KILLERJAGD ist der Thriller-Roman zur E-Book-Serie "Killer Blog" von Christine Drews. E-Book-Serie und Roman bieten jeweils eine in sich abgeschlossene Handlung und können auch unabhängig voneinander gelesen werden.
Killerjagd.
Rachel Hyatt ist eine der besten Profiler bei Scotland Yard. Als sie zum Schauplatz eines besonders brutalen Mordes gerufen wird, weiß sie daher Hier war ein Profi am Werk - aber einer, der persönliche Gründe für seine Tat hat. Zumal sein Opfer nicht irgendwer ist, Sir Ian war ein wichtiges Mitglied des britischen Geheimdienstes. Noch ahnt Rachel nicht, dass sie soeben den Weg des gefährlichsten Killer Englands gekreuzt hat. Und sie sehr bald von der Jägerin zur Gejagten werden wird.
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Diese und andere Rezensionen findest ihr auch auf meinem Blog kopf.kino :)
Ein solider Thriller, der jedoch auch nicht viel Neues mit sich bringt
// Was passiert // Rachel Hyatt ist Profilerin bei Scotland Yard. Und nicht nur das, sie ist zudem auch noch verdammt gut in dem, was sie tut. Und doch stellt ihr neuster Fall sie vorerst vor ein Rätsel: wer hatte Grund, ein hochangesehenes ehemaliges Mitglied des britischen Geheimdienstes derart hinzurichten? Und warum hat sich das Opfer nicht gewehrt? Schnell wird klar, dass Rachel und ihr Team es nicht mit einem x-beliebigen Täter zu tun haben, hier ist ein Profi am Werk. Und Sir Ian scheint nicht sein einziges Opfer gewesen zu sein. Es dauert eine Weile, bis die Zusammenhänge klarer werden, doch in dem Moment, in dem sich das Puzzle langsam zusammen fügt, wird Rachel klar, dass der Gejagte nicht wahllos tötet, sondern eine Mission hat…
// Was ich denke // Rachel Hyatt ist eine der besten Profiler von Scotland Yard und hat dementsprechend schon einiges gesehen, doch als sie zu einem neuen Tatort gerufen wird, ist sie für einen kurzen Moment sprachlos: ein ehemaliges Mitglied des britischen Geheimdienstes MI6 wurde brutal ermordet, regelrecht hingerichtet. Schnell ist ihr klar, dass es sich bei dem Täter um jemanden handelt, der genau weiß, was er tut. Und der Tod von Sir Ian war sicherlich kein Zufall… Und damit beginnt eine spannende Geschichte, die ihre Anfang im Grunde schon in den 80er-Jahren fand. Nach und nach müssen Rachel und ihr Team in die Tiefen einer politischen Verschwörung eintauchen, mit der ich so nicht gerechnet hätte. Ich habe schon einige Thriller gelesen, doch meist waren die Hintergrundgeschichten der Täter wesentlich weniger komplex. John, der dem Leser schon sehr früh vorgestellt wird, leidet bis heute an den Geschehnissen seiner Kindheit, die letztendlich auch der Grund bzw. die Motivation für seine Arbeit ist. Dadurch dass in den Kapiteln des Buches abwechselnd Rachel und John im Mittelpunt stehen, weiß der Leser immer, was der Killer als nächstes vorhat und wie er dabei vorgeht. Ich finde ja, dass man durch eine solche Erzählweise immer eine gewisse Sympathie für den Täter aufbauen kann, weil man eben seine Motive sieht. Und sie vielleicht sogar nachvollziehen kann. So ging es mir also auch im Fall von John. Nach dem, was er im Kindesalter erlebt hat – was man übrigens erst relativ spät in allen Details erfährt –, ist es wirklich kein Wunder, dass er nicht zu einem Ottonormalbürger heran gewachsen ist und es auf die Beteiligten, die sein Leben zerstört haben, abgesehen hat. Er ist einer dieser Antagonisten, die ich wirklich mögen kann, weil er nicht einfach nur böse ist.
Natürlich ist man auf der anderen Seite auch genauso nah an den Ermittlungen dran. Rachel arbeitet mit einem kleinen Team zusammen und es dauert nicht lange, bis die Profilerin erste Zusammenhänge zwischen einem Einsatz des MI6 in Afghanistan und den Morden entdecken kann. Damit ist sie viel intelligenter, als John es ihr zugetraut hat, was sie leider zu einem Ziel des Killers macht. Er behält sie ganz genau im Auge und behält sich die Option vor, sie zu erledigen, sollte sie ihm zu nah kommen. Leider muss ich sagen, dass ich die Charaktere der Killerjagd alles in allem aber eher langweilig fand. Ich möchte nicht sagen, dass sie schlecht beschrieben oder eindimensional waren, aber irgendwie auch nicht allzu innovativ. Ich konnte zu niemanden eine richtige Beziehung aufbauen, habe nicht mitgefiebert. Hat man eben alles schon gesehen… was das Buch aber nicht schlecht macht. Genau genommen hatte ich nämlich Spaß beim Lesen. Ich habe kontinuierlich mitgerätselt, meine eigenen Theorien aufgestellt und wollte unbedingt wissen, wie es endet.
Dazu beigetragen hat auch der sehr angenehme Schreibstil von Christine Drews. Das Buch lässt sich gut weg gelesen, ist modern und dem Genre entsprechend. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und hatte zwischendurch tatsächlich Probleme, sie aus der Hand zu legen. Das spricht also definitiv für Killerjagd.
// Schlusswort // Killerjagd von Christine Drews ist ein solider Thriller, der mit Spannung und einer interessanten Geschichte überzeugen kann. Auch wenn das Gesamtwerk in meinen Augen nichts Besonderes ist, so lässt es sich doch gut gelesen und ich hatte meinen Spaß dabei. Ich kann das Buch allen Fans von Thrillern empfehlen.
Inhalt: Ein brutaler Schauplatz eines außergewöhnlichen Mordes ruft Rachel Hyatt mit auf den Plan. Sie gilt als eine der besten Profilerinnen und weiß wie man Tätern ein Schnippchen schlägt. Aber genauso brutal und unberechenbar der Mord scheint, entwickeln sich auch die Ermittlungen, denn schnell wird klar, dass zum einen persönliche Gründe hinter der Tat stecken und zum anderen es nicht der einzige Mord auf der Liste des Mörders ist. Sir Ian war ein hochrangiges und wichtiges Mitglied des britischen Geheimdienstes des M-16 und die Indizien des Mordes reichen weit in die Vergangenheit zurück.
Erst zu spät wird Rachel Hyatt jedoch bewusst, wie tief sie in den Sumpf der Geheimnisse des M-16 hineingerät und das ein entkommen fast unmöglich wird. Denn ohne es zu merken wird sie von der Jägerin zu Gejagten und bringt nicht nur sich, sondern auch ihre kleine Familie und ihre Freunde damit in Gefahr.
Meine Meinung: Ich liebe Serien wie „ Criminal Minds“ in denen es um Profiling und Mörderjagd geht. So ziehen auch viele Bücher wie „ Killerjagd“ meine Aufmerksamkeit auf sich und so habe ich mir auf dieses Buch total gefreut und war sehr neugierig darauf, vor allem, weil mir die Autorin bisher unbekannt war.
Der Thriller fängt auch gleich super spannend an und fesselte mich in der Handlung. Der Schreibstil ist klasse und entspricht genau dem was ich an Thriller mag: flüssig, spannungsgeladen und fesselnd. Man huschte einfach nur durch die Seiten und Gänsehaut lies mich erschauern.
Doch dann nahm die ganze Begeisterung leider ein Ende. Denn ab der Mitte des Buches war zu 100% klar wer hinter den bestialischen Taten steckt und worauf das Ganze hinaus laufen wird. Die Spannung und das Gänsehautgefühl ließen nach und so wirklich viel Freude beim Lesen kam leider nicht mehr auf. Einzig um zu erfahren was die wahren Beweggründe des Täters waren ließen mich weiter lesen, denn mit der Aufdeckung dieser ließ sich die Autorin etwas Zeit. Eigentlich ist es sehr schade, denn der Thriller find grandios an und nahm dann ein eher enttäuschender und etwas langweiliger Verlauf bis zum bitteren Ende an.
Rachel Hyatt ist eine charismatischer und sehr authentische Ermittlerin. Sie geht strategisch an die Ermittlungen ran, bringt Ruhe ins Geschehen und weiß genau was zu tun ist. Leider bringt dieser Fall ihre Denk- und Vorgehensweise ordentlich aus den Fugen und schnell wird ihr bewusst, dass sie zu Plan B greifen muss – doch wie lautet der, wenn man zuvor nie in solch eine Situation geraten ist. Genau diese etwas hilflose Art macht sie gerade sehr sympathisch, denn es zeigt, dass niemand perfekt ist, auch wenn er so wirkt.
Das die Ermittlungen gerade im Geheimdienst stattfinden war sehr interessant. Es zeigt, dass die Demokratie, die dort herrscht enorm ist und kein Weg dran vorbei führt, die genauen Wege die vorgeschrieben sind zu befolgen. Und gerade da liegt der Stein begraben, denn es dauert einiges an Bearbeitungszeit welche dem Täter in die Karten spielen und da es ein Geheimdienst ist, sollte möglichst auch einiges „ Geheim „ bleiben und nicht ans Tagelicht gelangen. Genau dies macht eben die Ermittlungen sehr spannend und nervenaufreißend.
Das Cover ist interessant gestaltet. Wirkt der Hintergrund mit seinen Kacheln eigentlich recht steril, wird das Ganze jedoch durch die blutige Titelschrift als Tatort entstellt. Da es nicht viel über den Inhalt preisgibt, hebt es die Neugier um einiges an.
Fazit: Leider bin ich etwas enttäuscht, denn spätestens ab der Mitte des Buches ging bei mir die Spannung verloren. Zu schnell stand fest wer hinter den Taten steckt, nur die Beweggründe blieben bis zum Schluss geheim. Schade, denn es ist ein wirklich spannender und fesselnder Thriller, denn man mit einer etwas anderen Umsetzung zu einer absoluten Leseempfehlungen hätte werden lassen können.
In London wird ein ehemaliger MI6-Agent ermordert. In seinem eigenen Haus und ohne Kampfspuren. Die Profilerin Rachel Hyatt steht vor einem Rätsel: wieso hat sich der betagte, aber keineswegs wehrlose Agent nicht gewehrt? Der Mord scheint zudem nicht der erste des Killers gewesen zu sein. Hyatt und ihr Team begeben sich auf die Jagd nach einem Täter, der tiefer in die Machenschaften des MI6 steckt, als sie ahnen.
"Killerjagd" war mein erster Thriller von Christine Drews und lässt mich zwiegespalten zurück. Auf der einen Seite versteht die Autorin es wirklich eine Geschichte zu erzählen, auf der anderen Seite waren mir zu schnell zu viele Dinge sonnenklar und ausgesprochen, so dass ich keine Spannung mehr empfinden konnte.
Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man sowohl den Ermittlungen von Rachel Hyatt und dem Scotland Yard als auch dem Killer bei seinen Taten. Normalerweise finde ich solch eine Mischung sehr anziehend und auch fesselnd. Hier war es aber so, dass der Täter seit dem ersten Kapitel namentlich bekannt war und auch der Verdacht, den Hyatt heckte, sich sehr früh bestätigte. Von Jagd konnte hier dann keine Rede mehr sein.
Die Figuren sind britisch kühl, aber keineswegs uncharmant. Hyatt und ihr Partner Bob kabbeln sich während der Ermittlungen, die Kollegen verhalten sich herrlich menschlich inklusive einem nicht wirklich gut durchdachten Mittagessen und auch der Killer wirkt, obwohl er grausam und präzise tötet, irgendwo menschlich und realitätsnah. Christine Drews haucht ihren Charakteren auf eine tolle und eindringliche Art Leben ein. Das fand ich toll.
Die Story ist auch durchaus lesenswert, hat aber wenig mit einem Thriller zu tun. Ich würde das Buch eher als Krimi einordnen. Von Beginn an sind dem Leser Täter, Opfer und Ermittler bekannt. Was an sich dennoch spannend sein könnte, entpuppt sich in diesem Fall als Stimmungskiller. Ich fand die Ermittlungen kaum interessant, da Hyatt schon früh erkannte, wer der Täter ist und die Schleifen, die sie und ihr Team dann gezogen haben, in meinen Augen völlig unnötig gewesen sind. Ich konnte mich mit den Nachforschungen nicht identifizieren und verstand nicht, warum man nicht der besten Spur nachging, sondern zig Nebenstränge verfolgte. Daher war für mich das Lesen auch nicht von Spannung, sondern eher von lakonischen AHA-Momenten geprägt. Zu wenig!
Der Stil von Christine Drews ist gut und flüssig zu lesen. Ihre Erzählweise ist britisch distanziert, aber dennoch an den richtigen Stellen detailreich.
Fazit: keine Killerjagd, sondern ein Killerfangespiel. Für mich zu wenig.
Der Thriller “Killer Jagd” war mal wieder ganz nach meinem Geschmack. Passend dazu war es Sonntag etwas ungemütlich draußen und ich konnte mich eingekuschelt in meine Decke vor dem Kamin ganz der Jagd nach dem Serienmörder hingeben.
Das Cover ist subtil und einfach gestaltet. Es vermittelt den passenden Eindruck zum Titel. Ein Buch mit Blutspritzern und dem Wort Thriller sagt zu mir “nimm mich in die Hand”. Und so stand außer frage, dass ich diese Buch unbedingt lesen muss.
Der Aufbau des Romans weckte mal wieder meinen Jagdinstinkt. Nur schweren Herzens konnte ich das Buch zur Seite liegen. Denn schon auf Seite 8 am Ende des Prologs hatte mich die Geschichte gefangen. “Plötzlich öffnete sich die schwere Eisentür in der Wand gegenüber, langsam und quietschend wurde sie aufgeschoben. Ihr Herz stockte, als sie sah, wer durch die Tür in den Raum kam.” (Zitat S. 8) Wer möchte da nicht wissen, wer den Raum betritt. Natürlich springt man nach dem Prolog in der Geschichte generell in eine andere Zeit, um im Laufe des Romans wieder an diesen Punkt zu gelangen.
Der Schreibstil von Christine Drews gefällt mir sehr gut. Sie nimmt den Leser mit auf die Reise zur Ergreifung des Mörders. Wobei ich als Leser sehr viel mehr weiß, als die Ermittler. Hier tappt Rachel Hyatt erst mal im dunkeln. Bis ihr nach und nach ein Licht aufgeht. Dieser Prozess der Erkenntnisgewinnung ist für mich immer am spannendsten. Ich wusste schon im ersten Kapitel, dass Sir Ian MacKenzie seinen Mörder kannte. “Ich habe dich schon erwartet” (Zitat S. 11). Doch das Team um Rachel und Bob sollten einen langen Weg bis zu dieser Erkenntnis nehmen. Für mich nahm die Spannung während der Ermittlung immer mehr an Fahrt auf, bis sie kurz vor Schluss ihren Höhepunkt erreichte.
Im ganzen ein gelungener Thriller für Fans, die es blutig und brutal mögen. Ich kann dieses Buch nur wärmsten allen Liebhabern dieses Genre empfehlen.
Und ich weiß schon was ich jetzt auf meine Wunschliste setze. Denn der Serienmörder lebt weiter in 4 Folgen der E-Book-Serie “Killer Blog”. Ich bin gespannt, was er dort über seine Taten preisgeben wird. Alleine die Fragen “Ist Rachel Hyatt wirklich sicher? Oder wird John Caine sich rächen?” lassen einen auf spannende Unterhaltung hoffen
Rachel Hyatt ist eine der besten. Als Profilerin bei Scotland Yard hat sie schon so manchen Fall erlebt, aber dieser verlangt ihr einiges ab. Als ein ranghohes Mitglied des britischen Geheimdienstes förmlich hingerichtet wird, weiß sie sehr schnell, dass sie es hier mit einem Profi zu tun hat. Sie ahnt nicht, dass es sich beim Mörder um einen der gefährlichsten Killer Englands handelt und das auch sie ganz oben auf seiner Liste zu stehen scheint. Wird sie am Ende doch von der Jägerin zur Gejagten oder kann sie ihn rechtzeitig stoppen?
Der Schreibstil von Christine Drews hat mich sofort wieder gefesselt. Bereits der Prolog lässt erahnen, dass es sich bei diesem Buch um einen Thriller handelt, den man nur schwer aus der Hand legen kann. Schon recht schnell ist dem Leser eigentlich bekannt, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Eigentlich mag ich so etwas ja gar nicht, aber bei diesem Buch hat es mich nicht gestört, eher im Gegenteil. Ich war mit Feuereifer dabei, herauszufinden, welche Beweggründe der Mörder hat, welcher beweist, dass all seine ausgewählten Opfer gewiss keine Zufallsopfer sind. Durch eine Kindheit, welche wahrlich kein Zuckerschlecken war, hat er eigentlich nur ein Ziel: Rache, an all denen, die dafür verantwortlichen waren.
Rachel war ein Charakter, den ich eigentlich recht gerne mochte. Sie lebt quasi für ihre Arbeit und zeigt dennoch Herz im Umgang mit ihrem Sohn, dessen Sorgerecht sie sich mit ihrem Ex - Mann teilt. Der Mörder scheint ihr immer eine Nasenlänge voraus zu sein und sich dennoch in ihrer Nähe aufzuhalten, was sie manchmal etwas zu verunsichern scheint, auch wenn sie sich das selten anmerken lässt.
Ich muss sagen, dass der Killer hier einer war, der mir wirklich.. so blöd, es vielleicht gerade auch klingt, ans Herz gewachsen sind. Man begleitet ihn quasi auf seiner Mordspur, welche ihn durch ganz London zu führen scheint, beobachtet ihn dabei, wie er Stück für Stück mit seiner Vergangenheit abzuschließen beginnt.
Von der ersten bis zur letzten Seite konnte mich dieses Buch überzeugen und ich fand es zudem auch sehr interessant, das die Autorin auch an Hintergrundinformationen zu einigen Einsätzen in Afganisthan nicht gespart hat. Ein Buch, welches ich wirklich nur empfehlen kann.