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Die Würde ist antastbar
Oft ist es nur der Zufall, der den Einzelnen zum Täter oder Opfer macht. Schuld ist das, was einem Menschen persönlich vorgeworfen werden kann. – Nicht zuletzt seine so überzeugend formulierten Gedanken über die moralischen und ethischen Fragestellungen in unserer Gesellschaft haben seine Stories und Romane zu Welterfolgen gemacht. In seinen Essays widmet sich Ferdinand von Schirach brisanten Themen wie den Schauprozessen gegen Prominente. Daneben geht er aber auch der Frage nach, wie es in Zeiten des iPads um unser Lesen bestellt ist oder was der Zwang zu schreiben für einen Schriftsteller wirklich bedeutet.
144 pages, Paperback
First published August 11, 2014
About the author
Ferdinand von Schirach
64 books2,157 followersFerdinand von Schirach (born 1964 in Munich) is a German lawyer and writer. He published his first short stories at the age of forty-five. Shortly thereafter he became one of Germany's most successful authors. His books, which have been translated into more than 35 languages, have sold millions of copies worldwide and have made him an internationally celebrated star of German literature.
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 234 reviews
August 29, 2020
Kapitel „reine Menschen, reine Luft“ ist sau dumm
Ansonsten hab ichs sehr gern gelesen
Ansonsten hab ichs sehr gern gelesen
September 22, 2024
Super spannende und aufschlussreiche Sammlung an Essays!
Besonders interessant fand ich im Kapitel "Weil wir nicht anders können - über das Schreiben" den Versuch, einen Vergleich zwischen der Strategie bzw. dem Prozess des Schreibens und der Strategie für ein Strafverfahren zu ziehen.
Ebenso die beiden Kapitel über Feminismus & Justiz und über den Großvater des Autors finde ist sehr bedeutsam und wissenswert.
Besonders interessant fand ich im Kapitel "Weil wir nicht anders können - über das Schreiben" den Versuch, einen Vergleich zwischen der Strategie bzw. dem Prozess des Schreibens und der Strategie für ein Strafverfahren zu ziehen.
Ebenso die beiden Kapitel über Feminismus & Justiz und über den Großvater des Autors finde ist sehr bedeutsam und wissenswert.
September 21, 2021
Großartige Gedanken, besonders stark ist das Kapitel über Feminismus.
Sehr schwach allerdings das Raucher-Kapitel, denn all die Vergleiche, die er zu anderen durchgesetzten oder möglichen Verboten zieht, sind völlig falsch. Ein Rauchverbot soll nicht die Raucher erziehen, sondern alle Passivraucher schützen, deren Gesundheit jahrelang mitgeschädigt wurde. Das hat nix mit dem Nivea-Store oder Kalorienangaben auf den Speisen gemein?!
Auch das Anfangskapitel mit dem Terrorismus ist mir nicht differenziert genug - ansonsten sehr stark und regt zum Nachdenken an
Sehr schwach allerdings das Raucher-Kapitel, denn all die Vergleiche, die er zu anderen durchgesetzten oder möglichen Verboten zieht, sind völlig falsch. Ein Rauchverbot soll nicht die Raucher erziehen, sondern alle Passivraucher schützen, deren Gesundheit jahrelang mitgeschädigt wurde. Das hat nix mit dem Nivea-Store oder Kalorienangaben auf den Speisen gemein?!
Auch das Anfangskapitel mit dem Terrorismus ist mir nicht differenziert genug - ansonsten sehr stark und regt zum Nachdenken an
September 11, 2021
Manche Essays waren spannend und lehrreich, manche langweilig und banal, und bei wiederum anderen dachte ich mir nur "ok boomer".
August 24, 2014
Es handelt sich um eine kleine Sammlung von Essays zu verschiedenen gesellschaftlichen, oft juristisch angehauchten Themen, die vom Autor für den Spiegel geschrieben wurden. Auch diese Texte sind stilistisch gut, auch wenn ihnen natürlich dieser spezielle literarische Ton der Erzählungen und Romane fehlt. Ärgerlich ist allerdings, dass die gerade mal 135 Seiten durch Verwendung einer recht großen Schrift sehr aufgebläht wirken – etwas mehr Essays oder eine „ehrlichere“ Satz- und Preisgestaltung hätten dem Buch gut getan.
August 28, 2019
Mit seinen 134 Seiten ist "Die Würde ist antastbar" ein kurzes Lesevergnügen. Anhand der Bewertung kann man allerdings schon sehen, dass es für mich nicht immer ein Vergnügen war.
Es handelt sich um eine Sammlung von Essays, die Schirach vor ein paar Jahren im Spiegel veröffentlich hat. Das diese Geschichten schon einige Jahre alt sind, merkt man deutlich, da er oft Bezug auf "aktuelle Themen" nimmt, die heute eben nicht mehr aktuell sind. So schreibt er zum Beispiel über den Kachelmann-Prozess. Das ist allerdings überhaupt nicht schlimm, denn es ist trotzdem interessant seine Gedanken dazu zu lesen.
Wie das bei Essays oder Kurzgeschichten ist, gefällt einem manches mehr, manches eben weniger. Hier überwog bei mir eher das weniger. Einige Essays fand ich wirklich gut, andere recht sinnlos.
Sehr negativ aufgestoßen ist mir ein Text, in dem Schirach sein iPad anhimmelt (zu der Zeit war diese Technik halt ganz neu, das erste iPad überhaupt) und ganz besonders die Vorteile der Spiegel-App hervorhebt, die er exklusiv vor allen anderen testen durfte. Ist ja alles viel angenehmer von wegen Schriftgröße und wesentlich handlicher und so.
Dieses "Essay" hat einen ganz bitteren Nachgeschmack, denn in erster Linie ist das schlichtweg WERBUNG. Werbung für den Spiegel und die dazugehörige App, für die er nunmal geschrieben hat. Der Text hat in diesem Magazin natürlich schon eine Daseinsberechtigung, aber es hat in einem Buch wie diesem für mich einfach nichts zu suchen.
Es handelt sich um eine Sammlung von Essays, die Schirach vor ein paar Jahren im Spiegel veröffentlich hat. Das diese Geschichten schon einige Jahre alt sind, merkt man deutlich, da er oft Bezug auf "aktuelle Themen" nimmt, die heute eben nicht mehr aktuell sind. So schreibt er zum Beispiel über den Kachelmann-Prozess. Das ist allerdings überhaupt nicht schlimm, denn es ist trotzdem interessant seine Gedanken dazu zu lesen.
Wie das bei Essays oder Kurzgeschichten ist, gefällt einem manches mehr, manches eben weniger. Hier überwog bei mir eher das weniger. Einige Essays fand ich wirklich gut, andere recht sinnlos.
Sehr negativ aufgestoßen ist mir ein Text, in dem Schirach sein iPad anhimmelt (zu der Zeit war diese Technik halt ganz neu, das erste iPad überhaupt) und ganz besonders die Vorteile der Spiegel-App hervorhebt, die er exklusiv vor allen anderen testen durfte. Ist ja alles viel angenehmer von wegen Schriftgröße und wesentlich handlicher und so.
Dieses "Essay" hat einen ganz bitteren Nachgeschmack, denn in erster Linie ist das schlichtweg WERBUNG. Werbung für den Spiegel und die dazugehörige App, für die er nunmal geschrieben hat. Der Text hat in diesem Magazin natürlich schon eine Daseinsberechtigung, aber es hat in einem Buch wie diesem für mich einfach nichts zu suchen.
March 27, 2021
Kapitel "reine Menschen, reine Luft" fand ich schrecklich und auch die Erklärungen zum Thema Ipad hätte man sich sparen können. Rest war interessant 👍
November 29, 2023
Schirach mimimi + origin story
Read
January 14, 2026Perfekte Wartezimmer-Lektüre. Eine Zeitreise zurück ins letzte Jahrzehnt
February 22, 2021
Schirach kann mich glaube ich nie enttäuschen. Dieses Buch war allerdings anders. Es war eine Ansammlung all seiner Essays, veröffentlicht vom Spiegel.
Die Themen hätten nicht verschiedener sein können, doch gerade seine politischen Äußerungen (und seine positive Einstellung gegenüber des Feminismus') haben mich doch sehr erfreut. Der beste Essay bzw. der, der mich noch am meisten beschäftigt, heißt "Verstehen Sie das alles noch? - Fragen an die Wirklichkeit". Schirach hat in dem Werk 'einfach' nur Fragen gestellt, sehr banale, kreative, politische, wirtschaftliche, gesellschaftskritische, tiefgründige und lustige. Fand ich toll. Gutes Buch zum Inhalieren an einem Tag! Meine Lieblingsstellen mal wieder:
"Unser Grundgesetz beginnt mit dem Satz: 'Die Würde des Menschen ist unantastbar.' Das ist natürlich falsch, denn die Würde wird dauernd angetastet." (S.9)
"Mit den Rechten des Menschen ist es nämlich in Wirklichkeit wie mit der Freundschaft. Sie taugt nichts, wenn sie sich nicht auch und gerade in den dunklen, in den schwierigen Tagen bewährt." (S.15)
"Haben Sie Vertrauen in das Wort 'unumkehrbar'?" (S.20)
"(...) wo es keine Verantwortung gibt, werden wir die Freiheit verlieren. Wir müssten dann an das glauben, was man Schwarmintelligenz nennt." (S.26)
" 'In der wahren, dunklen Nacht der Seele ist es immer drei Uhr morgens', schrieb F. Scott Fitzgerald." (S.28
"Aber was alle wohl brauchen, ist Einsamkeit. Es ist die Zeit, die man ungestört mit einer Geschichte allein ist." (S.33)
" 'Und wie der Rauschgiftsüchtige, der keinen Schritt tut, ohne ausreichendes Quantum der tödlichen Substanz mitzunehmen, wage auch ich mich niemals weit fort, ohne mich mit einem erheblichen Vorrat an Lesestoff einzudecken.' " (S.117)
Die Themen hätten nicht verschiedener sein können, doch gerade seine politischen Äußerungen (und seine positive Einstellung gegenüber des Feminismus') haben mich doch sehr erfreut. Der beste Essay bzw. der, der mich noch am meisten beschäftigt, heißt "Verstehen Sie das alles noch? - Fragen an die Wirklichkeit". Schirach hat in dem Werk 'einfach' nur Fragen gestellt, sehr banale, kreative, politische, wirtschaftliche, gesellschaftskritische, tiefgründige und lustige. Fand ich toll. Gutes Buch zum Inhalieren an einem Tag! Meine Lieblingsstellen mal wieder:
"Unser Grundgesetz beginnt mit dem Satz: 'Die Würde des Menschen ist unantastbar.' Das ist natürlich falsch, denn die Würde wird dauernd angetastet." (S.9)
"Mit den Rechten des Menschen ist es nämlich in Wirklichkeit wie mit der Freundschaft. Sie taugt nichts, wenn sie sich nicht auch und gerade in den dunklen, in den schwierigen Tagen bewährt." (S.15)
"Haben Sie Vertrauen in das Wort 'unumkehrbar'?" (S.20)
"(...) wo es keine Verantwortung gibt, werden wir die Freiheit verlieren. Wir müssten dann an das glauben, was man Schwarmintelligenz nennt." (S.26)
" 'In der wahren, dunklen Nacht der Seele ist es immer drei Uhr morgens', schrieb F. Scott Fitzgerald." (S.28
"Aber was alle wohl brauchen, ist Einsamkeit. Es ist die Zeit, die man ungestört mit einer Geschichte allein ist." (S.33)
" 'Und wie der Rauschgiftsüchtige, der keinen Schritt tut, ohne ausreichendes Quantum der tödlichen Substanz mitzunehmen, wage auch ich mich niemals weit fort, ohne mich mit einem erheblichen Vorrat an Lesestoff einzudecken.' " (S.117)
February 21, 2026
⭐️3.5
rauchen für den kommunismus!
rauchen für den kommunismus!
April 12, 2025
Ich habe vergessen, wie spannend das Lesen von Gedanken anderer Menschen sein kann. Wenn diese dann noch mit Einblicken und einer so unglaublich angenehmenen und natürlichen Art übermittelt werden, fühlt sich das Lesen nicht wie Lesen an und die fremden Gedanken nicht wie Fremde an.
January 23, 2016
Ehrlich gesagt, hatte ich mir wegen des Titels etwas ganz Anderes vorgestellt. Der Jurist Ferdinand von Schirach hat in diesem Band aber nicht nur Aufsätze über Menschenrechte geschrieben, senden auch vieles aus seiner Biographie.
Von Schirach schreibt großartig. Seine Sätze sind kurz und treffend. Er kommt schnell zum Punkt und auch dort, wo er richtig emotional und herzergreifend wird, kommt er immer noch gerade so ohne Kitsch aus.
Eine peinliche mehrseitige Werbung für das iPad befindet sich auch in der Textsammlung. An Ende warnt er zwar leise vor einem zu hohen Machteinfluss des Apple-konzerns, aber die Warnung geht im überschwänglichen Lob über das iPad einfach unter. Schade, so etwas habe ich nun wirklich nicht gebraucht.
Von Schirach schreibt großartig. Seine Sätze sind kurz und treffend. Er kommt schnell zum Punkt und auch dort, wo er richtig emotional und herzergreifend wird, kommt er immer noch gerade so ohne Kitsch aus.
Eine peinliche mehrseitige Werbung für das iPad befindet sich auch in der Textsammlung. An Ende warnt er zwar leise vor einem zu hohen Machteinfluss des Apple-konzerns, aber die Warnung geht im überschwänglichen Lob über das iPad einfach unter. Schade, so etwas habe ich nun wirklich nicht gebraucht.
This entire review has been hidden because of spoilers.
March 12, 2024
Schuster, bleib bei deinen Leisten: ein paar großartige Essay zu den Themen Recht und insbesondere dem deutschen Rechtssystem - bei allen anderen Inhalten dieses Buches sollte man vielleicht besser wen anders zu Wort kommen lassen. Was Lobgesänge über das iPad und das Rauchen, geschweige denn ein paar andere Essays, die einfach wirken, als wüsste Schirach selber nicht, worauf er hier hinaus will, darin zu suchen haben, bleibt mir ein Rätsel.
Dass er sich so vehement für Feminismus (zumindest in der deutschen Judikative) einsetzt, verwundert bei dem sonst latenten Unterton gegen Windenergie, moderne Kinderpädagogik, u.ä.
Insgesamt hinterlässt das ganze Werk bei mir leider einen faden Geschmack und Ratlosigkeit, was ich von dem Menschen hinter diesen Zeilen eigentlich halten soll.
Dass er sich so vehement für Feminismus (zumindest in der deutschen Judikative) einsetzt, verwundert bei dem sonst latenten Unterton gegen Windenergie, moderne Kinderpädagogik, u.ä.
Insgesamt hinterlässt das ganze Werk bei mir leider einen faden Geschmack und Ratlosigkeit, was ich von dem Menschen hinter diesen Zeilen eigentlich halten soll.
April 16, 2026
Wollte mal was von Schirach lesen und hatte das gerade zuhause. Ist schon etwas älter und daher nicht mehr so wirklich up to Date (er erzählt stolz von der neuen Erfindung der iPads lol🤔) . Fand aber das Kapitel zu Rechtsbrüchen unserer eigenen Regierungen ganz interessant!!
November 7, 2017
War nicht wirklich ein Denkanstoß für mich und seine Meinung zu manchen Sachverhalten stimmt mit meiner nicht überein, also war es nur "ok" zum Lesen.
Spannend war die Geschichte über ihn selbst und seinen Großvater, denn ich wusste diesen Hintergrund nicht.
Spannend war die Geschichte über ihn selbst und seinen Großvater, denn ich wusste diesen Hintergrund nicht.
March 8, 2023
“Ich weiß nicht, ob es eine sorglose Kindheit gibt, ich glaube es nicht, zu kompliziert ist das meiste, was wir als Kinder erleben.”
November 3, 2024
3/5- Leider eines der Werke, welches ich von ihm weniger gern gemocht habe.
Ich fand es immer noch toll und gerade seine juristischen Essays und der zum NS-Fotografen waren wahnsinnig interessant und da sehe ich für mich und mein Interesse auch seine Stärke(n).
Ich fand die anderen Essays auch recht interessant, mit einigen Ausnahmen, wie z.B. dem über das Rauchen (sehr komisch für mich), aber leider haben die mich einfach nicht so wirklich krass abgeholt.
Ein wenig enttäuschend fand ich auch, dass das Buch „Die Würde des Menschen ist antastbar“ heißt, ich hätte mir etwas mehr Eingehen darauf tatsächlich gewünscht.
Aber alleine für die Stärke, sobald er juristische Themen, werde ich ihm auf keinen Fall weniger Sterne geben wollen.
Ich fand es immer noch toll und gerade seine juristischen Essays und der zum NS-Fotografen waren wahnsinnig interessant und da sehe ich für mich und mein Interesse auch seine Stärke(n).
Ich fand die anderen Essays auch recht interessant, mit einigen Ausnahmen, wie z.B. dem über das Rauchen (sehr komisch für mich), aber leider haben die mich einfach nicht so wirklich krass abgeholt.
Ein wenig enttäuschend fand ich auch, dass das Buch „Die Würde des Menschen ist antastbar“ heißt, ich hätte mir etwas mehr Eingehen darauf tatsächlich gewünscht.
Aber alleine für die Stärke, sobald er juristische Themen, werde ich ihm auf keinen Fall weniger Sterne geben wollen.
September 25, 2023
Guter Mann. Kurze, sehr interessante Essays die schwere Themen behandeln, aber sprachlich gut zu verstehen sind. Der Fokus liegt auf rechtsphilosophischen Fragen.
Read
December 15, 2020Ich möchte das Buch nicht bewerten. Es waren viele Denkanstöße dabei und deshalb war es gut. Ich werde es sicherlich irgendwann noch einmal lesen.
September 4, 2020
Es gibt Autoren, die über Gott und die Welt schreiben - und das ziemlich gut. Zu ihnen zählt auch Bestseller-Autor Ferdinand von Schirach. In seinem Buch „Die Würde ist antastbar“ hat er dreizehn Essays für den „Spiegel“ vereint, die sich präzise und pragmatisch mit den Themen unserer Zeit beschäftigen und den Leser zum Nachdenken und Diskutieren bewegen werden.
Durch die 135 Seiten bin ich bei einem Becher Kaffee in einem Rutsch geflogen und kann mir jetzt meine eigenen Gedanken zum Wandel in der Literatur, zum Terrorismus, zum Rauchen oder Nichtrauchen, zur Frauenquote und ganz grundsätzlich zu Schuld, Unschuld und Moral machen.
Viele von Schirachs Essays sind beeindruckend, einige allerdings absoluter Müll, denn was soll dem Leser eine neunseitige Lobeshyme auf den iPad sagen, außer vielleicht dass der gute Ferdinand wahrscheinlich einen „Product Placement“-Deal mit Apple ausgehandelt hat?! Völlig deplatziert und unter seiner WÜRDE wie ich finde... 🙄
Davon abgesehen, eine empfehlenswerte, kleine Lektüre für zwischendurch. Schnörkelos. Klar. Aufgeräumt. Und meistens on point.
Durch die 135 Seiten bin ich bei einem Becher Kaffee in einem Rutsch geflogen und kann mir jetzt meine eigenen Gedanken zum Wandel in der Literatur, zum Terrorismus, zum Rauchen oder Nichtrauchen, zur Frauenquote und ganz grundsätzlich zu Schuld, Unschuld und Moral machen.
Viele von Schirachs Essays sind beeindruckend, einige allerdings absoluter Müll, denn was soll dem Leser eine neunseitige Lobeshyme auf den iPad sagen, außer vielleicht dass der gute Ferdinand wahrscheinlich einen „Product Placement“-Deal mit Apple ausgehandelt hat?! Völlig deplatziert und unter seiner WÜRDE wie ich finde... 🙄
Davon abgesehen, eine empfehlenswerte, kleine Lektüre für zwischendurch. Schnörkelos. Klar. Aufgeräumt. Und meistens on point.
May 31, 2021
Ten zbiór to eseje, które Ferdinand von Schirach publikował na łamach tygodnika Spiegel do roku 2014. Ferdinada von Schiracha znam już z jego świetnych powieści, w których analizował przypadki znane mu z kariery sądowej. Von Schirach to znany prawnik, który zasłynął jako obrońca strzelców spod Muru Berlińskiego. To także niesamowicie inteligentny człowiek, którego erudycja i filozoficzne rozważania są dla mnie wzorem.
Felietony z tego zbioru, mimo że zostały napisane w latach 2011-2014, niewiele straciły na aktualności. Niektóre z nich odnoszą się ściśle do ówczesnej sytuacji politycznej, ale ogólne przesłanie pozostaje wciąż aktualne. Niezwykle ciekawy jest tekst o dziadku autora - Baldurze von Schirachu, przywódcy Hitlerjugend. To jedyny tekst, w którym wnuk rozprawia się ze swoim pochodzeniem. Tekst bardzo osobisty i emocjonalny.
Ciąg dalszy: https://przeczytalamksiazke.blogspot....
Felietony z tego zbioru, mimo że zostały napisane w latach 2011-2014, niewiele straciły na aktualności. Niektóre z nich odnoszą się ściśle do ówczesnej sytuacji politycznej, ale ogólne przesłanie pozostaje wciąż aktualne. Niezwykle ciekawy jest tekst o dziadku autora - Baldurze von Schirachu, przywódcy Hitlerjugend. To jedyny tekst, w którym wnuk rozprawia się ze swoim pochodzeniem. Tekst bardzo osobisty i emocjonalny.
Ciąg dalszy: https://przeczytalamksiazke.blogspot....
July 16, 2018
Erstaunlich vielschichtig, erstaunlich clever, selbst an Stellen, an denen ich vom Titel her erst mal geschluckt habe (v.a. Feminismus). Manchmal etwas määndernd, aber im besten Sinne. Die einzige Themenverfehlung ist der Text übers Rauchen, das eigentliche Problem, nämlich das Passivrauchen, kommt da weder als Begriff noch als Idee vor. Der Rest ist mindestens nachdenkenswert, oft erhellend.
October 22, 2018
Obwohl ich schon vor dieser Lektüre ein großer Fan von Ferdinand von Schirachs Texten war, hat mir diese Essay-Sammlung besser gefallen als alles ,was ich bisher von ihm gelesen habe. Jeder Text war ein Genuss und hat mich lange zum Nachdenken gebracht.
February 11, 2016
What a simple yet impactfull collection of essays! Everybody should read this. If everybody were to read (and understand) this book the world would be a better place.
November 22, 2025
selin es tut mir leid, i read another one from him. und es hat sich nicht gelohnt. du hattest recht.
February 4, 2024
13 Essays, die auch schwere Themen behandeln. Der Fokus liegt auf rechtsphilosophischen Fragen. Es hat mir außerordentlich gut gefallen --> 4.5 Sterne.
Das Kapitel was mir nicht gefallen hat, weswegen ich auch keine 5 Sterne gebe, war das über Raucher und Nichtraucher, da es faktentechnisch nicht ganz genau war.
Zitate:
"Unsere Grundgesetz beginnt mit dem Satz: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Das ist natürlich falsch, denn die Würde wird dauernd angetastet." (S.9)
"Mit den Rechten des Menschen ist es nämlich in Wirklichkeit wie mit der Freundschaft. Sie taugt nichts, wenn sie sich nicht auch und gerade in den dunklen, in den schwierigen Tagen bewährt." (S.15)
" Haben Sie Vertrauen in das Wort "unumkehrbar"?" (S.20)
Das Kapitel was mir nicht gefallen hat, weswegen ich auch keine 5 Sterne gebe, war das über Raucher und Nichtraucher, da es faktentechnisch nicht ganz genau war.
Zitate:
"Unsere Grundgesetz beginnt mit dem Satz: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Das ist natürlich falsch, denn die Würde wird dauernd angetastet." (S.9)
"Mit den Rechten des Menschen ist es nämlich in Wirklichkeit wie mit der Freundschaft. Sie taugt nichts, wenn sie sich nicht auch und gerade in den dunklen, in den schwierigen Tagen bewährt." (S.15)
" Haben Sie Vertrauen in das Wort "unumkehrbar"?" (S.20)
December 25, 2024
Schirach macht immer Spaß zu lesen. Sehr interessante Gedanken. Die Geschichte über das Rauchen war unsympathisch.
July 15, 2024
"Und wie der Rauschgiftsüchtige, der keinen Schritt tut, ohne ein ausreichendes Quantum der tödlichen Substanz mitzunehmen, wage auch ich mich niemals weit fort, ohne mich mit einem erheblichen Vorrat an Lesestoff einzudecken." -Somerset Maugham
September 6, 2024
Das war auf jedem Fall ganz anders, als ich es erwartet hatte. Ich fand zwar die Einblicke in Ferdinands Leben teilweise ganz nett und interessant, aber mir hat es diesmal deutlich an Themenzusammenhang und Wissenschaftlichkeit gefehlt. Schade!
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