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Veilchen #2

Veilchens Feuer

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Heiße Tage für Valerie 'Veilchen' Mauser
Valerie Mauser ist keine gewöhnliche Kriminalbeamtin, sie fällt auf. Und das nicht nur wegen ihrer blonden Afrofrisur. Valerie hat Hirn, Herz und Humor, was auch dem Tiroler Landesvater nicht entgangen ist. Aber der kann ihr gestohlen bleiben! Viel wohler fühlt sie sich an der Seite ihres ehemaligen Ermittlerkollegen aus Wien - und Manfred Stolwerk ist immer zur Stelle, wenn 'sein Veilchen' Unterstützung braucht. So auch, als Wolf Rock für sein allerletztes Konzert in seine Heimatstadt Innsbruck zurückkehrt.

288 pages, Paperback

Published November 19, 2015

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About the author

Joe Fischler

11 books11 followers
Schreibt. Spielt außerdem Gitarre, textet Lieder und singt. Und so kommen in Joe Fischlers Veilchen-Krimis Lieder vor, die er selbst geschrieben und vertont hat. Und es passieren Verbrechen. Gestorben wird aber am Rande, im Mittelpunkt stehen Menschen, für die er viel übrig hat. Was er mag? Figuren mit Tiefgang, spritzige Dialoge und authentische Schauplätze.

Seinen Lesern bietet er „Spannung zur Entspannung“ vor Goldenem Dachl und
atemberaubender Bergkulisse.

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Community Reviews

5 stars
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20 (54%)
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6 (16%)
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1 star
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Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for penneminreads.
84 reviews9 followers
September 20, 2017
Auch der 2. Teil der Reihe kann überzeugen. Stimmig, rasant, humorvoll und findet sich selbst nicht zu cool - eine gute Kombi. Valerie Mauser ist sympathisch, der Krimi selbst liest sich flüssig und macht Spaß. Das Ende macht natürlich gleich Lust auf den 3. Teil!
Profile Image for Wedma.
438 reviews11 followers
November 25, 2015
Der zweite Fall mit Valerie Mauser, der Chefin der LKA aus Wien und ihrem Ermittler-Kollegen Manfred Stolwerk ist ein sehr gut gelungener Krimi mit Witz und Humor, mit einer philosophisch anmutenden Seite, rasant und hochspannend zum Schluss.
In dieser Folge vermittelt Veilchen im Milieu eines Rock-Musikers Wolf Rock, mit bürgerlichem Namen Gotthilf Semmelweiß, da er eine Drohung erhalten hat, dass er bei seinem Konzert in Innsbruck für „eine Schandtat ´76“ brennen würde. Veilchen ist wenig begeistert: sie mag weder den Musiker, der sich sehr zu inszenieren weiß, wie er es auf seiner Pressekonferenz deutlich demonstriert hat, noch sagt ihr seine Musik an sich zu. Ihr Chef lässt keine Zweifel offen: Veilchen muss ran. Also gewinnt sie und die Leser einige tiefe Einblicke ins Musikgeschäft und wie es um ´76 aussah. Die Aufgabe wird aber etwas versüßt: Sie trifft an der Pressekonferenz ihren Nachbaren, Musiker Sandro Weiler, der vor Wolf Rocks Konzert seinen Auftritt haben wird. Veilchen mag seine Lieder und ihn selbst findet sie auch recht sympathisch.
Wie im ersten Teil geht es auch in Veilchens Feuer schön humorig zu, was der Souffleuse auf Veilchens Schulter u.a. zu verdanken ist. Sie gibt ihre bissigen Kommentare zu Figuren und Geschehnissen und sorgt für eine gute Prise Ironie. Dieses Zusammenspiel vom Ironischen, Romantischen und Ernsten fand ich sehr gut gelungen.
Die Figuren sind überlebensgroß, haben ihren eigenen Charakter und eine spannende Vorgeschichte. Man fühlt sich sofort mitten im Geschehen, lernt „die Leute“ kennen, was bei mir dazu geführt hat, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen mochte und es sehr schnell durch hatte. Stolwerk ist so ganz süß in dieser Folge. Er versucht, Veilchen mit einem schönen, selbst gekochten Abendessen und feinen Wein zu versorgen, damit sie etwas Anständiges mal isst. Veilchen aber rennt davon und stopft stattdessen eine Bratwurst und Bier aus der Dose an einer Bude draußen in sich hinein, da sie ja weiter ermitteln muss und der Zeuge, ein Reporter, eine köstliche Figur, wollte sich mit ihr eben sofort und an der Bude treffen. Mit dem Kollegen Geyer hat Veilchen wieder kein einfaches Auskommen, aber alles hat seinen Sinn und Zweck. Der Bürgermeister ist wieder da und nach wie vor wenig an der Wahrheitsfindung interessiert, eher am guten Image und hohen Verkaufszahlen. Der Wolf Rock, den Veilchen dann doch im Laufe der Ermittlungen besser kennenlernt, birgt schon die eine oder andere Überraschung. Unter der glitzernden wie stacheligen Oberfläche versteckt sich eine spannende und tragische Persönlichkeit, die Höhen und Tiefen des Lebens durchgemacht hat und immer noch bereit ist, sich dem Publikum zu stellen. Und natürlich das Mädchen, dessen Geschichte sich nach und nach, in kurzen, ein- bis halbseitigen, aber wunderbar dicht geschriebenen Texten vor Augen der Leser entfaltet. Sie ist der Teil des Puzzles, das zum Schluss gelöst wird, und gibt dem Leser Einblicke in die Welt dieses Mädchens, in ihre Ängste und Träume, und was dann daraus wird.
Der Schluss hat mir sehr zugesagt: Toll geschrieben, klasse durchkomponiert und vorbereitet. Diese Szenen im Stadion stehen einem so lebendig vor Augen, als ob man vor Ort dabei gewesen wäre, mit Veilchen in die Menge gesprungen ist und das Geschehen insg. miterlebt hat.
Die Sprache der Geschichte ist ein Genuss an sich. Der Ton ist mal ironisch, mal philosophisch angehaucht. Die Geschichte liest sich leicht, hat aber doch Tiefgang und wirft Fragen auf, z.B. zur Bedeutung der Familie, der echten Freundschaft, der Liebe, etc.
Veilchen vermisst ganz arg ihre Tochter, die sie vor ca. 20 Jahren weggeben musste. Ich vermute mal, dass der dritte Teil sich näher mit diesem Thema befassen wird. So oder so, ich habe Veilchens Feuer sehr gern gelesen, kann es gerne weiterempfehlen und bin bei der nächsten Folge dabei.
Die Ausgestaltung des Buches fand ich auch sehr gut gelungen. Diese runden Ecken, die haben schon ein besonderes Flair. Das Buch ist an sich leicht, handlich, kann man gut in einer Handtasche mitnehmen. Das Cover ist gut passend mit der Blume, hat einen Wiedererkennungswert. Bin gespannt, welche Blume auf dem Cover zum dritten Teil sein wird.
16 reviews1 follower
November 26, 2015
Es ist eine gut durchdachte, gekonnt geschriebene Geschichte, bei der man bis zum Schluss den Täter nicht erkennt, die zu einem großen Teil in den 70-ger im Musikermilieu spielt, als drugs, sex & rock ‘n roll noch das Leben der jungen Leute bestimmten. Veilchen soll einen Rockmusiker Wolf Rock schützen, auf den ein Anschlag während seines Abschiedstournees per Drohbrief angekündigt wurde.
Alle Figuren sind eindrucksvoll, stehen einem lebendig vor Augen, agieren gemäß ihrem Charakter und der Rolle in der Geschichte. Die wilden 70-ger erlebt man gleich mit. Spannend fand ich den Kontrast zwischen damals und heute. Der ehem. Impressario von Wolf Rock war damals auch ein Wilder, heute ist er ein Familienmensch, dem im Garten hinter eigenem Haus die Enkel auf die Knie krabbeln und der die Sachertorte seiner nicht mehr so jungen Frau zu schätzen weiß.
Ings. war es ein nettes Wiedersehen mit den Figuren, die man bereits im Veilchens Winter kennengelernt hat. Der Ermittler-Kollege Stolwerk wirkt hier schon fast verliebt. Veilchen aber hat ganz andere Prioritäten. Sie ist eine Ermittlerin durch und durch, fürs Privatleben bleibt kaum Zeit. In der Hinsicht und noch in einigen anderen Punkten ist Veilchen dem Wolf Rock nicht unähnlich. Vllt. deshalb findet sie so viel Verständnis und letztendlich Hingabe bei der Aufklärung des Falls und in den Szenen zum Schluss. Das Familienthema kam schon deutlich in der Geschichte durch, auch die der Freundschaft, des Zusammenhalts ohne wenn und aber. Etwas von Romantik, Humor und Ironie ist auch dabei.
Die Namen sind schon ein Gedicht: passen prima zu den Figuren, ihnen haftet oft ein Hauch von Ironie an.
Der Autor hat einen schönen, klaren, aussagestarken Schreibstil. Sehr erfreulich, dass er nicht alles zu erklären versucht, sondern schafft es, die Bilder vor Augen der Leser gekonnt zu zeichnen und lässt genug Raum für den Leser zum Mitmachen.
Es sind eigentlich zwei Geschichten: die „Kleinere“, die mal hier mal dort kurz auftaucht, wird parallel zur Hauptgeschichte der Ermittlung erzählt. Die kleine Story fließt zum Schluss in das Hauptthema und hat mit der Klärung der Frage nach dem Täter direkt zu tun. Tolle Idee, gekonnt und spannend umgesetzt.

Was zum Sterneabzug geführt hat: In dieser Folge war mir etwas weniger an Dingen, die mich in Veilchens Winter so beeindruckt haben. Ich musste nicht so oft schmunzeln, die Skurrilität der Figuren war doch etwas gedämpfter, die Souffleuse auf Veilchens Schulter meldete sich nicht so oft zu Wort. Oder spielt hier ein Gewöhnungsfaktor? An paar Stellen war mir mehr als nötig erklärt: Wenn aus der Darstellung schon klar hervorgeht, wie die Figur ist, da muss man nicht noch explizit sagen, der George wie Clooney Knoblauch war selbstverliebt. Aber es ist schon Meckern auf dem hohen Niveau.

Fazit: Ein sehr guter Regiokrimi, der einiges zum Nachdenken und zum Schmunzeln liefert. Ich habe ihn gerne gelesen und kann ihn gut weiterempfehlen. So ganz zu 5 Sternen hat es diesmal nicht gereicht, aber dafür gibt es die besonders hell leuchtenden vier Sterne und eine Leseempfehlung nicht nur für Krimifans. Ich bin auf die Fortsetzung sehr gespannt.
Profile Image for Aglaya.
208 reviews
December 10, 2015
Der Tiroler Alt-Rocker Wolf Rock wird bedroht. Valerie „Veilchen“ Mauser leitet die polizeilichen Ermittlungen und soll den Musiker beschützen.



„Veilchens Feuer“ ist bereits der zweite Krimi um die Polizistin Valerie Mauser. Den ersten Band kenne ich nicht, aber ich konnte der Geschichte dennoch gut folgen. Vorkenntnisse sind daher nicht zwingend vorausgesetzt.



Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Valerie Mauser erzählt. Der Autor Joe Fischler verwendet zwar die Beobachterperspektive, meist fühlt es sich aber eher wie die Ich-Perspektive an. Neben dem tatsächlich Geschehenen werden Valeries Gedanken und Gefühle klar dargelegt, wobei „klar“ eigentlich das falsche Wort ist. Oft sind Valeries Gedanken sprunghaft und verwirrend. Dies macht die Sache zwar einerseits sehr realistisch, andererseits aber auch etwas zäh zu lesen.



Die eigentliche Handlung zieht sich recht zäh durch das Buch. Erst zum Schluss kommt Tempo auf, wobei der Fall mehr durch Zufall als durch ernsthafte Ermittlungstätigkeit gelöst wird. Dadurch fällt natürlich auch das Miträtseln durch den Leser flach, wo keine Hinweise sind, können keine Schlussfolgerungen gezogen werden. Spannung bringt aber die Hintergrundhandlung, die durch kurze Abschnitte aus der Sicht einer über lange Zeit hinweg unbekannten Person geschildert wird.



„Veilchens Feuer“ deutet schon im Titel an, worum es im Buch hauptsächlich geht, nämlich um die Protagonistin selbst. Valeries Gefühle und Gedanken sowie ihr Privatleben nehmen einen grossen Teil des Buches ein. Bei einer Konzentration auf den Kriminalfall wäre wohl eine spannende Kurzgeschichte von vielleicht 80-100 Seiten herausgekommen, anstelle eines sehr gemütlichen Romans mit knapp 300 Seiten Umfang.



Nun liest sich das alles ziemlich negativ. Manch einer wird sich wohl fragen, wieso ich dem Buch trotzdem vier Sterne gegeben habe. Während der Lektüre war ich mir sicher, nicht mehr als drei vergeben zu wollen. Die letzten rund 50 Seiten haben mich dann aber mit „Veilchens Feuer“ versöhnt, da wurde es doch noch ziemlich spannend. Vor allem die letzte halbe Seite, ein Epilog, der in einem fiesen Cliffhanger endet, hat mich so richtig neugierig auf den nächsten Band gemacht.



Mein Fazit

Eher zäher Krimi mit viel Privatleben der Ermittlerin, aber auch einer richtig guten Auflösung.
Profile Image for Wal.li.
2,561 reviews70 followers
December 5, 2015
Mein Veilchen

Auch der zweite Fall von Valerie Mauser, Leiterin des LKA Innsbruck, hat es in sich. Allerdings fängt es relativ harmlos an, denn ein alternder Rockstar wird bedroht. Und bei einem ähnlichen Vorfall zu einem früheren Konzert, stellte sich heraus, dass die Aktion von seinem Manager gefakt war. Nun soll das große Abschiedskonzert auf dem Bergisel stattfinden. Aber was, wenn doch etwas dran ist an der Bedrohung? Vorsichtshalber beginnt die Polizei zu ermitteln. Zum einen geht es um eine Art Shitstorm auf Facebook, der immer groteskere Züge annimmt, zum anderen hat Wolf Rock Drohbriefe in altmodischer Papierform erhalten, in denen auf eine Schandtat von 1976 angespielt wird. Der Rockstar ist sich aber keiner Schuld bewusst.

Fast zwangsläufig beginnt der erste Teil der Ermittlungen eher ruhig, da niemand so recht an die große Bedrohung glaubt. Gemeinsam mit ihrem guten Freund Stolwerk, versucht Valerie Mauser herauszufinden, ob wirklich tiefer eingestiegen werden muss. Der exzentrische Rockstar ist dabei nicht sehr hilfreich, Sex, Drugs & Rock`n Roll - die 70er sind hinter einer Dunstwand aus eben diesen Komponenten verschwunden. Und so kommen die Nachforschungen nicht richtig voran. Doch eben als man meint, der Roman beginne etwas vor sich hin zu schwächeln, geht es dann doch noch richtig los. Sehr gekonnt beschrieben hat der Autor, die Vorbereitung des Konzerts und die immer unübersichtlicher werdende Lage. Man spürt förmlich wie etwas beginnt, sich zusammen zu brauen. Die Sicherheit des Konzerts scheint nicht mehr gewährleistet, eine Absage kommt aber nicht infrage. Und nachdem selbst kleinste Hinweise zusammengefügt werden konnten, ist auch klar, vor welchem Hintergrund die Bedrohungen ausgesprochen wurden. Im zweiten Teil wird Veilchens zweiter Fall dermaßen packend und feurig, dass man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Schließlich hat sich Valerie Mauser wieder mit Feuereifer ins Zeug gelegt und beim Leser Neugier entfacht wie es mit ihr wohl weitergehen mag.
Profile Image for Bettina.
Author 23 books13 followers
November 24, 2015
Den ersten Band dieser österreichischen Krimireihe rund um Valerie "Veilchen" Mauser ("Veilchens Winter") habe ich in Rekordzeit verschlungen und mich teilweise gekugelt vor Lachen, weil einige Passagen und vor allem Dialoge/Aktionen dder Charaktere einfach zum Schreien lustig waren.
Umso mehr freute ich mich deshalb nun sehr auf den zweiten Band.
Dieser künpft anfangs auch an die gleiche Komik an wie sein Vorgänger. Aber leider ließ das schon recht bald nach und das Buch la sich "nur noch wie ein normaler Krimi". Dabei hatte mir doch gerade diese Mischung aus einer riesigen Portion Humor und einem schön gestrickten, verzwickten Krimi so gut gefallen. Schade!
Nichtsdestotrotz waren die Charakter wieder allesamt sehr genial (nur Schmatz kam mir diesmal ein wenig zu kurz - wieder vor den Computer verbannt, obwohl er doch sooo gern richtig mitmischen würde).
Auch der Krimi an sich war wieder sehr gut ausgeklügelt. Am Schluss stapeln sich die verdächtigen Personen geradezu, sodass man als Leser mehr als nur einmal ins Trudeln kommt.
Alles in allem wieder ein sehr schöner Krimi. Nur hoffe ich natürlich, dass es in Band drei - den ich selbstverständlich auf jeden Fall lesen werde und auf den ich mich schon jetzt sehr freue - wieder viel mehr zu lachen geben wird.
14 reviews
December 30, 2015
I think it is a very nice book if you want to be entertained by a crime book. It is exciting to get to know more about the characters and of course about the criminal. Nevertheless it is very entertaining and I loved to read it.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews

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