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Spielregeln der Politik im Mittelalter: Kommunikation in Frieden und Fehde

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Das Mittelalter kannte ein ausgeprägtes System von "Spielregeln", die den Kampf um Rang, Macht und Ehre lenkten und oftmals ein Ausufern der Gewalt verhinderten. Anhand zeitgenössischer Quellen zeigt Gerd Althoff, wie eine Gesellschaft, die kein staatliches Waffen- und Gewaltmonopol kannte, mit Konflikten zwischen den 'Großen' des Reiches umging. Zentrale Bedeutung kam dabei den Vermittlern zu. Sie waren mit beträchtlicher Autorität ausgestattet und verhinderten, dass Fehden unkontrolliert eskalierten. Auf der Ebene der öffentlichen Kommunikation bestimmten demonstrativ-rituelle Verhaltensweisen, Zeichen und Gesten die Verfahren politischer Machtausübung. Es wurde mehr gezeigt als argumentiert: Empörung über falsches Verhalten signalisierte man etwa, indem man einen Brief mitsamt Siegel vor den Augen andere auf den Boden warf, ihn zerknüllte und mit den Füßen trat.

384 pages, Kindle Edition

First published June 21, 1992

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Gerd Althoff

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Profile Image for Ólafía Heba.
35 reviews
March 24, 2026
Þessi kom skemmtilega á óvart! Ég hef almennt ekki verið hrifin af miðaldasögu og þeim fræðum sem fylgja þessum þremur tímabilum sögunnar.

EN, þessi bók er mjög áhugaverð þar sem hún skoðar eftirfarandi félagslega þætti, fjölskylduna, vináttu og sambönd herrans við menn hans og hvernig þessir þættir höfðu áhrif á stjórnmál miðalda.



Mæli eindregið með því að drekka rauðvín á meðan lestur á þessari bók stendur yfir.
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