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Piccoli amori

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In questo breve romanzo Werfel descrive l'ingresso in un'agiata famiglia praghese di una giovane, graziosa ragazza, Erna, che dovrà prendersi cura di un adolescente sensibile e inquieto, Hugo. Hugo è rapidamente conquistato dal fascino della giovane donna. La sua duplice infatuazione (per Edna e per i suoi amanti, che egli idealizza e nei quali tende a immedesimarsi) faranno di lui un complice nelle fugaci trame d'amore della ragazza. Presto, comunque, le convenienze verranno ristabilite, il morbido e ordinato mondo borghese in cui Hugo sta crescendo si richiuderà attorno a lui, escludendo per sempre la bella, fresca, vivace e reprensibile Erna.

100 pages, Paperback

First published January 1, 1931

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About the author

Franz Werfel

351 books172 followers
Czech-born poet, playwright, and novelist, whose central themes were religious faith, heroism, and human brotherhood. Franz Werfel's best-known works include The Forty Days of Musa Dagh (1933), a classic historical novel that portrays Armenian resistance to the Turks, and The Song of Bernadette (1941). The latter book had its start when Werfel, a Jew escaping the Nazis, found solace in the pilgrimage town of Lourdes, where St. Bernadette had had visions of the Virgin. Werfel made a promise to "sing the song" of the saint if he ever reached the United States. He died in California in 1945.

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Profile Image for miledi.
114 reviews
August 19, 2019
Siamo a Praga nei primi anni del Novecento. Werfel ci accompagna con grande sensibilità attraverso i turbamenti e le fantasie del piccolo Hugo nel momento in cui Erna, la giovane istitutrice, irrompe nella sua vita. Una educazione sentimentale raccontata con grazia, delicatezza e un pizzico di ironia.
Romanzo breve, solo cento pagine. Delizioso.
Profile Image for Eva Holzmair.
Author 3 books2 followers
August 29, 2026
Nun da sich Werfels Tod gerade erst zum 81. Mal jährte und bald auch sein 136. Geburtstag ansteht, habe ich eine weitere seiner Geschichten gelesen. „Kleine Verhältnisse“ schildert die Verwirrungen des elfjährigen Knaben Hugo, der in der Geborgenheit einer gutsituierten Familie aufwächst und durch seine neue Erzieherin, Erna Tappert, erfährt, was es heißt, aus kleinen Verhältnissen zu stammen und sich als junge Frau ein bisschen Liebe und Vergnügen zu gönnen.
Den Begriff „kleine Verhältnisse“ lernt Hugo erst gegen Ende des Buches kennen, als er (Achtung Spoiler!) von seiner Mutter für die zur Abtreibung genötigte Erna Hilfe erbittet, wobei er die Schwierigkeiten, in denen Erna steckt, nicht benennen und nur erahnen kann.
Durch Erna tritt er davor in eine Welt ein, die bislang außerhalb der Wahrnehmung dieses behüteten Knaben war. Er versucht die Treffen zwischen Erna und dem Offizier Zelnik und später dem Konzipisten Tittel in das einzuordnen, was er in Büchern gelesen hat, doch kann er das Gelesene mit dem Gesehenen und Gehörten nicht in Einklang bringen. Überhaupt die Wörter. Sie sind seine eigentliche Welt. „Er liebte es sehr, wenn Zelnik die strammen Ausdrücke des Dienstes in seine Rede flocht. Dann prägte er diese Worte seinem Gedächtnis ein wie etwas Kostbares und Vornehmens, dessen Gebrauch auszeichnet.“
Die Sprache ist für den Knaben ein Reich, das ihm erlaubt, sich auszutoben mit erfundenen Geschichten, die er Erna vorträgt, mit linkischen Gedichten, die er niederschreibt. Hugo ist unschwer als das Kind zu erkennen, das Franz Werfel einst in Prag war und der uns nun in diesem Buch mit Ausdrücken wie das „lichtzerklirrende Spiel eines Springbrunnens“ beglückt oder einen Leichenwagen schildert, der „von Quasten und Draperien umschlottert“ ist.
Warmherzig zeichnet Werfel seine Zeit zwischen Kindheit und Jugend nach, als die „kleinen Verhältnisse“ für ihn Gestalt annehmen, zuerst, ohne den Begriff zu kennen, durch den Besuch in Erna Tapperts Zuhause und dann durch die Erklärung seiner Mutter, dass Erna nicht arm sei, sondern in kleinen Verhältnissen lebe. „Er lehnte sich zurück und richtete den Sinn auf dieses Wort. Mit Frau Tapperts Wohnung also war die Welt nicht zu Ende. Hugo sah deutlich eine schier endlose Zimmerflucht vor sich. Und Erna entfernte sich, indem sie langsam von Kammer zu Kammer schritt. Die Türen […] wurden immer ärmlicher und niedriger. […] Vielleicht war der letzte Raum die Totenkammer.“
Eine inhaltlich zum Nachdenken anregende und sprachlich zum Genießen einladende Erzählung.
297 reviews5 followers
October 18, 2019
Have only had _Jakobowsky und der Oberst_ before this, and thought it would make good commuting reading. A nice coming of age story with a glimpse of life among the Haut bourgeoisie in Prague before World War I. Hugo has been seriously sick so that he did not go to school and the family employed a nanny, Erna Tappert who lets Hugo into her personal life. So Hugo meets two of her lovers, one a soldier whom he liked and then a second a civil servant whom he didn't like. Later she becomes pregnant, and she takes him to her petit bourgeois apartment, where he overhears a conversation with her mother that he doesn't fully grasp, but any adult will understand indicates she has gotten pregnant. After keeping what he has witnessed secret, sensing that Erna is in trouble, Hugo tells her mother, a decision that appears to lead to the family giving her financial assistance, thought whether it is for an abortion or a to go away and have the baby secretly isn't entirely clear, but after great panic about losing her Hugo awakes one morning ready to move on into adolescence and we assume begin study at the gymnasium.

It is tenderly told, and might well be worth comparing with Musil's _Die Verwirrung des Zöglings Törless_ .
27 reviews2 followers
June 16, 2015
Racconto breve che fa un ritratto dell'ambiente piccolo-borghese della Praga dei primi del novecento attraverso le emozioni di un adolescente che, nel rapporto con la giovane istitutrice Erna, conoscerà le prime pulsioni e turbamenti sentimentali. Atmosfera narrativa poetica, flaubertiana, che evoca sentimenti di tenerezza nei confronti del piccolo Hugo alle prese con il suo percorso di crescita emotiva, e di dolce rassegnazione per l'ineluttabilità di un distacco voluto dalle rigide convenzioni del mondo borghese.
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