'Du sollst den Menschen die frohe Botschaft verkünden.'
'Vergiss es Abel. Sie werden mir nicht zuhören.'
'Sag ihnen, wenn sie dir blöd kommen, komme ich mit der Apokalypse.'
Die Welt ist schlecht. Das muss Jakob Jakobi am eigenen Leib erfahren, als er ausgerechnet auf dem Weihnachtsmarkt von zwei Typen in Nikolausverkleidung bestohlen wird. Aber nicht nur im Kleinen, auch im Großen muss dringend was passieren auf der Erde. Sagt wer? Ein alter Bekannter Jakobs: Gott persönlich. Der taucht in Gestalt des Lebenskünstlers Abel Baumann auf und wirft erst mal Jakobs Winterurlaubspläne über den Haufen. Und nicht nur das: Diesmal ernennt Gott seinen Ex-Therapeuten kurzerhand zum neuen Messias. Eine kleine Schar etwas zwielichtiger Apostel gesellt sich auch bald dazu - doch Jakob zweifelt sehr daran, dass das mit der Weltrettung so funktioniert. Und wo soll man überhaupt anfangen?
Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Mit der Romantrilogie «Man tut, was man kann», «Da muss man durch» und «Was will man mehr» hat Rath sich eine große Fangemeinde geschaffen. Zwei der Bücher wurden bereits fürs Kino verfilmt. «Und Gott sprach: Wir müssen reden» sowie «Manchmal ist der Teufel auch nur ein Mensch» wurden ebenfalls zu Bestsellern.
Wie immer bei Hans Rath fühlte ich mich gut unterhalten, auch wenn das Buch seinen beiden Vorgänger meiner Meinung nach nicht das Wasser reichen konnte. Trotzdem eine sehr kurzweilige Lektüre für Zwischendurch.
Im dritten Roman dieser Reihe kommt Gott alias Abel Baumann zu seinem Psychiater Jakob Jakobi und bittet ihn sein neuer Messias zu werden.
Ich habe leider die zwei ersten Bände nicht gelesen, aber man kann der Geschichte totzdem sehr gut folgen und so kann man die ersten Bände auch als Vorgeschichte sehen. Die Sprache ist sehr einfach und so ist es gut als heitere Lektüre für zwischendurch oder für unterwegs. Zu dieser Geschichte passt der Schreibstil perfekt, so werden auch mehr Leser erreicht. (aber darauf komm ich später noch zurück) Bei anderen Büchern hätte mich der so einfache Stil wohl gestört, wenn das Buch aus der Ich-Perspektive eines schon älteren Psychiaters geschrieben ist.
Überzeugt hat mich bei diesem Buch die Botschaft. Denn als neuer Messias hat Jakob Jakobi eine wichtige Botschaft zu überbringen. Ob es jetzt darum geht Bedürftigen ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen, einen Laboraffen zu befreien oder Schlägertypen zu fragen ob sie nur deshalb ein schlechter Mensch sind weil die Welt schlecht ist, und natürlich ganz biblisch, auch noch die andere Wange hinhalten. Gott/Abel hat natürlich auch wieder Gebote, wobei zur heutigen Zeit es nur mehr eines ist: Du sollst nicht gleichgültig sein! Ich denke dies sollte nicht einfach nur ein Gebot sein, dies sollte ein Lebensmotto für alle Menschen sein, denn Gleichgültigkeit in einer Welt wie der unseren gibt es schon genug und wird immer mehr und mehr. Dagegen sollte man sich wehren, auch wenn man am liebsten alles Schlechte auf der Welt ignorieren möchte und in seiner wunderschönen Seifenblase leben möchte ist das doch kein Leben! Vielleicht ist es schöner und angenehmer die Leiden anderer zu ignorieren, aber es entmenschlicht und das soll uns dieser Roman beibringen! Deshalb finde ich es wichtig, dass ermöglichst viele Leser erreicht.
Was mir noch besser gefallen hätte, wäre wenn einerseits keine genaue Religion genommen worden wäre, sondern eine fiktive bzw. eine komlett neue Religion erschaffen werden sollte. Die Worte Gott und Messias hätten ja trotzdem bleiben können. Da ich selbst nicht religiös bin, war dieser starke Bezug zum Christentum deshalb ein Minuspunkt für mich. Eine weitere schöne Sache wäre gewesen, wenn Abel/Gott wirklich nur ein Patient von Jakob gewesen wäre und er nicht diese kleinen übernatürlich Wunder bewerkstelligt hätte um das Buch noch näher an die Realität zu holen.
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3,5 Sterne Zuerst muss ich sagen, dass ich keine der anderen Teilen gelesen habe, deswegen kenne ich nicht die Vorgeschichte. Trotzdem ist der Titel dieses Buches ganz lustig und ironisch. Ich konnte nichts dafür. Und als ich angefangen zu lesen habe, wusste nicht was war, was ich lesen würde. So eine Überraschung! Eine gute. Ganz lustig, einfach zu lesen und mit einer ganz netten und nachdenklichen Grundlage. Die Unterhaltungen mit Gott sind seine Stärke. Leider ist die Geschichte seine Schwäche und scheint, als ob kein Ziel hätte. Ein Spaziergang im Kreis und am Ende werden alle die Geschichten nicht unter Dach und Fach gebracht. Aber was kann ich dafür? Es ist Gott, von wem wir hier sprechen.
Ich hatte bislang noch keines seiner Bücher von Hans Rath gelesen, hatte aber im Gefühl gehabt, das die Bücher von ihm humorvoll und witzig geschrieben sind wie bei David Safier „Mieses Karma“
Kurzum dachte ich mir, bewirbst du Dich ja mal justforfun by Lovelybooks (da ich dort eh nicht viel gewinne ;) ) und siehe da, ich durfte endlich sein Buch in meinen Händen halten und lesen. Danke an das „Lovelybooks Team und an den Verlag für das Buch.
Dies ist (meine ich zu wissen) Band III von der Serie. Die anderen zwei Büchern habe ich nicht gelesen.
Ich musste die Geschichte lesen, da mich das Thema „Gott“ neugierig gemacht hat. Ich hatte nicht so viele Erwartungen an das Buch, somit wurde ich nicht enttäuscht. Der Rote Faden zieht durch die Geschichte.
Der Klappentext klang vielversprechend und machte mich neugierig auf mehr.
Es git ja drei Bände von diesen Büchern. Das erste Buch von Jakob Jakobi ist in blau, das zweite in rot als Zeichen des Teufel und das dritte ein grün. Hier sieht man Jakob neben einem Kühlschrank sitzend.
Die Geschichte ist in der Ich Perspektive geschrieben und ich konnte mich als Leser, gut in die Geschichte hineinversetzen. Und auch fand ich, das sie witzig und humorvoll geschrieben ist und das man immer wieder darüber lachen konnte.
Der Protagonist ist Jakob Jakobi, der in den beiden anderen Bänden schon mit Gott und mit dem Teufel zu tun hatte und verheiratet war mit einer Frau, die reich war. Er war Pyschotherapeut und Gott stellte Jakobi wieder eine Herausforderung an. Eigentlich glaubt er nicht an Gott, Wunder und dem ganzen.
Als Jakob, von zwei „Weihnachtsmännern“ ausgeraubt wurde, ist er ruhig geblieben. Wenn ich in der Lage gewesen wäre, wäre ich ausgerastet oder zusammen geklappt vor Nervosität. Das Ende war nicht überraschend. Irgend wie wird Jakob von bösen Menschen verprügelt, wenn er andere verteidigt und aus der misslichen Lage befreien möchte, allerdings kamen mir das mit den „“Ichprügeldichtot“ zu oft vor.
Die Gespräche mit Gott, waren witzig geschrieben. Was ich ziemlich gut fand, das Gott seine Heilungskräfte an Jakob anwendete und die Schmerzen, die Jakob hatte, plötzlich verschwunden waren.
Meine Meinung: Ich habe die zwei ersten Teile der Reihe um Jakob und Abel noch nicht gelesen, muss man aber auch nicht. Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen und konnte mich direkt mit Abel und Jacob anfreunden, beide sind sehr sympathisch und hätten Nachbarn von mir sein können. Einfach zwei normale Menschen, die versuchen die Welt ein Stück besser zu machen. Die Nebencharaktere konnten mich auch überzeugen, sie waren alle authentisch und jeder hatte in dem Buch seinen wichtigen Platz. Für mich waren die Handlungen der Personen gut nachvollziehbar, wobei die Handlung stellenweise überspitzt dargestellt wird. Der Schreibstil lässt sich gut lesen, ist flüssig und unterhaltsam. Hans Rath hat viele Botschaften zwischen den Zeilen versteckt, die einen Nachdenken lassen. Um die Welt zu retten nehmen Jacob und seine Apostel Arbeitslosigkeit, Tierversuche, Armut und Reichtum in Angriff. Diese doch sehr ernsten Themen, sind in eine humorvolle und chaotische Geschichte verpackt, bei der ich oft schmunzeln musste. Es macht also viel Spaß! Trotzdem war das Buch nicht oberflächlich, es gab viel zum Nachdenken und man merkt, dass man keine Superkräfte braucht um die Welt etwas besser zu machen.
Fazit: Ein sehr unterhaltsames Buch, dass einen zum Nachdenken und Umdenken anregt. Absolute Leseempfehlung!