Anfang Mai: Eine drückende, hochsommerliche Hitze liegt über Heidelberg. Die Woche von Kripochef Alexander Gerlach beginnt träge, doch dann wird er zu einer Geiselnahme gerufen. Ein bewaffneter Mann hat den Chef einer Immobilienfirma in seine Gewalt gebracht. Streit war zu hören, ein Schuss, seitdem nichts mehr. Der Tag verstreicht, ohne dass der Geiselnehmer Forderungen stellt. Alle Versuche, mit ihm in Kontakt zu treten, laufen ins Leere. Welches Motiv steckt hinter der Tat? Feinde des erfolgreichen Geschäftsmannes finden sich zuhauf, denn vor Kollateralschäden zugunsten seiner Karriere war er nie zurückgeschreckt. Schließlich gibt Gerlach den Befehl zur Stürmung. Doch von den beiden Männern fehlt plötzlich jede Spur …
Na ja, so lala würde ich das Buch bezeichnen. Die Story ist wirr, es liegt wohl an der Hitze, dass Kriminalrat Alexander Gerlach nicht die richtigen Schlüsse zieht und sich am Ende in Lebensgefahr begibt. Zwei Fehler, die einem erfahrenen Ermittler nicht passieren dürften. Auch privat, ist es keine Glanzleistung wie er sich verhält. Gelesen habe ich das Buch nur wegen des Lokalkolorit. Allerdings habe ich mir gleich das nächste Buch der Serie aus der Bücherei ausgeliehen.