fugen. Der Job stresst, die Designerkleider zwicken und ihr Freund Sam scheint sie mit ihrer verhassten Kollegin zu betrügen. Als sie von ihrem Chef in Zwangsurlaub geschickt wird, ist das Maß voll. Fee beschließt, ihr Leben zu ändern und macht sich mit Mutter Milla und Sohn Paul im Schlepptau auf ins winterliche Irland. Eine Suche nach sich selbst beginnt – und nach der Vergangenheit. Denn in Irland hofft sie, auf den Straßenmusiker David zu treffen, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte. Ist er der fehlende Funke in Fees Leben?
Meine Meinung: In dieser 316 Seiten langen Fortsetzung zu "Aussicht auf Sternschnuppen" hat Katrin Koppold Helgas Schwester Felicitas, kurz Fee, in den Mittelpunkt gerückt. Dass das blondgelockte Karriereweib, welches ja schon in Band 1 als sehr perfektionistisch beschrieben wurde, sich in der Mutterrolle nicht so wohl fühlt, verpasst Fee selbst drängende Schuldgefühle. Dann kriselt es auch noch sowohl im Job als auch in ihrer Beziehung mit Sam und sie nutzt die erstbeste Gelegenheit zur Flucht! Mit ihrer Mutter fährt sie nach Irland, um einen alten Bekannten wiederzufinden, der sie einst sehr begeistert hat... Und immer wieder deutet sich durch das Buch ihres Sohnes, "Oh, wie schön ist Panama", an, dass Fee wieder nach Hause kommen muss. Doch hat sie sich diese Chance nicht längst verbaut?
Katrin Koppold schreibt einfach wunderbar leicht, und auch, wenn ich mit Fee nicht immer übereinstimmte in dem, was sie tat, konnte ich sie als eigenständige Figur akzeptieren und mochte sie trotz des Reizes, sie an ein bis zwei Stellen von der Klippe zu schubsen. Die eine weitere interessante Beziehungskonstellation offen gelassen wurde (innerhalb von Fees Familie, mehr verrate ich nicht), hoffe ich auf eine Fortsetzung, in der auch diese näher beleuchtet werden wird! Gleiches gilt für Fees berufliche Situation, denn für mich ist fraglich, wie sie nach der Zwangspause weitermachen wird! Wie Helga hat sich Fee letztlich auch erst selbst finden müssen, um auch andere finden zu können, und diese Botschaft ist in Zeiten, wo die Ablenkung von dem, was uns selbst ausmacht, so groß ist, unsagbar wichtig!
Es ist ein schönes Buch für die Leute, die es verstehen, wenn jemand den Sinn des Lebens sucht und sich freuen, wenn er nebenbei auch noch die Liebe findet!
Weil ich so jemand bin, vergebe ich 5 von 5 Punkten.
Dank einer Lovelybooks-Leserunde kam ich in den Genuss dieses Buch von Katrin Koppold zu lesen. Mit "Zeit für Eisblumen" hat die Autorin ihr zweites Buch ihrer Sternschnuppen-Reihe beim Rowohlt Verlag veröffentlicht, welche sie vorher in Eigenregie als Self-Publisher herausbrachte. Für mich war es das erste Buch von Koppold und ich bin völlig ohne Ansprüche an das Werk und an die Geschichte von Fee heran gegangen.
Fee ist vor 10 Monaten Mutter geworden und versucht nun Baby, ihren Job als Moderedakteurin und Freundin unter einem Hut zu bringen. Dass dabei nicht alles glatt läuft und das eine Kollegin versucht, sich nicht nur ihren Job sondern auch ihren Freund Sam zu krallen, geht Fee total gegen den Strich. Sie schnappt sich ihre Mutter und ihren Sohn und reist nach Irland. Dort erhofft sie David zu finden, eine heiße Affäre, an die sie öfters denken muss. Kann David ihr das fehlende Feuer in ihrem Leben zurückgeben?
Der Schreibstil von Katrin Koppold hat mir von Beginn an sehr gut gefallen. Alles war sehr flüssig und ich flog eigentlich nur so durch das Buch. Allerdings hatte ich am Anfang ein ziemliches Problem mit Fee und ihrer Einstellung zum Leben. Sie machte oft den Eindruck ihr Leben als Luxusperle nicht aufgeben zu wollen - trotz Kind und weniger Geld. Sie war an vielen Stellen sehr oberflächlich. Aber nach und nach gewährte sie mir einen Einblick in ihre Gedankenwelt und in ihre Vergangenheit, so dass ich in der Lage war sie besser zu verstehen und mit ihr am Ende meinen Frieden zu schließen.
Einen Nebencharakter, den ich sehr mochte, war Ian, den Fee mit Anhang auf ihrer Durchreise durch Irland begegnet. Er gibt ihr den Schubs in die richtige Richtung und ist auch so ein toller Kerl, mit dem ich gerne mal einen Trinken würde.
Ich habe mich auch in Irland sehr wohl gefühlt und hoffe, dass ich dieses schöne Land und die Schauplätze in diesem Buch bald mit meinen eigenen Augen sehen darf. Auf jeden Fall hat die Autorin es geschafft, ihre Liebe zu diesem Land, in ihr Buch und somit an die Leser zu übertragen. Wenn man alles zusammen nimmt, bin ich doch schwer begeistert von "Zeit für Eisblumen" und jetzt mächtig neugierig auf die anderen Bücher der Sternschnuppen-Reihe und anderen Werken der Autorin. Auch wenn ich Anfangs mit der Protagonisten so überhaupt nicht warm werden wollte, hat mich dieses Buch und der Schreibstil von Katrin Koppold überzeugt und eine Zeit lang in ein wunderschönes Land entführt.
Erste Sätze Bis vor einiger Zeit war ich ein richtiger Glückspilz. Als Redakteurin eines Boulevardsenders jettete ich um die Welt, ich hatte jede Menge Designerklamotten in Größe 36 im Schrank und mein Freund Sam sollte bald die Apothekenkette seines Vaters übernehmen.
Klappentext «Manchmal muss man ganz schön weit reisen, um nach Hause zu finden.» Nach der Geburt ihres Sohnes gerät das Leben der Moderedakteurin Fee völlig aus den Fugen. Der Job stresst, die Designerkleider zwicken, und Fees Freund Sam scheint sie mit ihrer verhassten Kollegin zu betrügen. Als sie in Zwangsurlaub geschickt wird, reicht es ihr. Mit Mutter Milla und Sohn Paul im Schlepptau macht sich Fee auf ins winterliche Irland. Dort hofft sie, auf den Straßenmusiker David zu treffen, mit dem sie einst eine leidenschaftliche Affäre hatte. Ist er der fehlende Funke in Fees Leben?
Meine Meinung Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Felicitas Baum, die meist nur Fee genannt wird. Fee kommt mit ihrem neuen Leben als Mutter nicht klar. Sie vermisst ihr altes Leben, was ihr wirklich gut gefallen hat, und fühlt sich in der Mutterrolle überfordert, ebenso wie mit dem fehlenden Geld und der neuen beruflichen Orientierung ihres Freundes Sam, den sie liebt. Fee liebt Mode und ihre Freiheit. Sie steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Im Laufe des Buches muss sie sich der Gegenwart und ihren Ängsten stellen und entwickelt sich weiter. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.
Die Geschichte an sich setzt zeitlich fast direkt an seinen Vorgänger an, auch wenn es eine andere der Schwestern als Protagonistin hat. Sie ist wieder humorvoll, dramatisch und emotional. Es gibt spannende Stellen und überraschende Wendungen und Entwicklungen. Das Buch konnte mich wieder von Beginn an fesseln und mitreißen. Der Schreibstil der Autorin war wieder angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Für mich eine etwas schwächere Fortsetzung, die anders war als sein Vorgänger, daher gibt es von mir
Katrin Koppold hat mit "Zeit für Eisblumen" meine Erwartungen komplett übertroffen. In ihrem Romandebüt "Aussicht auf Sternschnuppen" hat sie eine lustige und schöne Geschichte der Liebe erzählt. Dort lernten wir Helga kennen. In diesem Roman wird die Geschichte ihre Schwester Fee erzählt.
Fees Leben läuft aus dem Ruder, sie bekommt Kind, Mann, Haushalt und Arbeit nicht unter einem Hut. Das Geld reicht vorne und hinten nicht, da Sam die Apotheken seines Vaters nicht übernehmen will und nun Lehrer werden möchte. Ich als Leser hatte das Gefühl, als ob kein gemeinsames Familienleben mehr statt findet, das hat mich sehr traurig gemacht, schließlich ist das gemeinsame Kind Paul ja noch kein Jahr alt.
Nach einem riesen Streit trennt sich Fee von Sam und macht mit Paul und Mama Milla auf die Reise nach Irland. In kleinen Rückblicken erfahren wir dann, wie Fee David kennenlernt und dass Fee Sam mit ihm betrogen hat.
Katrin Koppold hat mich mit ihren Worten so in den Bann gezogen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig, einfühlsam und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Mit Fee, Sam, Milla und auch David hat die Autorin wieder starke und liebevoll gestaltete Protagonisten ins Leben gerufen. Die innerliche Zerrissenheit von Fee sehr emotionsvoll beschrieben worden und ich konnte etliche Handlungen von Fee nachvollziehen. Mit so einer postnatalen Depression ist wirklich nicht zu spaßen und vor allem nicht, wenn sie keiner ernst nimmt. Die Beschreibungen von Irland gefallen mir sehr gut, sie haben mir Lust gemacht, dort mal hin zu fahren. Vielleicht finde ich ja auch dort ein paar Antworten auf meine Fragen.
Dieses Buch kann ich jedem empfehlen, der tiefgründige und nachdenkliche Romane mag.
"Zeit für Eisblumen" erzählt von Fees Leben mit ihrem Freund Sam und Sohn Paul. Seit der Geburt ihres Sohnes ist Fee nicht mehr die alte und ihr steigt einfach alles über den Kopf. Ihre Arbeit wird ihr zu viel, sie muss Themen übernehmen, die sie nicht mag und dann ist da auch noch Monika, die alles dafür gibt, Fees Platz einzunehmen. Als sich Sam dann auch noch entschlossen hat, den Familienbetrieb nicht zu übernehmen und lieber etwas weniger Geld zu haben, geht für Fee ihre heile Welt zu Bruch. Es folgen Depressionen und Ohnmachtsanfälle.
Doch Fee ist fest entschlossen, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen und fliegt mit ihrer Mutter zusammen nach Irland, um einen alten Freund zu treffen: David. Mehr darüber möchte ich nicht erzählen :)
Das Buch ist wundervoll geschrieben und regt immer wieder zum Denken an. Ich muss sagen, dass ich mich sehr gut in Fee hineinversetzen konnte und sie mich wirklich dazu gebracht hat, mein Leben nochmal zu überdenken. Außerdem habe ich realisiert, dass auch mein lieber Ehemann nicht selbstverständlich zu meinem Leben gehört, sondern etwas ganz Besonderes ist, wodurch wir beide noch profitieren werden :) Danke, Fee, und danke, Katrin, für diese wundervolle Geschichte!
Die Geschichte hat mir gut gefallen und auch der Schreibstil war schon wie in Aussicht auf Sternschnuppen sehr angenehm und schön zu lesen. Fee hat mich jedoch fast wahnsinnig gemacht und die meiste Zeit hatte ich nur wenig Verständnis für sie. Natürlich klärt sich ihr Verhalten zum großen Teil auf, aber wirklich erwärmen konnte ich mich leider trotzdem nicht für ihre Person. Dieser zweite Teil der Sternschnuppen-Reihe ist nicht vergleichbar mit dem ersten, da dieser viel ernster ist. Aber das hat mein Lesevergnügen eigentlich nicht geschmälert. Ich bin jetzt natürlich gespannt, wie es mit den restlichen Schwestern weiter geht.
Ich bin irgendwie hin und her gerissen bei diesem Buch. Einerseits hat mir die Protagonistin und die Story anfangs ziemlich gut gefallen, andererseits habe mit der Zeit ich einfach das Interesse an dem Buch verloren. Ich hatte einfach nie die Muse das Buch fertig zu lesen und las in der Zwischenzeit 2 andere (obwohl ich jemand bin, der normalerweise nie mehrere Bücher gleichzeitig liest). Fazit: Leichte Lektüre, die nicht allzu sehr anstrengt und die man locker parallel zu anderen Büchern lesen kann, ohne den Faden zu verlieren.