The city is Los Angeles, the birthplace and terminus of the American dream, a city that has come to symbolize both heaven and hell. Billy McGrath is an enigma, half American, half English, who once dreamed of pursuing a career as an academic philosopher, but for the last fifteen years he's been a homicide detective, one of LA's best. He knows the rules, playing them perhaps better than anyone while understanding the reality of a justice system that doesn't always work, that punishes the underprivileged and lets the rich go free. He's a deeply unhappy, possibly suicidal man, divorced from a wife he still adores and separated from a ten-year-old daughter for whom he'd readily die. McGrath is called to a crime scene - a woman dead on a kitchen floor in one of the city's less than inviting neighborhoods, a seemingly routine assignment until he discovers that the murdered woman's son is LA's biggest crack dealer, an idol of the ghetto who offers him a one-million-dollar bounty for the name of the killer. Making the wrongt choice for what might be the right reasons, McGrath initiates both his own fall from grade, and, as he strives to redeem himself, a series of wild and furious actions that hurtle him through many identities of corrupt Los Angeles.
In Ian Mcgrath, Rayner has dreated a sympathetic everyman, who becomes both victim and victor. Set against a bleak cityscape, Murder Book is a dark, violent and sexy thriller that is impssible to put down.
Richard Rayner is a British author who now lives in Los Angeles. He was born on December 15, 1955 in the northern city of Bradford. Rayner attended schools in Yorkshire and Wales before studying philosophy and law at the University of Cambridge. He has worked as an editor at Time Out Magazine, in London, and later on the literary magazine Granta, then based in Cambridge.
Rayner is the author of nine books. His first, Los Angeles Without A Map, was published in 1988. Part-fiction, part-travelogue, this was turned into a movie L.A. Without a Map (for which Rayner co-wrote the screenplay with director Mika Kaurismaki) starring David Tennant, Vinessa Shaw, Julie Delpy, Vincent Gallo, and, in an uncredited part, Johnny Depp. (from Wikipedia)
This is serious noir detective tale, set in LA, with a wonderful hard-boiled head of homicide, Billy McGrath, complete with an ex-wife and a passion for the work, looking into the death of a mobster’s mother. The language was beautiful enough to make me bleed with envy.
An example from page 7: Twin gouts of blood had hardened to a mustache beneath Mae Richards nostrils. Her sneakered right foot turned in at an angle, as if the bone had snapped. Ants were on the march now up her neck and cheek. Soon they’d gather around the blood and meat of her eye and march back again, bearing their treasure. In my experience dead people never look like they’re sleeping. They look like they’ve been shocked out of their lives, and dropped, dumped bones suddenly no more connected than a bag of parts
Good stuff. McGrath confronts ethical choices, we get some flavor of LA neighborhoods, Venice in particular, and peek into a few widely different flavors of crime. It was a wonderful, satisfying read. It made me eager to read more by this author, and what more can one say than that?
Mit dem semibiographischen „Planlos in Los Angeles“ (Los Angeles without a map) gelang Richard Rayner ein Debüt nach Maß und er war immerhin Künstler genug, um die Leser nie mit einem unmittelbaren Sequel zu diesem uneinholbaren Buch zu behelligen. Statt dessen hat er seine Themen in unterschiedlichen Genres weiter bearbeitet. So findet sich die unbedingte Liebe zu einer gar nicht mal so übermäßig interessierten Frau, die sich in Aktionen äußert, die günstigstenfalls unvernünftig bis peinlich sind, in vier mir bekannten Romanen. Besonders krass geraten diese unverlangten Tollkühnheiten in „Der Wolkenfänger“, der den Protagonisten seiner einzig wahren Geliebten vom zaristischen Finnland durch den Bürgerkrieg bis in die U.S.A der roaring Twenties und der Depressionsjahre hinter her jagen lässt. Aber auch im Semi-Sequel „Das dunkle Herz der Wüste“ nimmt dieser Zug seiner männlichen Helden einen prominenten Platz ein, auch wenn es sich um einen Retro-Krimi im Vegas der 1950er handelt, in dessen Verlauf ein Architekt der nächsten Generation seine Familie und den Komfort seines wohleingerichteten Lebens mit fest garantierten Aufträgen hinter sich lässt und sein Leben riskiert, um den Mord einer Frau aufzuklären und zu rächen, die ihn ihrerseits nur als Rachewerkzeug benutzt hat. Als Opus drei ist das Murder Book von 1997 nicht ganz so radikal, jedenfalls nicht bei den kaum noch nachvollziehbaren Liebesbeweisen an eine gar nicht so dankbare Adresse. Doch die Racheaktion, die Mord-Dezernat-Star Billy McGrath in Szene setzen will, um der Gerechtigkeit doch noch Genüge zu tun, seinen Vater zu rächen und seiner Ex was Gutes dazu, ist auch von einem Hauch des Rayner'schen Wahnsinns umweht.
Der Plot: Billy McGrath, Jurist mit philosophischem Nebenexamen ist so etwas wie der Star der Mordkommission von Los Angeles. Seine Murder-Books, die er über jeden Fall führt, bis sie als gelöst mit dem gelbem Punkt auf dem Rücken im Regal landen, gelten auch in anderen Revieren als Referenz. McGrath, Sohn eines schimpflich aus dem Dienst entlassenen Bullen und einer englischen Schauspielerin, deren Hollywoodhoffnungen an seiner Geburt zerschellten, ist Polizist in dritter Generation und erliegt der Versuchung eine besonders raffinierte Form der Selbstjustiz in Gang zu setzen. Denn an Tag zwei der Handlung muss er dabei zusehen, wie Warren Beatty, der hier „Charlie Corcoran“ heißt, trotz des Mordes an der dritten Ehefrau, vor Gericht frei gesprochen wird. Dabei hat der vollkommen verwirrte Schauspieler in der Tatnacht den Mord gegenüber Billy in einer nicht verwertbaren Situation gestanden. Die Tatsache, dass Charlie 25 Jahre früher schon einmal mit dem Mord an einer Frau durchgekommen ist, und dabei die Karriere von Billys Vater beendet hat, der später als Ladenbesitzer wegen 29 Dollar eines jämmerlichen Todes sterben musste, macht die Sache für den Topcop McGrath nicht einfacher. Tags zuvor war Billy an einem Tatort, wo eine vergewaltigte Frauenleiche in ihrer Wohnung mit abgeschnittenen Fingerkuppen gefunden wird. Bei der Toten handelt es sich um Mae Richards, eine schnell wieder abservierte Phil-Spector-Sängerin, die in ihrer Gemeinde und in der Nachbarschaft allseits beliebt war. Allerdings ist sie auch die Mutter des größten und brutalsten Ghetto-Lords. Und dieser bietet Billy im Verhörraum eine halbe Million für den Täter. (Zwei Mütter mit abgebrochenen Karrieren, die Stars auf der richtigen und der falschen Seite des Gesetzes stehen, sorgen für eine herrliche Doppelgängerkonstellation.) Diese Summe ist noch keine Versuchung für Billy, auch wenn er mit dem Geld gern seiner Ex etwas Gutes tun würde, schon um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Denn er fühlt sich schuldig daran, dass Ellen jetzt im Rollstuhl sitzt. Schließlich hatte er eine Affäre mit der blonden und extrem gut aussenden Fernsehreporterin Ward angefangen. Als Reaktion darauf hat Ellen nicht nur die Scheidung eingereicht, sondern wieder riskante Außeneinsätze auf sich genommen. Seit der schief gelaufenen Verfolgung eines Verdächtigen, sitzt sie im Rollstuhl und Billy würde ihr gern ein besseres Leben ermöglichen und verhindern, dass sie mit seiner Tochter nach Seattle zieht. Denn er träumt immer noch davon, dass alles wieder gut wird. Doch als er, im Verlauf der Mae-Richards-Ermittlungen an das Faktotum des Lovers des einstigen Schlager-Sternchens gerät, ändert sich alles. Denn Gatti Radek hat Fotos, die Mae Richards und die von Charlie ermordete Frau beim wohnzimmerlichen MIteinander zeigen. Als weitere unterstützende Fakten auftauchen, lässt sich der Rest leicht arrangieren. Billy fordert von Ricky Lee Richards eine Million bekommt die Hälfte als Vorschuss und ist im weiteren Verlauf der Geschichte beinahe noch töter als Charlie, obwohl dem der Mord an Mae von mehr als einer Seite in die Schuhe geschoben wird. Die zweite Hälfte des Buches, die sich auf Elmore-Leonard-Territorium abspielt, kämpft Billy zumeist alleine gegen die Killer von Ricky Lee Richards wie gegen seine Kollegen, sofern es sich um Ermittler von Internal Affairs handelt. Denn es gibt den Hinweis, dass jemand mit einer Million geschmiert wurde. Rayner konstruiert immer wieder krasse Szenen, etwa wenn sich McGraths Vorgesetzter gerade für dessen persönliche Entschuldigung bei Corcoran bedankt, der ihn nun zu einer Veranstaltung mit Starglanz eingeladen habe. Im nächsten Moment klingelt das Telefon im Büro des Vorgesetzten und Ricky Lee Richards verlangt Billy, um dem zu bestätigen, dass Charlie heute für den Mord an Mae Richards dran glauben soll. Danach geht es nur noch abwärts in streckenweise tollkühnen Verfolgungsjagden und Showdowns bis zu einem Ende, das zwar keine unglaubwürdige Auflösung bringt, aber auch kein unkalkulierbares Risiko mehr stehen lässt. Niemand hat sich an unrechtem Gut bereichert, wenn sich der Staub gelegt hat. Billy hat immerhin eingesehen, dass er Ellen nicht zurück kriegt, überfordert statt dessen aber seine neue oder wiedergewonnene Liebe Ward mit sämtlichen Fakten und der Entscheidung den Pulitzerpreis auf seine Kosten zu gewinnen oder mit ihm glücklich zu werden. Der Wahnsinn bis zur Selbstvernichtung verbindet sich mal wieder unauflöslich mit der Liebe. Fazit: Fünf Sterne ist fast zu viel des Guten, aber vier waren zu wenig, das Lesevergnügen war auf jeden Fall fünf Sterne. Die Sprache und die atmosphärische Dichter ist der große Aktivposten von Murder Book, das für mich viel neues Vokabular enthielt. Allerdings kenne ich keinen neueren Krimi im Original. Durchaus möglich, dass bei der deutschen Übersetzung etliches an Faszination auf der Strecke bleibt, aber im Zweifelsfall würde ich zur deutschen Übersetzung raten, die bei Rowohlt unter dem Titel „Der Sinn der Rache“ erschienen ist.
The chief homicide detective agrees to take a one million dollar bribe, and he's our hero! A celebrity is acquited of his wife's murder, and in the process humiliates our hero. The mother of a rich gang-banger is killed. The gang-banger offers our hero a half-million dollars (which he negotiates up to a million dollars) to give him the name of the gang-bangers mother's murderer before his is arrested, so he can kill him. Our hero decides to frame the celebrity for the gang-banger's mother's murder, so he can get the million and revenge at the same time. Only the frame doesn't hold. Now the gang-banger is after our hero.