Koloniale Herrschaft von Europäern - und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch von Nordamerikanern und Japanern - über große Teile der Erde war ein herausragendes Merkmal der Weltgeschichte zwischen etwa 1500 und 1960. Angesichts der extrem unterschiedlichen Entwicklung der früheren Kolonialgebiete in Amerika, Asien und Afrika stellt sich heute die Frage nach einer differenzierten Bewertung der Wirkungen des Kolonialismus. Das Buch unterscheidet Formen und Epochen des Kolonialismus. An Beispielen aus allen Imperien der Neuzeit schildert es Methoden der Eroberung, Herrschaftssicherung und wirtschaftlichen Ausbeutung, das Entstehen besonderer kolonialer Gesellschaften, Spielarten kultureller Kolonisierung, die Grundzüge kolonialistischen Denkens sowie die Ursachen der Dekolonisation.
Ein guter Überblick über die Kolonialisierung. Wer einen kleinen Einblick gewinnen möchte, ist das ein guter Tipp auf jeden Fall. Dank der Anmerkungen und Buchempfehlungen kann man weiter sich mit dem Thema vertiefen. Mir hat persönlich Kapitel 6 über Koloniale Wirtschaft, 7 über Koloniale Gesellschaften und 9 über Kolonialistisched Denken und Kolonialkultur gefallen. Der Anfang des Buches ist theoretisch und immer wichtig uu verstehen, wenn man die nächsten Kapitel diskutieren möchte
Este libro es una síntesis del colonialismo como fenómeno transhistórico. En este sentido, ofrece una panorámica preñada de conceptos, tipologías, formas, etc. que se encuentran en todos los colonialismos existentes desde la Conquista española de América hasta mediados del siglo XX. No es, por tanto, un libro sobre las particularidades y el devenir del colonialismo en América, en Asia o en África. Se compone de nueve capítulos centrados en un tema: colonización y colonias, diferencias entre colonialismo e imperialismo, épocas, conquista-resistencia-colaboración, el estado colonial, formas económicas coloniales, sociedades coloniales, colonialismo y cultura indígena y pensamiento colonialista-cultura colonial. Lo mejor del libro es que ofrece una definición sólida y muchos conceptos interesantes que se pueden ampliar con otras lecturas; lo peor del libro es que, a veces, es demasiado generalista en su pretensión global y racionalizadora.
This is the only book of its kind that I could find: a short, simple, one-volume overview of colonialism in general. It may simply be that there is no way to do this without having some of the problems that this book has, but often the chapters ended up feeling like long lists of specific example, without much of an over-arching framework. Again, it may still be the best there is, but I feel like it could be better.
مقدمة نظرية معقولة عن الاستعمار وانواعه،واشكال الدولة الاستعمارية التي تنشأ في أرض السكان الأصليين، وعن الاقتصاد الاستعماري والمجتمعات التي تتطور في الحالة الاستعمارية وايديولوجيا الاستعمار وثقافة المستعمَرين..ثم التحرر من الاستعمار. عمل رائع من المؤرخ الالماني اوسترهامل. ولا ادري لماذا المترجم او دار النشر حذفت الهوامش والاحالات الهامة للمؤلف
Este libro es buena introducción y sintesis para conocer los diferentes formas de colonialismo (se puede entender también como el neocolianismo se mantiene todavía) que se han dado y se dan en la historia. El libro presenta, aclara, y describe las diferentes formas de colonia/colonización/colonialidad, que a menudo sehan dado en los diferentes tipos de colonialismos durante la historia.
Eine kurze und sehr gut informierende Übersicht über den Kolonialismus. Meine einzige Kritik besteht in dem sehr sachlichen Schreibstil der zwar an sich nicht zu kritisieren ist aber stellenweise ohne einen genügenden einordnenden Absatz ein fast zu positives Bild einzelner Aspekte zeichnen könnte auch wenn dies bestimmt nicht die Absicht war.
Am Ende eine passende Einordnung. Zwar präzise Strukturierung und vorallem reihenweise Klassifikation der verschiedenen Formen und Folgen die Kolonialismus annimmt und hat, aber auch nicht mehr. Das will es auch nicht sein, jedoch fällt es mir schwer es daher so gut wie andere historische oder soziologische Sachbücher zu bewerten, die ich dieses Jahr gelesen habe. Plus, die Sprache ist stellenweise hölzern und es bleibt häufig sehr plastisch, was jedoch dem Konzept 500 Jahre Kolonialismus in bisschen mehr über 100 Seiten darzustellen. Trotzdem eine Empfehlung als Einstieg.
I'm not one who likes dry history textbooks, so this is entirely rated on how good it does what it wants to do, which is very well. It easnt fun to read thoufh.
Como libro para la introducción de este tema es bueno, abarca el concepto propio de colonialismo, colonia y colonización, diferenciandolo claro del imperialismo.
Este texto expone: las fases que tiene el colonialismo, las formas de este, como es su relación con el estado, la religión y las formas de legitimar está práctica, además también de la resistencia de los colonizados.
Es sintético, claro, pero la verdad no siento que sea tan directo el texto, hay algo que no me cuadra para hacerlo un mejor libro, no sé si sea la prosa de los autores.
Aunque, como libro introductorio para alguien que no conoce mucho esta bien, creo que para alguien que ya ha leído varias cosas relacionadas con este tema, no hay muchas cosas nuevas.
As always with an Osterhammel book: well-researched, sees the big picture, extremely structured. Sadly, the overarching narrative falls a bit short in this one (which of course is hard to do in such a concise little volume). Very good introduction to the topic, if you prefer structure over narrative.
Das Büchlein bietet einen guten theoretischen Überblick mit hilfreichen Definitionen, Ansätzen und Unterscheidungen zum Thema Kolonialismus. Wohlbemerkt zu Kolonialismus selbst, nur in Grenzen zu dessen Folgen (dazu gibt es andere C.H. Beck Wissen-Bücher namens "Dekolonisation", "Indianer" (2020 erschienen, find den Titel hätte man durch "Indigene Völker" ersetzen sollen), "Rassismus" etc).
Für Einsteiger*innen zur Thematik würde ich dieses Buch nicht empfehlen, selbst mit Vorwissen zum Kolonialismus musste ich so manches doppelt lesen, die hohe inhaltliche Dichte und der trockene Schreibstil waren auch ein Grund dafür. Das tut der Sache an sich – einer wissenschaftlichen Abhandlung – jedoch nicht unbedingt einen Abbruch.
Die Perspektive der Autoren ist bedingt eurozentristisch; andererseits ging der Kolonialismus auch zu einem beachtlichen Grad von Europa aus. Was mich jedenfalls überrascht hat, war, dass Osterhammel und Jansen sehr viel Bezug auf Asien, Afrika und Lateinamerika nehmen, verhältnismäßig aber wenig auf die USA, Kanada und Australien eingehen. Das mag zwar an meinem Forschungsinteresse (indigenes Kanada) liegen, aber ich empfand das durchaus als Ungleichgewicht. Ehrlicherweise schockiert hat mich, dass die kanadischen Residential Schools selbst im Unterkapitel "Erziehung" (Kapitel "Kolonialismus und Einheimische") gar keine Erwähnung fanden.
Alles in allem bietet das Buch also ein gutes theoretisches Grundgerüst, das durch weiterführende Lektüre und anderes Wissen ergänzt werden kann.
It is what it says - a theoretical overview, no doubt very useful in scholarly endeavours pertaining to the history of colonialism. Short and quickly read. Missed in depth handling of several topics fx the differences between the modes of colonialism and their effects and more information about the perspective of the colonized.
Puh, das war anstrengend zu lesen. Nachdem ich ExitRacism gelesen hatte, wollte ich mich gerne zum Thema Kolonialismus, speziel der Geschichte des deutschen Kolonialismusses, weiterbilden. Dieses kleine Buch aus der "C.H.Beck Wissen"- Reihe ist sehr bedacht auf Definitionen und hängt sich doch immer wieder an der Theorie des Kolonialismus auf. Geschichten und Formen werden sehr ausführlich behandelt, aber tatsächlich waren es vor allem die Folgen, die mich hier am meisten interessiert hätten und deren Behandlung ich mir ausführlicher gewünscht hätte.
Inhaltlich schon sehr gut. Habe einiges gelernt, zB. dass die Mutterlandregierungen gar nicht so viel politischen Einfluss auf die Kolonien hatten wie die ansässigen Siedler oder Gouverneure. Auch dass die fast alle Kolonien bis zum Schluss eher verlustreich waren. Oder dass der Kolonialismus den Kolonien auch viele Vorteile brachte. Für mich war es aber zu schwer zu lesen, das liegt vielleicht auch eher an mir als am Autor, aber ich musste mich immer etwas zwingen weiterzulesen, weil es doch recht trocken war.