Großartiger Roman über den Zusammenhang von Leben und Kunst, über Freundschaft und Liebe, Musik und Literatur, Religion, den Teufel und Gewalt. Im Vordergrund steht der mysteriöse Tod der Ehefrau des Protagonisten. Über diesen Tod spekuliert der breite Freundeskreis, der aus Schriftstellern, Journalisten, Schauspielern, Sängern, Juristen, Makeup-Artisten und Komponisten besteht. Durch das Zusammenspiel ihrer Gedanken und Gespräche entsteht ein sehr vielseitiges und nie ganz eindeutiges Bild des Vorfalls – und mehr noch über ihr jeweiliges Selbstverständnis als Künstler und Freunde des Paares. Und immer wieder werden mehr oder weniger bekannte reale Künstler genannt, über die man mehr erfahren möchte, z. B. Gerrit Achterberg, dessen Gedichte scheinbar nie ins Deutsche übersetzt wurden oder der Komponist Claude Vivier, der seinen gewaltsamen Tod scheinbar vorhersah.