Für Professor Welk bedeutet das Studienfach der Phantastik alles – hat er doch eine treue Anhängerschaft von Studenten, denen eine glänzende Zukunft bevorsteht. Nun gut, er hat einen Studenten. Und der wird nach seinem Abschluss im Bahnhofsimbiss arbeiten. Immerhin. Doch jetzt soll der Studiengang geschlossen werden. Und so müssen Welk und sein Student Theodor den Übertritt in die Fernen Länder wagen, die magische Welt, über die sie alles zu wissen glauben – und die doch verrückter ist als alles, was ihre Forschungen besagten. Denn hier herrscht die »Fantastik AG«, ein Bund dunkler Kobolde, die nichts weniger als den Weltuntergang anstreben. Professor Welk und Theodor stehen ihnen im Weg – und vor ihrer schwersten Prüfung …
Auch wenn dieses Buch eines der Sorte ist, die ich normalerweise lese, war es doch recht unterhaltsam. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, weshalb es eines der Bücher ist, die man mal schnell zwischendurch lesen kann, weil es trotz der grob 350 Seiten schnell lesbar ist. Es gibt durchaus spannendere Bücher - trotzdem gefiel es mir doch recht gut.
Oldenburgs Debüt beginnt sehr unterhaltam und lässt sich flott weglesen. Ist damit dann in Summe aber leider nicht viel besser als die im Buch so niedergemachten Produktionen im Zauberspiegel.
Wie man (wie auf dem Klappentext geschehen) einen Vergleich mit Moers ziehen kann, ist mir völlig schleierhaft. Gut, beide Autoren schreiben deutschsprachige Fantasy, aber da hören für mein Empfinden die Gemeinsamkeiten auch schon auf. Wer hier auf sprachgewandte Unterhaltung hofft, den erwartet eine herbe Enttäuschung. Fans von kurzweiliger, anspruchsloser Literatur ist das Buch durchaus zu empfehlen.
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Dies ist ein Buch, das wahrlich fantastisch war zum Lesen. Wirklich gut und unterhaltsam geschrieben - schön gewürzt mit ordentlich Sarkasmus - und einer interessanten Storyline, die einem sofort in die Geschichte zieht.
3,5 Sterne für Jan Oldenburgs Debütroman. In Fantastik AG verfolgt der Leser die Abenteuer von Prof. H.C. Welk - Professor für Phantastik - und Theodor Welk - Student der Phantastik - nachdem Prof Welk einen Weg in die Fernen Länder (den Schauplatz oder Forschungsgegenstand der Phantastik) gefunden hat. Dort angekommen werden die beiden in allerlei Verstrickungen verwickelt und müssen sich mit Wissen, List und manchmal schierer Körperkraft einen Ausweg bahnen. Alles in allem fand ich Fantastik AG recht gelungen, allerdings gibt es ein paar Dinge, die mir persönlich am Roman nicht so sehr gefallen haben, weshalb ich das Buch nicht besser bewerten kann, aber wie gesagt, diese Dinge sind rein subjektiv: *spoiler* Zunächst verwirrend und später störend stellt sich für mich das plötzliche Auftauchen der Fantastik AG bzw deren Einfluss auf die Fernen Länder ab Seite 118 dar - während zunächst in den Fernen Ländern alles ist, wie es sein soll, macht die ganze Sache ab Seite 118 einen totale Kehrtwende und es ist nicht nur vorbei mit der idylle, sondern auch mit dem Heldendasein und den damit verbundenen Abenteuern. Für mich fühlte es sich so an, als wäre das Buch an dieser Stelle geteilt worden. Und dann ist da noch die Sache mit der Fantastik AG selbst - mir fehlen da einfach ein paar Infos: Warum haben sich die Schatten und ihre Besitzer getrennt? Warum sind die Schatten so völlig anders als ihre Besitzer? Und warum können die Schatten den Menschen kontrollieren, aber nicht andersrum? Fragen über Fragen und leider keine Antworten- *Spoilerende* Auch über das Ende bin ich geteilter Meinung: Handwerklich finde ich es gut umgesetzt, als Leser hoffe ich jetzt einfach nur, dass es eine Fortsetzung geben wird, da ich schon gerne wüsste, was Prof Welk rausgefunden hat ;)
It was a nice read, but definitely not on the same level as Walter Moers like the text on the back of the book suggested. Oldenburg plays with different components from other fantastic worlds - Tolkien's messenger from LotR, who came to gave rings again, is clearly recognisable for example - and adds the ordinary craziness from today, but isn't nearly as funny and intelligent as Moers' works are. Probably he'll improve with the next book.
The blurb promises a novel in Walter Moers style. In fact, it is not. It is not bad at all, but I am a bit disappointed. The story has some nice ideas, but has some narrative issues. Often the most interesting parts are just skipped. Going through a cave of horror? Just a side note. Describing emotions? A short note is everything. On a technical level Jan Oldenburg is far away from being a master of his trade.
Nevertheless I am eager to get my hands on the second book.
Kann sich natürlich nicht mit Walter Moers messen, ist aber ein andere und durchaus unterhaltsame Herangehensweise an das klassische Fantasy-Genre. Längere Review gibt es hier in Video-Form: https://www.youtube.com/watch?v=MjQHY...