Dílo představuje rozmluvu intelektuála se smrtí o smyslu lidského života. Toto dílo je zajímavé tím, že, ač psáno v době husitství, mohlo by se řadit spíše k dílům humanistickým. V literatuře jazykově české má obdobu ve skladbě Tkadleček. Jedná se o středověký spor o filosofických tématech, zejména o smrti, ale i o smyslu bytí a zákonitostech života. Autor používá formu dialogu personifikované smrti a alegoricky vykresleného typizovaného charakteru člověka, Oráče. Hlavní hrdina ve skutečnosti vůbec oráč není. Je písařem, ale autor si s jeho povoláním hraje, ukrývá jej do hádanky. Oráč sám říká: „Z ptačích křídel je můj pluh.“ Je však patrné, že se autor do Oráče projektuje, že jde spíše o jeho autobiografii, kterou se pokouší vyrovnat se smrtí milované ženy Markéty.
Ein wundervolles Streitgespräch zwischen einem Ackermann und dem Tod. Der Ackermann hat seine Frau verloren und verlangt vom Tod diese zurück. Ein irrationaler, vom Tode verbitterter und trauernder Ackermann trifft auf einen sehr rational und weisen Tod. Das Gespräch gestaltet sich folglich sehr unterhaltsam und der Tod versteht sich, dem Menschen die Angst vor dem Tod zu mindern.
Wie Johannes von Tepl selbst schreibt: "Da wird ein langer Gegenstand gekürzt, ein kurzer ausgedehnt" (S. 83). Ein Werk aus seinem "Acker rhetorischer Annehmlichkeit", das ich für ein Uni-Seminar gelesen habe.
It was a very precious and meaningful piece, that managed to reach today from 1400's. The work is about a man accusing death as a result of his wife's death and death's answer to these accusations. Very touching, emotional, arousing and a unique text. You'll even find characters like Jesus, Plato, King Solomon, King Alexander, Ceaser, Paris and Helena mentioned while reading! I'm happy to be able to reach these kind of works from very very old times thanks to my studying area. Would recommend not only to interested but anyone.
Ein recht unterhaltsames, wenn auch repetitives Streitgespräch zwischen einem Mann, der den Tod seiner Ehefrau nicht verkraftet, und dem Tod, der ihm vor Augen führt, warum ihr Dahinscheiden notwendig war. Wenig verwunderlich, dass selbst Gott am Ende noch einen Gastauftritt hat.
2🌟 Naja die Idee für diese "Geschichte" ist eigentlich echt interessant aber nunmal nichts zu dem ich freiwillig greifen würde 🤷♀️ aber es ist bei weitem nicht das schlimmste was ich je gelesen habe und wer Interesse hat kann es sich ja mal ansehen 🙊
"Ich bins genant ein ackerman, von vogelwat ist mein pflug, und wone in Behemer lande. Erhessig, widerwertig und widerstrebend sol ich euch immer wesen, wan ir habt mir den zwelften buchstaben, meiner freuden hort, aus dem alphabet gar freissamlichen enzücket. Ir habt meiner wünnen lichte sumerblumen mir aus meines herzen anger jemerlichen ausgereutet; ir habt mir meiner selden haft, mein auserwelte turkeltauben arglistiglichen entfremdet; ir habt unwiderbringlichen raub an mir getan! Weget es selber, ob ich icht billich zürne, wüte und klage: von euch bin ich freudenreiches wesens beraubet, tegelicher guter lebetage enterbet und aller wünnebringender rente geeußert. Frut und fro was ich vormals zu aller stund; kurz und lustsam was mir alle weile tag und nacht, in gleicher maße freudenreich, geudenreich sie beide; ein jegliches jar was mir ein gnadenreiches jar. Nu wirt zu mir gesprochen: schab ab! Bei trübem getranke, auf dürrem aste, betrübet, sware und zeherend beleibe ich und heule one underlaß! Also treibet mich der wind, ich swimme dahin durch des wilden meres flut, die tunnen haben überhand genomen, mein anker haftet ninder. Hierumb ich one ende schreien wil: Ir Tod, euch sei verfluchet!"
Der Ackermann: Frühneuhochdeutsch/Neuhochdeutsch: Ein aus dem Spätmittelalter stammendes Werk, das sich in einer Art Dialog ausgiebig mit der Thematik des unaufhaltbaren Todes auseinandersetzt. Der um seine verstorbene Ehefrau trauernde Ackermann klagt den Tod auf emotionale Weise für seine Grausamkeit an und der Tod antwortet diesem immer wieder kalt und nüchtern, wobei er seine Standpunkte erläutert. Neben vielen renaissancetypischen historischen Bezügen in die Antike eröffnet das Werk des Johannes von Tepl eine gerade vor dem Hintergrund der Entstehungszeit tiefgehende philosophische Diskussion über den Tod und dessen Bedeutung. Die Übersetzung in dieser Reclam-Ausgabe lässt sich auch sehr gut lesen (das Mittelhochdeutsche Original kann mitunter doch etwas anstrengend sein). Klare Empfehlung, wenn man sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, da viele interessante Ansätze aufgemacht und dargestellt werden.
A fascinating historical artifact that comes across slightly stilted as a contemporary drama, but considering when it was written surprisingly advanced and emotional. I would be very interested in working with it on its feet to see what can be done with it.
Streitgespräch zwischen einem trauernden Witwer und dem Tod.
Beinhaltet eine Fülle literarischer und historischer Anspielungen, die im Kommentarteil aufgrund der typischen Kürze der Reclam-Ausgabe nicht in dem Maße ausgeführt bzw. verwiesen werden, wie sie es verdienen.
If it weren't for the extreme sexism I experienced from my peers reading this story, I think I would've given it 4 stars.... but here we are. Anyway, it's still a really interesting story, and I will probably reread it over spring break because I think I will actually enjoy it outside of class.
Was soll man sagen, das Germanistik Studium hat mich dazu verleitet, es lesen zu MÜSSEN. An sich eine echt gute Erzählung, um den Tod besser zu verstehen… Wenn man das so sagen kann?🙂