Der erste Band des düsteren Fantasy Epos über den Heiligen Krieg im Herem … … mystisch, erotisch und teuflisch gut!
Die Babylonier nannten mich Lilītu, die Hebräer לילית ... ... und dann kamen die Christen. Sie teilten die Welt in Gut und Böse und eine 1,80 Meter große Frau mit geschwungenen Hörnern, Fledermausflügeln und Hufen wie eine Ziege, die auf dem Schlachtfeld einen todbringenden Klingentanz aufführte, ließ sich für die bigotten Kuttenträger nur schwer mit dem Begriff Gut vereinbaren. So wurde ich zu Lilith, der Verführerin der Nacht. Aber sie hassten nicht nur mich, sie hassten uns alle ... ... alle Dai - die Were, die Zentauren, die Harpyien, die Faune, die Zwerge, das Volk. Einfach jeden im Herem, außer den Mal´ach und den Kriegern der Nacht. Für sie waren wir Dämonen, widerwärtige Abscheulichkeiten, deren bloße Existenz gegen die Ordnung der Natur und ihres Gottes verstieß. Ihr verfluchter Kreuzzug überrannte und brandschatze unsere Welt, den Herem, seit Jahrhunderten ... ... und sie hatten mich gefangen genommen. Dies ist meine Geschichte und die Geschichte des Heiligen Krieges im Herem, dessen letzte Schlacht begann, als die Tür zu meinem Kerker sich nach fünfhundert Jahren wieder öffnete und ein Inquisitor mich "bat" bei der Jagd nach einem Serienmörder zu "helfen".
Langweilig geworden ist es mir nie, ich war Kutscher auf einer ostfriesischen Insel, Matatudriver in Kenia und habe Tiermedizin studiert und jetzt ... ... naja, sie werden es erraten. Lesen sie eines meiner Bücher, wenn sie neugierig geworden sind auf die Fantasien, die ich gesammelt habe oder werfen doch mal Google nach Laird Oliver an um noch etwas mehr über mich zu erfahren. Wie auch immer viel Spaß und man liest sich. Ihr Laird Oliver
Ich habe das Buch über ein Give-Away hier bei Goodreads bekommen.
Am Anfang dachte ich nur so... mhm, das ist aber ein dünnes Buch. Im allgemeinen habe ich bei Büchern die unter 200 Seiten haben immer so ein komisches Bauchgefühl. Kann sich die Geschichte da überhaupt richtig entwickeln? Und ich muss auch zugeben, dass ich mich am Anfang ein bisschen schwer getan habe. Ich war verwirrt von den Zeitangaben über den Absätzen, blätterte etwas verwirrt hin und her und habe mir dann gedacht: Ach lies das einfach jetzt durch, vielleicht erklärt sich das alles noch. Und das tat es zum Glück auch! Am Anfang stoppte mich der Schreibstil noch ein wenig im Lesefluss, doch sobald mich die Geschichte in ihrem Bann hatte, ging auch das mit der Zeit.
Das Buch hat Witz und ist wirklich ein Lesevergnügen. Mit dem Hauptcharakter Lillith konnte ich mich, aus welchen Gründen auch immer, super identifizieren und las das Buch deshalb in einem Rutsch weg.
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der abenteurliche Fantasy-Romane mag und vielleicht auch eine kleine dämonische Seite hat.
Die Babylonier nannten mich Lilītu. In ihrer antiken Welt der Götter und Schimären hatte ich einen Platz. Doch dann kamen die Anbeter des Einen Gottes. Sie teilten alles in Gut und Böse ... und eine hünenhafte Kriegerin mit geschwungenen Hörnern, ledrigen Flügeln und Ziegenhufen, die auf dem Schlachtfeld mit entblößten Brüsten einen todbringenden Klingentanz aufführte, ließ sich für diese Kuttenträger nur schwer mit dem Begriff 'gut' in Einklang bringen. So wurde ich zu Lilith, der Verführerin der Nacht, Inbegriff der Sünde. Ihr verfluchter Kreuzzug überrannte unsere Bastionen, und wer nicht unter dem Schwert fiel, wurde fortgeschleppt, um in finsteren Verliesen elend zu schmachten. Doch dann öffneten sie die Tür meines Kerkers, zum ersten Mal nach fünfhundert Jahren. Sie brauchten meine Hilfe. Aber ist die Pforte einmal geöffnet... Eine letzte Schlacht steht bevor im Heiligen Krieg um die Herrschaft im Himmel und auf der Erde.
‚Sünde‘ von Laird Oliver ist der Auftakt der Fantasy-Reihe um die Daí/Dämonin Lilith und konnte mich durch seinen spannenden Klappentext auf sich aufmerksam machen. Der Schreibstil des Autors war für mich in den ersten Kapiteln sehr gewöhnungsbedürftig, Sätze werden sehr oft durch ‚…‘ unterbrochen, so dass mein Lesefluss gestört war. Nach einigen Kapiteln wurde dieses Stilmittel jedoch weitaus seltener eingesetzt, was mir gut gefallen hat. Davon abgesehen sind die verwendete Sprache und der Schreibstil sehr flüssig und angenehm zu lesen, passen sich auch einigermaßen den unterschiedlichen Zeiten an, in der die Handlung spielt. Die Charaktere sind vielschichtig beschrieben und wirken authentisch. Sympathien konnte nicht jeder Charakter in mir erwecken – Lilith, die Protagonistin habe ich jedoch schon auf den ersten Seiten in mein Herz geschlossen. Die Handlung spielt in unterschiedlichen Zeiten, wie dem alten Babylon und dem heutigen Deutschland, so dass der Leser einen vielfältigen Eindruck von Liliths Leben erhält. Der Spannungsbogen ist in Ordnung und einen Großteil der Handlung über oben. Zwischenzeitlich habe ich das Buch als nicht sonderlich spannend/mitreißend empfunden. Ein relativ großer Bestandteil der Handlung ist auch Erotik, die vor allem in der Beschreibung eine Frage des Geschmacks ist. Einige Szenen waren für die Handlung allerdings überflüssig, wie ich finde – aber auch hier: Geschmackssache. Die Beschreibungen waren für mein Dafürhalten angemessen und nicht ‚drüber‘. Insgesamt konnte mich ‚Sünde‘ nicht vollends packen, es gab hier und da einige störende Faktoren. Ob ich die Fortsetzung lesen werde ist ungewiss.
Danke, goodreads, für dieses Giveaway. Danke an Laird Oliver für die Widmung! Sorry, dass ich so lange gebraucht habe, das Buch endlich zu lesen.
Es lag, größtenteils, daran, dass ich hin und her gerissen war. Ja, das Thema hat mich interessiert, trotzdem hat mir das Cover und der Titel Angst gemacht - sollte das wirklich ein Buch sein, dass ich gerne lesen würde?
Das war es!
Natürlich muss ich zugeben, dass meine Ängste bestätigt wurden. Es war blutiger, als mein Durchschnittsbuch, und auch detailreicher bei anderen Dingen. Vom Schreibstil war ich allerdings sofort gefesselt und habe das Buch fortan verschlungen. Es hat mich stellenweise überrascht, positiv mit den Entwicklungen und negativ mit den Entwicklungen, so bin ich beispielsweise mit der Zeitrechnung nicht ganz mitgekommen. Und dann war da der plötzliche Sichtwechsel, den ich auch nicht erwartet hatte. Am interessantesten fand ich die Mythologie und wie sie in die heutige Zeit übertragen wurde. Ich werde mir jetzt ein bisschen selbst widersprechen, aber ich muss sagen, einen Stern mehr hätte es gegeben, wenn mehr ins Detail gegangen worden wäre. Alles ist so schnell passiert und fühlte sich teilweise nur angesprochen an. Ich konnte mich mit den Dingen nicht richtig auseinander setzen. Trotzdem, mit diesem Ende, muss man einfach weiterlesen wollen!