Es beginnt hier. Es beginnt bei dir. Zombie-Apokalypse. So etwas passiert, wenn uberhaupt, nur in Hollywood und ist von Kreuztal, der beschaulichen Stadt im Siegerland, Lichtjahre entfernt. Es ist ein Wort, das der 16-jahrigen Mila so egal ist, wie der gepflegte Vorgarten ihres spiessigen Nachbarn. Als allerdings genau dieser Nachbar eines Nachts vor ihrer Tur steht und sie fressen will, kommt sie nicht drum herum, sich mit dem Thema etwas genauer zu befassen."
*Inhalt* Zombieapokalypse? In Kreuztal? Pfff. Eher in Hollywood! So oder so ähnlich muss auch die 16-jährige Mila denken, doch weit gefehlt. Genau das passiert nämlich im beschaulichen Kreuztal im Siegerland und Mila muss sich bald viel mehr damit befassen, als es ihr lieb ist...
*Erster Satz des Buches* "Und wenn es mich das Leben kostet, diese eine Regel werde ich brechen."
*Fazit* "X: Es beginnt" ist der erste Roman der "X" Reihe von A.L. Kahnau. Vielleicht habt ihr ja schon von ihrem Debüt-Roman ("Blut wie die Liebe") gehört und meine Rezension gelesen? Vor längerem schrieb mich die Autorin erneut an und fragte, ob ich auch gerne ihren zweiten Roman lesen würde, woraufhin ich natürlich sofort zustimmte.
"X: Es beginnt" ist ein Roman, in dem es um eine Zombieapokalypse geht. Nun ja, was erwarten wir also? Einen Roman mit blutigen, gemeinen, hinterhältigen und eigentlich ziemlich dämlichen Zombies, die mit hervorgestreckten Armen durch die Gegend laufen und "BRAAAAAINS!" schreien? Nun gut, ganz so ist es in A.L.'s Roman dann doch nicht, aber ziemlich blutrünstig sind diese Gefährten dennoch. Aber zurück zum Anfang.
Wir begegnen zu Beginn der 16-jährigen Mila, deren Eltern gerade für 14 Tage nach Frankreich zu Milas Großeltern verreisen. Mila ist darüber sehr glücklich, denn endlich hat sie sturmfreie Bude und kann sich in aller Ruhe einer geplanten Party widmen! Doch da hat sie die Rechnung ohne die spießigen Nachbarn Elsa und Paul gemacht, denn die stürmen die Party recht schnell und geben ihren Senf hinzu. Wäre man gehässig, so würde man sagen, dass jedoch auch Elsa und Paul relativ schnell die Quittung kriegen, denn man sagt ja bekanntlich, der liebe Gott würde kleine Sünden sofort bestrafen. In Anbetracht der Tatsache, dass wir zumindest Paul aber als blutrünstigen Zombie wiedersehen, mag dieses Sprichwort dann aber doch ein wenig daneben sein - nunja. Mila gerät nun also, wie auch der Rest der Stadt, immer tiefer in den "Sumpf" der Untoten und muss mit ihren Freunden, Lehrern und Bekannten ums nackte Überleben kämpfen.
Mila ist ein sympathisches, junges Mädchen, mit großem Gerechtigkeitssinn und einer großen Portion Hilfsbereitschaft. Sie riskiert ihr Leben für andere Menschen, muss aber früher oder später erkennen, dass sie nicht jedem helfen kann, was ihr nicht nur einen gehörigen Dämpfer versetzt, sondern sie zeitweise in ziemlich deprimierte Stimmung versetzt (was aber wohl ein jeder von uns verstehen kann).
Als sie sich schließlich mit ihrer Freundin Charly in die Schule rettet und dort verbarrikadiert, wird die Situation immer brenzliger, denn auch die Lehrer, Schüler und Eltern, die dort untergekommen sind, haben keine Pauschallösung für das Problem: Zombie. Keiner der dortigen wagt es überhaupt auszusprechen (außer dem Ekel Paddy), für die Menschen dort sind die seltsamen Gestalten dort draußen eher "Kranke". Daran hält sich auch Mila ganz lange fest, bis sie letztendlich doch kapituliert und ihr klar wird: die dort draußen sind nicht mehr zu retten. Durch die ein oder andere waghalsige Planung, die notwendig wird, weil das Essen ausgeht, dezimiert sich die Zahl der Lebenden immer wieder und Mila und ihre Freunde tun ihr nötigstes, um irgendwie zu überleben.
Ich muss gestehen, dass ich eine begeisterte Zombiefilmguckerin bin und schon die ein oder andere Staffel "The Walking Dead" gesehen habe - doch einen Zombieroman lesen? Das hat mich bisher nur wenig gereizt, was aber auch vor allem daran liegt, dass ich noch keinen gesehen habe, der wirklich positiv bewertet wurde (kennt jemand einen? Einfach kommentieren :) ) - wobei mir auch gar keiner einfallen würde. Mit "X: Es beginnt" von A.L. Kahnau habe ich nun also quasi mein Zombieroman-Debüt hingelegt und muss zugeben: Ich bin begeistert. A.L. schafft es, uns zittern und bangen zu lassen und ich bin froh, dass ich den Roman am heiligsten Tag gelesen habe - und nicht alleine, bei Dunkelheit. Ich hätte vermutlich alles unter der Bettdecke versteckt, die Tür 3x kontrolliert und nichts und niemanden reingelassen... man weiß ja nie, ob uns nicht auch einmal eine Zombie-Apokalypse droht...
Insgesamt kann ich den Roman nur wärmstens empfehlen, denn er beinhaltet alles, was ein gutes Gruselbuch braucht: tolle Charaktere (auch wenn man den ein oder anderen manchmal am liebsten den Zombies vorwerfen wü... ok, das hab ich jetzt nicht geschrieben!), eine düstere, manchmal blutrünstige Stimmung... jede Menge Spannung - und einen monstermäßig fiesen Cliffhanger, der einen die Finger nach Band 2 lecken lässt!
Viel zu lange stand dieses Büchlein ungelesen im Regal. Um ehrlich zu sein benötigte es den richtigen Zeitpunkt, denn für gewöhnlich gehören Bücher und Filme über Zombie-Apokalypsen nicht zu meinen favorisierten Themen. Dennoch war ich sehr neugierig auf die Thematik und besonders auf die Umsetzung, denn hier handelt es sich um eine bisher siebenteilige Reihe.
Vor wenigen Tagen beschloss ich, in den Roman rein zu lesen – mir war nach einer spannungsgeladenen Geschichte. Letztendlich endete es so, dass mich die Thematik nicht mehr losließ und hätte ich nicht zur Arbeit gemusst, hätte ich das knapp 300 seitenlangen Buch in einem Rutsch durchgelesen. Den Schreibstil empfand ich als jugendlich locker und sehr angenehm zu lesen. Die Autorin schaffte es, bestimmte Situationen so detailliert und eindrucksvoll zu beschreiben, dass ich völlig gebannt war. Der Ausbau der Charaktere war sehr gelungen, es gab mehrere Personen, die ich nicht gut einschätzen konnte, die mich sogar täuschen oder überraschen konnten.
Mila war meiner Meinung nach eine angenehme Protagonistin, auch wenn ich sie punktuell als etwas naiv empfand. Es gab Aspekte die klar auf der Hand lagen, von ihr jedoch gänzlich übersehen oder nicht wahrgenommen wurden. Zum Glück besaß Paddy den nötigen Scharfsinn, auch wenn er arrogant und egoistisch wirkte. Doch auch er gehörte definitiv zu den Charakteren, die mich überraschen konnten. Samuel fand ich angenehm, auch wenn ich gerne noch mehr über ihn erfahren hätte. Es gab zahlreiche Personen, was mich aber keinesfalls verwirrte, denn jeder hatte seine Aufgabe. Besonders gespannt bin ich natürlich auf den weiteren Einfluss von Dante, der bisher recht mysteriös blieb. Seine Kapitel waren kurz, aber dennoch aussagekräftig.
„Schlaf erst mal. Morgen sieht die Welt ganz anders aus.“ „Das befürchte ich auch“ [Es beginnt X 1, A.L. Kahnau]
Die Umsetzung der Apokalypse fand ich mehr als gelungen. Die Einführung in die Thematik erfolgte schrittweise und nahm immer mehr an Tempo und Dramatik zu, sodass ich mir sehr gut darauf einlassen konnte. Sagen wir mal ich habe „Blut geleckt“, was als Formulierung in dem Fall natürlich mehr als passend erscheint. Ich bin unfassbar gespannt darauf, wie es mit den Jugendlichen weitergeht und werde somit ganz bald mit Episode 2 weitermachen.
Es beginnt (X 1) konnte mich gänzlich überzeugen. Die Spannung war nahezu greifbar und die Protagonisten allesamt individuell und authentisch. Auch das Setting empfand ich als gelungen gewählt, ebenso die schrittweise Einführung in die Thematik mit steigendem Tempo.
Vielen Dank an A.L. Kahnau für das Rezensionsexemplar.
Inhalt/Meinung Wieder ein Zombiebuch in meiner Sammlung. Wieder eine Zombiegeschichte, die auf den ersten Blick wie jede andere ist. Oder? Finden wir heraus, ob die Zombies mich gefressen haben … oder ich sie.
Die Geschichte beginnt nicht, wie jede andere, was schon mal ein guter Anfang war. Wir finden uns scheinbar in der Welt einer Jugendlichen, Mila, wieder, für die es nichts Wichtigeres gibt, als die Party am Wochenende, weil ihre Eltern verreist sind. Da kommt dann aber auch schon mein erster Kritikpunkt, denn mal ehrlich, ich würde meine 15jährige Tochter nicht 2 Wochen alleine im Haus zurücklassen. Außer sie ist wirklich schon so erwachsen und verantwortungsbewusst. Fand ich jetzt etwas seltsam, allerdings wird auch nicht so richtig klar, wie die Eltern zu ihrer Tochter stehen, denn sie sind ja eben nicht da. Die Nachbarn passen auf die Tochter auf, es wird regelmäßig telefoniert, aber ich glaube, so wirklich froh waren die Eltern nicht, ihre Tochter allein zu lassen.
Natürlich passiert, was passieren muss. Sie plant eine Party und die läuft aus dem Ruder. Scheinbar läuft alles auf eine Teenie-Geschichte ab und ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen, dass irgendwas noch anfängt mit Glitzern. Am Rande webt die Autorin allerdings gekonnt immer kleine Informationen in die Geschichte ein, die einen großen Vorfall nach sich ziehen. Erst im Nachhinein wurde mir klar, wie geschickt das eigentlich gemacht wurde, denn genauso nahmen wahrscheinlich die Protagonisten die Infos über Krankheitsfälle auf. Als Randinformation, die man liest und dann wieder vergisst.
Deswegen überraschte mich der erste Angriff genauso kalt wie die Protagonistin. Sie ist zu Anfang etwas naiv, was die Kranken angeht, denn mal ehrlich: Wer hat denn nun noch niemals nie nicht von Zombies gehört? Aber es geht eigentlich recht schnell, dann akzeptiert sie, dass diese Leute krank sind und ihnen nichts Gutes wollen.
Die Protagonisten sind alle noch ziemlich jung und es gibt kaum Erwachsene, was ich eigentlich sogar echt interessant fand. Hoffen wir, dass die Autorin die Schiene weiterfährt und dieses Kurs beibehält. Die Jugendlichen müssen gucken, wie sie sich durchsetzen und sind auch die fast die Einzigen, die um das Überleben der Gruppe kämpfen. Interessante Sichtweise, denn man weiß ja nicht, wie es wäre, wenn wirklich die Zombies kommen würden.
Das alle in der Turnhalle Quartier finden, legen wir mal als Quotenklischee ad acta. ;-)
Ein ganz großer Pluspunkt war Paddy. Endlich mal einer der sagt was Sache ist. Der weiß, dass es Zombies sind, und dass man sie töten muss. Dass Kratzer Lebensgefährlich sein können und dass es einfach Menschen gibt, die der Gruppe schaden. Jemand, der geradlinig denkt und die Dinge einfach beim Namen nennt. Herrlich erfrischend! Genau so jemanden braucht jede Gruppe innerhalb irgendeiner Apokalypse, egal ob Zombies oder sonst was Mutiertes!!
Das Ende kam schnell und war natürlich recht offen, schließlich handelt es sich hier um einen Anfang. Nichtsdestotrotz hat die Autorin einen guten Spannungsbogen hingelegt, genug Fragen beantwortet und ausreichend Fragen für die weitere Geschichte offengelassen. Beim Lesen sollte man immer im Hinterkopf behalten, was im Klappentext erwähnt wird: Jugendbuch ab 14 Jahre! Also nix trashiges oder überzogene Zombiebeschreibungen!
Fazit „X-Es Beginnt“ ist eine nette Zombiegeschichte für Zwischendurch, die nicht unbedingt mit neuartigen Infos auffährt, aber durch den Anteil der Jugendlichen wird die Geschichte in eine andere Richtung gelenkt, als es sonst so üblich ist. Außerdem darf sich der Leser selbst ein Bild über den Ausbruch der Seuche machen.
Ich vergebe an dieser Stelle eine Leseempfehlung und hoffe auf mehr Paddys in der Geschichte.
"Es beginnt" ist der erste Teil der Zombie-Reihe von A. L. Kahnau, die bisher sieben Bände umfasst.
Der Auftaktband beschreibt den Beginn der Zombie-Apokalypse als zunächst recht typisches Jugendbuch mit alltäglichen Themen und Problemen wie Partys, Jungs und Freundschaften, wobei insbesondere die Protagonistin Mila näher vorgestellt wird. Die Zombie-Geschichte geht erst nach und nach los und auch nur mit sehr wenigen Andeutungen, woher die Zombies stammen bzw. wie sich die "Krankheit" ausbreitete. Dadurch wirkte der Beginn für mich recht zäh und nicht unbedingt spannend. Vor allem die Party und Milas Versuche, ihren Schwarm für sich zu gewinnen, fand ich oberflächlich und klischeehaft.
Das besserte sich zum Glück, sobald die ersten Zombies auftauchen und Milas Leben auf den Kopf gestellt wird. Die Flucht vor den Zombies und die immer ausweglosere Lage wurde ganz gut beschrieben, wenn auch nicht innovativ. Im weiteren Verlauf wurde das Buch dadurch kurzweiliger und spannender, auch wenn mich einige Punkte gestört haben - allen voran die Tatsache, dass den Erwachsenen hier überhaupt nichts zugetraut wird und eine Gruppe 16-jähriger alles fast alleine in die Hand nimmt, obwohl sich knapp 100 Personen gemeinsam in die Schule gerettet haben. Das soll nicht heißen, dass ich 16-jährigen nichts zutraue, aber etwas ausgewogener hätte das schon sein können. Und würden sich in solchen Situationen nicht eher Personen mit wichtiger Stellung unter den Bewohnern als "Anführer" aufführen (z.B. Bürgervorsteher o. ä.)? Stattdessen spielt sich der Klassen-Nerd Patrick als Boss auf und meint, alles zu wissen. Der war mit Abstand die nervtötendste Person im Buch, wenn auch gewollt.
Auch mit den anderen Charakteren konnte ich mich nicht identifizieren. Mila als Protagonistin war oberflächlich, trotzig und uneinsichtig, was sie absolut unsympathisch machte. Die Romanze, die sich zu ihrem Schwarm entwickelt, war auch emotional nicht nachvollziehbar und wirkte zu gewollt. Dabei gehört eine Romanze nicht zwangsläufig zu einer guten Geschichte - hier hätte ich mehr Zeit für die Entwicklung der Gefühle schön gefunden. Die weiteren Charaktere blieben auch oberflächlich und stereotyp. Hier hoffe ich, dass sich das in den folgenden Bänden noch bessert.
Der Schreibstil ist einfach, aber locker, flüssig und mit etwas Humor, was die Seiten nur so dahinfliegen lässt.
Fazit: Nach einem zähen Start wird die Geschichte spannender und kurzweilig, bleibt aber wenig innovativ und mit den Charakteren konnte ich nicht mitfühlen. Für Zwischendurch eine nette Geschichte für Zombie-Fans, man sollte aber keine vielschichtige Handlung und Charaktere wie z.B. bei "The Walking Dead" erwarten.
Vorneweg: Ich hab mir dieses Buch nur deswegen gekauft, da ich von der Autorin so begeistert bin. Zwar hab ich erst ein Buch von ihr gelesen gehabt, aber der Schreibstil war einfach spitze. Er ist so gefühlvoll. Jetzt, nach dem vollendeten dritten Buch bin ich einfach nur noch mehr begeistert. Leider hab ich mir, da ich nicht wusste, ob mir das Buch gefallen wird, nur das erste Buch der X-Reihe angeschafft und nicht gleich alle bereits Erschienenen.
Die Figuren sind realistisch aufgebaut, jeder mit seinen guten und schlechten Seiten. Es hat sehr überraschende Wendungen. Ich hätte z.B. nicht gedacht, dass Paddy gleich im ersten Buch stirbt. Um ehrlich zu sein hätte ich mir gedacht, dass er bis zum Schluss überlebt. So schnell kann man sich täuschen. Außerdem fand ich das Klo-Debakel sehr gut eingebaut. Dass die Figuren auch auf die Toilette müssen, macht sie sehr viel realistischer als bei anderen Büchern/Filmen, wo die Figuren meistens nie müssen, wie eh auch in dem Buch beschrieben, dass die Helden nie aufs Klo müssen, in dem Buch von A. L. Kahnau allerdings schon, was ich echt schön finde. Der Toilettendrang bzw. Stoffwechsel gehört nunmal zum Leben dazu. Das hat die Autorin auch schon bei "Die Farbe von Schmerz" sehr gut eingebracht. Hut ab!
Es endet so spannend. Ich weiß nicht, ob Dante gut oder böse ist, das wird glaub ich in den nächsten Büchern geklärt. Allerdings kann ich es garnicht abwarten, mir die restlichen Bücher der Reihe zu bestellen. Von mir kriegt dieses Buch 5 Sterne. Ganz klare fünf Sterne. Es war überraschend, brutal, und einfach komplett anders als ich es mir erwartet hab. Ich interessier mich generell nicht für Zombies geschweige denn Zombieapokalypsen, aber dieses Buch hat mich in seinem Bann. Danke A. L. Kahnau für diese Reihe. Ein fantastischer Beginn.
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Am Anfang war ich wenig begeistert, da man halt merkt, dass dieses Buch für Jugendliche geschrieben ist und die Protagonisten auch etwas naiv und planlos sind.
Mit der Zeit ändert sich dann auch und man merkt, dass Mila und ihre Freunde sich der Situation anpassen und langsam erwachsen werden. Werde mir wohl bald noch Band 2 besorgen und evtl. dann auch die ganze Reihe.
Klappentext Es beginnt hier. Es beginnt bei dir. Zombie-Apokalypse. Ein Wort, das der sechzehnjährigen Mila so egal ist, wie der gepflegte Vorgarten ihres spießigen Nachbarn. Als allerdings genau dieser Nachbar eines nachts vor ihrer Tür steht und sie fressen will, kommt sie nicht drum herum, sich mit dem Thema etwas genauer zu befassen.
Meine Meinung Das Buch erzählt aus der Sicht von Mila, einer normalen sechzehnjährigen Schülerin aus dem Siegerland, deren Leben bisher aus dem typsischen Klischees wie Jungs, Partys und Freundschaften besteht. Sie ist freundlich, testet ihre Grenzen mit einer Party aus, als ihre Eltern nicht da sind, ist aber auch ein wenig oberflächlich, uneinsichtig und voller Vorteile gegenüber manche ihrer Mitschüler. Doch plötzlich schlägt die Geschichte um und im Siegerland tritt eine mysteriöse Krankheit auf, die sich erst als eine normale Grippe tarnt, aber dann in einer Zombie-Apokalypse endet, die die Protagonistin und die ganze Stadt vor neue Herausforderungen stellt. Die Geschichte ist eine Einführung in die Charaktere und das Entstehen der Zombies. Die Stimmung schlägt schnell und plötzlich um, auch wenn es weniger überraschende Wendungen und Entwicklungen gab. Schnell wird aus einem Jugendbuch eine Jugendhorrorgeschichte, die einen in Atem hält, aber noch nicht ihr volles Potenzial entfaltet. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein gelungener Auftakt, der mittendrin von einem Jugendroman zu einer Zombieapokalypse umschlägt und deutlich ernster wird und Potenzial bietet. Das Buch konnte mich gut unterhalten, daher gibt es verdiente 3,5 von 5 Würmchen