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Die verzauberte Geige

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Johannes liebt seine Geige, aber spielen kann er leider noch nicht so gut. "Geigenhansel" nennen ihn die anderen Kinder und lachen ihn aus, wenn er wieder mal seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht und vor sich hin träumt. Eines Tages verfolgen die Kinder ihn sogar quer durch die Stadt. Verzweifelt flüchtet Johannes in einen kleinen Laden, der ihm auf Anhieb nicht geheuer ist. Ein wunderlicher alter Geigenbauer scheint Johannes dort schon lange erwartet zu haben und überreicht ihm eine Geige und ein Medaillon. Auf dieser Geige kann Johannes plötzlich perfekt spielen - kann das mit rechten Dingen zugehen? Die verzauberte Geige ist eine gelungene Verbindung von Magie und Realität, fantasievoll und fesselnd.

196 pages, Kindle Edition

First published January 1, 1995

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Profile Image for Mbain.
9 reviews
September 23, 2022
Jeg elsket denne boken. Jeg leste denne da jeg var en ensom tiåring, som satt alene i doene på skolen og spiste lunsjen min. Den var alt jeg trengte og jeg både lo og gråt mens jeg nøt at jeg hadde denne boken å dele dagene mine med. Denne har en spesiell plass i hjertet mitt.
Profile Image for Inga.
1,651 reviews64 followers
November 15, 2015
Die norwegische Autorin Tone Kjaernli schildert in dem Jugendbuch Die verzauberte Geige die Geschichte von Johannes, einem Außenseiter, der von den anderen unter anderem wegen seines Geigenspiels geärgert wird. Auf der Flucht vor seinen Peinigern gerät er durch Zufall in den Laden eines mysteriösen Geigenbauers. Von diesem erhält Johannes eine verzauberte Geige und ein goldenes Amulett – und plötzlich verändert sich sein ganzes Leben. Wenn er auf der neuen Geige spielt, liegen ihm die Menschen zu Füßen und das Amulett erfüllt ihm, so stellt er nach einigen Überraschungen fest, seine Wünsche. Doch plötzlich taucht der Geigenbauer auf – die Geige ist eigentlich für jemand anderen bestimmt und Johannes muss sich auf die Suche machen, das Amulett und die Geige ihren eigentlichen Besitzern zurückzugeben. Zwar muss er dann seine neu gewonnenen Kräfte aufgeben – gewinnt aber an Selbstvertrauen und lernt Freundschaft kennen.
Kjaernli verknüpft in ihrem Roman die Problemgeschichte eines einsamen Jungen, der anders ist, mit fantastischen Elementen (klassische Wunderdinge, wie im Märchen) und der Kraft des Träumens und des Wünschens. Beides ist nicht neu, aber in der Kombination entwickelt die Geschichte einen gewissen Charme. Etwas zu kurz gekommen ist mir die Nebenhandlung des Schriftstellervaters. Dieser stellt ein Negativvorbild dar, er lügt und verheimlicht seiner Familie seine Schreibkrise. Erst als der Sohn ihn konfrontiert, kommt wieder Bewegung in sein Leben. Hier wäre Raum gewesen für mehr Reflexion über das Miteinander innerhalb einer Familie, die im Grunde von den Krisen der anderen nichts mitbekommt, was zur Verschlimmerung führt.
Die Geige und die Musik als Sinnbild für Befreiung und für das Träumen ist – wenngleich auch nicht neu – schön gewählt.
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