Nach „Bannwald“ und „Blutwald“ jetzt „Sternenwald“, der dritte Teil der phantastischen Trilogie mit Robin und Emilian von Erfolgsautorin Julie Heiland. Das spannende Finale der phantastischen Saga um Macht und Liebe in einer gnadenlosen Welt.
„Du brauchst einen Plan. Du brauchst jemanden, der dir hilft. Nur so hast du eine Chance!“
Robin ist entschlossen, die die sie liebt zu retten. Doch wenn du dafür dein Leben geben musst – was wirst du tun?
„Gib auf, Robin. Du entkommst mir nicht.“ Immer noch hört Robin Birkaras‘ leises Flüstern und Emilians Schreie. Doch auch wenn Robin nichts anderes will, als Emilian sofort aus der Gewalt ihres Vaters zu befreien, weiß sie, dass sie es nicht alleine schaffen kann und Hilfe braucht. Wer wird an ihrer Seite sein?
I can say this: this author is not mine. She has wonderful ideas and a nice fantasy, yes, but her writing style is not for me.
I don´t know anymore if it was the cover that made me pick it or the synopsis on the publisher´s website. Either way, I only know for sure that I had no idea that it was meant to be a trilogy. I don´t know for sure, to be honest, if I would have picked it if I´d known it. But I was curious back then, so why not?
Julie Heiland was at that time a completely new author to me. And today, after I´ve read the third and last book of this nameless trilogy I know that the style, the writer has, is not for me.
Robin is the daughter of Birkaras, the cruel and reckless leader of the Taurin. A regulars as bloodthirsty and ready to murder whenever they like whatever they like as you can´t even imagine. Her mother was born as a Leonin, a peaceful and very down to nature regulars who only want to live in peace. Now, almost eighteen years later Robin has to fight for her life, because her father wants her death – the only way for him to stay alive. But his life comes with a murderous price. And when Robin finally figures out how they are bound together, what she has to do to end it, her way of fighting him off is completely different from what he was told over all those years and in what he believed.
Some parts of this story are told from the first-person perspective by Robin, others from the figural point of view from various other characters. A way of telling a story that can be nice to read, but in this case it is a bit confusing.
Julie Heiland´s writing style is dull, her tone dry and her sentences mostly very short. Familiar with the term staccato?; because that is exactly how it reads.
There is no question that the author as a very unique fantasy. Robin´s world seems very ancient, like in the middle age and at the same time as if she was living among the world we know today. There are some different tribes; every one of them has its own magic, its own way to live. The tribe of the Leonen, the ones Robin was born into, is very down to earth and very, very poor – and kind of a slave to the tribe of the Taurin.
I mentioned a bit earlier, that the author´s style was not for me, despite the fact that she obviously has a very unique fantasy. I believe that the author had all the perfect things in her head to write a great story – she only didn´t use it. At some point I thought for Christ sake how boring can it get? Why am I reading this? There were some logical mistakes, some scenes that didn´t make sense at all and I literally had to force myself to stay focused.
You will find all kind of figures in this novel. Some of them are good, some of them are boring, some of them are reckless and cruel and some of them are cowards. All of them are described by their actions, or the lack of it.
Robin is a young woman that started out as a strong and very independent character. She was strong-willed, knew her way around the forest, how to hunt and had times in which she disputed anything and everything. She included. But she never was insecure or scared. In this last book she has become a weak and very insecure young person. A person that runs off without thinking or even having a plan the second she has a nightmare about her family. She doesn´t want to tell the love of her life, Emilian, the truth, that she is dying only because she wants him to spent the last time she has as easygoing as possible. A intention that can be everything but good.
With Sternenwald I read a novel that wasn´t for me. This book would have been enough with only half of its pages. I can´t really recommend it, as sad as it is. And it gets even sadder, when I say, that the best of it is the cover.
Also das Ende hätte ich nicht so ausführlich gebraucht, ist aber trotzdem gut geschrieben.
Achtung Spoiler!
Beim Showdown stört mich ein bisschen das alles gut wird durch die plötzliche Hilfe durch die anderen Sternenwesen. Ersten hatte Libra gesagt sie kann nicht helfen und zweitens ist das so: Achso ne, es darf hier keiner sterben den die Leute mögen, dann retten wir sie einfach nachträglich....
Das klingt jetzt schlecht aber alles in allem eine super Trilogie. Ich habe auch den letzten Band genossen.
„Sternenwald“ von Julie Heiland ist der Abschluss ihrer Trilogie rund um die Sternenvölker, in dessen Mittelpunkt die Liebesgeschichte zwischen Emilian und Robin steht.
Heilands Wald-Trilogie ist markant und sticht aus der Masse der Jugendbücher hervor. Der Schreibstil ist hart, abgehackt und kalt, aber auf eine Art, die zum Lesen einlädt und im Gedächtnis bleibt. Das Setting, sprich der Wald, ist viel mehr als nur Kulisse, stattdessen ist es ein lebendes, atmendes Wesen, das fast schon den Status eines Charakters verdient. Sieht man es als solchen an, ist es auf jeden Fall mein Lieblingscharakter.
Denn so gerne ich diese Trilogie mögen würden, bei uns stimmte die Chemie einfach nicht. Alles ist mir zu oberflächlich, gleichzeitig zu sehr gestreckt und doch zu kurz abgehandelt. Die Charaktere sind mir ein Graus.
Daran hat sich bei diesem letzten Band nicht viel geändert und doch kann ich getrost behaupten, dass es der beste Band ist. Diesen habe ich sogar gerne gelesen! Zwar geht mir Protagonistin Robin immer noch tierisch auf die Nerven, aber endlich gibt es eine konkrete Handlung. Endlich darf man zumindest ein weiteres Sternenvolk kennenlernen und erfährt mehr über ihre Hintergründe.
Auch ist der Plot in diesem Band so abwechslungsreich, dass richtig Spannung aufkommt. „Sternenwald“ ist seichte, temporeiche Unterhaltung, die mich die Nacht durchlesen ließ, aber auch dieser Band hätte eben noch besser sein können.
Die Plot-Twists sind so berechenbar und banal, dass ich hätte schreien mögen. Robin hütet Geheimnisse, die eigentlich keine sind, dafür umso mehr für sinnlose Streitereien sorgen und den Kampf mit ihrem Vater hätte man so leicht verkürzen können, wenn man das ein bisschen cleverer angegangen wäre.
Das Ende ist dafür zufriedenstellend und rund, auch wenn ich doch wirklich gerne mehr über die anderen Sternenvölker erfahren hätte. Ebenso wie sich ihre Kräfte nun verändern etc.
Immerhin erreicht die Liebesgeschichte von Emilian und Robin in diesem Band das erste Mal ein fast glaubhaftes Niveau, wird zugleich aber auch unausstehlich kitschig. Wer Liebesgeschichten mag, kommt hier jedoch gewiss auf seine Kosten.
Fazit:
Julie Heilands „Sternenwald“ ist der Abschluss ihrer Trilogie rund um die Sternenvölker und für mich der beste Band der Reihe. Robins beschränkter Horizont erweitert sich und man lernt als Leser mehr über die Sternenvölker, ihre Herkunft und die Welt drumherum. Diese Aspekte mochte ich sehr, auch die Reise, einfach weil ich das Reise-Motiv immer sehr zu schätzen weiß, aber auch dieses Mal waren die Charaktere das Haar in meiner Suppe. Ich kann mit den Protagonisten einfach nichts anfangen, finde ihr Verhalten nervig und die geradezu aus Dummheit oder Tollpatischigkeit entstandenen Plot-Twists sind zum Haare raufen. Robins unbesonnene Art und ihr Unvermögen, erst zu denken und dann zu handeln, trieben mich zur Weißglut. Das ist alles allerdings sehr subjektiv und wird wahrscheinlich nicht jedem so ergehen, trotzdem hätte auch dieser Band, meiner Meinung nach, einfach noch viel besser sein können. Knappe 4/5 Bücher!
Die Geschichte erhält zwischenzeitlich fast psychotische Elemente, dadurch, dass Birkaras teilweise in Robins Geist eindringt. Dadurch kommt auch ihre dunkle Seite immer mehr zum Vorschein. Gleichzeitig wird sie mit jedem Tag schwächer, dennoch setzt sie alles daran, Emilian und ihren Stamm zu retten. Insgesamt zeigt sie so vor allem Stärke in dem Sinne, dass sie nicht aufgibt und weiterkämpft.
Auch die Romantiker werden definitiv auf ihre Kosten kommen, mir ging das teilweise schon fast an die Grenze zu kitschig. Ich meine, das war mal einer der gefürchtetsten Tauren, aber irgendwie hat er jetzt hauptsächlich weiche Seiten. Was Birkaras angeht, so ist er zumindest ein Antagonist mit Tiefe, dadurch, dass er mal fast dieselbe Geschichte hatte wie Robin und Emilian, nur dass er sich dem Willen seines Anführers gebeugt und Robins Mutter getötet hat. Dennoch hat er diese wirklich geliebt, und auch wenn diese Liebe mittlerweile gestorben ist, flackert zwischendurch eine entfernte Erinnerung daran in ihm, die der Leser in den kurzen Passagen aus seiner Sicht mitverfolgen kann und die ihm Tiefe verleihen.
Der Leser lernt auch einige neue Charaktere kennen, der Fokus liegt jedoch auf Robin und Birkaras, was die Tiefe angeht. Bei den Hintergründen, die ans Tageslicht kommen, schwingt immer wieder Kritik an dem Umgang der Menschen mit der Natur mit. An den abgehackten Schreibstil habe ich mich diesmal fast sofort gewöhnt. Zwar konnte mich das Buch nicht wirklich mitreißen, dennoch war es spannend und unterhaltsam.
Fazit: Spannender, teils sehr romantischer Abschluss, in dem die Protagonistin dunkle Seiten enthüllt
Zitat: „In meiner Brust zieht es, als würde mein Herz in zwei Hälften gerissen. In der einen Hälfte wohnt die Sehnsucht, die endlich ihren Frieden finden will. In der anderen Hälfte lauert die Dunkelheit, die meine Seele bitter werden lässt. Es ist Hass.“ (S.138)
Inhalt: Robin hat es geschafft. Die Flucht ist ihr gelungen. Doch Emilian hatte kein Glück. Er wurde gefangen. Vielleicht sogar getötet. Der Schmerz über den Verlust Emilians zerreißt Robins Inneres. Sie muss es wagen. Robin braucht Gewissheit, sie braucht Emilian.
Robin stürzt sich in die Gefahr. Kaum hält sie dem Druck stand. Denn auch ihr Volk ist noch nicht in Sicherheit. Doch die größte Bedrohung trägt Robin in sich selbst. Die Verbindung, die sich immer deutlicher zeigt, raubt ihr die Kraft. Der Tod ist nur noch eine Frage der Zeit. Robin gibt nicht auf. Sie stellt sich dem Kampf.
Meinung: Mit den Vorgängerbänden „Bannwald“ und „Blutwald“ konnte Julie Heiland bereits für Begeisterung bei mir sorgen. Umso gespannter sah ich dem finalen Teil „Sternenwald“ entgegen. Ich musste unbedingt wissen, wie es mit Robin und Emilian weitergeht. Und nun war es endlich soweit. „Sternenwald“ war bei mir angekommen und musste gleich gelesen werden.
Bedenkenlos begann ich mit dem Lesen und fühlte mich gleich wieder wie zu Hause. Die Handlung war direkt wieder präsent in meinem Kopf, so dass ich mich ausschließlich auf den Fortgang der Geschichte konzentrieren konnte.
Mit knapper Not war Robin gelungen, den Tauren zu entkommen. Aber dass sie nichts über Emilians Schicksal weiß, macht ihr zu schaffen. Robin fasst einen Entschluss und bekommt unerwartete Hilfe. Ein Erfolg scheint möglich, doch alles könnte ein Trugschluss sein. Denn die Bedrohung für Robin wächst, die unsägliche Verbindung raubt ihr die letzte Kraft.
Im finalen Teil der Reihe erlebte ich eine teils verängstigte und zwiegespaltene Robin, die jedoch nichts von ihrem Biss und ihrem unerschütterlichen Siegeswillen verloren hat, sich einem inneren Kampf stellen muss. Mit ihr konnte ich mitfiebern und mich schwierigen Aufgaben stellen. Die Zeit rennt ihr dennoch unaufhörlich davon. Und doch führte mich ein stetiger Hoffnungsfunken durch die Handlung.
Wiederum nutzt Julie Heiland für die Erzählung ihrer Geschichte Robins Ich-Perspektive in Gegenwartsform. Eine Abrundung des Blickwinkels auf die Handlung erzielt sie mit dem vereinzelten Einbau anderer Sichten in dritter Person in Gegenwartsperspektive. Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig, die Kapitel sind klar gegliedert und strukturiert. Zur Steigerung des Lesetempos werden immer wieder kurze Sätze in die Geschichte integriert, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Julie Heiland beweist mit „Sternenwald“ erneut, dass sie Leserinnen und Leser begeistern kann. Mich konnte sie es zumindest.
In diesem Abschlussband konnte ich weitere Informationen über die Sternenvölker sammeln, so manche Wissenslücke wurde geschlossen. Julie Heiland verzichtet auf detailreiche Beschreibungen, ließ mir damit genug Raum, eigene Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Genau damit konnte hat die Autorin wiederrum einen hohen Lesegenuss für mich erreichen.
Das Ende des finalen Bandes wurde zwar nicht überraschend, dennoch folgerichtig gestaltet. Nun kann ich mich von dieser wirklich gelungenen Reihe verabschieden und die Bücher ins Regal stellen. Ich freue mich definitiv, weitere Geschichten von Julie Heiland zu lesen.
Urteil: „Sternenwald“ beschreibt einen nahezu aussichtlosen Kampf, dem sich die Charaktere jedoch gnadenlos stellen und dabei große Opfer bringen müssen. Meine Lesestunden an der Seite einer unerschütterlichen und starken Protagonistin belohne ich auf jeden Fall mit 5 Büchern.
Für alle, die sich auf ihre eigenen Stärken besinnen können, dabei stets den Glauben an ein gutes Ende nicht verlieren und sich von verlorenen Kämpfen nicht vom Weg abbringen lassen.
Mit "Bannwald" und "Blutwald" hat mich Julie Heiland so kurzweilig unterhalten, dass ich mich riesig auf das grosse Finale der Sternenvölker freute. Nach dem fiesen Cliffhanger am Ende von Band 2 setzt "Sternenwald" da nahtlos an. Robin ist am Ende ihrer Kräfte und in einem Dilemma. Zum einen hört sie Birkaras' Flüstern, dass sie aufgeben soll, zum anderen spürt sie noch immer Emilians Schreie, als die Tauren ihn gefasst haben.
Auch dieses Mal steigt Julie Heiland sehr rasant in die Geschichte ein und lässt dem Leser kaum Zeit zum Durchschnaufen. Im Gegenteilt, man sucht zusammen mit Robin unaufhaltsam nach Lösungen, hetzt durch die Seiten um unbedingt rechtzeitig das Ziel zu erreichen, denn es steht viel auf dem Spiel: die Menschheit, die Sternenvölker, die grosse Liebe, das eigene Leben ....
Die Protagonistin Robin hat eine enorme Entwicklung durchgemacht. Am Anfang ist sie doch recht häufig vor ihren Problemen davongelaufen. Nun stellt sie sich ihnen und will etwas bewirken. Das verlangt ihr sehr viel Kraft ab, denn ihre dunkle Seite regt sich und ihr Vater will sie immer wieder davon überzeugen, aufzugeben, zu ihm zurückzukommen. Wo Robin immer schwächer wird, erwacht Birkaras zu neuer Stärke. So verkörpert er nun wirklich den skrupellosen Bösen, dem man alles zutraut.
Auch in "Sternenwald" stehen die beiden Völker der Leonen und Tauren im Mittelpunkt, doch nun lernen wir auch die Aries kennen und erfahren mehr über die Entstehung der Welt und die Konstellationen der anderen Sternenvölker. Mit dem Setting kann mich die Autorin einmal mehr begeistern, denn sie schafft es so, der Geschichte eine authentische Atmosphäre zu verleihen. Robin als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Sie ist zwar oft verzweifelt und innerlich zerrissen, doch sie stellt sich ihrem inneren Kampf und verliert nie ihren Willen und Biss. Sie lässt einen mitfiebern und ist glaubwürdig.
Die Trilogie ist sehr gut durchdacht, so dass am Ende alle Fäden zusammenkommen und die Geschichte ein rundes Ende findet. Die Sache mit den Urgöttern und die Reise hat zwar etwas viel Plaz eingenommen, war aber dennoch interessant und aufschlussreich. Die Liebesgeschichte wurde mir je länger je mehr etwas zu kitschig, aber alle Romantiker werden hier auf ihre Kosten kommen.
Julie Heiland schreibt schlicht, aber auch bildhaft und mitreissend. Ihre oft kurzen Sätzen entwickeln beim Lesen eine tolle Dynamik so dass man das Buch kaum noch aus den Händen legen kann. Die Geschichte ist meistens aus der ich-Perspektive von Robin erzählt. Immer mal wieder erleben wir aber auch Birkaras und ab und zu Laurins Sicht, so dass wir wissen, was bei den Tauren und Leonen passiert.
Fazit: Mit "Sternenwald" findet eine klasse Urban Fantasy Trilogie ihr Ende. Alle drei Bände punkten mit dem tollen Wald-Setting, viel Action, Spannung und vor allem mit sehr viel Lesespass. Auch wenn ich den einen oder anderen Kritikpunkt habe, kann ich diese rasante und emotionsgeladene Trilogie nur weiterempfehlen.
Wie soll sie die Herausforderung schaffen, denn Emilian ist verschwunden und befindet sich in den Fängen ihrer Erzfeinde. Für Robin steht fest, dass sie ihn dort herausholen muss um an ihr Ziel zu gelangen. Während ihrer Reise trifft sie auf einen Unbekannten. Er will sie nicht wie erwartet töten, sondern ihr tatkräftig unter die Arme greifen und sie schützen. Robin begreift um den Albtraum zu beenden muss sie sich auf die anderen Sternenvölker einlassen, denn nur sie können ihr helfen gegen die Macht der Tauren vorzugehen und ihr Volk der Leonen und Emilian zu retten. Die Zeit der Rache ist gekommen, doch stellt sich dies schwerer dar wie gedacht. Doch viel Zeit verbleibt ihr nicht! Denn während Robins Kräfte immer mehr schwinden, nimmt Bikaras Kraft umso mehr so…
Meine Meinung:
Als ich das Buch nach Beendigung zugeschlagen habe, wollte ich es kaum glauben, dass diese spannende, actionreiche und absolut fesselnde Trilogie nun ihr Ende haben wird.
Julie Heiland hat mich von Beginn an in ihren Bann gezogen und durch ihre Trilogie in eine Welt reisen lassen, die vor Macht, Rache und Intrigen nur so strotzt und dennoch mit der Liebe zu den Menschen, die einen umgeben erfüllt. Es war ein grandioses Abenteuer, dem ich mit Begeisterung gerne noch weiter gefolgt wäre.
Robin hat von Band zu Band eine enorme und authentische Wandlung durchgemacht. Sie musste mit der Unterdrücken durch die Tauren aufwachsen, hat vollkommen neue Seiten an sich selbst entdecken müssen, sich damit auseinander setzen und lernen damit umgehen zu können. Gegen den Willen anderer und auch ihres Eigenen hat sie es gewagt neue Schritte und Wege einzuschlagen um den Kampf gegen das Böse aufzunehmen. Von der tollpatschigen und verunsicherten Leonin wuchs sie zu einer ehrgeizigen und zielstrebigen Heldin heran.
Mit einer unglaublichen Liebe zum Detail erschuf die Autorin eine malerische Welt rund um die Sternenvölker in die man sich mühelos hineindenken und zu Recht finden konnte.
Der Schreibstil ist unbeschreiblich flüssig und bildlich gestaltet. Man huscht durch die Seiten, folgt den Worten und lauscht der Handlung. Durch unzählige Wendungen und Ereignissen schaffte sie es immer wieder frischen Wind in die Handlung zu bringen und machte somit die Trilogie zu einem unvergesslichen Leseerlebnis!
Das Cover gefällt mir durch seine Gestaltung und die Farbwahl am besten. Durch den düsteren und geheimnisvollen Auftritt erweckt es die pure Neugier beim Leser und lockt ihn förmlich an herausfinden zu wollen, wie das Ende von Robins Kampf gegen das Böse gestaltet sein mag.
Fazit:
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaue ich auf diese unvergessliche Trilogie zurück. Mit einem ordentlichen Knall, vielen Wendungen und neuen Charakteren hat Julie Heiland der Bannwald-Trilogie einen grandiosen und gebührenden Abschluss gewidmet, denn man sich nicht entgehen lassen sollte!
Bereits Bannwald und Blutwald konnte mich richtig begeistern und ich habe nun, genau wie ihr, lange auf das Finale hingefiebert. Ich finde Julie Heiland ist eine fantastische Autorin und demnach waren meine Erwartungen wirklich sehr hoch!
Was hat mir gefallen?
Die Protagonistin! Robin hat sich unglaublich weiterentwickelt. Sie ist so stark geworden, aber nur vom Willen her. Denn durch die Verbindung zu Birkaras wird sie immer schwächer und er leider immer stärker. Doch obwohl sie genau weiß, dass sie sterben wird kämpft sie bis zum bitteren Ende. Sie gibt einfach nicht auf und wählt nicht den leichtesten Weg für sie. Ihr Stamm und deren Freiheit stehen bei ihr an erster Stelle. Trotz ihrer Liebe zu Emilian. Das hat mir unglaublich imponiert und ich mochte Robin noch mehr als in den ersten Bänden.
Der Schreibstil! Auch wenn ich in Bannwald erstmal etwas erschrocken war über die kurzen Sätze die Julie Heiland wählt. Mittlerweile gefällt mir ihr Stil richtig gut. Er ist prägnant und bringt es auf den Punkt. Kein großes drumherum Geschwafel. Das mag ich. Sie weiß genau wo sie die Spannung anheben muss und wo sie es ein bisschen ruhiger angehen lassen kann.
Der Plot! Diese Verbindung zwischen Birkaras und Robin macht die Story echt interessant. Ich konnte förmlich spüren wie Robin's Kräfte schwinden und wie mein Hass auf Birkaras stärker wurde. Aber das ganze Grundgerüst rund um die Sternenstämme und ihre Urgötter ist einfach wundervoll. Ich mochte die Aries total gerne! Schön fand ich auch die Erklärung aus welchem Element die einzelnen Sternenstämme geschaffen wurde. Hier hat sich Julie Heiland echt etwas wundervolles einfallen lassen! <3
Das Cover! Mega! Ich finde es von den 3 Bänden tatsächlich am allerschönsten! <3 Ich liebe diese blaue Farbe! Für mich ein absoluter Hingucker
Was hat mich gestört?
Es war zu kurz und zu schnell vorbei :D
Sternenwald hat genau das was ein guter Finalband braucht: Spannung, Liebe, Drama und Action! Für mich ein absolut stimmiges und hervorragend geschriebenes Finale! Ich habe mit Robin und Emilian mitgefiebert, bin mit ihnen und Leysander auf die waghalsige Reise gegangen und habe gegen Birkaras gekämpft. Das Ende ist genauso wie ich es mir gewünscht habe und Julie Heiland hat mir mal wieder ganz wundervolle Lesestunden beschert! Liebe Julie! Ich will noch VIIIIIEEEEL mehr von dir lesen <3 <3 <3
Ganz klar 5 von 5 Punkten und ein dickes <3 obendrauf!
Zum Inhalt möchte ich gar nicht so viel sagen, sonst würde ich spoilern. Die Geschichte setzt da ein, wo Band 2 nach einem fiesen Cliffhanger zu Ende war und wird in rasantem Tempo vorangetrieben. Innerhalb weniger Momente war ich wieder gefangen im Sog des einzigartigen Erzählstils von Julie Heiland. Ich liebe ihre Sprache, ihre Beschreibungen und die Emotionen, die sie beim Lesen in mir hervorruft. Kaum eine andere deutsche Autorin hat das bisher bei mir geschafft.
Die Entwicklung der Geschichte hat mich vollends überzeugt. Es wurde sehr dramatisch und so habe ich mit Robin und Emilian gelitten, geliebt, gehasst und geweint. Das Ende war so perfekt, dass ich eine Gänsehaut bekommen habe. „Sternenwald“ ist ein grandioser Abschluss für diese wunderbare Fantasy-Trilogie. Ich übertreibe kein Stück, wenn ich sage, dass die Bannwald-Reihe die beste Jugendfantasyreihe ist, die ich bisher gelesen habe. Von Liebe, über Familiengeheimnisse, Brutalität, innerer Zerrissenheit und der Suche nach der eigenen Identität sind so viele Themen in diesen Büchern vertreten, die mich berührt und gefangen genommen haben. Julie Heiland ist ein deutsches Ausnahmetalent und ich hoffe sehr, dass sie ganz bald neues Lesefutter veröffentlicht, das ich verschlingen kann.
Solltet ihr die Bannwald-Trilogie noch nicht kennen, dann kann ich euch nur raten, das schnellstens nachzuholen. Mich hat vor allem die Qualität der Bücher übezeugt. Kaum eine Reihe schafft es, meine hohen Erwartungen nach dem ersten Band zu erfüllen, aber diese hier hat vor allem mit dem Finale noch eine große Steigerung in Sachen Spannung und Emotionen hingelegt. Deshalb kann ich gar nicht anders, als die volle Punktzahl zu geben.
Fazit:
„Sternenwald“ ist der grandiose Abschluss der Bannwald-Trilogie von Julie Heiland. Im furiosen Finale wird nochmal alles aufgefahren, was die Autorin sprachlich und emotional zu bieten hat. Lest diese Reihe, sie ist der Wahnsinn!
Auch dieser dritte und letzte Teil hat mich vollends überzeugt. Robin und Emilian sind eines meiner absoluten Traumpaare. Das Ende gefällt mir sehr gut und ist scheint so real zu sein, weil es einfach so gut durchdacht ist. Julie Heiland hat mich mit dieser Triologie zu ihrem Fan gemacht. Großes Lob.