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ADIP #1

Another Day in Paradise

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"Hier im Raum befinden sich Typen, die ihre Freunde köpfen und Deadheads mit Brecheisen erledigen, aber niemand sieht sich in der Verantwortung, mir diese tollwütige Lehrerin vom Hals zu schaffen?" Die Welt, wie Naya sie kannte, existiert nicht mehr. Eine furchterregende Seuche hat sich innerhalb der Bevölkerung ausgebreitet und verwandelt ihre Opfer zu einer seelenlosen Gefahr – zu Deadheads. Einzig die Hoffnung darauf, an der Küste auf das Militär zu treffen, treibt die kleine Gruppe an, weiterzumachen. Doch die Reise in den Süden ist riskant. Und dann ist da auch noch dieser Typ, der eines Nachts ganz plötzlich auftaucht. Erlebe einen bizarren Road Trip durch das apokalyptische Texas! Es handelt sich um ein Jugendbuch. (Erwachsene) Leser gängiger Zombiegeschichten sollten vor dem Kauf einen Blick in die Leseprobe werfen, um sich mit Schreibstil und Genre vertraut zu machen. Weitere Bücher von Laura Newman Anyone Dies in Paradise (ADIP 2) Jonah The World in my Mind This New World NACHTSONNE - Flucht ins Feuerland NACHTSONNE - Der Weg des Widerstands NACHTSONNE - Im Zeichen der Zukunft

426 pages, Kindle Edition

First published September 30, 2015

3 people are currently reading
79 people want to read

About the author

Laura Newman

13 books84 followers
Laura Newman wurde 1983 in Berlin geboren und schrieb bereits als Kind gerne bunte, spannende und phantasievolle Geschichten.

Im Laufe ihres Lebens beschäftigte sie sich mit Videoschnitt, Fotografie Mode- und Grafikdesign bis sie schließlich den Beruf des Mediengestalters erlernte und diese Tätigkeit etwa 10 Jahre lang ausübte.

2013 ließ sie ihre Leidenschaft zum Schreiben erneut aufleben und veröffentlichte ihren ersten Roman.

Facebook:
www.facebook.com/AutorLauraNewman

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Community Reviews

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Displaying 1 - 24 of 24 reviews
Profile Image for jennyliest.
218 reviews301 followers
September 26, 2021
4,5 ⭐️ Hinter diesem grandiosen Cover, steckt eine wirklich geniale Zombie-Geschichte! Ich als "The Walking Dead" & Road Trip-Fan musste "Another Day in Paradise" einfach lesen. Es war auch mein erstes Buch von Laura Newman & Band 2 ist bereits auf dem Weg zu mir. Ich fand die Geschichte rund um Naya & ihre kleine Gruppe, inmitten des apokalyptischen Texas, super atmosphärisch & spannend. Ich konnte das Buch stellenweise gar nicht aus der Hand legen. Dank der kurzen Kapitel & dem lockeren Schreibstil, fliegt man förmlich durch die Seiten. Ich mochte die Protagonisten & konnte mich sehr gut in das beschriebene, schockierende Setting hineinversetzen. Die Wendung im letzten Drittel habe ich so tatsächlich nicht kommen sehen, was das ganze für mich aber noch interessanter und fesselnder gemacht hat! 👍🏻
Ich bin im Laufe des Buches immer mal wieder über Grammatik & Rechtschreibfehler gestolpert, wodurch ich jedesmal kurzzeitig aus dem Lesefluss raus war. Nichtsdestotrotz ein wirklich lesenswertes Jugendbuch, das mir ein paar unterhaltsame & furchteinflößende Lesestunden beschert hat! 🧟‍♂️ Ich bin super gespannt auf Band 2!
Profile Image for Bine.
804 reviews111 followers
December 2, 2015
3,5 Sterne.
ADIP ist für mich mal wieder ein Buch mit Licht und Schatten gewesen. Die Schreibweise und der Stil gefielen mir gut. Man merkt, dass die Autorin von Buch zu Buch dazulernt. Aber alles in allem hat mir die Spannung gefehlt. Ich bin generell kein Freund von Büchern, in denen die ganze Zeit nur umhergelaufen wird (am besten auch noch ohne wirkliches Ziel). Bei solchen Büchern langweile ich mich leider schnell. Dass ich hier trotzdem immer weiter gelesen habe, liegt wohl an den Charakteren, die mir wirklich gut gefallen haben. Ich fand sie sehr gut ausgearbeitet und habe mich den meisten sehr verbunden gefühlt. Die Handlung an sich ist auch mal etwas anderes und es gibt immer mal wieder kleine Wendungen, die ich teilweise voraussehen konnte, teilweise aber auch nicht.
Am Anfang fand ich die Liebesgeschichte auch noch ganz nett, aber irgendwann nahm sie mir dann doch (v.a. zum Ende hin) zu viel Luft ein. Dann gab es da noch so ein Ereignis, das ich hier nicht nennen kann, weil es ein Spoiler wäre, mit dem ich absolut nicht einverstanden bin, und das, meiner Meinung nach, die Spannung der Geschichte noch weiter mindert. Ich hoffe sehr, dass die Autorin dieses Ereignis im nächsten Buch noch zurücknehmen und die Situation wieder gerade biegen kann... Denn wenn nicht, weiß ich nicht, ob die Reihe mich weiterhin als Leserin begrüßen kann.
Alles in allem ist das Buch gut geschrieben und ich habe es gerne gelesen und die Charaktere sind toll. Die doch gravierenden Minuspunkte für mich, die vor allen Dingen der Liebesgeschichte geschuldet sind, führen leider dazu, dass ich keine 4 Sterne vergeben kann. 3 Sterne wären aber auch zu wenig für ein Buch, dass ich immer wieder gerne aufgeschlagen habe. Von daher 3,5 Sterne.
Profile Image for DaJa.
1,310 reviews17 followers
August 1, 2016
Ein Buch, dass genau in mein Beuteschema passt, und das Zweite Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Ich kann nur sagen, ich mag den Schreibstil. Das Buch las sich richtig zügig und flüssig. Es gibt hier keine langen Schachtelsätze, dennoch werden alle Orte, Personen und Geschehnisse sehr gut beschrieben.

Die Charaktere im Buch fand ich sehr authentisch und sympathisch. Die Personen wachsen über sich hinaus, haben sehr viel Tiefe und entwickeln sich vor allem auch weiter.

Die Stimmung und die Emotionen haben mich einfach mitgerissen und ich fühlte mich mittendrin.

Die Geschichte in Ihrem Bann gezogen und auch die Wendungen hätte ich so nicht erwartet. Das Buch war zu keiner Zeit langweilig und ich habe es sehr schnell verschlungen. Es gibt sehr viele emotionale, aktionreiche aber auch humorvolle Szenen, dadurch wird das Buch einfach sehr locker und realistisch.

Und das Cover finde ich einfach toll.
Profile Image for Leselurch.
231 reviews23 followers
December 14, 2015
*Worum geht's?*
Naya und Summer kennen sich seit ihrer Kindheit und sind die besten Freundinnen. Früher haben sie zusammen über Jungs gekichert, Klamotten geshoppt – heute kämpfen sie gemeinsam ums nackte Überleben. Eine grausame Seuche hat ganz Texas dahingerafft und den Großteil der Bevölkerung in seelenlose Mutanten verwandelt, die nur noch das Töten im Sinn haben. Zusammen mit den beiden Jungen Sam und Gadget ziehen Naya und Summer durch das apokalyptische Texas, auf der Suche nach Schutz, Nahrung und anderen Überlebenden. Ihre große Hoffnung ist eine Militärbasis an der Küste. Doch der Weg dahin ist beschwerlich – und jeder Tag droht, ihr letzter zu sein.

*Meine Meinung:*
„Another Day In Paradise“ von Laura Newman ist der Auftakt einer neuen Buchreihe, deren Handlung sich inmitten eines apokalyptischen Endzeit-Szenarios positioniert. Eine Seuche ist über Texas eingebrochen, die ihre Opfer in undurchschaubare Killer mutieren lässt. Nur wenige Menschen sind übrig, die in der Hoffnung auf Rettung ums nackte Überleben kämpfen. Fast alle haben ihre Familien in Ungewissheit zurücklassen müssen oder gar sterben sehen. So auch Naya, Summer, Sam und Gadget – eine kleine Gruppe junger Erwachsener, die sich zusammengeschlossen hat, um gemeinsam nach einem Weg aus der Hölle zu suchen.

Mit der ersten Seite ist man sofort mitten im Geschehen: „Ein neuer Tag im Paradies“. Mit dieser Parole beginnen die vier Verbündeten jeden Tag, um sich gegenseitig zu versichern, dass sie nicht zu den Infizierten der Seuche gehören. Dann heißt es: Sachen packen, weiterziehen, sich gegen Deadheads behaupten und in verlassenen Wohngebieten nach Nahrung und Trinkwasser suchen. Überleben ist das einzige, das noch zählt, doch auf diesem blutigen und brutalen Roadtrip ist das viel leichter gesagt als getan. Für meinen Geschmack hätte Laura Newman gerne noch eine ordentliche Portion Brutalität draufpacken können, aber auch so liest sich „Another Day In Paradise“ spannend und rasant.

Das liegt nicht zuletzt auch an Laura Newmans packendem Schreibstil, der einen schnell in einen lockeren Lesefluss zieht und einem auch Bilder von ekelerregenden Deadheads vor das innere Auge zaubert, die zarte Gemüter wahrscheinlich gar nicht sehen wollen. „Another Day In Paradise“ ist bei weitem nicht so grausam und abscheulich wie etwa die „Ashes“-Reihe von Ilsa J. Bick, aber dennoch nicht für zu junge oder sanfte Leser zu empfehlen. Das gesamte Setting von „Another Day In Paradise“ ist packend und fordert auf schreckliche Weise seine Opfer. Vor Albträumen ist man nicht sicher, wenn man vor dem Schlafengehen noch ein paar Seiten lesen möchte!

Die Deadheads, wie sie von Nayas Gruppe genannt werden, sind die große Bedrohung in „Another Day In Paradise“. Im Gegensatz zu den klassischen Zombies sind die Deadheads allerdings nicht tot. Die Seuche tötet sie nicht, sie entfachtet in den Infizierten einen unbändigen Zorn. Die Sucht nach roher Gewalt, das Verlangen zu Töten dominiert ihr Gehirn und scheint alle anderen Funktionen auszuschalten. Das macht sie nicht unbedingt zu den schlausten, aber dennoch zu furchterregenden Gegnern, denen man ganz sicher nicht begegnen möchte.

Obwohl ich so manches Mal über einen kleinen Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler stolperte und mir ein paar Dinge in der Geschichte nicht ganz logisch erschienen, konnte mich „Another Day In Paradise“ fesseln und überzeugen. Ich mochte die Atmosphäre des Romans, die Dynamik zwischen den Charakteren und die düsteren Geheimnisse, die sich um die Seuche winden. Gespannt, wie Laura Newman ihre Geschichte auflösen würde, hing ich an den Seiten und mochte das Buch nur selten unterbrechen. Sogar die zarte Romanze, die sich im Verlauf der Handlung anbahnt, empfand ich innerhalb des apokalyptischen Settings nicht als störend, sondern als gelungene und authentische Fügung. Je näher das letzte Kapitel rückte, desto nervöser wurde ich allerdings aufgrund der vielen offenen Fragen und Handlungsstränge. Gänzlich zufrieden bin ich mit dem Abschluss von „Another Day In Paradise“ nicht, aber ich hoffe, dass Laura Newman die Fortsetzung nutzen wird, um endlich Licht ins Dunkel zu bringen.

Naya ist die Protagonistin und Erzählerin der Geschichte. Mit ihren jungen 17 Jahren musste sie, genau wie ihre Teamkollegen, schon grausamen Dingen ins Auge blicken. Nichtsdestotrotz hat sich die mutige Naya von den Geschehnissen niemals unterkriegen lassen. Sie ist eine mutige und tapfere Protagonistin, die durchaus ihrem Alter entsprechend zweifelt und sich von Emotionen lenken lässt, aber das hat sie in meinen Augen sehr natürlich wirken lassen.

Jeder in Nayas Gruppe hat seine Stärken und Schwächen, was sie zu einem guten Team zusammenschweißen lässt: Sam ist der geborene Anführer, Gadget ein Tüftler-Genie und Summer, eigentlich das aufgedrehte Mitglied der Truppe, hat ein besonderes Talent für die medizinische Versorgung. Auch als sie später auf weitere Überlebende treffen, bleiben einem die bunt gemischten Charaktere stets sympathisch. Leider ist einem schon von Anfang an klar, dass in einer mörderischen Apokalypse nicht alle mit dem Leben davonkommen werden und man sich von einigen Figuren schon vor der letzten Seite verabschieden muss. Laura Newman hat ihre Figuren bis an ihre Grenzen getrieben, im Rahmen der Geschichte gute Rollen für sie gefunden und sie mit ansprechenden – oder ganz bewusst nicht ansprechenden – Facetten versehen.

*Fazit:*
„Another Day In Paradise“ von Laura Newman ist der Auftakt einer Buchreihe, die im apokalyptischen Texas angesiedelt ist. Protagonistin Naya und ihre kleine Gruppe suchen auf einem blutigen und spannenden Roadtrip durch Texas nach Sicherheit und Antworten auf die Frage, was es mit der furchterregenden Seuche auf sich hat, die beinahe die gesamte Bevölkerung in seelenlose Deadheads verwandelt hat. Laura Newmans toller Schreibstil, die grauenerregende Handlung sowie die bunt gemischten Charaktere machen „Another Day In Paradise“ zu einem spannenden Lesevergnügen, in dem für meinen Geschmack sogar noch etwas mehr Blut hätte fließen können. Ein paar logische Ungereimtheiten sowie die vielen offenen Fragen haben meinen Spaß an dem Reihenauftakt etwas geschmälert, aber da ich zuversichtlich bin, dass Laura Newman in der Fortsetzung für Aufklärung sorgen wird, drücke ich hier gerne noch ein Auge zu. Für „Another Day In Paradise“ vergebe ich 4 Lurche.
Profile Image for Buchwelten.
169 reviews7 followers
June 29, 2020
Wieder einmal hat es Laura Newman geschafft, mich mit ihrem Schreibstil in den Bann zu ziehen. Die unterschiedlichen Charaktere waren sehr gut herausgearbeitet und wirkten in ihren Eigenschaften und ihrem Handeln sehr authentisch. Auch wenn ich es mir nicht annähernd vorstellen kann, wie es sein muss, unter deratigen Umständen überleben zu müssen, erschien mir die Story der Deadheads realistisch bzw. genauso denkbar.
Diese Buch hat mich dazu gebracht, wieder mehr Zombie-Apokalypsen lesen zu wollen. In bin sehr auf den zweiten und letzten Teil gespannt.
Profile Image for Insi Eule.
737 reviews64 followers
July 11, 2016
Ein überraschend spannendes und, trotz des Zombie-Apokalypsen-Szenarios, sehr humorvolles Jugendbuch. Hat richtig viel Spaß gemacht und sich damit 4,5 Sterne verdient.
Profile Image for Patrizia.
349 reviews17 followers
August 21, 2016
Worum geht es?
"Hier im Raum befinden sich Typen, die ihre Freunde köpfen und Deadheads mit Brecheisen erledigen, aber niemand sieht sich in der Verantwortung, mir diese tollwütige Lehrerin vom Hals zu schaffen?" Die Welt, wie Naya sie kannte, existiert nicht mehr. Eine furchterregende Seuche hat sich innerhalb der Bevölkerung ausgebreitet und verwandelt ihre Opfer zu einer seelenlosen Gefahr – zu Deadheads. Einzig die Hoffnung darauf, an der Küste auf das Militär zu treffen, treibt die kleine Gruppe an, weiterzumachen. Doch die Reise in den Süden ist riskant. Und dann ist da auch noch dieser Typ, der eines Nachts ganz plötzlich auftaucht.


Wie hat es mir gefallen?
Ich hatte Another Day In Paradise (ADIP #1) von Laura Newman pünktlich zum Release-Termin letzten Jahres geordert. Die Autorin feiert ihre Buchveröffentlichungen nämlich immer mit einem Online-Flashmob, einerseits zum Spaß an der (Buch-)Freude und andererseits natürlich auch, um dem jeweiligen Buch im Download-Ranking eine angemessene Startposition zu bieten. Laura Newman ist Selfpublisherin mit Leib und Seele. Vom ersten geschriebenen Wort bis hin zum Cover, Buchsatz und der eigentlichen Buchveröffentlichung nimmt sie alles selbst in die Hand - auch das Marketing! Und sie macht ihre Sache wirklich gut, denn ihre Bücher unterscheiden sich gar nicht von all denen, die mit einem großen Verlag im Rücken im Buchladen stehen. Trotzdem hat es dann doch gut ein Dreivierteljahr gedauert, bis ich das Buch nun tatsächlich gelesen habe.
Selbst wenn Laura Newman sagt, dass sie für jede Geschichte einen eigenen Stil versucht zu entwickeln, so hat doch jedes Buch einen expliziten Laura-Stempel. Man liest die ersten paar Sätze und weiß sofort, dass es sich hierbei um ein Newman-Buch handelt. Der Wiedererkennnungswert glückt ihr also mit jeder weiteren Buchveröffentlichung etwas mehr! Die Geschichte wird aus der Sicht Nayas erzählt, sie wird allerdings noch von sechs weiteren Hauptpersonen auf ihrem Zombie-Roadtrip begleitet. Der Schreibstil ist locker und jugendlich, da werden auch gerne mal Vergleiche zu Marvel-Helden wie Hulk gezogen und mit Schimpfworten hält sich die Autorin auch nicht zurück - was gut ist! Zwar kann ich mich mittlerweile wirklich nicht mehr zu der Altersgruppe Jugendliche hinzuzählen, trotzdem fiel mir die Identifikation mit der weiblichen Protagonistin und auch mit allen anderen Hauptcharakteren gerade deshalb mehr als leicht. Ich würde sogar meinen, dass ADIP #1 diesmal sowohl weibliche Leser als auch männliche Leser anspricht, da die Verteilung der weiblichen und männlichen Figuren nahezu ausgewogen ist.
Besonders positiv ist mir zudem diesmal die Charakterzuschreibung der einzelnen Hauptfiguren aufgefallen. Einerseits gibt es da Figuren, die typische Schubladen bedienen, ohne sie kommt wohl kaum ein Buch aus. Hiermit meine ich vor allem die Prom-Queen Summer, deren Probleme sich nicht nur auf fehlendes Make-Up beschränken und die sich selbst in Zeiten zerschlissener Kleidung fashionvictimlike zu helfen weiß. Man liebt oder hasst sie, diese Charaktere, aber sie dürfen auch niemalsnie fehlen. Andererseits gibt es aber wiederum auch Charaktere, die ja schon beispielsweise durch die Namenswahl ganz besonders werden, so zum Beispiel der Technik-Guru Gadget. Er glänzt, ganz wie sein Name schon sagt, durch sein funktionelles Denken, technisch gesehen hat er es einfach drauf. So richtig ans Herz wächst er einem aber durch die Tatsache, dass er selbst bei absoluter Nutzlosigkeit eines Smartphones (das mobile Netz funktioniert nicht mehr), genau ein eben solches stets und ständig mit sich trägt. Und es gibt noch vielerlei andere Situationen, in denen sich jede Figur am normalen Leben vor der Seuche festzuhalten versucht. Vielleicht auch, um sich noch ein kleines bisschen Würde zu erhalten.
Weiterhin gibt es noch die Anführerposition, die sich Sam und Jaze unvermeidlich teilen - ein bisschen Rivalität spielt da also auch mit. Und auch ein Nesthäkchen darf nicht fehlen, Billy, begleitet durch die Lehrerin Amelia. Naya hingegen mimt diejenige, die versucht, weiterzumachen und sich durchzukämpfen, egal wie schwer es in Zeiten wie diesen ist. Womit wir nun auch zu der apokalyptischen Welt kommen, die Laura Newman uns in ADIP #1 aufzeigt.

Die Jugendlichen kämpfen sich durch ein totes Texas im Hier und Jetzt. Familie und Freunde wurden von einer unbekannten Seuche infiziert, und wer von der Seuche nicht betroffen war, wurde spätestens dann von den sogenannten Deadheads getötet, vor denen es jetzt zu flüchten gilt. Häppchenweise erfährt der Leser, wie sich all dies zugetragen hat, wie die Gruppe unter solcherlei Umständen zueinander fand und mehr und mehr zusammenwächst. Zugegeben, das erinnert in vielen Punkten an The Walking Dead oder an The World War Z und trotzdem ist es doch etwas ganz Eigenes. Ich für meinen Teil habe mich als bekennender Zombie-Suchti jedenfalls an keinem Punkt von derlei Ähnlichkeiten gestört gefühlt und würde sogar schon fast sagen, dass sich so manche Ähnlichkeit positiv auf meine Vorstellungskraft ausgewirkt hat. Insbesondere deshalb, weil Laura Newman sehr filmskiptartig schreibt und es mir wenig Schwierigkeiten bereitete, einen Blockbuster vor meinem inneren Leseauge ablaufen zu lassen. Weiterhin nimmt sie mit ihrem Another Day in Paradise nichts vorweg, weder stellt sie diese apokalyptische Welt paradiesisch dar. Ganz im Gegenteil. So gibt es beispielsweise nicht nur eine Szene im Buch, die gut beschrieben zeigt, wie angreifbar die Gruppe eigentlich ist, selbst wenn sie sich noch so gut zu schützen versucht. Für Action ist hier in jedem Fall gesorgt und es wird so manches Mal auch ganz schön blutig.
Gen Ende nimmt die Geschichte nochmals ordentlich an Fahrt auf, vor allem weil die Gruppierung bereits Opfer lassen musste und am Ziel mit einer Situation konfrontiert wird, die sich so wohl keiner ausgemalt hat - auch ich nicht. Hiermit hat Laura Newman jedenfalls einen wirklich guten Cliffhanger erdacht, der auf einen spannendes Finale hoffen lässt - vier von fünf Sternen dafür! Ich für meinen Teil bin jedenfalls sehr froh darüber, dass ich ADIP #1 erst kürzlich gelesen habe, denn ADIP #2 - Anyone Dies In Paradise ist nun am 27. Juni 2016 erschienen und die Erinnerungen an Band 1 sind noch mehr als frisch! Die besten Vorraussetzungen zum Weiterlesen, würde ich sagen :-)
Profile Image for TheUjulala.
102 reviews6 followers
January 7, 2018
Mitreißender Sprachstil in einer außerordentlich spannenden Geschichte

Laura Newman habe ich in ihrem dystopischen Roman „This New World“ kennen und schätzen gelernt. Sprachlich hat sie mich total überzeugt. Deswegen stand die ADIP-Dilogie auch schon länger auf meinem SuB. Ich habe auch gleich beide Bücher hintereinander gelesen, da es so spannend war.

Coverbild
Alle Coverbilder werden von Laura Newman selber gestaltet. Dieses Cover zeigt die Silhouette einer Großstadt vor einer Wüstenlandschaft, in dem eine einzelne Person wankend steht. Der Buchtitel ist mit fetten Lettern quer über die Seite platziert, Blutspritzer in der rechten unteren Ecke zeigen schon die Richtung des Titels an. Mir gefällt das Cover ausgesprochen gut. Plakativ und aussagekräftig. Mehr braucht es nicht und trotzdem vermittelt das Bild das Genre und die Stimmung sehr eindrucksvoll.

Handlung
Der Bundesstaat Texas ist zusammengebrochen, die Menschen haben sich auf mysteriöse Weise zu einer Art Zombies verwandelt und meucheln alles, was in sich ihnen in den Weg stellt. Naya und ihre Freunde Sam, Gadget und Summer versuchen in diesem Chaos zu überleben und wollen sich gemeinsam zu einem Militärstützpunkt durchschlagen, von dem sie sich Rettung erhoffen. Auf ihrem Weg treffen Sie auf drei weitere Überlebende: Jaze, Amelia und dem kleinen Billy. Trotz anfänglichem Misstrauen bleiben sie beisammen und bringen auch noch die Gefühlswelt von Naya und Summer gewaltig durcheinander.

Buchlayout / Haptik
Die über 400 Seiten werden in 45 recht kleine Kapitel eingeteilt, was mich anfangs etwas störte, ich aber zum Schluß hin nicht mehr bemerkt habe. Jedes Kapitel wird mit einer kräftigen Grafik aus Versalienlettern und Blutspritzern eingeleitet.

Idee / Plot
Bei Dystopien sind sich die Ideen oft ziemlich ähnlich. Vor allem, wenn es sich auch noch um „Zombie-Dystopien“ handelt. Irgendwelche mutierten Zombies setzen einer Minderheit an überlebenden Menschen nach und wollen diese ausrotten. So ähnlich ist es auch in diesem Buch. Dennoch ist es ein interessanter Plot, da die Seuche, die die Menschen befallen hat, einen bestimmten Ursprung und einen bestimmten Grund hat. Die verseuchten Menschen verwandeln sich auch in Wesen, die keine Gnade mehr kennen, sind aber immer noch Menschen und keine wirklich Untoten. Das gibt dem Ganzen noch einen bitteren Beigeschmack, denn die Überlebenden müssen sich mit allen Mitteln gegen die aggressiven Deadheads wehren. Nur, was macht man, wenn sich lieb gewonnene Menschen plötzlich verwandeln? Hier wird ein sehr interessantes Thema aufgegriffen: wann ist es ein bewusstes Töten eines Menschen und wann nur das Retten des eigenen Lebens vor einer wild gewordenen Bestie? Wo liegt die moralische Grenze? Abgesehen von der Motivation überhaupt diese Seuche in Umlauf zu bringen, spielt sich hier das Drama vor allem in der kleinen Gruppe der Überlebenden ab.

Emotionen / Protagonisten
Die kleine Gruppe um die 19 jährige Naya hat sich in dem apokalytpischen Chaos kennen zusammengetan und kämpft tagtäglich über ihr Überleben. Naya kommt bei mir sehr authentisch und sympatisch an. Sie ist tough, aber auch überlegt. Anfangs ist sie vom ruhigen, besonnen aber auch etwas grüblerischen Sam ziemlich angetan, kann die Gefühle aber auch nicht wirklich einordnen. Zumal in der dystopischen Situation Gefühle für sie fehl am Platz sind. Das ändert sich aber, als Jaze auf der Bildfläche erscheint. Der eingebrödlerische und manchmal auch aufreißerische Jaze schleicht sich langsam in Nayas Herz, wird aber zu einem harten Konkurrenten für Sam.

Die Beziehungsgeflechte kommen sehr gut raus und ich kann Nayas Gedanken und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Auch wie sie lernt mit den Deadheads emotionslos umzugehen. Besonders berührt haben mich die sehr emotional tiefgreifenden Szenen, in denen Entscheidungen getroffen werden mussten die einen inneren Nachhall verursachen. Ich habe Nayas Trauer förmlich spüren können. Ebenso konnte sie mir auch die Empfindungen der Gefährten feinfühlig vermitteln.

"Und jetzt, wo die grässliche Klinge fort ist und ich das Gefühl habe, wieder mit Jaze und nicht mit einem gefährlichen Tier zu reden, bemerke ich erst, dass ihm ein paar Tränen über die Wangen kullern. Das verunsichert mich beinahe noch mehr als seine unberechenbare Art.“

Laura Newman „Another Day in Paradies“, Pos. 1262 (ebook kindle Edition © 2015 Laura Newman)

Sam entwickelt sich mehr zum großen Bruder, der zwar für Naya sehr tiefe Gefühle hegt, aber diese nicht über das Wohl der Gemeinschaft stellt. Das macht ihn mir sehr sympathisch. Jaze ist mehr der Draufgänger und Hitzkopf, dem auch mal seine Gefühle durch gehen. Das macht ihn aber um so authentischer und präsenter. Mir gefällt die Entwicklung zwischen Naya und Jaze. Einige sehr emotionale Momente haben tief in sein Herz blicken lassen und mir Jaze sehr nahe gebracht.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Obwohl man gleich direkt in die Apokalypse hineingeworfen wird, kommt man schnell in das Buch hinein. Laura Newman hat auch gekonnt die Handlung aufgebaut und über den Plot hinweg immer wieder geschickt Rückblenden und Erklärungen eingebaut, so dass sich dem Leser die Spannung erhalten bleibt und häppchenweise tiefer in die Geschichte hineingezogen wird und sich die Zusammenhänge peu à peu erschließt. In der Mitte gibt eine unerwartete Wendung dem Ganzen noch mal eine enorme Würze und treibt die Spannung enorm voran.

Szenerie / Setting
Klar, dass so eine Seuche in Amerika stattfinden muss, aber ich finde das passt ganz gut und ich kann mir das gut vorstellen. Die Autorin beschreibt die Umgebung sehr bildhaft, die Handlung und die Protagonisten wirken hier auch authentisch. Auch die texanische Wüste passt gut zur apokalyptischen Situation. Ja, es gibt viel spritzendes Blut und eine gewisse Abgebrühtheit im Töten der Deadheads, aber Laura Newman schafft hier eine moralische Trennung zwischen dem Abschlachten von Monstern und dem Verlust von lieb gewonnenen Gefährten.

Sprache / Schreibstil
Besonders hervorheben muss ich hier der extrem spritzige, flüssige und sarkastisch pointierte Sprachstil von Laura Newman. Die Geschichte wird ausschließlich aus Nayas Perspektive als Ich-Erzähler im Präsens dargestellt, was die oft krassen Kampfszenen aber auch sehr emotionalen Situationen sehr gut unterstreicht und einen direkt vermittelt.

FAZIT
Absolut spannende Geschichte mit mitreißenden Sprachstil machen dieses Buch zu einem Pageturner. Es hat mich total überzeugt, auch wenn Zombie-Dystopien mit viel Splatter nicht unbedingt mein absolut bevorzugtes Genre ist. Die Story um Naya und Jaze hat mich ziemlich gepackt.
Profile Image for Tinka Beere.
Author 9 books21 followers
July 17, 2016
Zugegeben, ich war skeptisch. Zombies war noch nie was für mich. Aber nachdem ich bereits drei Bücher von Laura verschlungen habe, griff ich am Flashmob-Wochenende zu: Band eins und zwei landeten auf meinem Kindle. Blind. Ich wurde mit keiner Seite enttäuscht und wahrscheinlich ist dies das beste Buch von Laura, das ich gelesen habe. Bisher, denn ADIP 2 soll ja noch besser sein. Obwohl ich sowas wirklich selten mache, wird im Anschluss direkt Band zwei gelesen. Und ich bin sehr gespannt!

Ich kann wirklich nichts gegen das Buch sagen: Das Cover hat mir schon immer gefallen und die Tatsache, das Laura alles selbst macht, was sie kann und im Bereich des Möglichen liegt - manchmal in meinen Augen sogar etwas mehr - macht es mir leicht, sie von ganzem Herzen zu unterstützen. Ich liebe die Charaktere, weil sie so authentisch sind und ich bin gespannt, welcher Name mit J ihr für den nächsten geheimnisvollen, gut aussehenden Typen einfällt ^^


Fazit: ❤❤❤❤❤★
Die Geschichte ist spannend geschrieben, unvorhersehbar und verdient definitiv noch mehr begeisterte Leser. Top-Buch!
Profile Image for Steffie.
294 reviews74 followers
October 26, 2015
3.5*
Mein erstes Zombie Buch habe ich überlebt und ehrlich gesagt, hat es sich nicht anders angefühlt als all die vielen Dystopien da draußen auf der Welt. Laura Newman schriebt gut und hat eine Geschichte zu erzählen. Ich mochte die Idee von einer Gruppe junger Leute die mitten in der Zombieapokalypse um ihr Leben kämpfen. Vermutlich ist das nicht neu, aber für mich hat es gepasst.
Die erste Hälfte des Buches war für mich schlicht und ergreifend okay, doch kurz nach der Hälfte passiert hier etwas, mit dem ich in dieser Form nicht gerechnet hatte. Damit hat die Autorin mich dann gekriegt und ich habe den letzten Teil mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen. Mit dem Ende bin ich zufrieden, da es eine Reihe werden soll und ich hoffe, dass ich bald wieder den zweiten Teil in meinen Händen halten darf!
Profile Image for Tan.
61 reviews28 followers
June 9, 2016
Hat eine Weile gedauert, das Buch auszulesen. Anfangs war ich sehr gefesselt, aber am Ende hat mir irgendwie die Lust oder Spannung gefehlt (obwohl durchaus Action da war, aber irgendwie einfach zu langatmig)
Profile Image for Ruth.
251 reviews18 followers
August 25, 2017
Ich bin ja sonst nicht so der Jugendbuch-Fan, mit Zombies kann man mich allerdings locken. ;-) Hier ist beides geschickt und packend miteinander verknüpft – so sehr, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und es regelrecht verschlungen habe.
Profile Image for Sonja.
95 reviews8 followers
July 7, 2023
Für ein Jugend-Apokalypsebuch ist es ordentlich geschrieben.

Die Charaktäre sind überraschend gut darin zu überleben. Es gibt kaum persönliches Wer-mit-Wem-Drama, sondern eine eingespielte Truppe Jugendlicher, die wissen, dass Ablenkungen jedwelcher Art dazu führen wird, dass sie sterben.

Plot ist im letzten Drittel ein klein wenig clichée, aber nicht so sehr, dass man mit den Augen rollen müsste.

Wer Abwechslung zur gängigen YA-Literatur braucht oder etwas ähnliches zu Untot von Kirsty McKay sucht, ist hier richtig.

Ich freu mich auf Band zwei (von zwei).
Profile Image for Meggies Fussnoten.
944 reviews12 followers
March 8, 2016
Texas ist eine Ödnis. Kaum ein lebender Mensch hält sich dort noch auf. Doch Naya und ihre Freunde Summer, Sam und Gadget schlagen sich durch und halten immer wieder Ausschau nach den sog. Deadheads. Mutierte Menschen, die nichts anderes im Sinn haben als Töten. Keiner der vier Freunde weiß, was genau passiert ist und so leben sie von Tag zu Tag. Als Jaze und seine Gruppe zu ihnen stoßen, freuen sich Naya und die anderen erst gar nicht. Zu viel Misstrauen liegt in der Luft und zu viel Grausames haben sie bis jetzt gesehen. Doch nach und nach schweißt der Umstand sie alle zusammen. Bis sie auf das Geheimnis stoßen, dass hinter den Deadheads steht. Und plötzlich ist alles anders.

Durch meine Bloggerkollegin Sonja bin ich auf diesen Roman gestoßen und sein Klappentext hat mich gleich mal in den Bann gezogen. Zombies, Apokalypse und der Kampf ums Überleben sind genau mein Ding. Seit "The Walking Dead" bin ich da total angefixt.

Als ich dann auch noch die toll gemachten Trailer zu dem Buch entdeckt habe, war es um mich geschehen und ich ließ mich auf die Geschichte ein.

Wie in jeder guten Geschichte lernt man zu Anfang nach und nach die Hauptcharaktere kennen. In diesem Fall sind es Naya, von allen auch Nice genannt und deren besten Freundin (schon vor der Apokalypse) Summer, den Anführer und Grübler Sam sowie den Nerd und Technikerfreek Gadget. Alle vier sind mir gleich sympathisch, auch wenn ich ein paar Probleme hatte, mich gleich zurechtzufinden. Denn man wird mitten in die Geschichte geworfen und bekommt nur häppchenweise Informationen zugespielt. Und dann geht alles ganz schnell und man weiß, mit welcher apokalyptischen Katastrophe das Texas der Zukunft geschädigt ist.

Naya ist ein toughes Mädchen. Sie versucht, zu überleben und stellt sich dabei gar nicht so ungeschickt an. Trotzdem ist sie froh, dass sie in der Gruppe von Sam ist. Einem unerschrockenen jungen Mann, der mit seinem Talent zur Führung schnell der Chef geworden ist und somit sagt, wo es lang geht. Jeder "gehorcht" ihm und hinterfragt auch keiner seiner Entscheidungen. Zwar geben sie ihren Senf dazu und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden, doch wenn Sam sagt, was zu tun ist, springen alle. Dies ist in meinen Augen auch gut so, denn sie alle brauchen Strukturen und Regeln, sonst würden sie ausflippen.

Summer und Gadget sind in meinen Augen eigentlich nur Nebenfiguren, obwohl gerade Gadget mit seinem Wissen über Technik ein wertvolles Mitglied der Gruppe ist. Summer sieht eigentlich nur gut aus und versucht dies auch weiter so zu halten, in dem sie bei ihrer Suche nach Lebensmittel, Wasser und anderen überlebenswichtigen Dingen auch gerne mal am Make-Up oder an unpraktischer Kleidung halt macht. Mit ihrer vorwitzigen Art ist sie so etwas wie der "Klassenclown" der Gruppe. Sie bringt etwas Alltag hinein und hält so die anderen davon ab, in Depressionen zu fallen.

Später taucht Jaze auf, ein Draufgänger, der Sam seine Führerrolle in der Gruppe sehr streitig macht. Er ist geheimnisvoll, lässt keinen an sich ran, will aber selbst alles über die anderen wissen. Er bietet einen guten Gegenpool zu dem grüblerischen Sam und Naya merkt bald, dass sie sich zu Jaze sehr hingezogen fühlt, obwohl sie eigentlich eher dachte, dass Sam mehr ihr Typ ist. Dass dies natürlich zu Missverständnissen, Neid und Missgunst führt, ist wohl klar.

Die sog. Deadheads, die immer wieder unerwartet auftauchen, sind gar nicht die typischen Zombies, die man aus Film und Fernsehen kennt. Sie sind schnell, scheinen denken zu können, da sie auch Dinge als Waffen benutzen und sind vor allem nur auf eins aus: zu töten. Sie möchten nicht essen, sondern einfach nur dem Ur-Trieb nachgeben und auf bestialische Weise abschlachten.

Warum es zu dieser Katastrophe kam, wird nach und nach aufgedeckt und dabei kommen einige Überraschungen zu Tage, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Und am Ende wird es sogar ganz anders, als in typischen Apokalypse-Storys. Und dieser Punkt hat mich erst mal zum Grübeln gebracht. Doch je mehr ich mich dem Ende näherte, umso mehr war ich mir sicher, dass der Stilbruch der Autorin gar nicht so schlecht war. Im Gegenteil, es hat mir sogar dann sehr gut gefallen, dass mal etwas anderes ausprobiert wurde und somit der Grundstein für etwas Neues gelegt wurde.

Bei diesem Band handelt es sich um den Auftakt zu einer Reihe und ich bin sehr gespannt, wie der zweite Teil denn ausfallen wird. Denn es ergibt sich eine Unmenge an Möglichkeiten, die nun ausgeschöpft werden können.

Der Schreibstil der Autorin war flüssig und leicht lesbar. So flog man förmlich durch die Geschichte. Gerade durch die bildhafte Beschreibung konnte mein Kopfkino sehr gut arbeiten.

Einen Kritikpunkt gibt es aber doch. In der Mitte des Buches gab es eine längere Szene, die meinen Lesefluss etwas gestört hat, da ich sie als unnötig empfand. Als ich diese jedoch überwunden hatte, war alles wieder wie vorher.

Fazit:
Eine Apokalypse nach meinem Geschmack.
Profile Image for S.P. Pepper.
Author 6 books4 followers
January 7, 2016
Der Roman wird aus Sicht der siebzehnjährigen Naya in der Ich-Perspektive erzählt. Nayas sarkastischer Tonfall hat mir gleich zu Beginn sehr gefallen und mich des Öfteren zum Schmunzeln gebracht.

Die Charaktere hat die Autorin ganz wunderbar entworfen. Sie sind sehr unterschiedlich, jeder hat seine eigene Persönlichkeit, sodass es einem richtig leid tut, wenn einer Figur etwas Schlimmes zustößt. Und das ist in einer Zombie-Apokalypse-Welt nun leider nichts Ungewöhnliches.

Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch, allerdings nimmt diese keinen übermäßig großen Raum ein. Dafür ist sie aber sehr schön und nicht übermäßig kitschig geschildert.

Die Handlung hat mir meistens gut gefallen. Es gab einige überraschende Wendungen und oft konnte ich gar nicht so richtig mit dem Lesen aufhören, weil es einfach zu spannend war. Nur etwa in der Mitte des Buches ging für mich die Spannung für ein paar Kapitel verloren. (Ich möchte jetzt allerdings nicht ins Detail gehen, weil ich da spoilern würde.) Danach wurde es dann aber wieder so richtig spannend und es sind Dinge geschehen, die ich so nie erwartet hätte. :-)

Der Roman ist der erste Teil einer Reihe, die noch nicht abgeschlossen ist, sodass am Ende natürlich Handlungsstränge offen sind. Allerdings lässt der Schluss den Leser auch nicht völlig in der Luft hängen, was ich sehr angenehm fand. Die Autorin arbeitet bereits fleißig an der Fortsetzung. "Anyone dies in Paradise (ADIP 2)" soll noch in 2016 erscheinen.
Profile Image for Christa Schwarz.
14 reviews
October 27, 2015
Es war schnell durchgelesen, es gab keine unangenehmen Längen und es war bestimmt gut recherchiert.
Was mich störte war die fehlende Ausreifung der Charaktere. Unter anderem die Beziehung der beiden Freundinnen, Naya und Summer. Es wirkte einfach zu sehr nach Klischee: Die taffe, coole, symphatische Protagonistin, auf die alle coolen Jungs stehen und die zickige, zu femininie, quirlige Freundin, die einfach nur da ist um den Kontrast aufzuzeigen... Das wäre für mich kein Problem gewesen, wenn die Freundschaft der beiden lebendiger gewesen wäre und Summer eine tatsächliche Aufgabe am Handlungsgeschehen gehabt hätte. Das Beziehungs-Dreieck war zudem überflüssig.
Ich bin kein Fan von Verschwörungstheorien, deswegen fand ich die Handlung stellenweise nervig. Eine Erklärung die die Vorgehensweise der Regierung begreifbar macht, fehlte einfach und so wirkte die ganze Geschichte aus der Luft gegriffen. Aber das kann sich ja alles noch ändern, da dies ja nur der erste Teil der Reihe ist.
Außerdem fand ich, dass die Trauer über verlorene Familie und Freunde zu kurz kam - aber das hätte wahrscheinlich den Rahmen des Buches gesprengt.
Zusammenfassend kann man sagen, das Buch ist durchaus eine Kaufempfehlung. Es ist ein kleiner, gut gemachter Buchsnack zwischendurch.
Profile Image for Zeesbooks.
18 reviews7 followers
October 16, 2016
Die Geschichte war toll, wenn auch etwas unschlüssig an ein paar Stellen, ausschlaggebend für meine Wertung war besonders der Schreibstil, manchmal gab es eine merkwürdige Wortwahl und der Satzbau oder Grammatik haben nicht gestimmt. Das hat mich dann an einigen Stellen einfach stutzen lassen und von der Geschichte abgelenkt...
Profile Image for Josi.
38 reviews
September 10, 2016
"Another Day in Paradise" ist ein wirklich spannender Endzeit-Roman, der nichts beschönigt. Die Charaktere sind alle gut gezeichnet und ich konnte mich in die Protaginistin hineinversetzten. War für mich ein Page-Turner!
Profile Image for Kleeniheleni.
137 reviews1 follower
November 26, 2015
Ab der Hälfte des Buches konnte mich sowohl die Geschichte, wie auch die Charaktere von sich überzeugen.
Profile Image for Anna.
767 reviews49 followers
September 24, 2019
Meine ausführliche Rezension folgt bald!
Profile Image for Peggy.
276 reviews8 followers
April 22, 2017
Fande es besser als erwartet! War wirklich spannend mit vielen Wendungen. Lediglich die letzten Kapitel haben mir nicht mehr so gefallen, da war dann irgendwie die Luft raus.
Displaying 1 - 24 of 24 reviews

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