Drei Parteien wollen die Herrschaft über die ATLANC – die Tochter der Synkavernen findet ihre Bestimmung
Auf der Erde schreibt man das Jahr 1518 Neuer Galaktischer Zeitrechnung (NGZ). Die Menschen haben mit der Liga Freier Terraner ein großes Sternenreich in der Milchstraße errichtet; sie leben in Frieden mit den meisten bekannten Zivilisationen.
Doch wirklich frei ist niemand. Die Milchstraße wird vom Atopischen Tribunal kontrolliert. Dessen Vertreter behaupten, nur seine Herrschaft verhindere den Untergang – den Weltenbrand – der gesamten Galaxis.
Atlan, der unsterbliche Arkonide, will dem Tribunal in dessen Machtzentrum gegenübertreten, um die Wahrheit zu erfahren. Bis zur Passagewelt Andrabasch ist er bereits vorgestoßen, doch dort lauert auch DER GEGNER IN MIR ...
Der 2. Teil des Doppelbandes von Marc Herren fällt etwag gegenüber dem ersten Teil ab, obwohl er das Ende des Zwischenspiels der ATLANC auf der Reise in die Jenseitigen Lande markiert. Nachdem im letzten Band die Kosmologie um die Atopie thematisiert wurde, geht es in diesem Roman um die Weiterfahrt der ATLANC unter den neuen Bedingungen. Die Rebellion in den Synkavernen wird durch Lua Virtanen und Vogel Ziellos (die in der Vergangenheit von der ATLANC genetisch manipuliert wurden) beendet und die Transterraner müssen die ATLANC verlassen, weil die die Weiterreise durch die Zehrzone nicht überleben würden. Sie finden auf Andrabasch Asyl. Atlan konnte auch das Balg, das den Körper seines Begleiters Shukard unter Kontrolle gebracht hat, beseitigen und den Pensor überzeugen, die Fahrt mit der ATLANC in die Jenseitigen Lande zu begleiten. Insgesamt war dieses Kapitel des aktuellen Zyklus in Andrabasch etwas langatmig, allerdings wurde im letzten Band die Kosmologie des Perryversums etwas erweitert, ohne dass zuviel verraten wurde, die Rätsel wurden mehr, genauso wie die Erwartungen... Schön war, dass im Titelbild des verstorbenen Autors Rainer Castor gedacht wurde.