Mancher Schmerz lässt sich nur durch noch mehr Schmerz lindern. Durch den Schmerz anderer ...
Mit dem Schnee kommt der Tod. Unterdessen kämpft Kriminalhauptkommissar Erik Donner um seine Rückkehr zur Mordkommission. Doch statt seinem Versetzungsgesuch zu entsprechen, beauftragt man ihn zusammen mit einer Handvoll alternder Streifenbeamter mit der Bewachung des Weihnachtsmarktes – eine unsagbare Demütigung für Donner. Aber schon bald sieht er sich mit einem bizarren Verbrechen konfrontiert. Denn ausgerechnet auf dem Adventsmarkt entdeckt man eine grauenvoll zugerichtete Leiche in einem Sack.
Schnell wird klar, dass dies nur der Beginn einer tödlichen Inszenierung ist.
Der zweite Band der Reihe hat mir ausnehmend gut gefallen. Spannend von Anfang an mit einem Spannungsbogen auf ganz hohem Niveau, der das ganze Buch über gehalten wird und einem Thema, das unter die Haut geht. Elias Haller versteht sein Handwerk, ohne Frage.
Der immer überall aneckende, niemals klein beigebende Kriminalhauptkommissar ist Kripo-Beamter mit Leib und Seele. Sein Anliegen ist es, die Verbrecher dingfest zu machen. Doch um in diesem Fall den Schuldigen zu finden, muss er das Motiv finden, und ihm rennt die Zeit davon, denn es bleibt nicht bei dem einen Toten.
Der Fall ist sehr verzwickt. Während sich eine Ahnung recht früh kristallisiert, ist diese nur zum Teil richtig. Jeder Mensch hat dunkle Flecke auf seiner weißen Weste, der eine kleinere, kaum erkennbare, der andere riesengroße, doch um sie ans Tageslicht zu bringen, gehört eine gehörige Portion Mut und detektivischer Spürsinn dazu, denn natürlich schweigen sich die Menschen aus. Wer gibt schon gern zu, dass er Dreck am Stecken hat? Und was nach und nach herauskommt, ist so haarsträubend finster, so furchtbar, dass jeder der hier Ermordeten seinen Tod im Grunde genommen verdient hat, wenn auch nicht auf so grausame Art.
Auch private Einblicke gibt es wieder, und wenn Erik Donner auch nicht gerade der umgänglichste Mensch ist, oft nicht weiß, wie er nett reagieren könnte, sondern wieder irgendetwas herauspoltert, wächst er einem langsam ans Herz.
Zum Ende hin sieht es so aus, als würde Donner sogar sein Leben geben. Aber er scheint tatsächlich 9 Leben wie eine Katze zu besitzen. Und das ist nur gut so, sonst würde es ja keine weiteren Bücher mit ihm als Protagonisten geben.
Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es richtiggehend verschlungen. Die volle Punktzahl 10/10 Punkte gibt es von mir.
Mit dem Schnee kommt der Tod. Kriminalhauptkommissar Erik Donner kämpft um seine Rückkehr zur Mordkommission. Doch statt seinem Versetzungsgesuch zu entsprechen, beauftragt man ihn zusammen mit einer Handvoll alternder Streifenbeamter mit der Bewachung des Weihnachtsmarktes – eine unsagbare Demütigung für Donner. Aber schon bald sieht er sich mit einem bizarren Verbrechen konfrontiert. Denn ausgerechnet auf dem Adventsmarkt entdeckt man eine grauenvoll zugerichtete Leiche in einem Sack. Schnell wird klar, dass dies nur der Beginn einer tödlichen Inszenierung ist. ~ Die Geschichte ist gut ausgedacht und auch gut geschrieben. Es gibt immer wieder Rückblicke in die düstere Vergangenheit des Täters. Früh scheint klar zu sein, wer die bestalischen Morde begannen hat. Dennoch bleiben Zweifel. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Das Buch wird nie langweilig und die Morde sind sehr grausam. Das Cover der Reihe gefällt mir sehr gut und hat mich von Anfang an angesprochen. ~ Das erste Buch war definitiv besser, aber auch hier hat Haller eine sehr gute Arbeit abgeliefert. Die Reihe geht weiter und ich bin überzeugt, dass mich noch viele grausame Überraschungen erwarten.
Nachdem mir der erste Band „Tod und tiefer Fall“ schon sehr gut gefallen hat, war ich gespannt auf den zweiten Band um die Reihe mit Kommissar Erik Donner. Auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht.
Erik Donner wird in diesem zweiten Band damit beauftragt, gemeinsam mit Streifenbeamten den Weihnachtsmarkt zu bewachen. Für Kommissar Donner ist das eine große Demütigung. Mit welchen Verbrechen er dann jedoch konfrontiert wird, ist schrecklich. Wird es ihm gelingen, auch diesen Fall zu lösen?
Gleich von der ersten Seite an war ich in der Handlung drin. Der Schreibstil war flüssig und spannend, so dass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. In die einzelnen Charaktere konnte ich mich hineinversetzen und ich selbst war praktisch voll in der Geschichte drin. Ich habe mit ermittelt und versucht, den Fall zu lösen.
Ein weiterer spannender und gelungener Band von Elias Haller. Ich bin schon auf den dritten Teil gespannt. Von mir gibt es für „Rache und roter Schnee“ vier Sterne.