Ein uralter Pilgerpfad. Eine Gruppe von Wanderern. Ein tödliches Geheimnis. Einmal nur Urlaub vom norddeutschen Regen! Wandern auf dem legendären spanischen Jakobsweg verheißt weite Landschaften, südliche Sonne, alte Kunst, Besinnung der Seele und eine nette Reisegesellschaft. Erholung pur! Doch nach einem schweren Unfall in der Gruppe und einem plötzlichen Todesfall wittert die pilgernde Journalistin Leo Peheim einen kriminellen Hintergrund. Spätestens am Ziel, in Santiago de Compostela, weiß sie, dass auch Neugier mörderisch gefährlich sein kann ...
Eine Reisegruppe begibt sich auf den Jakobsweg. Neben der Journalistin Leo und dem Reiseleiter Felix zum Beispiel auch Benedikt, seine Ex - Freundin Nina, der gesprächige Enno und die unnahbare Hedda. Als Benedikt in den Pyrenäen vom Weg abgekommen ins Krankenhaus kommt, gehen alle noch von einem Unfall aus- bis auf Leo. Inspektor Obanos von der Örtlichen Polizei ermittelt zu Anfang zögerlich. Als dann aber auch ein bei einer einsamen Herberge angestellter deutscher Aussteiger spurlos verschwindet , begibt er sich ebenfalls auf die Suche nach den Hintergründen und findet diese in der Reisegruppe. Zu Beginn war ich begeistert von der Spannung und der reizvollen Mischung aus einer zusammengewürfelten Gruppe sowie des Settings der Pilgerschaft mit ständig wechselnden Orten. Leider ließ die Spannung dann doch bald nach. Charaktere blieben schwach gezeichnet, die Umgebung ebenfalls, und die Story flachte ab von einer unklaren Bedrohung der Pilgergruppe zu einer hoch komplizierten Verwicklung einiger Gruppenmitglieder, die für mich nicht so plausibel war und mir die Spannung etwas nahm. Das dramaturgisch reizvolle Ende konnte aus 3 Sternen leider keine 4 mehr machen, nur meine Wertung auf 3,4 Sterne erhöhen.
Leider so absolut gar nicht mein Fall. Es ist eine Mischung aus Altweibertratsch, Reiseführerprospekt und Möchtegern Krimi... seit langer Zeit mal wieder ein Buch, das ich nur bis zu Hälfte geschafft und dann abgebrochen habe.