Einfach um die Welt Südamerika, Australien, Asien, Südsee, New York – wie du deine Träume mit einer Reise erfüllst > Der Reiseführer zu deinem Herzen.
Wie fühlt es sich an ...
... als Auswanderer in Australien zu leben? ... eine Insel in der Südsee zu besitzen? ... als Stand-Up Comedian in New York zu arbeiten? ... von einem hinterhältigen Frosch attackiert zu werden? ... bei 17 Grad Minus in der mongolischen Jurte zu schlafen? ... seine Höhenangst durch einen Sprung aus 4,5 Km Höhe zu kurieren? ... an einem knusprigen Meerschwein zu nagen? ... 30 Meter unter der Wasseroberfläche 15 Hammerhaie zu füttern? ... tagelang in einem wütenden Zyklon zu stecken? ... an entlegendste Orte zu reisen, die nicht bei Google Maps zu finden sind?
Wie fühlt es sich an, loszulassen und das Leben zu Leben, das du leben möchtest? Martin will genau das herausfinden und nutzt seine Weltreise, um mit anderen Lebensstilen und Arbeitsformen zu experimentieren. Er betreibt Anti-Zeitmanagement auf Fiji, macht eine Digital-Detox-Diät auf Tahiti und zieht als digitaler Nomade durch Südamerika.
In einem Mix aus Mega-Metropolen und entlegensten Orten erlebt er skurrile Er übernachtet in einem Irrenhaus in der Südsee, kuriert seine Höhenangst durch einen Sprung aus 4.500 Metern, wird von einem Delfin im Amazonas verprügelt und entgeht nur knapp einer Prostata-Massage in Thailand.
Krengels spitzfindiger und facettenreicher Bericht Reisen bewegt. Beine UND Kopf. Reisen fördert und das Loslassen, den Umgang mit Unerwartetem, mit zu vielen Menschen, mit zu wenigen Menschen, mit 1.000 täglichen Entscheidungen. Das Buch ist ein Kompass und Reise-ver-führer mit viel Inspiration und Motivation zum Aufraffen und Nachmachen.
Eine gute Lektüre für Menschen, die vielleicht eine längere Reise in Erwägung ziehen, aber noch Bedenken haben. Die innere Entwicklung des Autors steht im Mittelpunkt, nicht die Reiseberichte, die sich im Wesentlichen nicht besonders von den üblichen Backpackerblogs unterscheidet. Der Autor war an vielen tollen und ausgefallenen Orten, schafft es aber leider nicht, ihnen gerecht zu werden mit seinen Geschichten. Ich war selbst an den meisten Orten, die dort beschrieben werden und habe in diesem Buch nichts von den gefunden, was diese Orte und die Menschen dort so besonders macht. Der Schreibstil ist ganz sympathisch, aber auch hier eher Blog als Literatur. Was mir gefallen hat, war der Schluss, wo darauf eingegangen wird, wie man seine Lebensträume bewerten und ggf. realisieren kann. Ich habe das Buch auf meinem Handy gelesen, wenn ich irgendwo Zeit totschlagen musste, dafür war es ok.
Die Erzählung einer Weltreise und der Suche nach sich selbst.
Martin Krengel beschließt nach dem Abschluss seines Doktors auf Weltreise zu gehen. In seinen Augen ist dieser Zeitpunkt die letzte Chance.
Er nimmt den Leser mit auf seine Reise, erzählt Geschichten, beschreibt die Kontinente und Länder, sodass Fernweh aufkommt. Aufgrund seiner privaten Fotos und der selbstgeschriebenen Texte, wirkt der Reisebericht sehr authentisch und lebensnah. Als Leser wird man somit quasi zum Reisebegleiter.
Ich persönlich bin jedoch mit einer anderen Erwartung an das Buch gegangen, da ich mir eher einen detaillierten Reisebericht samt genauerer Beschreibung der Flora und Fauna, Menschen und Kultur vorgestellt habe. Dies wurde hier eher sehr oberflächlich behandelt. Die erzählten Geschichten waren zwar sehr interessant, aber für mich nicht ausreichend. Der Fokus liegt hier eher auf der Reise zu sich selbst und hat für mich teilweise eine Art Coaching-Elemente. Manche der Nachfragen fand ich sehr passend, aber ab und an störte mich dies jedoch sehr. Wenn man jedoch daran interessiert ist, wird es einem sicherlich gefallen.
Fazit: Interessant für diejenige, die eher der Bereich Selbstfindung interessiert. Für einen Reisebericht ist noch Luft nach oben. Aber es lässt sich sehr gut lesen und aufgrund der Fotos und der Schreibweise ist es sehr authentisch.
Sehr interessantes Buch über eine Weltreise. Abgesehen von den üblichen Orten, die andere Reiseautoren so gut wie immer besuchen, macht Martin sich auf in Gefilde, von denen man noch relativ wenig gelesen hat. Fiji, Tonga, die Osterinseln - allein Eindrücke über diese Ecken zu lesen war bereits sehr spannend. Martin ist als Autor rein vom Schreiben her okay, wirkt aber sehr sympathisch und behandelt neben dem Reisen gleichzeitig auch das Entschleunigen seines Lebes. Besonders cool finde ich, dass das Buch hochwertig und komplett in Farbe gedruckt ist - Urlaubsfotos tauchen direkt neben den entsprechenden Textpassagen auf und nicht gesammelt inmitten des Buches, wo die Bilder einen bereits für die zweite Hälfte spoilern.
Interessanter Typ. Nett auch mal neuere, gute, deutsche Bücher zu lesen. Man (ich) möchte direkt los. Trotzdem kommt auch hier der vernünftige Gedanke ausreichend zu Ausdruck, dass die meisten scheitern, da sie sich selbst mitnehmen...
Wer auf der Suche nach Reisetipps ist ist hier leider fehl am Platz. Jede Geschichte war sehr kurzweilig, weshalb es mir etwas zu sprunghaft von Abenteuer zu Abenteuer ging und mit wenig Inhalt gefüllt war.
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Leider konnte mich das Buch nicht so recht überzeugen. Die Reiseanekdoten von Martin Krengel sind zwar zum Teil ganz interessant, doch fehlt mir insgesamt die Tiefe. Zudem teile ich leider nicht seinen Humor. Teilweise war ich beim Lesen sogar etwas genervt. Wie von seiner Selbstdarstellung. Fazit: Die Wellenlänge stimmt leider nicht..