**Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...**
Vor drei Jahren besetzten die technologisch überlegenen Kytharer die Erde und verdrängten die minderwertige Menschheit rücksichtslos von ihrem Platz. Sie machten sich den gesamten Planeten zu eigen und alles, was darauf lebte. Doch im Verborgenen regt sich bereits der Widerstand. Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf die drohende Invasion der Kytharer vorbereitet. Als Anführerin der geheimen Organisation Rebell City verfolgt sie nur ein Ziel: die Erde zurückzuerobern. Aber auf eines ist Meyruka nicht vorbereitet: die Begegnung mit Captain Syn Leroi, dem kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…
Vor drei Jahren besetzten die technologisch überlegenen Kytharer die Erde und verdrängten die minderwertige Menschheit rücksichtslos von ihrem Platz. Sie machten sich den gesamten Planeten zu eigen und alles, was darauf lebte. Doch im Verborgenen regt sich bereits der Widerstand. Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf die drohende Invasion der Kytharer vorbereitet. Als Anführerin der geheimen Organisation Rebell City verfolgt sie nur ein Ziel: die Erde zurückzuerobern. Aber auf eines ist Meyruka nicht vorbereitet: die Begegnung mit Captain Syn Leroi, dem kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…
Nehmen wir einen Mixer. Los, holt ihn aus der Küche! Tun wir die Protagonistin von Throne of Glass rein. Ja? Gut. Als nächstes die Liebesgeschichte von Legend. Danach das Setting von Die 5. Welle, ein paar Element aus Seelen, jede Menge Action und noch ein paar Becher Geheimzutat. Haben wir das? Dann mixen wir mal zusammen und heraus kommt: Meyruka. Im Grunde ist die Geschichte nicht neu, aber wie die Autorin die Sache mit den Aliens aufgewickelt hat, hat mir gut gefallen. Ich mag die Idee der Kytharer und ich mag die ganzen Erklärungen, die sich dahinter verbergen, fast schon noch mehr. Okay, streichen wir das fast. Die Kytharer selbst sind ausgedacht, aber ihre Geschichte, ihre Motive, ihre Verbindung zu den Menschen, sind schlüssig und logisch. Zu den Charakteren habe ich eine... äh... sagen wir mal, nicht so einfache Beziehung. Mey erinnert sehr an Calaena aus den Throne of Glass-Büchern. Eine starke, selbstbewusste Anführerin. Aber dann war sie mir stellenweise aber auch wieder zu stereotypisch aufgebaut. Natürlich wunderschön und von Allen geliebt, sie ist etwas Besonderes. Es war nicht durchgehend, gerade am Anfang mochte ich Meyruka total, aber im Laufe der Geschichte bekam sie immer mal wieder Züge, die mich genervt die Augen verdrehen ließen. Syn hingegen ist ein Kytharer. Wenn ihr euren Blick ein paar Zeilen nach oben richtet, seht ihr, dass ich die Kytharer mochte. Pluspunkt Nummer eins. Er ist ein Charakter, der als Krieger gezüchtet wurde und dementsprechend einiges über die kytharische Waffen und Schiffe weiß – aber keine Ahnung hat, was eine Dramaqueen ist. Er ist ein wenig naiv, wodurch er in der einen oder anderen witzigen Situationen landet und keine Ahnung hat, wieso alle um ihn herum lachen. Er ist auch total lieb und loyal und jemand, den man gern hat. Habe ich auch schon erwähnt, dass er das ganze coole Kytharer-Wissen hat? ;-) Vieles „Geheimnisse“ waren ziemlich vorhersehbar. Fasst das auf, wie ihr wollt, aber es gibt den Unterschied zwischen gespannt an den Seiten kleben, weil man es wissen will und diesem „Jaaa, das habe ich mir schon gedacht“, bei dem das an-den-Seiten-Kleben ausbleibt. Besonders in der Mitte entstanden auch dadurch die eine oder andere Flaute, in der ich sehnsüchtig auf die nächste Action-Szene gewartet habe. Deshalb habe ich keine Ahnung, welche Bewertung das Buch von mir verdient. 3 Sterne? 4? Ich denke, ich klicke gleich einfach spontan auf eine davon. Denn ich mochte das Buch gerne, aber es hatte auch Schwächen, die mich zum Teil auch mal stärker gestört haben.
Über die Autorin: Johanna Danninger, geboren 1985, lebt als Krankenschwester mit ihrem Mann, einem Hund und zwei Katzen umringt von Wiesen und Feldern im schönen Niederbayern. Schon als Kind dachte sie sich in ihre eigenen Geschichten hinein. Seit sie 2013 den Schritt in das Autorenleben wagte, kann sie sich ein Leben ohne Tastatur und Textprogramm gar nicht mehr vorstellen. Und in ihrem Kopf schwirren noch zahlreiche weitere Ideen, die nur darauf warten endlich aufgeschrieben zu werden!
Fazit Super Idee, die an eine Mischung einzelner Aspekte aus vielen anderen Büchern erinnert, aber doch auch irgendwie neu und Schwächen aufweist. Besonders die Action gut gefallen und die Alien-Art mit all ihren Erklärungen, aber völlig überzeugt bin ich nicht.
Eine wunderbare Mischung aus SciFi und Romance mit dem gewissen knistern an einem tollen Schauplatz. Innovative Ideen sehr gut umgesetzt und in Kombination mit sympathischen und starken Charakteren und einer spannenden Handlung für mich eines meiner Highlights. Das Buch hat Chancen auf die BookQueen im 4. Quartal ;=)
Das Buch ist nicht meine erste Geschichte der Autorin und ich war bisher von allen begeistert, so auch von diesem hier.
Es ist die Geschichte von Meyruka, die immer auf einen möglichen Krieg vorbereitet wurde. Sie steht auf der Seite der Rebellen, die die Erde befreien wollen. Als sie eines Tages trifft sie auf Syn, der zur Gegenseite gehört, allerdings erfährt man erst im Laufe der Geschichte, was es mit ihm auf sich hat und er nicht so ist, wie es scheint.
Die Handlung empfand ich als wirklich gelungen. Es war wirklich spannend und ich fand es toll, welche Geheimnisse sich während des Lesens lüften. Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, denn es war so fesselnd und ich fand den Spannungsbogen während der ganzen Geschichte gehalten. Wirklich toll.
Der Wettlauf gegen die Zeit war stellenweise wirklich nervenaufreibend, denn Meyruka will ja die Menschheit und deren Überleben sichern und man merkt, wie knapp es wird. Auch die Sache mit der Untergrundorganisation konnte mich begeistern.
Meyruka fand ich eine klasse Hauptprotagonistin. Sie war mir auf auf der Stelle sympathisch und ich fand toll, wie stark und mutig sie ist. Sie wirkte auf mich auch sehr authentisch. Auch ihre Tapferkeit konnte mich begeistern. Ich würde sie als besonders bezeichnen, denn trotz ihrer Jugend ist schon sowas, wie ein Anführer und bekommt auch noch von allen Respekt.
Syn empfand ich als sehr geheimnisvoll, aber zugleich auch interessant. Er ist ja der Captain der Kytharer, was man auch sehr oft merkt, denn diese wurde dazu erzogen, dass sie Befehle befolgen müssen und so war auch zu Beginn seine Art. Allerdings macht er eine tolle Entwicklung durch, denn im Laufe der Geschichte beginnt er zu überlegen.
Die Schreibweise war wieder sehr flüssig und locker. Das Buch war sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptcharaktere erzählt, was ich dieses Mal wieder richtig klasse fand, denn bekommt als Leser sehr viele Eindrücke von den unterschiedlichen Positionen. Der Handlung kann man auch sehr gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich.
Das Cover ist wieder entzückend und es gefällt mir sehr gut.
Zur Autorin: Johanna Danninger, geboren 1985, lebt als Krankenschwester mit ihrem Mann, einem Hund und zwei Katzen umringt von Wiesen und Feldern im schönen Niederbayern. Schon als Kind dachte sie sich in ihre eigenen Geschichten hinein. Seit sie 2013 den Schritt in das Autorenleben wagte, kann sie sich ein Leben ohne Tastatur und Textprogramm gar nicht mehr vorstellen. Und in ihrem Kopf schwirren noch zahlreiche weitere Ideen, die nur darauf warten endlich aufgeschrieben zu werden!
Quelle: Verlag
Fazit: 5 von 5 Sterne. Tolles Buch. Die Story hat mir sehr gut gefallen. Klare Kauf – und Leseempfehlung.
**Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...**
Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf einen möglichen Krieg vorbereitet. Niemand ist so kampferprobt, willensstark und unbeugsam wie sie. Als die feindlichen Mächte schließlich ihre Welt übernehmen, ist sie bereit. Zusammen mit den besten Kämpfern baut die junge Rebellin eine Untergrundorganisation auf, die nur ein Ziel verfolgt: ihre Heimat zurückzuerobern. Doch dann kommt alles anders. Meyruka gerät in die Fänge ihrer Feinde – und trifft auf Captain Syn Leroi, den kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…
Quelle: Carlsen
Cover:
Ich persönlich finde dieses eBook-Cover wunderschön. Meiner Meinung nach spiegelt es perfekt die Erscheinung der Protagonistin Mey wieder.
Meine Meinung:
Die Erstausgabe dieses Buches ist 2015 bei Impress unter dem Titel "Meyruka. Die goldenen Kriegerin" erschienen. Nachdem ich dieses Buch nun beendet habe muss ich sagen, dass ich diesen Titel viel passender für den Inhalt des eBooks finde.
Inhaltlich geht es nämlich um Meyruka, kurz Mey gennant, die eine Rebellenanführerin ist und unter den Sklaven und Rebellenanhängern immer nur voller Ehrfurcht "Die goldenen Kriegerin" gennant wird. Sie kämpft für ihre Rasse, die Menschen, und möchte mit ihren Anhängern die Erde für sich zurückgewinnen. Nach einer Invasion von Kytharern sind nämlich die Menschen die sich nicht retten konnten zu deren Sklaven geworden. Von da an besiedeln die Kytharer unter Leitung des obersten Senators die Erde ohne Hinterfragen und wollen sie ohne Rücksicht auf menschliche Verluste als neuen Heimatplaneten nutzen. Doch nicht alle Kytharer sind gleich. So fängt Captain Syn Leroi an den Sinn der Invasion zu hinterfragen und kommt dabei immer wieder mit seiner vermeintlichen Feindin Mey in Kontakt.
Der Einstieg in die Gesichte ist mir wirklich leicht gefallen, obwohl die Autorin hier mit einem wirklich komplexen und verstrickten Szenario daher kommt. Auch mit den außerirdischen Begriffe bin ich erstaunlich schnell zurecht gekommen. Ganz zum Schluss habe ich dann erst das Glossar am Ende des eBooks bemerkt, muss aber sagen, dass der Handlungsverlauf und die einzelnen Begriffe auch so durchaus verständlich sind. Der Verlauf der Gesichte war durchweg spannend und glücklicherweise nicht immer vorhersehbar. Abwechselnd wird die Story aus Sicht von Mey und Syn erzählt, wobei auch einige wenige Szenen aus Sicht des Senators berichtet werden. Als Leser stolpert man also quasi mitten in die Tätigkeiten der Rebellen hinein, die alles daran setzen, ihre Heimat nach der Invasion von Außerirdischen wieder zurückzugewinnen. Ich bin ziemlich begeistert von dem Erzähltempo, das die Autorin an den Tag gelegt hat und auch die Darstellung der Mission der Rebellen empfinde ich äußerst gelungen. Vor allem wenn man davon ausgeht, dass es jede Menge Bücher mit der gleichen Thematik gibt, bin ich doch hier von der Umsetzung sehr angetan. Alles ist sehr durchdacht, sodass man nicht mit überaus gewalttätigen Kampfszenen abgespeist wird, sondern wirklich mit Hintergrundwissen zu den Kytharern und den Menschen versorgt wird. Dieser Punkt hat mir im Nachhinein sehr zugesagt, auch wenn sich das Buch dadurch manchmal ein kleines bisschen in die Länge gezogen hat. Dafür bleibe ich aber hier, im Gegensatz zu anderen Büchern, nicht mit tausenden, offenen Fragen zurück und fühle mich wirklich einmal richtig über die Hintergründe für verschiedenste Handlungen aufgeklärt. Meys Mission ist dann doch etwas komplexer und wird auf jeden Fall umso spannender als Syn auf der Bildfläche erscheint und immer weiter in die Gesichte verstrickt wird.
Mey als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Der Anführerstatus ist wirklich anzumerken und besonders überzeugen konnte sie mich mit ihrem taktischen Denken und ihrer Kampferfahrung. Mey wirkt keineswegs eitel oder überaus weiblich. Dafür ist im Krieg auch gar kein Platz, wodurch ihre charakterliche Darstellung umso authentischer wirkt.
Syn ist mein absoluter Lieblingscharakter aus diesem Buch. Schon in den ersten Kapiteln konnte ich ihm anmerken, dass er anders und dadurch irgendwie besonders ist. Gepackt hat die Autorin mich mit der Darstellung von Syns Entwicklung. Immer schon hat er sich viele Gedanken gemacht. Ihn aber dabei zu begleiten, wie er sich für etwas einsetzt, Freunde findet und lernt Gefühle zu empfinden, war einfach fesselnd und total emotional.
Die Beziehung zwischen Mey und Syn entwickelt sich langsam, aber intensiv. Aufgrund des Kriegshintergrundes ist diese Verbundenheit weniger kitschig und verliebt dargestellt als in anderen Bücher, kommt aber doch zu jeder Zeit echt und vollkommen real rüber. Ich selber habe mit beiden gelitten und vor allem auf ein tolles Ende hingefiebert.
Die Palette an Nebencharakteren erscheint zumindest am Anfang schier endlos und ein wenig unübersichtlich, bis sich eine feste Gruppe herauskristallisiert. Die Verbündeten um Mey haben mir alle gut gefallen, da es ingesamt eine bunte Mischung und somit jede erdenkliche Charaktereigenschaft vertreten war. Besonders angetan hat es mir allerdings Brian, der meiner Meinung nach als einziger in die verkrampfte Kriegssituation ein wenig Entspannung und auch Freude gebracht hat. Von seiner unbefangenen, begeisterungsfähigen und fröhlichen Art habe ich mich direkt anstecken lassen.
Die Idee der Geschichte hat mir sehr gefallen, denn grundlegend ist ein Kampf zweier Gesellschaften ums Überleben gar nicht so abwegig. Stellenweise wirkte alles sogar wirklich realistisch, was doch ein klein wenig erschreckend war. Vielleicht liegt das aber auch am Setting. Denn die Geschichte spielt in einer zukünftigen Version unserer Erde. Die Umsetzung der Idee ist meiner Meinung nach wirklich gut gelungen, auch wenn mir manche Abläufe doch zu reibungslos und ohne Verluste geklappt haben. Dafür kann ich mich besonders mit dem Ende anfreunden, das keinen fiesen Cliffhanger beinhaltet und daher die Story rund und gänzlich abschließt.
Bewertung:
Eine interessante Thematik, die wirklich gut umgesetzt wurde und mich von der ersten bis zur letzten Seiten fesseln konnte.
Ursprünglich veröffentlicht auf Books on PetrovaFire
Erster Satz "Nervös hielt Edward das Handy an sein Ohr."
Gestaltung Ehrlich gesagt, hätte ich das Cover in einem Buchladen gesehen, wäre ich daran vorbeigelaufen. Die Motive ergeben erst wirklich Sinn, wenn man das Buch gelesen hat. Nichts deutet daraufhin, dass sich hier hinter eine Geschichte über die Existenz von Aliens, die unseren Planeten besiedeln, versteckt. Sonst gehöre ich eher zu der Fraktion, Gesicht auf dem Cover ist in Ordnung, hier allerdings gefällt mir die Gestaltung von Meyruka einfach nicht. Lieber hätte ich sie schon hinten gesehen mit einer Waffe in der Hand. Denn dieses Bild habe ich von ihr nach dem Lesen. Leider eher ein Coverflopp.
Da "Meyruka" bisher nur als ebook erhältlich ist, bieten sich im Inneren nun nicht allzu viele Gestaltungsmöglichkeiten. Doch die die möglich sind wurden genutzt. So sind die Kapitelüberschriften passend zur Schrift auf dem Cover und etwa doppelt so groß wie die normale Schrift. Zwischen einzelnen Sinnabschnitten werden durch jeweils drei kleine Symbole voneinander getrennt. Ich vermute diese Symbole könnten Blumen darstellen, sicher wäre ich mir allerdings nicht. Die Gestaltung von Meyruka lässt sich eigentlich nur mit dem Spruch "Beurteile ein Buch nie nach seinem Einband" am Besten zusammenfassen.
Meine Meinung Meyruka ist neben dem Titel auch der Name der Protagonistin und ich muss sagen, irgendwie finde ich den Namen toll. Gelesen habe ich das Buch im Rahmen der Blogtour. Lobenswert, gleich vorweg, ist, dass Meyruka nicht der Auftakt zu einer Reihe sondern ein in sich abgeschlossener Roman ist. Ich hatte eigentlich keine allzu hohen Erwartungen. Es klang spannend, aber das Thema ist auch immer etwas heikel. Entweder es wird gut erklärt und dargestellt oder es ist totaler Mist. So bisher meine Erfahrungen. Erst einmal Entwarnung: "Meyruka - Die goldene Kriegerin" gehört zur ersten Kategorie. Ich empfand alle Erklärungen, was die Kytharer unterscheidet und definiert gut und logisch. Außer die, weshalb wir uns so ähnlich sind. Entschuldigung, aber die Erklärung wirkte nun leider wirklich wie "Hmmm, verdammt ich brauch eine Erklärung, falls wer fragt - was zumindest ich übrigens nicht tat - weshalb Menschen und Kytharer sich so ähnlich sind. Ach komm nehm ich das, wird schon keinen groß stören oder noch mehr Fragen aufwerfen." Hat es aber. Glücklicherweise machte das nicht sonderlich viel an der Geschichte aus. Die Charaktere waren alle insgesamt in Ordnung, aber halt typisch Jugendbuch. Keiner tat für mich jetzt etwas, dass ich jetzt so nicht erwartet hätte. Dennoch empfand ich sie alle als äußerst sympathisch und relativ gut ausgearbeitet. Lustiger Fakt am Rande: Auch wenn es zur Buchbeschreibung nicht wirklich passt, musste ich mir den Kytharer-Arzt immer als Pille aus "Raumschiff Enterprise" vorstellen. Mich störte allerdings noch eine weitere Sache: Meyrukas "Geheimnis" empfand ich als so offensichtlich, dass selbst Captain Obvious sich wohl vor den Kopf geschlagen hätte. Es so lange hinauszuzögern war wirklich nicht nötig oder man hätte weniger Hinweise geben sollen. Sonst muss ich sagen, dass es wohl eines der längsten im.press Bücher ist, die ich gelesen habe. Es hat mir gefallen, dass sich die Autorin Zeit nahm und diese auch ihren Charakteren für die Entwicklung gab. Es ruiniert oftmals eine gute Idee wenn alles plötzlich viel zu schnell geht. Der Schreibstil von Johanna Danninger ist gut. Ich würde ihn allerdings wohl nicht unbedingt wiedererkennen, was an sich auch nicht schlimm ist. Guter Durchschnitt eben.
"Meyruka - Die goldene Kriegerin" ist ein gelungener Einzelband über eine mögliche Invasion der Erde durch Aliens. Jedoch gibt es hier und da noch einige Sachen, die hätten besser gemacht werden können. Insgesamt jedoch, ist "Meyruka" gut erzählt, logisch und durchdacht.
Erste Sätze Nervös hielt Edward das Handy an sein Ohr. Das Summen der alten Klimaanlage echote leise darin und bildete eine Art Hintergrundbegleitung zu dem regelmäßig erklingenden Freiton.
Klappentext **Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...** Vor drei Jahren besetzten die technologisch überlegenen Kytharer die Erde und verdrängten die minderwertige Menschheit rücksichtslos von ihrem Platz. Sie machten sich den gesamten Planeten zu eigen und alles, was darauf lebte. Doch im Verborgenen regt sich bereits der Widerstand. Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf die drohende Invasion der Kytharer vorbereitet. Als Anführerin der geheimen Organisation Rebell City verfolgt sie nur ein Ziel: die Erde zurückzuerobern. Aber auf eines ist Meyruka nicht vorbereitet: die Begegnung mit Captain Syn Leroi, dem kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht von verschiedenen Personen. Eine der Personen, wo der Hauptaugenmerk der Geschichte darauf gelegt wird, ist Meyruka. Meyruka ist eine kluge, junge Frau, die bereits sehr viel Verantwortung trägt. Sie ist eine Anführerin der Rebellen und für die Armee zuständig. Auch ist sie stark und mutig und unabhängig. Meyruka ist ganz die Tochter ihres Vaters, geht Risiken für die Rebellion ein und wächst über sich hinaus. Sie entwickelt sich weiter. Syn Leroi ist ein Captain der kytharischen Armee, aber anstatt die Lehren und die Geschichte ihres Volkes einfach so zu akzeptieren, entwickelt ihr Individualität und beginnt Fragen zu stellen. Das bringt ihn in Gefahr, aber auch er beginnt sich selbst weiterzuentwickeln und sich selbst zu entdecken, auch wenn es ihn vor Herausforderungen stellt. Auch er wächst über sich hinaus. Ich konnte mich in beide Charaktere wirklich gut hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.
Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, actionreich und ab und an emotional. Das Buch konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen. Es bietet überraschende Wendungen und Entwicklungen. Die Zukunftsvision ist in meinen Augen nicht unbedingt unrealistisch, zumindest wenn man daran glaubt, dass es irgendwo im Weltraum noch andere höher entwickelte Spezies gibt. Das Volk der Kytharer ist interessant und gut dargestellt. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein fast perfektes Lesevergnügen, welches mich mitgerissen und unterhalten hat, daher gibt es von mir
Ein sehr tolles Buch von einem wundervollen Verlag. Ich fand es wirklich sehr spannend und auch die Charaktere mochte ich sehr gerne oder sind mir mehr und mehr ans Herz gewachsen. Ein wirklich tolles Buch, in dem nicht immer alles glatt geht und genau das finde ich sehr gut.
Bewertung:
Meyruka kurz Mey, ist eine Rebellin und beweist oft stärke. Sie kann gut Pläne schmieden un befehligt die Kampfeinheit. Außerdem ist sie außerordentlich begabt. Sie ist schnell, wendig und hat gut gelernt, wie man Gegner ausschaltet. Sie überschätzt sich nicht selber, was ich wirklich toll finde.
Syn Leroy ist ein sehr intelligenter Kytharer. Er hat nicht so viele Vorurteile und beobachtet die Menschen genau. Er ist ein Kämpfer und genau dafür wurde er erschaffen. Daher kennt er keine Zuneigung und Liebe. Aber er lebt nicht nur in seiner eigenen Blase, sondern interessiert sich auch für die anderen Sachen. Er ist eine Individualität, was die anderen Kämpfer der Kytharer, die Tuarek nicht haben.
Und dann gab es da noch einige andere Charaktere, die alle mehr oder minder liebevoll auf ihre eigene Art sind und alle ein gutes Herz haben. Sie versuchen eben die ihren zu schützen und ich habe sie alle ins Herz geschlossen. Vielen Dank für eure Hilfe und eure Loyalität Nika, Enrico, Hank, Roxy, John, Brian und euch anderen ;)
Das Buch geht darum, dass die Kytharer, eine fortschrittlicher Rasse als die Menschen, die Erde übernommen haben. Es gibt da aber eine Rebellengruppe, die ganz gut organisiert ist und langsam gegen die Kytharer gegen an geht. Die Kytharer selbst halten die Menschen für grausam und dumm. Dieses wurde den Kytharer so beigebracht. Die Story ist wirklich sehr spannend und es läuft auch nicht alles glatt und ist daher nicht ganz so vorausschauend. Manches konnte ich gut erahnen, hat mich aber gar nicht gestört.
Dad Buch wird aus verschiedenen Sichten erzählt, mal aus der Sicht von Mey oder Leroy und dann auch vom Herrscher der Kytharer.
Dieses Buch war für mich eine große Überraschung. Ich wusste, dass die Autorin auch im Romantik-Genre schreibt und hatte keine besonderen Erwartungen an dieses Buch. Dann hat es mich aber regelrecht umgehauen ;)
Die Story ist sehr gut durchdacht, mit Wortwitz und Leichtigkeit erzählt und hält viele unvorhersehbare Wendungen bereit. Das hatte ich wirklich nicht erwartet. Beim Lesen fühlte ich mich an die Legend-Serie von Marie Lu und an „Seelen“ von Stephenie Meyer erinnert und habe mich sofort wohl gefühlt in der Geschichte <3
Mey und Syn sind supertolle Charaktere, die glaubwürdig dargestellt werden. Es gibt ein oder zwei Punkte, bei denen man vermuten kann, wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird, aber es war nie vorhersehbar oder plakativ.
Gegen Ende hin wurde es sogar immer spannender und der Schluss ist nicht nur ein Happy End, sondern hat mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben, weil ich so erleichtert war.
Für alle Leser, die Dystopien und Science Fiction mögen, ist das ein perfektes Buch. Ich habe lange keine solche mitreißende Geschichte mehr gelesen, bei der keine einzige Seite langweilig war. Der Romantik-Anteil im Buch war zwar ein wesentlicher Bestandteil, aber hat sich nie in den Vordergrund gedrängt, was ich sehr angenehm fand.
Die Erde wurde von Aliens, den Kytharern, erobert. Diese sehen sich als die überlegene Rasse, nehmen die Menschen als Sklaven und wollen die Erde terraformieren, um sie für ihre Zwecke nutzbar zu machen. Denn leider können die Kytharer unsere Atmosphäre nicht atmen ;) - Lange habe ich überlegt, ob ich dem Buch drei oder vier Sterne geben soll. Denn die eigentliche Liebesgeschichte hat mich nicht besonders überzeugt, sie war doch hervorsehbar. Aber die Figur des Obersten Senators Hysmalth und seine Intrigen fand ich sehr interessant. Deshalb von mir doch vier Sterne und eine Kaufempfehlung.
→ INHALT ← Die Geschichte handelt von Meyruka, einer Widerstandskämpferin die im Verborgenen eine Rebellion gegen die scheinbar weit überlegenen Kytharer plant. Diese haben vor 3 Jahren die Erde an sich gerissen und die, aus ihrer Sicht, minderwertigen Menschen entweder getötet oder versklavt.
Als Anführerin der Organisation Rebell City plant sie einen gewaltigen Gegenschlag gegen die Kytharer um die Erde wieder in die Hände der Menschen zu bringen. Von den Sklaven wird sie ehrfürchtig nur die goldene Kriegerin genannt.
Nach und nach kommt Meyruka ihrem Ziel näher, denn womit die Kythrer nicht gerechnet haben, ist die Ausdauer und Intelligenz der Menschen, sowie dessen Überlebenswille. Während einer Mission trifft Meyruka schließlich auf Captain Syn Leroi, einem kytharischen Offizier, der völlig anders als die bisherigen Kytharer ist, die sie bisher kannte.
→ FAZIT ←
Als ich begonnen habe das Buch zu lesen dachte ich erstmal ganz schnell: "Hä? Irgendwas stimmt hier nicht.", denn ich war gedanklich bei einem völlig anderem Genre, was aber nicht die Schuld von Johanna Danninger ist, sondern meine. Denn Meyruka war mal wieder ein reiner Coverkauf. Und so war ich dann erstmal etwas verdutzt, als ich Außerirdischen und Widerstandskämpfern gegenüber stand, anstatt Zauberen, Kobolden oder anderen magischen Wesen. Ich dachte nämlich es wäre ein Fantasybuch.
Nachdem sich die anfängliche Verwirrtheit dann wieder gelegt hat, bin ich etwas skeptisch an das Buch rangegangen, da ich nicht genau wusste, ob die leichte SciFi-Richtung etwas für mich ist, da ich bisher noch nichts in dieser Richtung gelesen hatte. Aber ich kann vorweg nehmen, dass diese Angst völlig unbegründet gewesen ist.
Johanna Danninger hat mir den Einstieg in das Buch durch ihren sehr flüssigen und verständlichen Schreibstil mehr als einfach gemacht. Und so wurde aus einem "Ich lese mal schnell die ersten zwei Kapitel" ein "Oh verdammt, es ist 2 Uhr Nachts und ich muss morgen wieder arbeiten". Ich hab während des Lesens einfach völlig die Zeit vergessen, denn die Geschichte rund um Meyruka hat mich einfach völlig in ihren Bann gezogen.
Wie bereits erwähnt ist der Schreibstil mehr als gelungen und konnte mich völlig überzeugen. Das Buch wird aus der Erzählerperspektive erzählt und so hatte ich die Möglichkeit, sowohl die Gedanken von Meyruka als auch die Captain Sin Leroi zu erfahren, was ich ziemlich spannend fand.
Auch die Charaktere wurden sehr detailiert und liebevoll umschrieben, sodass ich mir gut ein Bild von den wichtigsten Protagonisten machen konnte. Mir gefällt die Art und Weise wie Johanna Danninger Figuren schafft wahnsinnig gut und hier können sich andere Autoren definitiv noch eine Scheibe abschneiden. Einziger Kritikpunkt an der ganzen Sache: Leider wurde es manchmal etwas übertrieben, wenn unter anderem Stellen kamen, wo Meyruka fast als gottgleich beschrieben wurde und wie wunderschön sie doch sei. Ich bin einfach kein Fan von so einer Übertreibung in Büchern. Es ist okay, wenn sich ein männlicher oder weiblicher Protagonist denkt oder sagt, dass er jemanden sehr hübsch findet, aber das alles sollte seine Grenzen haben.
Aber kommen wir zum Handlungsverlauf. Dieser hat mich wirklich so gepackt und mit sich gerissen. Immer wollte ich wissen, was als nächstes passiert und welche Geheimnisse noch aufgedeckt werden. Einige Dinge konnte ich bereits während des Lesens erahnen, andere haben mich völlig überrascht. Das ist also wirklich super gelungen. Hin und wieder hatte ich ein paar Stellen im Buch, die etwas langatmig waren und die meiner Meinung nach entweder gar nicht rein gemusst hätten oder kürzer hätten sein können. Ich denke allerdings, dass so etwas immer Geschmackssache ist und es jeder anders sieht.
Das Ende der Geschichte war auch wirklich grandios. So viel hat sich aufgedeckt und ich hatte einige Momente wo ich mich gebannt an meinen eReader geklammert habe. Ich habe wirklich so sehr mitgefiebert. Ein wirklich gelungenes Ende wie ich finde, dass keine Fragen offen lässt.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass das Buch von Johanna Danninger wirklich eine tolle Geschichte ist, die mich trotz kleiner Schwächen völlig von sich überzeugt und begeistert hat. Es hat nicht wirklich viel mit Star Wars oder dergleichen zu tun, was ich automatisch mit SciFi verbinde, sondern der Fokus liegt vielmehr auf dem dystopischen und das die Erde übernommen wurde, welche Folgen das hat und wie der Widerstand gegen dieses System geführt wird. Also eher vergleichbar mit Tribute von Panem, wenn auch eine völlig andere Story.
Jedenfalls hat die Geschichte für mich die volle Punktzahl verdient, da sie mich einfach gepackt hat und ich viel Spaß beim lesen hatte. Ich bin wirklich schon auf mehr Werke der Autorin gespannt.
Kurzbeschreibung **Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...**
Vor drei Jahren besetzten die technologisch überlegenen Kytharer die Erde und verdrängten die minderwertige Menschheit rücksichtslos von ihrem Platz. Sie machten sich den gesamten Planeten zu eigen und alles, was darauf lebte. Doch im Verborgenen regt sich bereits der Widerstand. Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf die drohende Invasion der Kytharer vorbereitet. Als Anführerin der geheimen Organisation Rebell City verfolgt sie nur ein Ziel: die Erde zurückzuerobern. Aber auf eines ist Meyruka nicht vorbereitet: die Begegnung mit Captain Syn Leroi, dem kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen… (Auszug von Impress)
Cover Das Cover ist ein Hingucker und absolut passend zur Geschichte. Die junge Frau steht vor einem Wasserfall in einer Schlucht, fast sieht es aus als stünde sie im Wasserfall. Die Farbkombination und Schriftzug machen es zu einem harmonischen Gesamtbild.
Schreibstil Die Autorin Johanna Danninger hat mich mit ihrem fantastischen Schreibstil gefesselt und begeistert. Flüssig und bildhaft erzählt, hat mich Meyrukas Geschichte völlig in den Bann gezogen. Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, man fühlt mit ihnen mit, kann ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen das macht sie authentisch. Die Handlung bleibt durchweg spannend und abwechslungsreich, sodass ich das Buch in einem Rutsch gelesen habe.
Meinung Meyruka und Syn - Eine Liebe die Welten verbindet…
Meyruka ist eine tolle Protagonistin, die ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Sie hat nur ein Ziel, die Erde zu retten und diesem widmet sie sich in aller Konsequenz.
Sie ist Tough, eine tolle Anführerin und besorgt um die Sicherheit ihrer Mitstreiter. Sie ist überaus mutig, fast waghalsig und scheut keinen Kampf mit den Kriegern der Kytharer. Es scheint als kenne sie keine Angst, doch sie versteckt ihre Ängste und Verletzlichkeit nur sehr gut. Denn sie trägt ein Geheimnis in sich dessen Offenbarung ihre ganze Mission gefährden könnte.
Da begegnet ihr bei einem Überfall Captain Syn Leroi, der ihr danach nicht mehr aus dem Kopf geht. Er unterscheidet sich von den anderen Kriegern, die sich Taorak nennen. Den die Menschen werden von den Kytharer als minderwertig und als Mittel zum Zweck angesehen. Gerade gut genug um die niederen Arbeiten zu verrichten.
Diesen Fehler begeht Captain Syn Leroi nicht, er hat die Menschen beobachtet und er hinterfragt inzwischen die Vorgehensweise des Senators. Das birgt Gefahren für ihn, denen er sich stellen muss. Denn den Kriegern wurde jedes eigenständige Denken aberzogen, sie sollen Befehle befolgen und nicht hinterfragen. Doch seine Neugier ist geweckt und er setzt alles daran um Meyruka und ihre Aufständischen zu finden.
Mich hat Meyruka und ihre Geschichte völlig begeistert. Eine wundervolle Idee die, wie ich finde, super und sehr durchdacht umgesetzt wurde. Die Handlung ist flott, der Ablauf absolut stimmig und die Spannung bleibt durchgehend erhalten. Die bildhaften und detaillierten Beschreibungen der Schauplätze und des Geschehens sorgten für tolles Kopfkino und das Gefühl einer aktiven Teilnahme.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam, ist aber nicht vorrangig. Sie treffen bei verschiedenen Sabotageangriffen aufeinander bei denen Captain Syn Leroi mehrmals das Nachsehen hat. Es macht Spaß zu lesen wie sie sich trotzdem einander langsam annähern und gegenseitig Vertrauen zueinander aufbauen. Ihre Gefühle und Gedanken wurden sehr gut vermittelt, sodass man immer das Gefühl hatte ihnen nahe zu sein.
Auch die anderen Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, sie haben Tiefe, sind sehr individuell in ihrer Art was sie authentisch und real erscheinen lässt. Nika, Hank, Brian, Chan und auch Roxanne haben ihren Teil dazu beigetragen das mich das Buch so begeistert hat. Sie sind tolle Charaktere und ihr Umgang miteinander, ihre Dialoge haben richtig Spaß gemacht zu lesen.
Fazit Absolut empfehlenswert!!! Ich bin begeistert und freu mich schon auf mehr von der Autorin!
Wenn deine Liebe das Schicksal der Welt bestimmt...*
Vor drei Jahren besetzten die technologisch überlegenen Kytharer die Erde und verdrängten die minderwertige Menschheit rücksichtslos von ihrem Platz. Sie machten sich den gesamten Planeten zu eigen und alles, was darauf lebte. Doch im Verborgenen regt sich bereits der Widerstand. Die 19-jährige Meyruka wurde ihr ganzes Leben auf die drohende Invasion der Kytharer vorbereitet. Als Anführerin der geheimen Organisation Rebell City verfolgt sie nur ein Ziel: die Erde zurückzuerobern. Aber auf eines ist Meyruka nicht vorbereitet: die Begegnung mit Captain Syn Leroi, dem kytharischen Offizier mit den bernsteinfarbenen Augen…
Meine Meinung :
In Meyruka - die goldene Kriegerin geht es um die 19 jährige Meyruka, die ihr ganzes Leben auf die drohende Invasion der Kythaner vorbereitet wurde und als die Anführerin der geheimen Organisation Rebell City verfolgt sie ein Ziel : das die Erde wieder zurückerobert wird. Denn diese wird von den Kythanern seit drei Jahren besetzt. Sie können technologisch sehr gut umgehen und deswegen haben sie die Menschen einfach weggedrängt. Alles haben sie an sich genommen, können sie noch gestoppt werden?
Meyruka musste als Kind fliehen, weil die Erde von Kythanern eingekommen wurde und von ihrem Vater darauf vorbereitet. Sie soll die geheimen Organisation Rebell City anführen. Sie wirkt Tough und man merkt wie sehr sie in die Rolle als Anführerin passt und es nicht verlegen ist für ihre Rechte zu kämpfen. Doch es scheint so als ob nur eine einzige Sache ihre Mission gefährden könnte.
Captain Syn Leroi, ist ein kytharischen Offizier und mit seinen bernsteinfarbenen Augen zieht er sie in ihren Blick. Kann sie ihm vertrauen oder spielt er ihr nur etwas vor ? Als er die Menschen sieht und ihre Verhaltensweisen sieht, fragt er sich ob nicht doch etwas falsch an den Dingen ist die der Senator macht.
Auch die Nebenfiguren haben es mir angetan und durch sie wurden das Buch noch interessanter. Nika, Hank, Brian, Chan und auch Roxanne haben zusammen eine tolle Truppe abgegeben und auch ihre Gespräche miteinander habe ich gerne verfolgt. Der Schreibstil von Johanna Danninger hat mich sofort in das Buch gezogen und ich konnte mich ihrem Stil und vor allem Meyruka nicht entziehen, die mir sehr gut als Protagonistin gefallen hat. Sie erzählt detailgenau wie Meyrukas Geschichte von Anfang bis Ende verläuft und man fühlt sich gut aufgehoben in diesem Buch. Die Gefühle und Gedanken der Charaktere habe ich dabei auch verschlungen, denn dadurch versteht man Captain Syn Leroi und Meyruka sehr gut.
Die Spannung hat mich einfach so mitgenommen und allein mit der Vorlage für diese Geschichte und diesen Wesen, die die Autorin erschaffen hat. Die Handlung wird mit jeder Seite flotter und man kann sich Meyruka und ihrer Geschichte nicht entziehen. Die Plätze bzw. die Handlungsorte sind sehr schön und ich konnte mir anhand der Beschreibungen alles sehr gut vorstellen. Auch die Liebe kommt natürlich nicht zu kurz aber sie ist nicht der Mittelpunkt der Geschichte. Meyruka und Captain Syn Leroi treffen immer wieder aufeinander und sie nähern sich bei jedem treffen mehr an. Es war toll beide zusammen zu erleben.
Das Cover ist wunderschön und das Mädchen passt einfach wie die Faust aufs Auge. Die schönen Farben und der Wasserfall haben es mir gleich angetan. Auch die Farben sind hübsch und man will sich gar nicht davon abwenden.
Fazit
Mit Meyruka - die goldene Kriegerin hat Johanna Danninger ein tolles Debüt bei Im.press geschaffen und mich sofort mitgezogen. Die Charaktere wie Meyruka und ihre Freunde haben mich gleich fasziniert und mit jeder Seite die kam habe ich mich auf den Showdown gefreut und wurde nicht enttäuscht.
Hui, ich bin immer noch ganz hin und weg. Dieses Buch ist einfach überwältigend. Aber fangen wir von vorn an. Klappentext und Cover haben mich sofort in ihren Bann gezogen, weswegen ich mich gleich auf dieses tolle, neue Werk von Johanna Danninger gestürzt habe. Es war nicht das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, und doch hat sie mich dadurch komplett vom Hocher gehauen. Mal eben reingelesen und ein paar Stunden später festgestellt, dass ich meinen Tee vergessen hatte, der mittlerweile natürlich kalt war. Die ersten Kapitel flogen dahin, auch wenn es nach dem grandiosen Anfang für mich ein wenig schleppend weiterging. Doch als dann der Moment kam, in dem sich alles veränderte, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Die Thematik traf genau meinen Geschmack und auch die Charaktere waren mir sofort sympathisch. Aber das war ich von Johanna schon gewohnt. Es gibt eigentlich keine Figur in dieser Geschichte, die mir nicht ans Herz gewachsen ist. Gerade die Protagonisten sind so vielfältig, liebevoll und detailliert gestaltet, dass sie mir wie reale Personen vorkamen und ich so tief in die Handlung gezogen wurde.
Hinzu kommt der fantastische Schreibstil, durch den ich mir die Schauplätze so vorstellen konnte, als wäre ich direkt dabei. Aber nicht nur das. Auch die Emotionen hat Johanna wieder so genial verpackt, dass sie auf mich übergegangen sind. Auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz. Der Ideenreichtum in diesem Buch ist wirklich fantastisch. Es geht um so viel mehr als nur um Liebe oder das blanke Überleben, sodass man als Leser dazu angeregt wird, über das Gelesene nachzudenken. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch!
Fazit:
„Lost in Strange Eyes“ ist ein überwältigendes Buch, das mit Spannung, Emotionen und vielen Ideen überzeugen kann. Die facettenreichen und liebevoll gestalteten Figuren, die einem sofort ans Herz wachsen, runden das Gesamtbild ab. Ich vergebe 5/ 5 Leseeulen und eine Leseempfehlung für alle, die spannende und gefühlvolle Sci-Fi Geschichten mögen.
Das Cover gefällt mir gut. Es zeigt eine junge Frau, die ganz offensichtlich Meyruka darstellen soll, vor einem Wasserfall, was gut zum Inhalt passt, da ein Wasserfall dort eine große Rolle spielt, wie allerdings erst später klar wird. Die Farbgestaltung und der Titel passen zusammen, was mir auch gut gefällt. Die Kapitel sind mittellang.
Meine Meinung:
"Meyruka" startet direkt superinteressant mit einem Zeitsprung zwischen dem Prolog und dem ersten Kapitel, sodass beim Leser natürlich sofort viele Fragen auftreten, deren Antwort man erst nach und nach erhält. Das erhöht direkt zu Anfang enorm die Spannung und drängt einen zum Weiterlesen.
Das was es jedoch schon mit dem Besonderen am Buch, der Rest ist leider nur durchschnittlich. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr, was meiner Meinung nach sehr schade ist, da es sonst ein wirklich spannender Auftakt zu einer interessanten Reihe hätte werden können.
So ist die Protagonistin zwar echt sympathisch und selbstbewusst, und man kann sich gut in sie hineinversetzen, allerdings fehlt es ihr an Tiefe. Somit hat sie nicht das "gewisse Etwas", das ein sehr gutes Buch bzw. in dem Falle eine sehr gute Protagonistin ausmacht, wodurch zum Leser auch immer noch etwas Distanz bleibt. Man kann ihre Handlungen und Gefühle also gut nachvollziehen, allerdings bleibt das Mitfiebern aus.
Ähnlich verhält es sich bei anderen Figuren: Sie scheinen zuerst alle recht gut durchdacht, allerdings bleiben sie alle relativ oberflächlich und wenig geheimnisvoll. So ist ihre Rolle im Buch schon von vorneherein offensichtlich, auch wenn sie zuerst nicht explizit genannt wird. Dadurch wird natürlich auch die restliche Handlung vorhersehbar und es kommt nur wenig Spannung auf. Man wird als Leser nicht überrascht, da eben alle Figuren und die Handlung sehr einfach gestrickt sind.
Das soll jetzt nicht heißen, dass ich das Buch gar nicht spannend fand, im Gegenteil. Es gibt viele Szenen, bei denen man schon gefesselt ist, aber, wie auch bei den Figuren, eben nur oberflächlich und nicht so, dass man gar nicht mehr aufhören kann. Das liegt, wie gesagt, an den fehlenden Plottwists, wodurch die Geschichte vorhersehbar wird.
Das Ende ist dann zwar zufriedenstellend und macht ein wenig neugierig auf Band 2, allerdings auch nicht so, dass ich das Buch jetzt unbedingt lesen muss. Ich werde es wahrscheinlich auch nicht lesen, weil "Meyruka", wie erwähnt, in jedem Aspekt nicht mehr als durchschnittlich ist, selbst nicht der Schreibstil, der, genau wie der Rest des Buches, böse gesagt bloß 08/15 ist.
Fazit:
"Meyruka" hätte durchaus hohes Potenzial zu einem spannenden Auftakt gehabt, durch fehlende Tiefe bei den Figuren und wenige bis gar keine Plottwists bleibt das Buch jedoch bloß durchschnittlich, weshalb es auch die durchschnittliche Note erhält. 3/5 Lesehasen.
Außerirdische haben auf der Erde die Macht an sich gerissen. Die Rasse der Kytharer braucht weniger Sauerstoff und ist wechselwarm. Um auf der Erde angenehm überleben zu können, wollen sie die Atmosphäre wandeln. Dass sie damit das gesamte Ökosystem der Erde zerstören, interessiert sie scheinbar wenig. Mit einer überschaubaren Anzahl Rebellen kämpft die junge Meyruka unter Leitung ihres Vaters gegen die Invasoren. Als sie auf den Captain Syn Leroi trifft, erkennt sie etwas, was die Kytharer eigentlich verboten haben: Individualität. Syn beginnt an seinen Befehlen zu Zweifeln und gerät damit selbst auf die Abschussliste. Gemeinsam mit Meyruka, die ihm erklärt, was der Senator verheimlich will, beginnt er, gegen sein eigenes Volk zu kämpfen, um den Kytharern die Wahrheit zu sagen und die Invasion zu stoppen. Dass sich zwischen Syn und Meyruka eine Beziehung entwickelt ist wohl überflüssig zu sagen. Die gegenseitige Faszination und Bewunderung, der Reiz des Verbotenen, die eigentümliche Anziehung. Aber anders wie in anderen romantisch durchsetzten Büchern wird die Liebesbeziehung hier nicht treibende Kraft. Es geht nicht darum, wie die beiden zusammenkommen können, sondern darum, die Erde zu retten. Dadurch wird die Romantik zum Beiwerk, zur Kür, die den roten Faden nicht dominiert und genug Platz für Handlung, Entwicklung und Figuren lässt. Dabei ist der Stil wackelig. Sehr gute Passagen, die viel Stimmung aufbauen und die Handlung ergänzen und nach vorne bringen werden immer mal wieder abgelöst von wackeligen Szenen, die eher beschreibend sind. Gerade der Einstieg ist mir darum schwergefallen. Immer wieder werden Erklärungen eingeführt, die zwar nur selten bedingt brauchbar sind, den Fluss der Geschichte aber einfach stören. Auch die Handlung ist im Grunde keine neue oder große Überraschung, aber gut zusammengefügt und mit kleinen Überraschungen und Wendungen gespickt. Hin und wieder ist der Zufall nach meinem Geschmack zu stark beansprucht. Schön ausgearbeitet ist dabei die Figurenentwicklung, der Plot allgemein und Kampfszenen. Da hat das Lesen wirklich Spaß gemacht und im Grunde habe ich dadurch dann auch das Buch verschlungen. Alles in allem ist das Buch eine kurzweilige Unterhaltung für alle Freunde der Science Fiction (mit romantischem Einfluss) sehr gut geeignet. Grundlegte Faktoren werden aufgezeigt, so dass die Geschichte nicht ins Fantasy abdriftet und der rote Faden bleibt klar. Die Nebenhandlungen der romantischen Beziehung und Selbstkrise des Kyhtarers Syn sind gut ausgearbeitet und treiben die Handlung voran, ohne sie in eine Richtung zu drängen. Daran ist eine gute Komposition zu erkennen. Kleinere Makel bleiben aber bestehen.
Wie in jeder Rezension von mir beginne ich mit dem Cover des Buches und hier kann ich nur sagen, dass es einfach wunderschön ist.Farben wurden nicht viele gewählt aber das was gewählt wurde an Farbe, dass harmoniert einfach so toll zusammen. Auch der Schriftzug des Titels ist einfach super gewählt, denn irgendwie passt er sehr gut zum Buch und auch auf das Cover.
Der Schreibstil von Johanna Danninger ist außergewöhnlich. Außergewöhnlich flüssig, außergewöhnlich spannend und außergewöhnlich fesselnd. Durch den Stil kam ich sehr gut durch das Buch und konnte dadurch auch sehr schnell das Ende sehen.
Auch die Kapiteleinteilung war echt super. Die Kapitel waren nicht zu lang aber auch nicht zu kurz, so dass man an angenehme Lesestunden mit dem Buch hatte.
Die 19 jährige Meyruka, auch die Protagonistin des Buches, war eine sehr mutige und starke Person. Ich mochte sie sehr, denn ihre Art sich nicht unterkriegen zu lassen hat dem ganzen eine persönliche Note verliehen und machte sie, für mich, zu einer sehr toughen Protagonistin die sich sich einfach nichts gefallen lässt und für das einsteht, was sie möchte und erreichen will. Mir jedenfalls hat sie sehr gut gefallen und ich mochte sie sehr.
Bis ich einmal im Handlungsstrang und in die Story drin war, dauerte es leider ein wenig. Erst kam ich durch den Prolog sehr gut hinein und danach tat ich mir wieder schwer. Aber als es mir dann letztendlich doch gelungen ist, in die Story und der Handlung hineinzukommen, war diese einfach richtig toll. Aber die Handlung war, zurückblickend, doch nachvollziehbar und sehr in sich geschlossen, was in Verbindung mit dem Schreibstil sehr harmonierst hat. Die Story ist auch von Beginn an sehr verständlich gewesen, was ich sehr gemocht habe.
MEIN FAZIT ZUM BUCH:
"Lost in Strange Eyes" von Johanna Danninger ist ein Buch, welches mich von sich überzeugen konnte. Zwar ist es mir nach dem Prolog schwer gefallen in die Geschichte hinein zu kommen aber als ich es geschafft habe wurde es einfach nur spannend und aufregend. Durch den Schreibstil der Autorin war es auch nicht schwer sich auf die Geschichte einzulassen und fesselte mich dann richtig. Außerdem hat es die Autorin geschafft, die einzelnen Szenen sehr bildhaft zu beschreiben und das war so toll, dass es sich durchs ganze Buch gezogen hat. Hier gibt es 4 von 5 Diamanten!
Die Welt so wie wir sie kennen gibt es nicht mehr, denn sie wurde von Außerirdischen übernommen und sämtliche Menschen wurden versklavt und müssen in Fabriken arbeiten sie leben unter Menschenunwürdigen Verhältnissen. Einigen wenigen gelang es jedoch rechtzeitig zu fliehen, diese Menschen verstecken sich und bildeten heimlich einen Widerstand. Zu diesem Widerstand gehört auch Meyruka, gemeinsam planen sie einige große Angriffe. Als Meyruka Vorbereitungen für diese Angriffe ausführt kommt ihr immer wieder Offizier Captain Syn in die quere . Doch Syn verhält sich völlig anderes als seine Außerirdischen Kollegen, Meyruka findet ihn interessant und sympathisch doch nie hätte sie gedacht wie schnell Syn ihr Leben auf den Kopf stellen würde.
Auf dieses Buch habe ich mich riesig gefreut, ich habe es sogar noch unter dem anderen Titel auf meinen Reader, schon als es bei Impress erschienen ist wollte ich es unbedingt lesen. Ich muss gestehen das mir dieses neue Cover sehr viel besser gefällt als das alte. Ich hatte hohe Erwartungen und zum Glück wurde ich nicht enttäuscht.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, er ist locker und flüssig gehalten. Außerdem schaffte es die Autorin mich völlig in den Bann des Buches zu ziehen, so habe ich es trotz seiner Recht hohen Seitenzahl in einem Zug ausgelesen.
Die Charaktere waren für mich glaubhaft und realistisch gezeichnet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Meyruka ist eine unglaublich starke junge Frau, sie weiß genau was sie will und lässt sich nicht unterkriegen.
Die Handlung ist spannungsgeladen, voller Aktion und sehr rasant. Was mir hier auch gut gefallen hat war das sich zwei Feinde ineinander verlieben. Die beiden haben es wirklich nicht leicht, und gerade in dieser dunklen Zeit scheint ihre Liebe ein kleiner Hoffnungsschimmer zu sein.
Zusammenfassend kann ich sagen hat mir dieses Buch unglaublich gut gefallen, was die Autorin hier geschaffen hat ist mehr als einmalig. Ich bin begeistert und kann euch dieses Buch nur empfehlen!
Fazit: Mit "lost in Strange Eyes" ist der Autorin ein spannungsgeladene und rasanter Roman gelungen bei dem auch die Gefühle nicht zu kurz kommen. Ein flüssiger Schreibstil, tolle Charaktere und eine Handlung die packend und voller Nervenkitzel ist überzeugten mich hier völlig. Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.
Die Erde wurde von den Außerirdischen übernommen, die Menschen werden als Skalven in den Fabriken der Kytharer gehalten und leben unter untermenschlichen Bedingungen. Meyruka gehört zum Widerstand, der sich heimlich und im Untergrund gebildet hat und bereiten einen Großangriff auf verschiedenen Ebenen vor. Bei den Vorbereitungen kommt Meyruka der katharische Offizier Captain Syn Leroi, ein Taorok, ein genetisch optimierter Krieger der Kytharer, immer wieder in die Quere. Nur verfällt er sich nicht wie ein typische Taorok und Meyruka findet ihn irgendwie sympathisch. Eher sie sich versieht, bringt Syn ihr Leben ganz schön durcheinander.
Ich wollte dieses Buch schon lesen, als es beim Impress Verlag unter dem Titel Meyruka erschienen ist. Der neue Titel und das Cover passen sehr gut, wobei mir das alte Cover sogar noch etwas besser gefallen hat. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen, eine Alieninvasion und eine Liebe zwischen zwei Feinden, das klangt sehr vielversprechend. Ich wurde auch nicht enttäuscht, die Handlung ist sehr rasant und aktiongeladen, was mir sehr gut gefallen hat. Meyruka ist ein starker Charakter, die genau weiß was sie will, eine richtige Anführerin. So eine starke Frau braucht auch einen starken Mann an ihrer Seite, den bekommt sie durch den Captain Syn Leroi, der ebenfalls sehr sympathisch war. Die Ausgangssituation zwischen den beiden ist alles andere als einfach, dnn er ist ihr Feind. Die Mischung aus Aktion, Humor und Liebe war genau richtig und ich das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Was mir besonders gefällt ist, dass es sich hier wohl um einen Einteiler handelt, zumindest ist die Handlung am Ende abgeschlossen.
Vor drei Jahren trafen die Kytharer auf die Erde und übernahmen sie. Sie wollen dort ein zweites Kythar errichten, da ihr Heimatplanet kurz davor stand zu verenden. Die meisten Menschen, die diese Übernahme überlebt haben, wurden versklavt. Es gibt aber noch eine Gruppe von Rebellen, die von Meyruka und ihrem Vater Edward angeführt werden. Diese Gruppe ist bereit zurückzuschlagen und zu kämpfen und die Erde zurückzuerobern. Ihr Vorteil liegt darin, dass die Kytharer die Menschen unterschätzen und sie für schwach halten. Doch bei einer Mission, in dem sie die Kytharer schwöchen wollen, wird Meyruka gefangen genommen und trifft auf Syn Leroi, einen kytharischen Captain, der anders zu sein scheint. Ich lese sehr gerne Bücher mit starken weiblichen Charakteren und da war ich bei diesem Buch genau richtig. Mey ist nicht nur eine Anführertochter, sondern sie ist selbst Anführerin und plant die Kampfmissionen. Sie ist intelligent, selbstsicher und einfallsreich. Sie ist absolut nicht bereit die Erde und auch die Menschen aufzugeben. Syn fand ich absolut faszinierend, da er eigentlich dazu erschaffen wurde Befehle zu befolgen und das ohne zu Fragen zu stellen. Er ist der einzige, der die Rebellen für eine ernste Bedrohung hält und sich langsam fragt, ob das was er tut, wirklich richtig ist. Vorallem als er auf Meyruka trifft, weiß er, dass er die Menschen allgemein falsch eingeschätzt hat. Die Gefühle zwischen Mey und Syn entwickeln sich sehr langsam und daher wirkte das ganze sehr authentisch und echt. Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen Mey und Syn und auch zu Hysmalth, dem obersten Senator der Kytharer. Dadurch bekam man einen tollen Einblick in beide Seiten, aber es wirde auch nicht zu viel verraten. Daher blieb die Geschichte sehr spannend und der Schreibstil der Autorin war insgesamt fesselnd. Ich fand es auch alles sehr bildlich und detaillreich beschrieben und ich konnte es direkt vor mir sehen. Diese Liebe zum Detail lässt einen komplett in die Geschichte einzauchen. Den Titel fand ich unglaublich passend, da beide die Augen des anderen faszinierend finden. Auch das Cover passt perfekt, da ich mir Meyruka genau so vorgstellt habe. Ich liebe es, wenn die Personen auf den Covers, den Menschen in den Büchern ähneln und das war hier der Fall.
Die Geschichte spielt in der Zukunft und Außerirdische haben angefangen die Erde zu bevölkern und die Menschen zu töten oder zu unterdrücken. Meyruka ist eine junge Frau, die im Untergrund lebt. Sie führt eine Gruppe von Rebellen an, die sich gegen die außerirdischen Kytharer zur Wehr setzen. Mey ist eine starke Persönlichkeit. Sie hat Durchsetzungsvermögen, ist taff und kann sehr gut kämpfen. Sie hat sich ihren Platz als Anführerin erarbeitet und mehr als verdient. Obwohl sie jung ist, wird sie von allen respektiert. Ihr Mut und ihre Tapferkeit sind beeindruckend. Man kann Mey nur mögen. Trotzdem ist sie zu keinem Zeitpunkt überheblich, sondern denkt nur an die Menschen, die sie zu schützen versucht. Das macht sie sehr realistisch.
Sin Leroi ist ein Captain der Kytharer. Doch während die Kytharer so erzogen sind ausschließlich und kommentarlos Befehle auszuführen, ist Sin anders. Er hinterfragt Dinge und macht sich seine eigenen Gedanken. Das macht ihn anders und seine Vorgesetzten sind nicht erfreut darüber. Bei einem Kampf gegen die Menschen begegnet er Mey und er muss seine Ansichten über die menschliche Rasse komplett überdenken. Was ich an Sin sofort mochte ist seine Skepsis und auch seine Neugier. Er bildet sich seine eigene Meinung und das macht er auch nicht überstürzt. Er nutzt seine gute Beobachtungsgabe und reimt sich so die Wahrheit über die Geschehnisse zusammen. Das macht ihn für mich echt und lebendig.
Generell hat die Autorin hier sehr überzeugende Haupt- und Nebencharaktere geschaffen, mit viel Persönlichkeit und Tiefe. Die Geschichte ist sehr spannend und kraftvoll geschrieben. Trotz der 540 Seiten fliegt man regelrecht durch das Buch und kann es beim Lesen nicht mehr aus der Hand legen. Mey und die Rebellen kämpfen um nichts weniger als das Überleben der Menschheit und die Zeit wird knapp. Das kann man regelrecht spüren und der Wettlauf gegen die Zeit sorgt für einen regelrechten Nervenkitzel.
Das Buch ist in der Erzählperspektive geschrieben, sodass wir die Geschehnisse bei beiden Parteien problemlos miterleben können. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr bildhaft. Trotz der verschiedenen Begriffe rund um die Außerirdischen, waren diese jederzeit verständlich in die Handlung eingebaut. Als kleinen Tipp gibt es am Ende noch ein Glossar, in dem alle Namen und Begriffe noch einmal erklärt werden. Die Autorin hat hier eine sehr spannende und actionreiche Geschichte mit einer Mischung aus Dystopie und Science Fiction geschaffen mit unglaublich starken Protagonisten. Ich kann das Buch jedem empfehlen.
Cover:
Das Cover ist unglaublich ausdrucksstark und sticht sofort ins Auge. Der funkelnde Hintergrund erinnert an den Sternenhimmel der die Science Fiction Einflüsse vermuten lässt.
Fazit:
Eine absolut spannende und fesselnde Geschichte mit starken Protagonisten.