Meine Kinder sind zwar noch klein, aber ich entschied mich schonmal in die Zukunft zu schauen, um zu wissen was da noch auf mich zu kommen wird. Die Antwort ist erstaunlich beruhigend und wie immer exzellent erklärt, ganz ohne Angstmacherei und mit sehr viel fundiertem Wissen aus Biologie, Soziologie und Evolution: Kinder brauchen die Pubertät, um sich emotional von ihren Eltern zu lösen und sich an einen Partner zu binden, um eine eigene Familie zu lösen. Nebenbei geben sie noch der ganzen Gesellschaft Impulse ihre althergebrachten Werte, Normen und Vorstellungen zu überdenken. Und die Statistiken sagen eindeutig, dass auch wenn sie heute sonst wie aussehend rumlungern, rauchen, kiffen und gefährliche Sachen machen fast alle Jugendlichen zu vernünftigen, verantwortungsvollen Erwachsenen werden (schließlich waren wir alle mal aus gutem Grund so!).
Wenn man das weiß, kann man (hoffentlich) auch besser mit den eigenen Teenagern umgehen, sie nicht mehr wie Kinder sondern wie (werdende, Hilfe brauchende) Erwachsene behandeln und als Eltern gefestigt genug sein um ein gutes Vorbild zu sein und mit einer (u.U.) längeren Durststrecke an Aufmerksamkeit seitens der Kinder umzugehen. Das wird spannend!