Lucen und Gerges waren einst beste Freunde. Doch Gerges macht Lucen für den Tod seiner Mutter verantwortlich und kennt seitdem nur eins: Rache. Selbst als Lucen zur Zwangsarbeit und anschließendem Tod verurteilt wird, bleibt Gerges voller Groll. Besonders nachdem er von Lucens Flucht erfährt. Wird es Lucen etwa gelingen, seine Freundin und das gemeinsame Kind zu finden? Und was bedeutet der Brief, der Lucens angebliche Unschuld beweist?
J4ai lu l'édition intégrale et non les deux tomes séparément.
En général, je n’aime pas lire deux livres en même temps mais là, puisque je lis en allant au travail, je me voyais mal le trimballer avec moi et je m’étais donc résignée. J’ai tenu le premier jour. Le deuxième, il était déjà bien au chaud dans mon sac et j’étais bien trop plongée dans l’histoire pour l’abandonner à la maison. Hé bien, mes voyages en tram se sont passés bien vite ! (notamment celui où j’en ai raté mon arrêt xD)
Bref, comme vous l’aurez compris, l’histoire m’a totalement happée et j’ai dévoré ce roman.
La narration nous plonge dans le quotidien de quatre personnages bien différents mais tous liés à Lucen, le personnage principal. Les chapitres s’alternent entre le point de vue de ce dernier, celui de Gerges, son meilleur ami, de Firmie, sa compagne et de Ludmilla, une fille d’en haut qu’il aide au début de l’histoire.
J’ai d’abord trouvé étonnant et peu pratique de ne pas avoir le nom du personnage en début de chapitre et il m’a fallu un moment d’adaptation avant de savoir qui racontait quoi. Mais au final, plongé comme on l’est dans le quotidien et la vie des personnages, il devient facile de les reconnaître après deux lignes et de savoir qui nous raconte sa version des faits dans le chapitre que l’on vient de débuter.
Si souvent les chapitres font avancer l’histoire, il arrive parfois qu’elle reparte légèrement en arrière pour nous proposer le même moment vu par un protagoniste différent. Ce qui est particulièrement intéressant ! D’autant plus pour comparer les visions de Lucen et Gerges ou de Lucen et Ludmilla sur les mêmes évènements qu’ils viennent de vivre, parfois ensembles et sur lesquels ils n’ont pas du tout la même manière de penser et ont parfois des ressentis totalement contraires.
C’est un ouvrage assez difficile à chroniquer finalement car l’univers est complet et qu’il se passe un grand nombre d’évènements. Les personnages, qu’on les aime ou non, ne laissent pas indifférents et on s’attriste pour certains d’entre eux.
Au final, le roman nous propose quatre adolescents bien différents les uns des autres que l’on va voir grandir et souffrir, de manière physique et psychologique mais aucun d’entre eux ne baissera jamais les bras. Et à travers eux, ce sont la vie de bien d’autres personnages qui nous sont présentés, des ombres ou des personnages récurrents auxquels nous allons aussi nous attacher et voir évoluer.
Ce qui se passe sous la Nox et ce qui se déroule au-dessus n’est peut-être pas si différent finalement… guerre de pouvoir, manipulation mais amour malgré tout.
En bref un roman prenant qu’il faut lire pour le vivre ~
J'ai adoré cette histoire. Les personnages sont extras. Je me suis très attaché à eux. L'histoire est bien ficelée et le style de l'auteur est beau et percutant. Une excellente dystopie !!
Es braucht wieder einen Anlauf, bis die Spannung & Action in Fahrt kommt. Da viele Ereignisse aus der Perspektive mehrerer Personen hintereinander erzählt werden, hat man das Gefühl, das Buch 2 oder 3mal zu lesen, ohne das was weitergeht... Trotzdem: Top empfehlenswert! Spiegelt auch wunderbar unsere Welt wider...
Nachdem ich für eine Testleserunde auf Literaturschock.de den ersten Band, Nox – Unten gelesen und besprochen hatte, entschied ich, nicht auf die geplante Übersetzung des Folgebandes zu warten, sondern kaufte das Buch in seiner Originalsprache. (mobi Format für Kindle, das es laut goodreads nicht gibt.)
Ich war mir nicht sicher, wie gut ich zurechtkommen würde, schließlich ist es gut 30 Jahre her, dass ich mich zuletzt mit Französisch beschäftigt hatte, aber es ging erstaunlich gut.
Natürlich habe ich nicht jedes Wort verstanden, aber genug, um den Inhalt zu verstehen war es allemal.
Als Inhaltsangabe werde ich der Einfachheit halber die Stichpunkte des Verlages so gut wie mir möglich übersetzen, denn niemand liest gerne Spoiler.
Un héros condamné aux travaux forcés dans la forêt pourrissante, dont nul n’a jamais pu s’échapper.
Ein Held, zum Arbeitslager im verwesenden* Wald verurteilt, aus dem noch nie jemandem die Flucht gelungen ist.
* (hier ist die Wolke besonders dicht)
Une jeune fille enceinte qui attend le retour du garçon qu’elle aime et se voit proposer un effroyable marché.
Ein junges, schwangeres Mädchen das auf die Rückkehr des Jungen wartet, den sie liebt, und der ein schauerliches Geschäft angeboten wird.
Deux amis devenus ennemis, à qui il a manqué le temps de s’expliquer.
Zwei Freunde die zu Feinden wurden, welchen die Zeit fehlte, sich auszusprechen.
Une adolescente de la ville haute qui devient agent double contre son gré.
Eine Jugendliche der Oberstadt die entgegen ihrem Willen Doppelagentin wird.
Des personnages qui se croisent sans toujours se reconnaître et, tout au bout du chemin, l’espoir d’une vie meilleure…
Personen, die sich begegnen ohne einander immer zu erkennen, und, am Ende des Weges, Hoffnung auf ein besseres Leben…
Meine Meinung:
Der zweite Band ist noch düsterer und bedrückender als sein Vorgänger. Die Situation für alle Beteiligten spitzt sich mehr und mehr zu. Gewalt erzeugt Gegengewalt, erzeugt Gegengewalt… ein Teufelskreis aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.
Trotzdem geben Lucen und Firmie die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft nicht auf und arbeiten systematisch darauf hin, wieder vereint zu sein und zu fliehen.
Währenddessen setzen Gerges und sein Vater alles daran, dies zu verhindern.
In der Oberstadt hat Ludmilla ganz eigene Sorgen: ihr Vater nutzt sie und sein umfangreiches Wissen über ihre Aktivitäten schamlos für seine eigenen Interessen aus. Aber auch Ludmilla gibt die Hoffnung auf das Erreichen ihrer Ziele nicht auf, und spielt ihr eigenes Spiel, soweit möglich.
Wieder einmal ist es Yves Grevet gelungen, die Strukturen eines totalitären Systems aufzuzeigen, sowie den dazugehörenden Widerstand.
Alles erscheint völlig hoffnungslos, die Machthaber sitzen einfach am längeren Hebel und haben ihre Spitzel und Helfershelfer überall.
Trotzdem endet das Buch nicht auf der völlig aussichtslosen Note die ich befürchtet hatte. Es nimmt viele überraschende Wendungen und ist sehr spannend. Man darf der deutschen Übersetzung (avisiert für September 2015) mit Spannung entgegensehen.
4.5 Et sans être le coup de cœur absolu, c'est une très bonne série que je conseille a tous ceux qui aime les dystopies YA. On retrouve le même procédé d'écriture que dans le premier tome soit un narrateur qui parle au “je” et au présent. On alterne de chapitres en chapitres entre 4 différents narrateurs et on voit différentes visions des mêmes événements. Je ne ferais pas de résumé pour ne pas spoiler mais il s'agit d'une suite directe du premier tome. . C'est une lecture très facile et malgré qu’on tout se passe très vite (parfois on a même l'impression que l'action est décrite en bullet point), et même si parfois on passe plutôt vite sur les côtés émotionnel, on réussit tout de même à s'attacher aux différents personnages. C'est étrangement très engageant et prenant.
Der zweite Teil dieser Dystopie beginnt nahtlos dort, wo der erste endete, was es für NeueinsteigerInnen etwas problematisch machen dürfte, der Geschichte ohne Verständigungsschwierigkeiten zu folgen. Während im ersten Teil ausführlich die Gesellschaft wie auch die Entwicklung der Personen beschrieben wurde, ist man zu Beginn von NOX - Anderswo sofort mitten in der Geschichte. Die früher engen Freunde Lucen und Gerges stehen nun auf entgegengesetzten Seiten, wobei Gerges Lucen nichts sehnlicher als den Tod wünscht. Lucen muss aufgrund einer Intrige sechs Monate in den verseuchten Wäldern arbeiten, bevor sein Todesurteil vollstreckt wird, während seine schwangere Freundin versucht, sich und ihr Kind zu retten. Ludmilla, das Mädchen aus der Oberstadt, findet sich plötzlich in Dinge verwickelt, die sie an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringen. Während das erste Buch den Schwerpunkt auf die Entwicklung der Hauptpersonen legte, geht es nun ums nackte Überleben. Die obere Gesellschaft gegen die untere, die Mächtigen gegen die Machtlosen, die Starken gegen die Schwachen. Wer das Pech hatte, auf der falschen Seite geboren worden zu sein, muss sehen wo er/sie bleibt. Gerechtigkeit gibt es nicht und Solidarität herrscht bei den Meisten nur innerhalb ihrer eigenen Gruppe. Ob Ähnlichkeiten zur aktuellen Weltlage gewollt sind - wer weiß. Wie schon zuvor erzählen die Hauptpersonen stets abwechselnd das von ihnen Erlebte, wobei die Überschneidungen hier deutlich geringer sind als im ersten Teil, was sicherlich den auseinanderstrebenden Lebenswegen geschuldet ist. Zu den bisherigen drei Protagonisten ist noch Firmie, die Freundin Lucens, hinzugekommen, die wie die Anderen ziemlich kühl und sachlich berichtet. Selbst die größten Ängste und Schmerzen werden beinahe emotionslos mitgeteilt, was mir beim Lesen immer wieder merkwürdig vorkam. War das im ersten Teil auch so? Vielleicht gab es dort aber auch einfach weniger solcher Situationen. Insgesamt ist dieses Buch sicherlich fesselnder als der erste Band, dennoch gefiel mir jener besser. Es gibt einfach viele Dinge, die mir zu gewollt waren: junge Mädchen morden von jetzt auf gleich; ein brutaler Vater wandelt sich beinahe ins Gegenteil; am Ende Gedanken an Brüder, die die 300 Seiten vorher nie ein Thema waren; Happyend für Alle usw. So bleibt es bei einer Dystopie, die mit viel Potential begann, das zum Ende hin jedoch bedauerlicherweise nicht ausgeschöpft wurde.
J'ai beaucoup aimé ce livre, et on y retrouve les mêmes points forts que dans le tome 1 : Une histoire complète et prenante, des personnages bien construits et une problématique sérieuse. Mais... la fin ? Je ne vais pas en dire plus mais je l'ai trouvée extrêmement décevante, et certainement pas à la hauteur d'un roman dystopique avec un potentiel aussi grand que celui de Nox. Le fait d'avoir écrit une duologie y est peut-être pou quelque chose, une trilogie aurait mieux convenu à mon avis puisqu'elle aurait permis une vraie conclusion à l'histoire, peut-être quelque chose de plus... bouleversant ? En tout cas j'ai dévoré les deux tomes et vraiment apprécié redécouvrir le style très prenant d'Yves Grevet dans un autre livre que Meto.