San Francisco, Black House. In Todesangst bittet der 100-jährige Multimillionär Jakob Chambers den Secret Service um Hilfe. Angeblich trachtet ihm ein Serienmörder nach dem Leben. Doch bevor Agent Goulue unter dem Decknamen „Daniel Kennedy“ in Black House eingeschleust werden kann stirbt der uralte Mann. Kurz darauf werden auch Jakobs Ehefrau und ihre Kinder ermordet. Agent Goulue heftet sich an die Fersen des Mörders. Dann jedoch verfällt er der rätselhaften Luna Chambers. Als die Morde des Serienkillers immer raffinierter werden beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Aber Goulue tappt in eine tödliche Falle …
Zur In diesem Psychothriller geht’s um den Unterschied zwischen „dem Bösen“ und „dem abgrundtief Bösen“. Nach einem langen Interview mit der renommierten Kriminalpsychologin Lydia Benecke („Auf dünnem Eis – Psychologie des Bösen“) war ich fasziniert von ihren Erzählungen über Psychopathen – und wie diese Menschen ihre Bösartigkeit verschleiern. Denn Benecke hat unzählige Sadisten interviewt. Außerdem hat mir Deutschlands bester Sprachprofiler Raimund H. Drommel („Der Code des Bösen“, "Sprachprofiling") bei „Zero“ geholfen. Raimund hat vor vielen Jahren Uwe Barschels Suizid durch die Analyse eines Briefs widerlegt. Er kennt sich bestens aus mit Erpresserschreiben und hat die fiktiven Morddrohungen in „Zero“ persönlich unter die Lupe genommen. Die Erzählungen über das Innere des Todestrakts in „Zero“ basieren auf einem Interview, das ich mit dem US-Todestrakt-Seelsorger George Williams aus San Quentin geführt habe. Viele der inhaftierten Serienkiller in „Zero“ sind besonders heimtückisch. Es hat sie leider alle in vergleichbarer Form gegeben. Zuletzt möchte ich noch den Arzt Sam Parnia aus New York („What Happens When We Die“) erwähnen. Sam ist ein Doc, der frisch Verstorbene viele Stunden nach ihrem Herzstillstand reanimieren kann – mit der allerneuesten Technik. Außerdem hat Parnia viele Menschen nach ihrer Wiederbelebung interviewt – und er weiß seitdem drei Dinge über 60 Prozent der Reanimierten sehen, während sie tot sind, einen paradiesischen Ort, 40 Prozent einen höllischen – und manche haben anschließend sogar einen siebten Sinn. Mehr dazu im Netz unter „Aware-Studie“. P.S. „Black House“ – der Schauplatz dieses Psychothrillers – wurde inspiriert vom „Winchester Mystery House“ in San Jose/Kalifornien. Auch den Albino-Alligatoren Oleander, der in „Zero“ auftaucht, gibt’s wirklich. Er lebt in der California Academy of Sciences in San Francisco – dem „grünsten Museum der Welt".